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Wegen zu hoher Kosten: KI wird nur wenigen Menschen die Jobs klauen

Felix Baumann
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Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben untersucht, wie hoch die Kosten für eine KI für Unternehmen sind. Das Ergebnis: Weil Künstliche Intelligenz oftmals zu teuer ist, sind nur wenige Jobs gefährdet. 

Seit der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz stellen sich viele Menschen eine Frage: Wird KI mir meinen Job wegnehmen? Pessimisten warnen etwa davor, dass KI-Systeme die Zahlen der Arbeitslosen in die Höhe treiben könnten. Bislang ist das aber ausgeblieben. Denn es scheint sich nicht zu lohnen, Arbeitsplätze zu automatisieren.

Eine Studie des Massachusetts Institute of Technology (MIT) klärte das kürzlich auf. Die Forscher setzte sich mit den Kosten von Künstlicher Intelligenz (KI) im Vergleich zur menschlichen Arbeitskraft auseinander. Dabei kamen sie zu einem überraschenden Ergebnis. Denn trotz des rasanten Fortschritts in der KI-Technologie sind menschliche Arbeitskräfte in vielen Bereichen noch immer kosteneffizienter. Eine KI-Revolution scheint deshalb eher unwahrscheinlich.

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Kosten von KI: Menschen in vielen Bereichen günstiger

Die Forscher konzentrierten sich vor allem auf den Einsatz von Computer Vision. Dabei handelt es sich um eine Form von KI, die visuelle Daten aus der realen Welt verarbeiten kann. Sie stellten fest, dass 23 Prozent der untersuchten Berufe durch den Einsatz von KI tatsächlich kosteneffizienter gestaltet werden könnten.

Bei den restlichen 77 Prozent ist der Einsatz von Menschen aber nach wie vor die bessere und kostengünstigere Wahl. Ein wesentlicher Grund für die begrenzte Kosteneffizienz der KI sind die hohen Kosten für die initiale Installation und den Betrieb. Die Forscher analysierten Daten von 1.000 verschiedenen Aufgaben in 800 Berufen und fanden heraus, dass eine KI derzeit nur etwa drei Prozent dieser Aufgaben kosteneffizient ausführen kann.

Doch das könnte sich auch ändern. Denn das Team prognostiziert, dass dieser Wert bis zum Jahr 2030 deutlich steigen könnte. Durch die dann höhere Effizienz von KI-Anwendungen könnten Algorithmen 40 Prozent der gegenwärtig untersuchten Aufgaben kosteneffizient übernehmen.

KI als Tool zur Optimierung von Prozessen

Vor allem im Einzelhandel, im Transport und in der Lagerhaltung zeigt KI mit Computer Vision das Potenzial, Prozesse zu optimieren und effizienter zu gestalten. Im Gegensatz dazu sind in handwerklichen Bereichen wie dem Bauwesen oder dem Bergbau sowie im Immobiliensektor KI-Anwendungen momentan noch wenig kosteneffizient.

Die Studie zeigt, dass KI eher als unterstützendes Werkzeug anstatt als vollständiger Ersatz für menschliche Arbeitskräfte gesehen werden kann. Es scheint wahrscheinlicher, dass wir in den kommenden Jahren mehr mit Algorithmen zusammenarbeiten und nicht durch diese ersetzt werden.

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.