Speicherung Daten Plastik synthetische Polymere

Forschern gelingt Speicherung von Daten in Plastik – und so funktioniert es

Felix Baumann
Adobe Stock/ jroballo

Anzeige

Forscher haben eine Methode entwickelt, mit der sich Daten in Plastik speichern lassen. Die verwendeten synthetischen Polymere könnten eine Alternative zu herkömmlichen Speichermedien darstellen, da sie Informationen mit geringerem Platz- und Energieaufwand speichern können.

Forscher der Seoul National University haben eine Methode entwickelt, um Daten in synthetischen Polymeren – also Plastik – zu speichern. Dazu nutzten sie eine binäre Codierung, bei der zwei verschiedene Monomere als „0“ und „1“ fungieren. Dies ermöglicht einen direkten Datenzugriff, ohne dass die gesamte Speicherkette entschlüsselt werden muss.

Zu Demonstrationszwecken codierten die Forscher ihre Universitätsadresse in ASCII und speicherten diese als eine Abfolge von Einsen und Nullen in einem Polymer. Im Anschluss konnten sie diese problemlos auslesen und interpretieren.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Speicherung von Daten in Plastik – durch chemische Fragmente

Das System basiert auf einem Verfahren namens „Random Access“, das es erlaubt, gezielt auf bestimmte Datenbits zuzugreifen. Die Forscher codierten die Kette so, dass die spezifischen Bits durch chemische Fragmente separiert werden. Diese zerlegt das System beim Zugriff in kleinere Abschnitte.

Dabei setzte das Team eine spezielle Software ein. Sie ermöglicht es, nur bestimmte Informationen aus der Polymer-Struktur zu extrahieren. Das funktioniert ähnlich wie das gezielte Aufschlagen einer Buchseite.

Speicherung von großen Datenmengen auf geringem Raum

Die Vorteile von synthetischen Polymeren gegenüber traditionellen Speichermedien oder sogar DNA erscheinen vielversprechend. Denn sie benötigen weniger Platz, sind unter extremen Bedingungen stabil und können in dichten Speicherformaten erzeugt werden. Die Technik könnte primär für die langfristige Speicherung großer Datenmengen nützlich sein, die nur selten abgerufen werden müssen.

Das könnte einen bedeutenden Fortschritt im Bereich der Datenspeicherung darstellen. So könnten die synthetischen Polymere künftig eine nachhaltige und platzsparende Alternative zu herkömmlichen Speichermethoden bieten. Gleichzeitig sinkt der Preis pro Megabyte, da Polymere häufig günstiger herzustellen sind als andere Datenträger.

Auch interessant:

🤑 200€ Prämie abstauben

Eröffne jetzt dein kostenloses Santander Girokonto und staube für kurze Zeit bis zu 200 Euro Prämie für Neukunden ab. Schnell sein lohnt sich!


Jetzt 200€ sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Vertriebsingenieur (Ingenieur Maschinenbau / ...
a2tec GmbH in Hamburg
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Vehicle Testing Lead (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
Sales Manager B2B für Stellenanzeigen und Soc...
Recruiting Excellence GmbH in Düsseldorf
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.