Technologie

Forscher warnen: KI am Arbeitsplatz schränkt Lebensqualität ein

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Adobe Stock / chinnarach
geschrieben von Maria Gramsch

Nutzt du gelegentlich Künstliche Intelligenz bei der Arbeit? Dann solltest du das vielleicht noch einmal überdenken. Denn laut einer Studie wirkt sich KI am Arbeitsplatz negativ auf die Lebensqualität aus.

Mit dem massiven Erfolg von ChatGPT hat KI auch vermehrt Einzug am Arbeitsplatz gehalten. Doch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, Robotern oder Trackern bei der Arbeit könnte sich negativ auf deine Lebensqualität auswirken, wie eine Studie des Institute for the Future of Work nun nahelegt.

Doch es gibt auch eine gute Nachricht. Denn nicht alle technischen Hilfsmittel haben diese Auswirkungen. Es gibt auch Technik, die sich positiv auf dein Wohlbefinden auswirken kann.


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Diese Auswirkungen hat KI am Arbeitsplatz

Das Thinktank hat für die vorliegende Studie 6.000 Menschen befragt. Dabei sollte herausgefunden werden, wie sich der Einsatz verschiedener Technologien am Arbeitsplatz auf das Wohlbefinden auswirken können.

Untersucht haben die Forschenden dabei den Einsatz von Robotik, tragbaren Trackern sowie Software, die auf Künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen basiert. Aber auch der Einsatz von Laptops, Tablets und Instant Messaging wurde analysiert.

Besonders schlecht schnitten bei der Untersuchung die Technologien der ersten drei Rubriken ab. Kamen diese am Arbeitsplatz zum Einsatz, wirkten sie sich besonders negativ auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Arbeitnehmer:innen aus.

Denn durch den Einsatz dieser technologischen Helfer verstärke sich laut den Studienergebnissen die Arbeitsplatzunsicherheit sowie die Arbeitsbelastung. Durch vermehrte Routinisierung komme es außerdem zu einem Verlust der Autonomie sowie der Sinnhaftigkeit der Arbeit. Dies sei dem „allgemeinen Wohlbefinden der Arbeitnehmer abträglich“.

Mit diesen technischen Helfern steigt die Arbeitszufriedenheit

Den Gegensatz dazu bilden hingegen die Technologien, die schon seit längerer Zeit etabliert sind. Dazu gehören laut den Studienergebnissen Laptops und Tablets sowie Dienste für Instant Messaging. Diese hätten eher positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden bei der Arbeit.

Gründe dafür vermuten die Forschenden in der Rationalisierung von Arbeitsprozessen. Auch könne mit diesen Helfern das Arbeitsleben effizienter gestaltet werden. Das wiederum führe bei Arbeitnehmer:innen zu Erfolgserlebnissen.

Tracker und Überwachungstechnologien hingegen hätten durch ständige Überwachung einen gegenteiligen Effekt. Beim Einsatz von KI-Software sei jedoch nicht unbedingt die Technologie selbst das Problem, wie die Hauptautorin der Studie beschreibt. Problematisch seien hingegen die Wege, wie diese an Arbeitsplätzen eingesetzt werden.

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Über den Autor

Maria Gramsch

Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.

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