Warum Gold im digitalen Zeitalter relevant bleibt

Warum Gold im digitalen Zeitalter relevant bleibt

Werbepartner
Bild: Plus500

Digitale Zahlungsmittel, Kryptowährungen und moderne Handelsplattformen verändern den Umgang mit Geld. Trotzdem bleibt Gold gefragt und das liegt nicht nur an seiner langen Geschichte.

Gold hat sich verändert, ohne seine Bedeutung zu verlieren

Früher wurde Gold hauptsächlich in Form von Münzen, Schmuck oder Barren aufbewahrt. Heute lässt sich an seiner Preisentwicklung teilhaben, ohne das Metall selbst besitzen zu müssen. Anleger können beispielsweise Gold-ETFs kaufen oder über einen Gold CFD auf steigende beziehungsweise fallende Kurse spekulieren. Bei CFDs handelt es sich allerdings um gehebelte Finanzinstrumente, die mit erheblichen Verlustrisiken verbunden sind.

Die Digitalisierung hat den Zugang zum Goldmarkt deutlich vereinfacht. Was früher einen Besuch bei einem Edelmetallhändler oder einer Bank erforderte, funktioniert heute häufig über das Smartphone.

Interessant ist dabei ein scheinbarer Widerspruch: Je digitaler die Finanzwelt wird, desto mehr Menschen interessieren sich weiterhin für ein Metall, das seit Jahrtausenden als wertvoll gilt.

Warum Anleger Gold noch immer vertrauen

Gold wirft keine Zinsen ab und erwirtschaftet keine Gewinne wie ein Unternehmen. Sein Wert hängt davon ab, welchen Preis Käufer dafür zu zahlen bereit sind.

Dennoch besitzt es Eigenschaften, die andere Anlageformen nicht ohne Weiteres bieten. Gold kann nicht beliebig produziert werden. Neue Vorkommen zu erschließen, ist teuer, technisch anspruchsvoll und dauert oft viele Jahre.

Außerdem ist physisches Gold nicht unmittelbar von der Zahlungsfähigkeit eines bestimmten Unternehmens abhängig. Wer einen Barren besitzt, hält einen materiellen Vermögenswert und keinen vertraglichen Anspruch gegenüber einer Bank.

Das macht Gold nicht automatisch zu einer sicheren Geldanlage. Sein Preis kann über längere Zeit deutlich fallen. Für manche Anleger ist aber gerade die Unabhängigkeit von einzelnen Unternehmen und Finanzinstituten ein wichtiger Grund, einen Teil ihres Vermögens in Gold anzulegen.

Bitcoin hat Gold nicht überflüssig gemacht

Mit dem Aufstieg von Bitcoin entstand die Vorstellung, dass digitale Währungen langfristig die Rolle von Gold übernehmen könnten. Schließlich ist auch die maximale Bitcoin-Menge begrenzt.

Allerdings unterscheiden sich beide Anlageformen erheblich.

Bitcoin existiert ausschließlich digital. Für Transaktionen benötigt man eine funktionierende technische Infrastruktur. Gold lässt sich dagegen auch ohne Internetverbindung besitzen, transportieren oder weitergeben.

Hinzu kommt die unterschiedliche Geschichte. Bitcoin ist erst seit 2009 verfügbar, während Gold bereits über viele Jahrhunderte hinweg als Wertaufbewahrungsmittel genutzt wurde.

Das bedeutet nicht, dass Gold grundsätzlich besser ist. Bitcoin bietet Möglichkeiten, die physisches Gold nicht hat, etwa digitale Übertragungen über Landesgrenzen hinweg. Beide Anlagen sprechen teilweise ähnliche Bedürfnisse an, erfüllen diese aber auf unterschiedliche Weise.

Zentralbanken kaufen weiterhin Gold

Ein besonders interessanter Aspekt ist die Rolle der Zentralbanken. Obwohl der internationale Zahlungsverkehr längst digital funktioniert, halten viele Staaten beträchtliche Goldreserven.

Warum eigentlich?

Ein Grund ist die Diversifizierung. Staaten möchten ihre Reserven nicht ausschließlich in einer einzigen Währung oder in Staatsanleihen bestimmter Länder halten.

Gold kann dabei eine zusätzliche Möglichkeit bieten, Risiken zu verteilen. Es ist weltweit handelbar und wird nicht von einer einzelnen Regierung ausgegeben.

Gerade in Zeiten politischer Spannungen kann dieser Unterschied wichtig werden. Internationale Sanktionen, eingefrorene Vermögenswerte oder Veränderungen der Währungsbeziehungen zeigen, dass finanzielle Abhängigkeiten auch politische Folgen haben können.

Gold beseitigt solche Risiken nicht vollständig. Es kann aber dazu beitragen, Reserven breiter aufzustellen.

Auch die Technologiebranche braucht Gold

Gold ist nicht nur für Anleger und Zentralbanken interessant. Das Metall wird ebenfalls in der Industrie eingesetzt, insbesondere dort, wo zuverlässige elektrische Kontakte gefragt sind.

In bestimmten elektronischen Bauteilen kommen dünne Goldbeschichtungen zum Einsatz. Gold leitet Strom gut und ist besonders korrosionsbeständig. Diese Eigenschaften sind bei empfindlichen Verbindungen von Vorteil.

Allerdings werden pro Gerät meist nur sehr geringe Mengen benötigt. Der industrielle Einsatz allein erklärt deshalb nicht den gesamten Goldpreis.

Trotzdem zeigt sich hier eine wenig beachtete Verbindung: Selbst moderne Technologien können auf Materialien angewiesen sein, die Menschen schon vor Jahrtausenden verarbeitet haben.

Warum Gold nicht immer vor Inflation schützt

Oft heißt es, Gold sei ein zuverlässiger Schutz gegen steigende Verbraucherpreise. Ganz so einfach ist die Sache jedoch nicht.

Steigt die Inflation, muss der Goldpreis nicht zwangsläufig mitziehen. Entscheidend sind unter anderem die Zinsen, die Erwartungen der Marktteilnehmer und die Entwicklung des US-Dollars.

Besonders die realen Zinsen spielen eine Rolle. Wenn Anleger mit sicheren verzinslichen Anlagen attraktive Renditen nach Abzug der Inflation erzielen können, verliert Gold möglicherweise an Reiz.

In anderen Phasen kann Gold dagegen profitieren, wenn Zweifel an der Stabilität von Währungen oder Finanzmärkten zunehmen.

Wer Gold kauft, sollte deshalb nicht erwarten, dass es jeden Kaufkraftverlust automatisch ausgleicht.

Ein altes Metall in einer neuen Finanzwelt

Gold wird vermutlich auch in Zukunft nicht durch eine einzelne digitale Alternative ersetzt werden. Dafür unterscheiden sich die Bedürfnisse von Anlegern, Unternehmen und Staaten zu stark.

Während digitale Vermögenswerte vor allem durch Geschwindigkeit und technische Möglichkeiten überzeugen, steht Gold für etwas anderes: einen greifbaren Rohstoff mit begrenztem Angebot und weltweiter Akzeptanz.

Gerade diese Kombination erklärt, warum Gold trotz aller Veränderungen seinen Platz im Finanzsystem behalten hat. Seine Bedeutung beruht nicht darauf, besonders modern zu sein, sondern darauf, dass es Aufgaben erfüllt, für die auch eine digitale Wirtschaft weiterhin Verwendung hat.


CFD-Hinweis

CFDs (Contracts for Difference) sind komplexe Finanzinstrumente. Sie sind mit einem hohen Risiko verbunden und können aufgrund der Hebelwirkung schnell zu Verlusten führen. Bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals ist alles möglich. CFDs sind nicht für jeden Anleger geeignet. 80% der Privatkundenkonten verlieren beim Handel mit CFDs bei Plus500 Geld. Bitte prüfe vor einer Entscheidung, ob du die Funktionsweise und die Risiken verstanden hast. Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine Anlageberatung oder Kaufempfehlung dar.

STELLENANZEIGEN
Referent Social Media Kommunikation (m/w/d)
Paritätischer Wohlfahrtsverband Niedersa... in Hannover
Software Quality Engineering Specialist (m/w/d)
European Medicines Agency in Amsterdam
Werkstudent Kommunikation / Online-Marketing ...
ADAC in Weßling
Senior SEA Manager – Digital Marketing ...
Instaffo GmbH in Berlin
Head of Marketing „Brand, Digital &...
LivEye GmbH in Berlin
(Junior) Manager E-Commerce & Content (m/...
Semikolon GmbH in Hamburg
(Junior) Manager E-Commerce & Content (m/...
Leuchtturm Gruppe in Geesthacht bei Hamburg
SEO Digital Marketing Consultant (Mensch)
Instaffo GmbH in Berlin
Teile diesen Artikel
Hier veröffentlicht Autorin Christina Widner im Namen der BASIC thinking Redaktion hochwertige Advertorials, die unseren Kunden einen Mehrwert bringen. Diese sind selbstverständlich als Anzeige gekennzeichnet. Du möchtest auch ein Advertorial bei uns veröffentlichen? Dann melde dich hier bei uns.
Keine Kommentare