Elektroauto-Rekord

Rekord: E-Auto von Lucid schafft 1.200 Kilometer – mit einer Ladung

Felix Baumann
Lucid Motors

US-Autobauer Lucid Motors hat einen neuen Elektroauto-Rekord geknackt, der es in das Guinness-Buch der Rekorde geschafft hat. Ein E-Auto des Herstellers konnte 1.205 Kilometer Strecke mit nur eine Ladung zurücklegen. 

Wenn es um die Elektromobilität geht, bemängeln Kritiker meist die Reichweite von E-Autos. Doch in diesem Bereich hat sich in den vergangenen zehn Jahren einiges getan. Während Elektroautos damals gerade einmal wenige Hundert Kilometer zurücklegen konnten, entwickelten die Hersteller ihre Modelle konsequent weiter, um höhere Reichweiten zu erzielen.

Es entstand sogar ein regelrechter Reichweiten-Wettbewerb. Im Juni 2025 knackte der Mercedes EQS mit einer zurückgelegten Strecke von 1.045 Kilometern ohne Ladevorgang einen beachtlichen Rekord. Doch nur einen Monat später wurde dieser Rekord pulverisiert.

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E-Auto-Rekord: Von der Schweiz bis nach München

Die neue Krone holte sich US-Autobauer Lucid Motors. Das Unternehmen bietet bereits Elektroautos an, ist auf dem deutschen Markt aber eher selten vertreten. Laut aktuellen Daten waren im April 2025 hierzulande lediglich 600 Lucid-Fahrzeuge zugelassen. Doch mit dem neuen Rekord könnte sich das bald ändern.

Denn mit dem Lucid Air Grand Touring fand kürzlich eine Rekordfahrt statt. Diese startete in St. Moritz in der Schweiz, nahm ihren Weg über Österreich und endete in München. Dabei überwand das Fahrzeug auch einige alpine Gefälle. Vom Start (1.800 Meter) über den Bodensee (400 Meter), den Arlbergtunnel (1.200 Meter) nach München (500 Meter) ging es einige Male auf und ab.

Elektroautos stehen konventionellen Antrieben in nichts nach

Die Organisation Guiness World Records bestätigte den neuen Rekord bereits. Er liegt bei 1.205 Kilometern. Das ist deutlich mehr als auf dem Papier versprochen. Denn Lucid Motors gibt für den Air Grand Touring eine Reichweite von maximal 960 Kilometern an. Ein Grund ist wahrscheinlich der professionelle Fahrer Umit Sabanci, der den Versuch durchführte.

Dennoch dürfte es sich vor allem um einen Marketingstunt handeln. Denn im Alltag erscheinen Reichweiten jenseits der 1.000 Kilometer eher unrealistisch. Denn Systeme wie der Bordcomputer oder die Klimaanlage eines Fahrzeugs lassen die Kilometeranzahl purzeln. Da die Ladeinfrastruktur mittlerweile recht gut ausgebaut ist, dürfte solch hohe Reichweite ohnehin nicht von allzu großem Interesse sein.

Dennoch müssen sich Elektroautos in puncto Reichweite und Funktionalität heutzutage nicht mehr von Verbrennern verstecken. Neue Modelle erzielen immer höhere Reichweiten und dürften auch den letzten Zweiflern die sogenannte Reichweite-Angst nehmen.

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.