CO2 Beton, CO2-Speicherung in Beton

Forscher entwickeln neuartigen Ansatz, um CO2 in Beton zu speichern

Felix Baumann
Northwestern University

Anzeige

Forscher der Northwestern University haben einen Prozess entwickelt, um CO2 in Beton zu speichern und gleichzeitig die Materialfestigkeit zu erhöhen. Das Verfahren soll die Emissionen in der Zement- und Betonindustrie ausgleichen.

Ein Team von Ingenieuren der Northwestern University entwickelte kürzlich einen neuen Prozess, um Kohlenstoffdioxid (CO2) langfristig in Beton zu speichern und gleichzeitig die Festigkeit des Materials zu erhalten. Sie verwendeten während des Herstellungsprozesses mit Kohlensäure versetztes Wasser anstelle einer herkömmlichen Wasserlösung. Dadurch erzielten sie eine CO2-Speicherungseffizienz von bis zu 45 Prozent.

Der Prozess reduziert nicht nur den CO2-Ausstoß, sondern sorgt auch für stärkeren und stabileren Beton. Der traditionelle Ansatz der CO2-Speicherung in Beton umfasst die Karbonisierung von gehärtetem oder frischem Beton. Diese Methoden sind oft ineffizient und energieintensiv und können die Festigkeit des Betons beeinträchtigen.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

CO2-Speicherung in Beton könnte Fußabdruck der Industrie deutlich senken

Die neue Methode der Northwestern University umgeht diese Probleme, indem die Forscher das CO2 zuerst in eine Zementlösung injizierten. Dann vermischten sie die Lösung mit anderen Betonbestandteilen. Das Ergebnis ist ein Beton, der während der Herstellung CO2 absorbiert und dabei seine Festigkeit beibehält.

Die Zement- und Betonindustrie ist für etwa acht Prozent der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Durch die Entwicklung neuer Verfahren zur CO2-Speicherung könnte diese Industrie erheblich zur Reduzierung der Emissionen beitragen. Trotz der vielversprechenden Ergebnisse muss das Team das neue Verfahren weiter testen, um seine langfristige Wirksamkeit und Anwendungsmöglichkeiten zu bestätigen.

Ansatz könnte leicht von der Industrie übernommen werden

Die Forscher hoffen, dass ihr Ansatz leicht von der Industrie übernommen werden kann, da er technologisch einfach aufgebaut ist. Ein weiterer Vorteil der Methode ist die Möglichkeit, neue Produkte auf Klinkerbasis zu entwickeln, bei denen CO2 als Schlüsselbestandteil fungiert.

Das könnte eine neue Ära der Baustoffe einläuten. Zukünftige Gebäude und Strukturen sind dann nicht nur umweltfreundlicher, sondern erfüllen auch die Anforderungen an Stabilität und Haltbarkeit. Insgesamt zeigt die Forschung, dass es trotz bekannter Reaktionen zwischen Zement und CO2 noch viel Raum für Optimierungen gibt.

Auch interessant:

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Senior Cyber Security Engineer (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.