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KI-Chatbot ohne Verluste wechseln: So nimmst du deine Einstellungen mit

Maria Gramsch
Bild: Unsplash.com / Solen Feyissa

Wer den KI-Chatbot wechselt, muss nicht zwangsläufig bei null anfangen. Denn in nur wenigen Schritten lassen sich wichtige Informationen und persönliche Einstellungen übertragen. Wir verraten dir, wie das geht. 

Künstliche Intelligenz hat sich in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt. In dieser Zeit wurden aus teils noch einfachen Chatbots leistungsfähige digitale Assistenten. Inzwischen können KI-Chatbots nicht mehr nur einfache Fragen beantworten, sondern auch Texte verfassen, Bilder oder Videos erstellen sowie komplexe Aufgaben erledigen.

Bei der Nutzung über einen längeren Zeitraum nehmen – je nach Einstellungen – die meisten KI-Chatbots immer mehr Informationen über Interessen und Arbeitsweisen ihrer Nutzer auf. Die Antworten können so entsprechend zunehmend personalisiert werden.

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Genau darin liegt jedoch eine Hürde beim Wechsel zu einem anderen Anbieter. Denn ein neuer Chatbot muss die Vorlieben des Nutzers erst lernen und dafür gezielt mit wichtigen Informationen versorgt werden.

Es ist jedoch möglich, wichtige persönliche Informationen und Präferenzen beim Wechsel zu einem neuen KI-Chatbot mitzunehmen. So kann der Einstieg in ein neues System leichter gestaltet werden.

Neuer KI-Chatbot: So klappt der Wechsel fast ohne Verluste

Einen bestehenden Account bei einem KI-Anbieter zu kündigen und sich bei einem anderen Dienst neu anzumelden, ist in der Regel schnell erledigt. Die eigentliche Herausforderung beginnt erst danach. Denn während ein neues Konto mit wenigen Klicks eingerichtet ist, müssen persönliche Einstellungen erst übertragen oder neu hinterlegt werden.

Viele KI-Tools können sich inzwischen immer besser an ihre Nutzer anpassen und so die Nutzung komfortabler und persönlicher machen. Wer von seinem bisherigen zu einem neuen KI-Chatbot umziehen möchte, muss allerdings nicht zwangsläufig auf diese Informationen verzichten.

Denn Chatbots speichern bestimmte Erinnerungen und diese können Nutzer teilweise in den Einstellungen abrufen. Bei ChatGPT zum Beispiel findet sich diese Auflistung im Reiter „Personalisierung“. Voraussetzung ist jedoch, dass hier die Funktion „Erinnerungen aktivieren“ eingeschaltet ist. Ist dies der Fall, können daraus die wichtigsten Informationen ausgewählt werden, die beim Wechsel zu einem anderen KI-Chatbot übernommen werden wollen.

Alternativ lassen sich diese Informationen auch über einen Prompt zusammenfassen. Denn Nutzer können ihren KI-Chatbot einfach bitten, eine Zusammenfassung der gespeicherten Vorlieben zu schreiben. Mit diesen Infos kann dann der neue Chatbot im Bereich für Personalisierungen oder über einen Chat mit der Aufforderung zur Speicherung gefüttert werden.

Chatbot-Umzug: Hier könnte es Schwierigkeiten geben

Schwieriger wird der Umzug zu einem neuen KI-Chatbot hingegen bei Projekten, gespeicherten Prompts und bisherigen Chatverläufen. Diese Inhalte sind häufig eng an die jeweilige Plattform gebunden und lassen sich nicht ohne Weiteres zu einem anderen Anbieter übertragen.

Zwar bieten manche Dienste Exportfunktionen an, doch die Daten können beim neuen Chatbot meist nicht einfach vollständig wieder eingespielt werden. Nutzer müssen wichtige Inhalte daher oft manuell sichern und dann händisch wieder hinzufügen.

Bei gespeicherten Prompts ist dabei besondere Vorsicht geboten. Denn der neue Chatbot könnte auf diese anders reagieren als das bisher genutzte System. Je nachdem können identische Anweisungen so zu deutlich unterschiedlichen Ergebnissen führen. Deshalb empfiehlt es sich, übernommene Prompts zunächst zu testen und bei Bedarf an den neuen Chatbot anzupassen.

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Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.
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