Snapchat-Aktie, Verlust

Snapchat-Aktie bricht ein – das ist der Grund

André Gabriel
Screenshot / YouTube

Die kürzlich veröffentlichten Quartalszahlen und Prognosen verdeutlichen die Probleme von Snap Inc. Folglich sank auch die Snapchat-Aktie ab. Wir beleuchten die Situation des US-amerikanischen Unternehmens.

Wie, Snapchat gibt es noch – sogar börsennotiert? Ja, tatsächlich. Doch gesundheitlich sieht es weniger gut aus, wie die am 6. Februar 2024 veröffentlichten Zahlen zeigen.

Denn der Umsatz stagniert, die Prognosen sind wenig erhellend und die Snapchat-Aktie fiel im nachbörslichen Handel um rund 30 Prozent. Zudem soll es erneut einen Stellenabbau bei Mutterkonzern Snap geben.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Snapchat-Aktie: So lief das letzte Jahr für Snap

Einen wesentlichen Einfluss auf die Snapchat-Aktie hat das vierte Quartal 2023, in dem Snap etwa 1,36 Milliarden Dollar umgesetzt hat. Das entspricht zwar einem Anstieg von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr, doch Analyst:innen waren von 1,38 Milliarden Dollar ausgegangen.

„2023 war ein entscheidendes Jahr für Snap, in dem wir unser Werbegeschäft umgestaltet und unsere globale Community weiter ausgebaut haben, indem wir 414 Millionen täglich aktive Nutzer erreicht haben“, hebt CEO Evan Spiegel den mit zehn Prozent deutlichsten Anstiegswert hervor.

Trotzdem ist der Jahresumsatz mit 4,6 Milliarden Dollar nahezu identisch mit dem aus dem Jahr 2022.

Snapchat-Aktie duckt sich unter den Prognosen

Der nachbörsliche Einbruch der Snapchat-Aktie um fast ein Drittel hängt vor allem mit der drastischen Verlustprognose für den Jahresbeginn 2024 zusammen.

Snap Inc. geht davon aus, dass das laufende Quartal zwischen 1,095 und 1,135 Milliarden Dollar umsetzt. Analyst:innen haben den Umsatz höher geschätzt.

Besonders gravierend: Das Unternehmen rechnet für das erste Quartal 2024 mit einem bereinigten EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) zwischen minus 55 und minus 95 Millionen Dollar – der geschätzte Verlust lag nur bei 32,7 Millionen Dollar.

Weniger Wachstum, mehr Stellenabbau

Kurz bevor Snap Inc. die aktuellen Zahlen veröffentlichte, hatte das Unternehmen angekündigt, wieder mehrere Stellen zu kürzen – rund zehn Prozent der Jobs, wie es heißt.

Schon im August 2022 waren etwa ein Fünftel der Snapchat-Arbeitsplätze von einem Abbau betroffen, der unmittelbar mit dem inzwischen äußerst langsamen Unternehmenswachstum zusammenhängt.

Diese Entwicklung wirkt sich auch auf die Snapchat-Aktie aus, die Stand 7. Februar 2024 bei 11,35 Euro lag, was einem Minus von 28,88 Prozent entspricht.

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

Auch interessant:

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Praktikum Employer Branding & Social Medi...
Jungheinrich Aktiengesellschaft in Hamburg
Werkstudent Marketing (m/w/d) Technical Demo ...
ALLIED VISION TECHNOLOGIES GMBH in Gilching bei Münc...
Mitarbeiter Systembetreuung / Digitalisierung...
Rask Brandenburg GmbH in Wismar
Praktikant:in (m/w/d) Marketing / Social Medi...
ifp consulting GmbH & Co.KG in Garching bei München,...
Digital & Growth Marketing Manager (m/w/d...
Patronus Group in Berlin
Online Marketing Manager (m/w/d)
ZENNER International GmbH & Co. KG in Saarbrücken
Marketing Manger (m/w/d) – Social Media &...
Acura Zahnärzte GmbH in Frankfurt am Main
Online Marketing Manager (m/w/d) für niederlä...
PLATINUM GmbH & Co. KG in Bingen am Rhein
Teile diesen Artikel
André Gabriel schreibt seit Januar 2021 für BASIC thinking. Als freier Autor und Lektor arbeitet er mit verschiedenen Magazinen, Unternehmen und Privatpersonen zusammen. So entstehen journalistische Artikel, Ratgeber, Rezensionen und andere Texte – spezialisiert auf Entertainment, Digitalisierung, Freizeit und Ernährung. Nach dem Germanistikstudium begann er als Onlineredakteur und entwickelte sich vor der Selbständigkeit zum Head of Content.