Die Corona-Pandemie war so etwas wie ein Reset für den weltweiten Tourismus. Seitdem hat sich einiges verschoben. Manche Länder erleben einen regelrechten Reiseboom, während in anderen Ländern die Besucherzahlen stark zurückgehen. Wir zeigen dir die zehn Länder, denen die. meisten Touristen wegrennen.
Die gute Nachricht ist, dass sich der internationale Reiseverkehr seit der Corona-Pandemie längst erholt hat. Manche Regionen sind in den letzten Jahren sogar richtig durchgestartet. Dafür kämpfen einige etablierte Reiseziele mit einem deutlichen Rückgang der Touristenzahlen. Ausschlaggebend für den Negativtrend sind oft politische Strategien, geopolitische Krisen und die Nachwirkungen jahrelang geschlossener Grenzen.
Diese Regionen werden bei Touristen immer beliebter
Für unser Ranking interessiert uns, welche Länder seit 2019 am meisten Touristen verloren haben. Da es nur um den Trend geht, sind einige klassische Reiseziele mit dabei, obwohl sie in absoluten Zahlen auch weiterhin sehr viele Besucher empfangen. Die Zahlen stammen aus dem Bericht „Tourism Trends and Policies 2026“ der OECD (via Visual Capitalist).
Einen positiven Trend können vor allem der Nahe Osten und Nordafrika verzeichnen. Angeführt wird die Liste von Saudi-Arabien mit einem Zuwachs von 67 Prozent. Das ist kein Zufall, denn das Land hat ein politisches Programm, mit dem die Abhängigkeit vom Öl reduziert werden soll – unter anderem durch Tourismus. Dahinter folgen Marokko (53 Prozent) und Ägypten mit (47 Prozent).
Auch Südamerika legt kräftig zu, allen voran Brasilien und Kolumbien. In Europa stehen Norwegen, Serbien und Dänemark ganz vorne, in Asien sticht Japan mit einem Plus von 34 Prozent hervor. Deutschland hat hingegen eine negative Bilanz, wenn auch relativ moderat. Welche Länder seit Beginn der Pandemie am schlimmsten getroffen sind, verraten wir im folgenden Negativ-Ranking.
Platz 10: USA
Den Auftakt macht eines der bekanntesten Reiseziele der Welt. In die USA kommen momentan 14 Prozent weniger internationale Gäste als noch 2019. Das Land zieht sowohl Städte- als auch Naturtouristen an, allerdings hat das Image in den letzten Jahren deutlich gelitten. Kanada muss ebenfalls Einbußen in Kauf nehmen (minus 11 Prozent).







