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Was ist eigentlich ein Stablecoin?

Was ist ein Stablecoin, Kryptowährungen
Unsplash.com / CoinWire Japan
geschrieben von Maria Gramsch

Im August2023 hat Zahlungsdienstleister PayPal mit dem Stablecoin PayPal USD eine eigene Digitalwährung auf den Markt gebracht. Doch was ist überhaupt ein Stablecoin?

Kryptowährungen haben in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Allein vom Bitcoin – der wohl eine der bekanntesten Kryptowährungen weltweit sein dürfte – waren Ende Oktober rund 19,5 Millionen im Umlauf.

Doch neben den bekannten Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Co. werden auch Stablecoins immer beliebter. Erst im August beispielsweise hat der Zahlungsdienstleister PayPal mit dem Stablecoin PayPal USD seine eigene Digitalwährung auf den Markt gebracht. Doch was ist eigentlich ein Stablecoin und wie unterscheidet er sich von anderen Kryptowährungen?


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Was ist ein Stablecoin?

Wie auch bei Bitcoin, Ethereum und Co. handelt es sich bei Stablecoins um Kryptowährungen. Es sind also digitale Währungen, die nicht wie beispielsweise der Euro oder der US-Dollar auch in Banknoten und Münzen ausgegeben werden.

Ihr Name setzt sich aus den beiden englischen Worten „stable“ und „coin“ zusammen. Das heißt übersetzt so viel wie stabile Münze. Und hier liegt auch schon der große Unterschied zu herkömmlichen Kryptowährungen.

Was ist der Unterschied zu Bitcoin und Co.?

Denn der Wert von Kryptowähungen wie Bitcoin, Ethereum und Co. orientiert sich immer an Angebot und Nachfrage. Hier ist beispielsweise von Interesse, wie viele Münzen geschürft werden oder sich allgemein aktuell im Umlauf befinden.

Das ist bei einem Stablecoin jedoch anders. Denn der Wert wird nicht auf dem Markt bestimmt, sondern ist immer an ein anderes Asset gebunden.

Das kann beispielsweise eine echte Währung wie der Euro sein. Im Fall des PayPal Stablecoins ist das wie der Name PayPal USD schon andeutet der US-Dollar.

Stablecoins können aber nicht nur an echte Währungen, sondern auch an andere Werte gekoppelt werden. Hier werden beispielsweise auch andere Kryptowährungen genutzt oder Rohstoffe wie Gold.

Welchen Vorteil hat ein Stablecoin?

Durch die Koppelung an den Wert einer echten Währungen unterliegt ein Stabelcoin weniger großen Wertschwankungen. Denn diese können bei Kryptowährungen durchaus enorme Ausmaße annehmen.

Doch das funktioniert auf diese Weise natürlich nur, wenn der entsprechende Coin an einen relativ stabilen Basiswert gekoppelt ist. Denn es gibt auch Stablecoins, die durch Algorithmen gedeckt sind, was in der Vergangenheit bereits zu Kurseinbrüchen geführt hat.

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Über den Autor

Maria Gramsch

Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.

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