Sonstiges

Omea Reader im Test

omea readerder Omea Reader ist ein frei erhältliches Produkt (nebst einer Provariante), der zugleich als RSS- wie auch als Newsgroup-Reader Desktop-Programm fungiert. Ist nur für Windows PCs erhältlich.

Was kann das Teil?
* All-in-one feed reader: Read RSS feeds, Atom feeds. Also read newsgroups and bookmarked web pages, all in one easy to use information environment.
* Stay Organized: It’s easy to organize and categorize your RSS feeds, and you can automate the process with a few clicks.
* Search: Find specific information quickly with Omea Reader’s desktop search functionality.
* Browser Integration: Subscribe to feeds, directly from your browser, within seconds. Omea will find the feed for you even if you can’t see an RSS link
* Contextual access: Create custom Views to separate your resources based on their characteristics. Create custom Workspaces to divide your work info from your personal info, or from your projects. See only what you want, with one click.
* Manage Podcasts: Download podcasts directly through Omea, and keep them organized.
* Helpful extras: Create Clippings – excerpts from larger documents that you can file, search, and link. Use an array of Flags to help you set priorities and remember to follow up. Tack your own free-form notes onto any resource with Annotations.
* Compatibility: Omea Reader runs on the same database as Omea Pro, so you can try Reader now and upgrade to Pro later without losing any of your resources or preferences.
* Extensibility: Developers can extend and customize Omea Reader by writing plugins using the Omea Open API.

Die RSS-Funktionen sind ziemlich gut. So kann man beim Initialisieren der Feeds ein OPML-File importieren oder die Feeds mit Bloglines synchronisieren. Im Gegensatz zum Great News Reader scheint es aber keine echte Synchronisation zu geben (dort werden die Feeds regelmäßig abgeglichen). Kann man verschmerzen. Von der GUI (visuelle Anordnung der Elemente) erinnert es an herkömmliche RSS-Reader wie das exzellente Feeddemon oder den kostenlosen Feedreader. Vorteil: Man hat in der linken Spalte zwei Ansichten. Einmal werden die Feeds chronologisch sortiert (today, yesterday, this week, last week, this month, last month) und einmal in eigens vergebenen Ordnern wie bei Bloglines. Dazu gibt es eine mittlere Spalte, die dann die ausgewählten Feeds anzeigt (Artikelüberschrift, Datum). Das Besondere: Unter jedem Feedartikel kann man sich die Kommentare anzeigen lassen (das Programm scheint automatisch den Kommentarfeed zu erkennen, wenn vorhanden). Und natürlich folgt die dritte Spalte, der eigentliche Contentbereich zum Lesen Artikelinhalte. Omea Reader bietet wie alle modernen Feedreader verschiedene Ansichten-Layouts. Wobei mir da der GreatNews Reader besser gefällt, da er viel mehr Ansichtentemplates für den Contentbereich anbietet, um sich die Feeds nach eigenem Lese-Gusto durchzulesen.

Was mich am Omea Reader leider nicht so begeistert: Man kann nicht wie bei Bloglines.com einen Ordner anklicken und schon werden mir alle Feedartikel schön brav nach Blogs gruppiert untereinander angezeigt. Das ist für mich eine ungemeine Zeiterparnis. Und soweit ich weiss, beherrscht das ausser Bloglines kein einziger Feedreader. Oder? Bei den anderen Feedreadern muss ich stets den einzelnen Blogfeed oder gar einen einzelnen Artikelfeed anklicken, um den Inhalt lesen zu können. Korrektur: Feeddemon kanns auch.

Also, auf jeden Fall dürfte der Omea Reader aufgrund seiner zahlreichen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten gefallen, auf die ich hier nicht eingehen mag, sonst wird der Artikel viel zu lang. Aber schaut mal auf deren Seite nach, gibt Screenshots und zahlreiche Funktionsbechreibungen. Was ich nicht gecheckt habe, wie sich der Omea Reader in Outlook integrieren lässt (ja, geht auch?) oder ob das nur der Pro-Version vorbehalten ist.

Entdeckt habe ich das Teil über Stefan (Hirnrinde) in einem Kommentar beim Telagon Sichelputzer

Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

8 Kommentare

  • > Und soweit ich weiss, beherrscht das ausser Bloglines kein einziger Feedreader.

    NaNaNa!
    FeedDemon kann das ebenfalls, und nicht erst seit gestern. Ohne das könnte ich niemals die massige Anzahl von Feeds konsumieren …

  • > Man kann nicht wie bei Bloglines.com einen Ordner anklicken und schon werden mir alle Feedartikel schön brav nach Blogs gruppiert untereinander angezeigt.

    Habe gerade noch mal genau hingekuckt – und siehe da: Es geht doch (Hätte mich bei diesem Wunderwerkzeug auch gewundert).

    In der Variante „Preview Pane at right“ (die mittlere Spalte) kann man den Spaltenkopf anklicken (dort steht normalerweise „Arranged by: Date“) und kann dort dann das Gruppierungsmerkmal auswählen (also auch z.B. Blog).

  • ok, hab ich zwar gemacht, doch dann werden mir ja erneut nur die Überschriften angezeigt, wenn ich aber das Newspaper View statt dem Preview Pane einschalte, dann klappt es 🙂 Danke 🙂

  • Gern geschehen 😉 Die einzige Funktion, die ich auch nach drei Monaten noch nicht gefunden habe, ist eine Zählfunktion. Ich weiss definitiv nicht genau, wieviele Feeds da zur Zeit verwaltet werden. Und zum Durchzählen bin ich zu faul. Aber das gehört wohl ohnehin nicht zu den Kernkompetenzen eines Feedreaders …

  • Nachzutragen wäre noch, daß die Entwickler von Omea die Firma Jetbrains ist, welche auch die sehr populäre Java-Entwicklungsumgebung IntelliJ entwickelt. Ich benutze sie beruflich (bin ein ex-Eclipse Konvertant) und habe auch mit dem Support nur gute Erfahrungen gemacht. Also Daumen hoch!

  • […] Omea Reader (www.jetbrains.com) Seit etwa einem halben Jahr benutze ich den leistungsfähigen Feedreader – und bin nach wie vor sehr zufrieden mit den umfangreichen Filter- und Anzeigemöglichkeiten. Und solange ich die Software noch nicht in einem eigenen Artikel würdigen konnte, empfehle ich einfach mal den Kurztest von Robert unter http://www.basicthinking.de/blog. […]