KI-Abbild Simulation Agents digitaler Klin

Digitaler Klon: KI kann Abbild deiner Persönlichkeit erstellen – in nur zwei Stunden

Felix Baumann
Adobe Stock/ Nata Studio

Forscher der Stanford University und von Google-Tochterunternehmen DeepMind haben eine KI entwickelt, die ein Abbild der Persönlichkeit echter Menschen darstellen kann. Ein zweistündiges Interview soll dafür ausreichen. 

Stell dir vor, du führst eine zweistündige Konversation mit einer KI. Anschließend erstellt diese ein digitales Abbild deiner Persönlichkeit, das deine Werte und Vorlieben erstaunlich genau widerspiegelt. Diese Vorstellung stammt nicht aus einem Science-Fiction-Film, sondern ist Realität.

Denn Forscher der Stanford Universität und der Google-Tochter DeepMind haben mithilfe Künstlicher Intelligenz sogenannte Simulation Agents entwickelt. Diese sollen menschliches Verhalten mit einer Genauigkeit von bis zu 85 Prozent nachahmen können.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Forscher erstellen KI-Abbilder menschlicher Persönlichkeit

Um ihre Simulationsagenten zu erstellen, haben die Forscher spezielle Interviews vorbereitet. Die Probanden mussten darin über persönliche Erlebnisse, Überzeugungen und Gedanken zu gesellschaftlichen Themen sprechen. Die Informationen wurden anschließend in ein KI-Modell eingespeist, das ein Abbild der jeweiligen Person generierte.

Ziel war es, die Entscheidungen und Reaktionen der Teilnehmer zu simulieren. Die generierten digitalen Persönlichkeiten dabei neue Möglichkeiten für die Forschung. Sozialwissenschaftler könnten sie etwa nutzen, um komplexe Studien durchzuführen, die mit realen Probanden zu teuer oder unethisch wären. Unternehmen könnten Simulationsagenten einsetzen, um Verhaltensweisen oder Marktreaktionen zu testen.

Hohes Missbrauchspotenzial

Doch es gibt auch Schattenseiten. Denn die Technologie könnte missbraucht werden, um Personen ohne ihre Zustimmung digital nachzubilden. Das birgt das Risiko, dass solche digitalen Abbilder Dinge sagen oder tun, die echte Menschen nie beabsichtigt hätten. Auch die Genauigkeit der Simulationen ist nicht perfekt, besonders bei Tests, die ethische Werte wie Fairness beleuchten.

Trotzdem zeigt die Studie, dass digitale Persönlichkeiten mit erstaunlich wenig Daten – etwa einem zweistündigen Interview – entstehen können. Unternehmen wie Tavus, die bereits „digitale Zwillinge“ anbieten, sehen darin großes Potenzial und wollen die Methode weiterentwickeln.

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

Auch interessant:

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Head of Online Marketing & Growth (m/w/d)
LaVita GmbH in Kumhausen
Praktikum Social Media Marketing (all genders)
Roland Berger Holding GmbH & Co. KGaA in München
Social Media Specialist (w/m/d)
Personalwerk GmbH in Karben
Sachbearbeitung (m/w/d) Social Media und Digi...
Staatliches Baumanagement Niedersachsen in Hannover
Leiter Marketing (m/w/d) Head of Marketing &a...
Theo Klein+Partner Unternehmensbe... in Aschaffenbur...
Werkstudent (w/m/d) – Marketing & C...
1&1 in Montabaur, Düsseldorf
Content Creator / Content Designer / Grafikde...
Ypsilon GmbH Steuerberatungsgesellschaft in Wuppertal
Social Media Manager (m/w/d)
Matratzen Concord GmbH in Köln
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.