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	<title>Kommentare zu: Politblogger III</title>
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	<description>alles über iPhone, iPad, Twitter, Facebook &#38; Co.</description>
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		<title>Von: @kurt beck is now following you on twitter &#124; Leere Signifikanten</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/22/politblogger-iii/comment-page-1/#comment-838292</link>
		<dc:creator>@kurt beck is now following you on twitter &#124; Leere Signifikanten</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 10:45:30 +0000</pubDate>
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		<description>[...] durch die Debatte bei basicthinking (hier, hier und hier weiteres dazu) habe ich - das hatte ich ja schon geschrieben - zusammen mit Mark Seibert [...]</description>
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<p>[...] durch die Debatte bei basicthinking (hier, hier und hier weiteres dazu) habe ich &#8211; das hatte ich ja schon geschrieben &#8211; zusammen mit Mark Seibert [...]</p>
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		<title>Von: Blogs: Diskussion: Wie Politblogs gestalten? &#124; DeinFreierPlatz.de</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/22/politblogger-iii/comment-page-1/#comment-831490</link>
		<dc:creator>Blogs: Diskussion: Wie Politblogs gestalten? &#124; DeinFreierPlatz.de</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 21:59:49 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Allerdings ist anzumerken: Woher soll bei den Politikerinnen und Politikern kommen, was in der deutschen Blogszene auch keine Tradition hat! Man zeige mir journalistische politische bundesdeutsche Blogger, die uneitel dranbleiben an den aktuellen politischen Themen und sie mit einigem Flei&#223;, einiger Sorgfalt und! einigem Hintergrundwissen bearbeiten. Dazu Oliver Zeisberger im Basic-Blog: [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>[...] Allerdings ist anzumerken: Woher soll bei den Politikerinnen und Politikern kommen, was in der deutschen Blogszene auch keine Tradition hat! Man zeige mir journalistische politische bundesdeutsche Blogger, die uneitel dranbleiben an den aktuellen politischen Themen und sie mit einigem Flei&szlig;, einiger Sorgfalt und! einigem Hintergrundwissen bearbeiten. Dazu Oliver Zeisberger im Basic-Blog: [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Robert Basic</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/22/politblogger-iii/comment-page-1/#comment-830903</link>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 11:23:18 +0000</pubDate>
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		<description>cool, danke:)</description>
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<p>cool, danke:)</p>
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		<title>Von: Oliver Zeisberger</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/22/politblogger-iii/comment-page-1/#comment-830902</link>
		<dc:creator>Oliver Zeisberger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 11:16:55 +0000</pubDate>
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		<description>Stimmt. Das meiste an Politik ist nicht das White House.

Aber Web 2.0 kann auch helfen, Politik vor Ort gut zu organisieren. Da blicken nur die meisten vor Ort auch noch nicht durch und kennen die Tools nicht. Hab ich grad bei Klaus L&#252;bke schon was zu geschrieben:
http://www.veddel.net/wordpress/2008/07/22/ich-blogge-also-bin-ich-erfahrungen-als-politikblogger</description>
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<p>Stimmt. Das meiste an Politik ist nicht das White House.</p>
<p>Aber Web 2.0 kann auch helfen, Politik vor Ort gut zu organisieren. Da blicken nur die meisten vor Ort auch noch nicht durch und kennen die Tools nicht. Hab ich grad bei Klaus L&#252;bke schon was zu geschrieben:<br />
<a href="http://www.veddel.net/wordpress/2008/07/22/ich-blogge-also-bin-ich-erfahrungen-als-politikblogger" rel="nofollow">http://www.veddel.net/wordpres.....tikblogger</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Robert Basic</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/22/politblogger-iii/comment-page-1/#comment-830898</link>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 11:04:28 +0000</pubDate>
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		<description>ich denke, wir stimmen bei darin &#252;berein, dass das gute Wege f&#252;r Spitzenkandidaten sind, die extrem bekannt sind.

Nur, Politik besteht nicht nur aus the white house</description>
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<p>ich denke, wir stimmen bei darin &#252;berein, dass das gute Wege f&#252;r Spitzenkandidaten sind, die extrem bekannt sind.</p>
<p>Nur, Politik besteht nicht nur aus the white house</p>
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	<item>
		<title>Von: Oliver Zeisberger</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/22/politblogger-iii/comment-page-1/#comment-830897</link>
		<dc:creator>Oliver Zeisberger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 11:01:34 +0000</pubDate>
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		<description>Die Weblogs der Kandidaten in den USA funktionieren nur deshalb, weil es auch au&#223;erhalb der Campaigns beachtliche politische Blogs gibt, die die Kandidatinnen und Kandidaten, ihr Handeln und Umfeld nach allen Regeln der Kunst sezieren. Ich glaube, die Profi-Blogs au&#223;erhalb der Wahlkampfzentralen ware und sind zwingende Voraussetzung, um auch gute Kandidatenblogs zu etablieren. Der Charme als Campaign-Blogger bei einem der Teams anzuheuern, ist nat&#252;rlich, f&#252;r einen begrenzten Zeitraum einen direkten Zugang zum Kandidaten und seinem Team zu haben (quasi embedded - mit allen Problemen, die damit zusammenh&#228;ngen). Aber ein Teil derjenigen, die in die Blog-Teams der Kandidaten wechseln tun dies auch aus eigener &#220;berzeugung und nicht aus nur professioneller Berufsperspektive.

In den USA wird &#252;brigens derzeit in der Branche der politischen Kommunikation diskutiert, wie denn die n&#228;chste Regierung wohl mit den Tools des Web 2.0 umgehen wird - und umgehen muss - wenn die Kandidaten im Wahlkampf jetzt so massiv auf diese Werkzeuge setzen. Wir der n&#228;chste Pr&#228;sident ein Weblog betreiben, ein Facebook-Profil haben? Wird er Kommentare zulassen, wie heute schon als Kandidat?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Die Weblogs der Kandidaten in den USA funktionieren nur deshalb, weil es auch au&#223;erhalb der Campaigns beachtliche politische Blogs gibt, die die Kandidatinnen und Kandidaten, ihr Handeln und Umfeld nach allen Regeln der Kunst sezieren. Ich glaube, die Profi-Blogs au&#223;erhalb der Wahlkampfzentralen ware und sind zwingende Voraussetzung, um auch gute Kandidatenblogs zu etablieren. Der Charme als Campaign-Blogger bei einem der Teams anzuheuern, ist nat&#252;rlich, f&#252;r einen begrenzten Zeitraum einen direkten Zugang zum Kandidaten und seinem Team zu haben (quasi embedded &#8211; mit allen Problemen, die damit zusammenh&#228;ngen). Aber ein Teil derjenigen, die in die Blog-Teams der Kandidaten wechseln tun dies auch aus eigener &#220;berzeugung und nicht aus nur professioneller Berufsperspektive.</p>
<p>In den USA wird &#252;brigens derzeit in der Branche der politischen Kommunikation diskutiert, wie denn die n&#228;chste Regierung wohl mit den Tools des Web 2.0 umgehen wird &#8211; und umgehen muss &#8211; wenn die Kandidaten im Wahlkampf jetzt so massiv auf diese Werkzeuge setzen. Wir der n&#228;chste Pr&#228;sident ein Weblog betreiben, ein Facebook-Profil haben? Wird er Kommentare zulassen, wie heute schon als Kandidat?</p>
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	<item>
		<title>Von: Robert Basic</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/22/politblogger-iii/comment-page-1/#comment-830891</link>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 10:40:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/22/politblogger-iii/#comment-830891</guid>
		<description>eine gute Idee, Politiker aufs Blog zu holen bzw. zu zerren, je nachdem wie der/die willig sind:)

Zum US-Beispiel: Schlechtes Beispiel imho, da es um reines Campaigning geht, was f&#252;r mich pers&#246;nlich total uninteressant ist, was Blogger &#252;ber ihren Liebling zu erz&#228;hlen haben. Ich will den direkt vor der Linse habe, so aber ist es wertlos in meinen Augen. Thats me.

Dein Argument mit dem profunden Hintergrundwissen ob der politischen Gegebenheiten lasse ich mal so stehen, da es in Gleisen gedacht ist;)</description>
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<p>eine gute Idee, Politiker aufs Blog zu holen bzw. zu zerren, je nachdem wie der/die willig sind:)</p>
<p>Zum US-Beispiel: Schlechtes Beispiel imho, da es um reines Campaigning geht, was f&#252;r mich pers&#246;nlich total uninteressant ist, was Blogger &#252;ber ihren Liebling zu erz&#228;hlen haben. Ich will den direkt vor der Linse habe, so aber ist es wertlos in meinen Augen. Thats me.</p>
<p>Dein Argument mit dem profunden Hintergrundwissen ob der politischen Gegebenheiten lasse ich mal so stehen, da es in Gleisen gedacht ist;)</p>
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	<item>
		<title>Von: Oliver Zeisberger</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/22/politblogger-iii/comment-page-1/#comment-830886</link>
		<dc:creator>Oliver Zeisberger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 10:32:16 +0000</pubDate>
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		<description>Ich empfehle meinen Kunden seit Jahren in bestimmten und ausgew&#228;hlten F&#228;llen der politischen Kommunikation Blogs einzusetzen. Dass hat zumindest in NRW f&#252;r die SPD zu ganz guten Ergebnissen gef&#252;hrt (Leserschaft, Diskussionen, Einfluss auf Wahlk&#228;mpfe, Gewinnung von Mitstreitern und Unterst&#252;tzern, Bindung von Mitgliedern, Outreach, Gef&#252;hl der Zusammengeh&#246;rigkeit, Stimmung). Seit August 2004 wird hier gebloggt. Nicht immer wird blog.nrwspd.de zu 100 Prozent so gepflegt und gef&#252;hrt, wie das in etablierten Bloggerkreisen vielleicht Usus ist, aber dennoch best&#228;ndig und auch in Zeiten au&#223;erhalb des Wahlkampfes. Woran liegt es, dass das Blog der NRWSPD - trotz einer beachtlichen Leserschaft - in den Diskussionen um politische Blogs der letzten Tage kaum erw&#228;hnt oder zur Analyse herangezogen wird? (Mit f&#228;llt spontan auch noch Uli Kelber ein, Mitglied es Bundestages mit Wahlkreis in Bonn. Er bloggt seit September 2004. http://ulrich-kelber.de/blog/)

Richtig ist, dass viele - sicher die Mehrzahl - der Blogs von Politikern oder Parteien in Wahlkampfzeiten gef&#252;hrt werden. In Wahlkampfzeiten wird  insgesamt mehr &#252;ber Politik mit Politikern kommuniziert. Das Kommunikation eine kontinuierliche Aufgabe f&#252;r Politiker und Parteien ist, ist zwar eine Binsenweisheit. Dennoch gilt auch au&#223;erhalb des Internets, dass in wahlkampf-freier Zeit die Kommunikation von Seiten der Politik nicht immer optimal und mit voller Energie erfolgt. Warum sollte dies gerade bei Blogs anders sein? 

Vorteilhaft w&#228;re ein intensiverer Austausch zwischen Bloggern und denjenigen, die sich in Parteien und Politik um Kommunikation im Netz k&#252;mmern. Die repubika in Berlin ist da sicher ein gutes Beispeil. Mit erscheint anhand der so im Netz zu lesenden Vorstellungen, wie Politiker und Parteien bloggen sollen, eine gewisse Naivit&#228;t &#252;ber Politik, Politiker und deren Kommunikation zu bestehen. Es wird sehr h&#228;ufig so ganz allgemein formuliert, dass &quot;die Politiker&quot; f&#252;r &quot;die B&#252;rger&quot; agieren? Das klingt mir zu unkonkret und &quot;zu weit weg&quot;. Warum nicht mal n&#228;her ran und das Bild pr&#228;gen, dass ich als Blogger einen gew&#228;hlten Abgeordneten in meinem Wahlkreis habe, den ich als sein W&#228;hler durchaus auffordern kann, mal &#252;ber seine Arbeit im Parlament f&#252;r seinen Wahlkreis zu berichten. Vielleicht nicht im eigenen Blog, sondern vielleicht in meinem eigenen Blog? Vielleicht in einem Interview? Vielleicht mit einem St&#246;ckchen, welches ich ihr oder ihm hinwerfe? Vielleicht dadurch, dass ich als Beobachter von Politik mal &#252;ber die konkreten Vorkommnisse der Politik vor Ort berichte? Dadurch, dass ich mal zu einer politischen Veranstaltung gehe und dar&#252;ber blogge? 

Weil es ja auch durch den Spiegel mit angeheizt wird: Sind Blogger im Ausland politischer? Viele der gro&#223;en Blogs in USA sind politsche Blogs, zum Teil mit der Leserschaft einer mittelgro&#223;en Tageszeitung. Als Pendent unterhalten Pr&#228;sidentschaftkandidaten und Politiker eigene Weblogs. Auch dazu ein Gedanke: Barack Obama oder Hillary Clinton und schon gar nicht McCain bloggen selber. Aber sie nehmen f&#252;r eine begrenzte Zeit etablierte Blogger in ihr Team auf, die dann &quot;on behalf of the campaign&quot; bloggen. Ob das in Deutschland auch mal so kommen wird? Auch aufgrund einer eher unpolitischen oder politisch nicht besonders erfahrenen Blogger in Deutschland scheint mit die Absicht von Seiten der Politik auch in diesem Feld Kommunikation und Kontakte aufzubauen, eher unterentwickelt. Das ist nicht nur damit zu begr&#252;nden, dass Politik unerfahren im Netz ist. Ich glaub, Blogger m&#252;ssen auch ihrerseits n&#228;her an die Politik ran. Daraufschauen, durchblicken und berichten. Zu einer treffenden Analyse von Politik geh&#246;rt noch immer ein geh&#246;riges Arsenal an Hintergrundwissen, Methodenkenntnis und Einblick. Deckel aufmachen und reingucken.</description>
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<p>Ich empfehle meinen Kunden seit Jahren in bestimmten und ausgew&#228;hlten F&#228;llen der politischen Kommunikation Blogs einzusetzen. Dass hat zumindest in NRW f&#252;r die SPD zu ganz guten Ergebnissen gef&#252;hrt (Leserschaft, Diskussionen, Einfluss auf Wahlk&#228;mpfe, Gewinnung von Mitstreitern und Unterst&#252;tzern, Bindung von Mitgliedern, Outreach, Gef&#252;hl der Zusammengeh&#246;rigkeit, Stimmung). Seit August 2004 wird hier gebloggt. Nicht immer wird blog.nrwspd.de zu 100 Prozent so gepflegt und gef&#252;hrt, wie das in etablierten Bloggerkreisen vielleicht Usus ist, aber dennoch best&#228;ndig und auch in Zeiten au&#223;erhalb des Wahlkampfes. Woran liegt es, dass das Blog der NRWSPD &#8211; trotz einer beachtlichen Leserschaft &#8211; in den Diskussionen um politische Blogs der letzten Tage kaum erw&#228;hnt oder zur Analyse herangezogen wird? (Mit f&#228;llt spontan auch noch Uli Kelber ein, Mitglied es Bundestages mit Wahlkreis in Bonn. Er bloggt seit September 2004. <a href="http://ulrich-kelber.de/blog/" rel="nofollow">http://ulrich-kelber.de/blog/</a>)</p>
<p>Richtig ist, dass viele &#8211; sicher die Mehrzahl &#8211; der Blogs von Politikern oder Parteien in Wahlkampfzeiten gef&#252;hrt werden. In Wahlkampfzeiten wird  insgesamt mehr &#252;ber Politik mit Politikern kommuniziert. Das Kommunikation eine kontinuierliche Aufgabe f&#252;r Politiker und Parteien ist, ist zwar eine Binsenweisheit. Dennoch gilt auch au&#223;erhalb des Internets, dass in wahlkampf-freier Zeit die Kommunikation von Seiten der Politik nicht immer optimal und mit voller Energie erfolgt. Warum sollte dies gerade bei Blogs anders sein? </p>
<p>Vorteilhaft w&#228;re ein intensiverer Austausch zwischen Bloggern und denjenigen, die sich in Parteien und Politik um Kommunikation im Netz k&#252;mmern. Die repubika in Berlin ist da sicher ein gutes Beispeil. Mit erscheint anhand der so im Netz zu lesenden Vorstellungen, wie Politiker und Parteien bloggen sollen, eine gewisse Naivit&#228;t &#252;ber Politik, Politiker und deren Kommunikation zu bestehen. Es wird sehr h&#228;ufig so ganz allgemein formuliert, dass &#8220;die Politiker&#8221; f&#252;r &#8220;die B&#252;rger&#8221; agieren? Das klingt mir zu unkonkret und &#8220;zu weit weg&#8221;. Warum nicht mal n&#228;her ran und das Bild pr&#228;gen, dass ich als Blogger einen gew&#228;hlten Abgeordneten in meinem Wahlkreis habe, den ich als sein W&#228;hler durchaus auffordern kann, mal &#252;ber seine Arbeit im Parlament f&#252;r seinen Wahlkreis zu berichten. Vielleicht nicht im eigenen Blog, sondern vielleicht in meinem eigenen Blog? Vielleicht in einem Interview? Vielleicht mit einem St&#246;ckchen, welches ich ihr oder ihm hinwerfe? Vielleicht dadurch, dass ich als Beobachter von Politik mal &#252;ber die konkreten Vorkommnisse der Politik vor Ort berichte? Dadurch, dass ich mal zu einer politischen Veranstaltung gehe und dar&#252;ber blogge? </p>
<p>Weil es ja auch durch den Spiegel mit angeheizt wird: Sind Blogger im Ausland politischer? Viele der gro&#223;en Blogs in USA sind politsche Blogs, zum Teil mit der Leserschaft einer mittelgro&#223;en Tageszeitung. Als Pendent unterhalten Pr&#228;sidentschaftkandidaten und Politiker eigene Weblogs. Auch dazu ein Gedanke: Barack Obama oder Hillary Clinton und schon gar nicht McCain bloggen selber. Aber sie nehmen f&#252;r eine begrenzte Zeit etablierte Blogger in ihr Team auf, die dann &#8220;on behalf of the campaign&#8221; bloggen. Ob das in Deutschland auch mal so kommen wird? Auch aufgrund einer eher unpolitischen oder politisch nicht besonders erfahrenen Blogger in Deutschland scheint mit die Absicht von Seiten der Politik auch in diesem Feld Kommunikation und Kontakte aufzubauen, eher unterentwickelt. Das ist nicht nur damit zu begr&#252;nden, dass Politik unerfahren im Netz ist. Ich glaub, Blogger m&#252;ssen auch ihrerseits n&#228;her an die Politik ran. Daraufschauen, durchblicken und berichten. Zu einer treffenden Analyse von Politik geh&#246;rt noch immer ein geh&#246;riges Arsenal an Hintergrundwissen, Methodenkenntnis und Einblick. Deckel aufmachen und reingucken.</p>
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		<title>Von: ml</title>
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		<dc:creator>ml</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 09:07:43 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube halt nicht, dass sie als dedizierte Politikblogs funktionieren. Als Private Blogs durchaus. So verstehe ich meines ja auch :)</description>
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<p>Ich glaube halt nicht, dass sie als dedizierte Politikblogs funktionieren. Als Private Blogs durchaus. So verstehe ich meines ja auch :)</p>
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