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Anti-Digg Maßnahmen

Digg-Maßnahmen? Digg.com ist eine Newsseite, die uU starken Traffic auf verlinkte, externe Webseiten verursacht. Auf Monetize findet sich ein knackiger Artikel, was man tun kann, um die auftretende Belastung des Webservers abzupuffern: Can Your Site Survive a Digg?

1. HTML statt dynamische Seiten verwenden. Movable Type User schätzen sich glücklicher 🙂 WordPress Blogger oder alle anderen, die ein Blogsystem verwenden, das rein dynamisch alle Seiten erstellt, haben ein Problem. Dem man aber durchaus begegnen kann, indem man zB bei WordPress das Plugin WP Cache installiert. Solange die User nicht wie verrückt kommentieren, funktioniert das prächtig. Denn WP Cache erzeugt beim Erstaufruf eine HTML-Datei des Artikels. Und alle folgenden Aufrufe werden mittels WP Cache aus der HTML-Datei gefüttert. Wenn man merkt, dass die Kommentare dramatisch zunehmen, sollte man die Kommentare für diesen Artikel sperren. Denn WP Cache kann dann nicht mehr helfen. Jeder Kommentar entspricht einem Schreibvorgang in die WP Datenbank. Das erzeugt mehr Last als ein Aufruf einer statischen Datei.

2. Bilder, unabhängig ihrer Größe, so weit es geht vermeiden bzw. fremdhosten. Dazu kann man sich unter WordPress eine sehr schlankes, an Grafiken sparsames Template aussuchen, hochladen und bei Bedarf aktivieren. Ebenso sollte man schauen, dass man die Bilder weitestgehend auf einem fremden Host ablegt und verlinkt (flickr.com oder allyoucanupload.com). Ja, nicht nur die Bilder aus dem Content, sondern auch Grafiken fürs Grunddesign. Grund? Erstens erzeugt jedes Bild Traffic, der je nachdem knapp sein kann. Kostet ja nicht null Euro. Und viel wichtiger sogar: jede Grafik erzeugt einen Request. Bei einem Template mit 20 Bildern = 20 Hits = 20 Requests. Bei 100 parallelen Zugriffen pro Sekunde jappst der Server mit 2000 Requests vor sich hin.

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via Micro Persuasion

Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

9 Kommentare

  • Ebenso sollte man schauen, dass man die Bilder weitestgehend auf einem fremden Host ablegt und verlinkt (flickr.com oder allyoucanupload.com). Ja, nicht nur die Bilder aus dem Content, sondern auch Grafiken fürs Grunddesign.

    Das ist bei flickr aber nicht erlaubt.

  • na ja… bis flickr das merkt ist der Spaß auch wieder vorbei. Flickr erlaubt vieles dummerweise nicht. Daher habe ich auch meinen Premium-Account nicht verlängert.

  • Bei meinem Provider gibt es ein Hosting-Paket, welches quasi für die „geheiseten“ bzw. „geSPONten“ Webseiten gedacht ist: Nach dem Motto: Wenn Du gerade bei heise.de/spiegel.de verlinkt bist, kannst Du kurzfristig (tageweise) einen extra-guten Server bekommen.

    Zu flickr:
    Also ich hab bisher nur mitbekommen, daß Bilder nur verlinkt werden dürfen, wenn es einen Backlink zu flickr gibt (kein Problem) und man sollte schon mehr „echte“ Fotos haben, als z.B. Computer-Screenshots aus z.B. virtuellen Welten.

  • Screenshots sind zB nicht erlaubt, yep. Das Vergnügen hatte Mike von Sichelputzer.de = Account deleted. Besser Wahl = Sevenload oder allyoucanupload, je nachdem, was man benötigt. Fremdhosting von Screens zB = Allyoucanupload, Albensammlung = Sevenload.

  • Also wenn ich mir das bei flickr in den FAQ durchlese sieht es so aus:

    Upload photos that you’ve taken
    Respect the copyright of others. This means don’t steal photographs that other people have taken and pass them off as your own. And yes, Flickr is for photos. With some exceptions, it’s OK to post other images, but if the majority of your photostream contains content other than photographs (like illustrations, screenshots, diagrams, etc.) it’s very likely that your account will be marked Not in Public Site Areas (NIPSA). NIPSA means your photos won’t show up in photo searches, but they will still be visible in your pages, your groups and contacts.

    Insofern müßte ich z.B. jetzt kein Problem haben, da Screenshots bei mir ja doch eher die Ausnahme sind.

    Dafür hätte ich bei Sevenload alleine von meinen flickr-sets her schon 250.000 Euro Konventionalstrafe zahlen müssen…

  • es geht beim obigen Beitrag um Performance, nicht um Finanzierung:
    Auf Monetize findet sich ein knackiger Artikel, was man tun kann, um die auftretende Belastung des Webservers abzupuffern: Can Your Site Survive a Digg?

  • Sevenload macht einen auf Web 2.1 – ignoriert aber Mail 1.0…

    Im neuen Interview-Blog Netzstimmen (powered by lumma.de) gibt es jetzt ein Interview mit Ibrahim Evsan von Sevenload. Da heißt es:
    “Ibrahim Evsan: Insgesamt hat sevenload ein Team von 12 Mann. Jedoch machen wir nicht den Fehler der Web 1.0 …