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ChatGPT: So kannst du deinen Chatverlauf deaktivieren

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Stock Adobe / Timon
geschrieben von Maria Gramsch

ChatGPT will seinen Usern künftig mehr Wahlmöglichkeiten bieten, was ihre Daten angeht. Deshalb kannst du bei ChatGPT fortan deinen Chatverlauf deaktivieren.

Der Erfolg der KI-Software ChatGPT scheint unaufhaltsam. Doch mit der zunehmenden Zahl an Nutzer:innen steigt auch die Verantwortung für Mutterfirma OpenAI.

Aus diesem Grund können die User der Ki-Software künftig selbst entscheiden, ob sie ihren Chatverlauf speichern wollen. Zuvor hatte es an dieser Stelle bereits eine Datenpanne gegeben.

ChatGPT Chatverlauf deaktivieren

Künftig kannst du selbst entscheiden, ob ChatGPT deinen Chatverlauf mit dem Bot speichern soll oder nicht. Denn Mutterfirma OpenAI hat eine neue Möglichkeit eingeführt, mit der du deinen Chatverlauf bei ChatGPT ganz einfach deaktivieren kannst.

Das bedeutet im Umkehrschluss auch, dass die von dir geführten Konversationen mit dem Chatbot nicht in das Training des KI-Modells einfließen. Das gilt für alle Unterhaltungen, die du mit ChatGPT bei deaktiviertem Chatverlauf beginnst.

Hast du dich dafür entschieden, deinen Chatverlauf bei ChatGPT zu deaktivieren, werden diese Teile deiner Unterhaltung auch nicht in deinem Verlauf in der Seitenleiste angezeigt. Die Änderung kannst du in deinen Einstellungen vornehmen und laut OpenAI jederzeit wieder ändern.

Datenpanne bei ChatGPT legt Chatverläufe offen

Die Chatverläufe bei ChatGPT hatten zuvor bereits für eine Datenpanne bei der KI-Software geführt. Ende März war bekanntgeworden, dass Nutzer:innen fremde Verläufe in ihren eigenen angezeigt wurden.

OpenAI-CEO Sam Altman bestätigte die Datenpanne bei Twitter. Ein „kleiner Prozentsatz“ der Nutzer:innen habe den Chatverlauf anderer einsehen können.

Grund für dieses „bedeutende Problem“ sei ein Fehler in einer Open-Source-Bibliothek gewesen. Dieser war zum Zeitpunkt des Tweets von Altmann aber bereits korrigiert.

ChatGPT bald auch für Business

Doch OpenAi hat nicht nur das Deaktivieren für die Chatverläufe seiner Nutzer:innen angekündigt. Auch für Business-Kund:innen soll es bald Neuerungen geben.

Denn OpenAi will für seine KI-Software künftig auch ein Business-Abonnement einführen. Damit zielt das Unternehmen unter anderem auf „Fachleute, die mehr Kontrolle über ihre Daten benötigen“.

Dabei sollen die Daten der Nutzer:innen nicht zum Trainieren der KI-Modelle verwendet werden, um mehr Datensicherheit zu bieten. Das neue Modell soll laut OpenAI „in den kommenden Monaten“ eingeführt werden.

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Über den Autor

Maria Gramsch

Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.