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	<title>Kommentare zu: Wessis und Ossis III.</title>
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		<title>Von: uluru</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/08/14/wessis-und-ossis-iii/comment-page-1/#comment-838660</link>
		<dc:creator>uluru</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Sep 2008 10:49:14 +0000</pubDate>
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		<description>noch einen:

wu&#223;tet ihr eigentlich, warum man ERICH posthum den nobellpreis verliehen hat?

weil er uns die affen 40 jahre vom hals gehalten hat.

so und nun k&#246;nnen wir die mauer wieder aufbauen. daf&#252;r w&#252;rde ich gerne doppelt soviel soli zahlen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>noch einen:</p>
<p>wu&#223;tet ihr eigentlich, warum man ERICH posthum den nobellpreis verliehen hat?</p>
<p>weil er uns die affen 40 jahre vom hals gehalten hat.</p>
<p>so und nun k&#246;nnen wir die mauer wieder aufbauen. daf&#252;r w&#252;rde ich gerne doppelt soviel soli zahlen</p>
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		<title>Von: Maik</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/08/14/wessis-und-ossis-iii/comment-page-1/#comment-833604</link>
		<dc:creator>Maik</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 09:48:09 +0000</pubDate>
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		<description>Um mal die Runde wieder etwas aufzukockern.

Wusstet ihr eigentlich wieso man in West-Berlin keinen F&#252;hrerschein brauchte???


Na weil es ein geschlossenes Gel&#228;nde war :).



So einen hab ich noch :) der ist sogar noch viiiieeeel besser :)

Wieso ist die Banane krum???

Nach weil sie 40Jahre ein Umweg um den Osten machen mu&#223;te .


HAHAHA der war gut :)
So nun d&#252;rft ihr weiter machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Um mal die Runde wieder etwas aufzukockern.</p>
<p>Wusstet ihr eigentlich wieso man in West-Berlin keinen F&#252;hrerschein brauchte???</p>
<p>Na weil es ein geschlossenes Gel&#228;nde war :).</p>
<p>So einen hab ich noch :) der ist sogar noch viiiieeeel besser :)</p>
<p>Wieso ist die Banane krum???</p>
<p>Nach weil sie 40Jahre ein Umweg um den Osten machen mu&#223;te .</p>
<p>HAHAHA der war gut :)<br />
So nun d&#252;rft ihr weiter machen.</p>
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	<item>
		<title>Von: matek</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/08/14/wessis-und-ossis-iii/comment-page-1/#comment-833601</link>
		<dc:creator>matek</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 09:38:50 +0000</pubDate>
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		<description>@derherold

saschas argumentation war, dass man als kritierium zur bewertung wie erfolgreich die wende verlaufen ist nehmen kann, dass die neuen bundesl&#228;nder wirtschaftliche besser dastehen als die anderen l&#228;nder des fr&#252;heren ostblocks. ich wollte mit meinem kommentar nur anmerken, dass das meiner meinung kein geeignetes kriterium ist. kannst mich ja gerne vom gegenteil &#252;berzeugen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>@derherold</p>
<p>saschas argumentation war, dass man als kritierium zur bewertung wie erfolgreich die wende verlaufen ist nehmen kann, dass die neuen bundesl&#228;nder wirtschaftliche besser dastehen als die anderen l&#228;nder des fr&#252;heren ostblocks. ich wollte mit meinem kommentar nur anmerken, dass das meiner meinung kein geeignetes kriterium ist. kannst mich ja gerne vom gegenteil &#252;berzeugen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Martin H.</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/08/14/wessis-und-ossis-iii/comment-page-1/#comment-833592</link>
		<dc:creator>Martin H.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 09:06:48 +0000</pubDate>
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		<description>@derherold (14): Dass die Rentner die Gewinner der Wende sind, ist zumindest im Osten, weithin anerkannte Tatsache. Ich konnte auf die Schnelle nichts dazu finden aber soweit ich mich erinnere war bei den Bundestagswahlen 1994 die CDU bei den Ostrentnern besonders stark. Genauso wie die PDS auf ihre alten Genossen vertrauen konnte, Wohltaten ver&#228;ndern eine politische &#220;berzeugung nicht so schnell.
Was ist naiv in meinem Kommentar?
Sicher hatten Immobilienbesitzer pl&#246;tzlich &quot;Verm&#246;gen&quot;, nur entweder haben sie vorher etwas f&#252;r ihr Haus getan oder mussten es nach der Wende tun. Dann war es mit den 20-30 Tausend DM f&#252;r das Grundst&#252;ck nicht getan. Ausnehmen will ich davon den genannten Oberst oder Funktion&#228;re, die die Wendezeit zu ihrem Vorteil genutzt haben.
Was meinst du mit s&#252;dlich von Berlin, den jetzigen Speckg&#252;rtel bis ungef&#228;hr Zossen oder den gesamten Osten bis zur tschechischen Grenze? Im Speckg&#252;rtel haben wahrscheinlich einige ein gutes Gesch&#228;ft gemacht, wenn sie nicht zu langsam waren und jetzt in der Einflugschneise von Sch&#246;nefeld liegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>@derherold (14): Dass die Rentner die Gewinner der Wende sind, ist zumindest im Osten, weithin anerkannte Tatsache. Ich konnte auf die Schnelle nichts dazu finden aber soweit ich mich erinnere war bei den Bundestagswahlen 1994 die CDU bei den Ostrentnern besonders stark. Genauso wie die PDS auf ihre alten Genossen vertrauen konnte, Wohltaten ver&#228;ndern eine politische &#220;berzeugung nicht so schnell.<br />
Was ist naiv in meinem Kommentar?<br />
Sicher hatten Immobilienbesitzer pl&#246;tzlich &#8220;Verm&#246;gen&#8221;, nur entweder haben sie vorher etwas f&#252;r ihr Haus getan oder mussten es nach der Wende tun. Dann war es mit den 20-30 Tausend DM f&#252;r das Grundst&#252;ck nicht getan. Ausnehmen will ich davon den genannten Oberst oder Funktion&#228;re, die die Wendezeit zu ihrem Vorteil genutzt haben.<br />
Was meinst du mit s&#252;dlich von Berlin, den jetzigen Speckg&#252;rtel bis ungef&#228;hr Zossen oder den gesamten Osten bis zur tschechischen Grenze? Im Speckg&#252;rtel haben wahrscheinlich einige ein gutes Gesch&#228;ft gemacht, wenn sie nicht zu langsam waren und jetzt in der Einflugschneise von Sch&#246;nefeld liegen.</p>
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	<item>
		<title>Von: derherold</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/08/14/wessis-und-ossis-iii/comment-page-1/#comment-833591</link>
		<dc:creator>derherold</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 09:05:05 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;ok, das ist nun aber weissgott nicht hervorzuheben&quot;
Nimm es mir nicht &#252;bel aber das kann man nicht ernst nehmen. Das ist eine Basis, auf der man nicht mehr diskutieren mu&#223;. 

Nat&#252;rlich gibt es die F&#228;lle der jungen Th&#252;ringerin Ende 20 frisch aus dem S&#252;dafrika-Urlaub mit BMW-Coupé vor der T&#252;r, die erkl&#228;rt, da&#223; es in der DDR eigentlich nicht so schlecht war. Das passiert halt und darf man &quot;politisch&quot; nicht so ernst nehmen. Ich kenne das doch: &#196;rger mit dem Ehemann ? &quot;Schei&#223;, Kapitalismus !&quot; Jeden Sommer Teneriffa und Gran Canaria, radikale Verbesserung der Umweltqualit&#228;t aber sich dar&#252;ber beklagen, da&#223; die Schrippen teurer sind als im Soschialischmusch. :-))

Zum Thema Stasi+IM kann man davon ausgehen, da&#223; bei &quot;umgekehrten Verh&#228;ltnissen&quot; die West-Deutschen verstrickt (worden) w&#228;ren. Nicht der einzelne B&#252;rger/-in ist anzuklagen, sondern das System, dem man sich als Otto-Normal-Genosse kaum entziehen konnte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>&#8220;ok, das ist nun aber weissgott nicht hervorzuheben&#8221;<br />
Nimm es mir nicht &#252;bel aber das kann man nicht ernst nehmen. Das ist eine Basis, auf der man nicht mehr diskutieren mu&#223;. </p>
<p>Nat&#252;rlich gibt es die F&#228;lle der jungen Th&#252;ringerin Ende 20 frisch aus dem S&#252;dafrika-Urlaub mit BMW-Coupé vor der T&#252;r, die erkl&#228;rt, da&#223; es in der DDR eigentlich nicht so schlecht war. Das passiert halt und darf man &#8220;politisch&#8221; nicht so ernst nehmen. Ich kenne das doch: &#196;rger mit dem Ehemann ? &#8220;Schei&#223;, Kapitalismus !&#8221; Jeden Sommer Teneriffa und Gran Canaria, radikale Verbesserung der Umweltqualit&#228;t aber sich dar&#252;ber beklagen, da&#223; die Schrippen teurer sind als im Soschialischmusch. :-))</p>
<p>Zum Thema Stasi+IM kann man davon ausgehen, da&#223; bei &#8220;umgekehrten Verh&#228;ltnissen&#8221; die West-Deutschen verstrickt (worden) w&#228;ren. Nicht der einzelne B&#252;rger/-in ist anzuklagen, sondern das System, dem man sich als Otto-Normal-Genosse kaum entziehen konnte.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: matek</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/08/14/wessis-und-ossis-iii/comment-page-1/#comment-833587</link>
		<dc:creator>matek</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 08:43:15 +0000</pubDate>
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		<description>@sascha

&quot;Die L&#228;nder der ehemaligen DDR haben im Vergleich zu den ehemaligen Ostblockl&#228;ndern das h&#246;chste BIP pro Kopf.&quot;

ok, das ist nun aber weissgott nicht hervorzuheben - denn das hatten sie zwischen 1960 und 1989 auch (wenns diese wirtschaftskennzahl zu rgw-zeiten gegeben h&#228;tte :-))!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>@sascha</p>
<p>&#8220;Die L&#228;nder der ehemaligen DDR haben im Vergleich zu den ehemaligen Ostblockl&#228;ndern das h&#246;chste BIP pro Kopf.&#8221;</p>
<p>ok, das ist nun aber weissgott nicht hervorzuheben &#8211; denn das hatten sie zwischen 1960 und 1989 auch (wenns diese wirtschaftskennzahl zu rgw-zeiten gegeben h&#228;tte :-))!</p>
</div>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Reizzentrum</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/08/14/wessis-und-ossis-iii/comment-page-1/#comment-833576</link>
		<dc:creator>Reizzentrum</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 06:16:27 +0000</pubDate>
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		<description>Zum Thema Stasi und &quot;hat &#252;berall gew&#252;hlt&quot;. 

Ich habe aus sehr vertrauensw&#252;rdiger Quelle die Information, dass sich ein Grossteil der IMs (Anmerkung: Diese Information betrifft ausschliesslich den Bereich ehemalige Volksarmee) freiwillig gemeldet haben, da sie sich pers&#246;nliche/berufliche Vorteile aus der &quot;Denunzierung&quot; ihrer Verwandten und Bekannen erhofften. 

Dies mag daran liegen, dass gerade in diesem  Bereich eine starke Affinit&#228;t zu der STASI bestand, &#228;ndert aber generell nichts daran, dass ein Grossteil der Menschen - unter ausreichender Motivation - bereit ist seine Grossmutter zu verkaufen. Ich f&#252;rchte, dieses menschliche Verhalten ist nicht auf die ehemalige DDR beschr&#228;nkt, sondern (leider) menschlich :(</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Zum Thema Stasi und &#8220;hat &#252;berall gew&#252;hlt&#8221;. </p>
<p>Ich habe aus sehr vertrauensw&#252;rdiger Quelle die Information, dass sich ein Grossteil der IMs (Anmerkung: Diese Information betrifft ausschliesslich den Bereich ehemalige Volksarmee) freiwillig gemeldet haben, da sie sich pers&#246;nliche/berufliche Vorteile aus der &#8220;Denunzierung&#8221; ihrer Verwandten und Bekannen erhofften. </p>
<p>Dies mag daran liegen, dass gerade in diesem  Bereich eine starke Affinit&#228;t zu der STASI bestand, &#228;ndert aber generell nichts daran, dass ein Grossteil der Menschen &#8211; unter ausreichender Motivation &#8211; bereit ist seine Grossmutter zu verkaufen. Ich f&#252;rchte, dieses menschliche Verhalten ist nicht auf die ehemalige DDR beschr&#228;nkt, sondern (leider) menschlich :(</p>
</div>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sascha</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/08/14/wessis-und-ossis-iii/comment-page-1/#comment-833565</link>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 23:15:06 +0000</pubDate>
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		<description>Mit der Einheit ist es wie mit einigen Sachen im Leben. Man kann ne Menge falsch machen und es kann trotzdem noch gut laufen.

Nach fast 20 Jahren sag ich, &quot;das haben wir gut gemacht&quot;. Wir haben uns nicht gegenseitig erschossen und haben unser Land nicht in Schutt und Asche gelegt. 

Finanziell war die Einheit im Vergleich zu dem was die Teilung 45 Jahre vorher gekostet hat ein Schn&#228;ppchen aus dem SSV der Welthistorie. 

Die   L&#228;nder der ehemaligen DDR haben im Vergleich zu den ehemaligen Ostblockl&#228;ndern das h&#246;chste BIP pro Kopf. Die Staatsverschuldung liegt unter dem Durchschnitt der L&#228;nder der Eurozone, ist niedriger als in USA und Japan.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Mit der Einheit ist es wie mit einigen Sachen im Leben. Man kann ne Menge falsch machen und es kann trotzdem noch gut laufen.</p>
<p>Nach fast 20 Jahren sag ich, &#8220;das haben wir gut gemacht&#8221;. Wir haben uns nicht gegenseitig erschossen und haben unser Land nicht in Schutt und Asche gelegt. </p>
<p>Finanziell war die Einheit im Vergleich zu dem was die Teilung 45 Jahre vorher gekostet hat ein Schn&#228;ppchen aus dem SSV der Welthistorie. </p>
<p>Die   L&#228;nder der ehemaligen DDR haben im Vergleich zu den ehemaligen Ostblockl&#228;ndern das h&#246;chste BIP pro Kopf. Die Staatsverschuldung liegt unter dem Durchschnitt der L&#228;nder der Eurozone, ist niedriger als in USA und Japan.</p>
</div>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Doreen</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/08/14/wessis-und-ossis-iii/comment-page-1/#comment-833563</link>
		<dc:creator>Doreen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 22:39:12 +0000</pubDate>
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		<description>@derherold:  Ich schrieb doch selbst, der Wohnraum war knapp....dann schrieb ich, das Kinderkriegen wurde staatlich gef&#246;rdert....das alles schreibst du nun auch...nur etwas aufgeregter ;) .....wieso bin ich naiv? Teenager werden hier schwanger, sie werden da schwanger, das kann ich nun wirklich nicht als DDR-Problem ausmachen....sie brauchen dann Hilfe. Kinder werden hier gebraucht, sie wurden in der DDR gebraucht ... &#252;berall wirds gef&#246;rdert .....sehe kein Problem darin. Die Probleme des Staates lagen ganz woanders. Dieses Suchen nach m&#246;glichst b&#246;sartigen Hintergr&#252;nden hinter den sozialen Leistungen finde ich seltsam. So als wenns keine anderen Probleme in der DDR gab, es gab sie ja, nur eben in der Kinderbetreuung w&#252;rde ich sie nicht suchen. Deswegen hat sich n&#228;mlich niemand an der Mauer erschie&#223;en lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>@derherold:  Ich schrieb doch selbst, der Wohnraum war knapp&#8230;.dann schrieb ich, das Kinderkriegen wurde staatlich gef&#246;rdert&#8230;.das alles schreibst du nun auch&#8230;nur etwas aufgeregter ;) &#8230;..wieso bin ich naiv? Teenager werden hier schwanger, sie werden da schwanger, das kann ich nun wirklich nicht als DDR-Problem ausmachen&#8230;.sie brauchen dann Hilfe. Kinder werden hier gebraucht, sie wurden in der DDR gebraucht &#8230; &#252;berall wirds gef&#246;rdert &#8230;..sehe kein Problem darin. Die Probleme des Staates lagen ganz woanders. Dieses Suchen nach m&#246;glichst b&#246;sartigen Hintergr&#252;nden hinter den sozialen Leistungen finde ich seltsam. So als wenns keine anderen Probleme in der DDR gab, es gab sie ja, nur eben in der Kinderbetreuung w&#252;rde ich sie nicht suchen. Deswegen hat sich n&#228;mlich niemand an der Mauer erschie&#223;en lassen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: derherold</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/08/14/wessis-und-ossis-iii/comment-page-1/#comment-833547</link>
		<dc:creator>derherold</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 19:36:42 +0000</pubDate>
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		<description>@doreen und @martinH, seid Ihr so naiv oder tut Ihr nur so ?

Nennt mir eine Stadt s&#252;dlich von Berlin und ich sage Euch in welchem Stadtteil die Einfamilienhaussiedlungen sind. Nach meiner Sch&#228;tzung sind ca. 90%  aller 1989 in der DDR existierenden Ein- und Zweifamilienh&#228;user vor 1945 gebaut worden und nicht einmal die H&#228;lfte davon nach der Wende durch Restitution, etc. in irgendeiner Form &quot;zur&#252;ckgegeben&quot; worden.

Und nat&#252;rlich galt das auch f&#252;r sog. Villen. Was glaubt Ihr denn, wer in Weimar, Halle-Kr&#246;llwitz oder in den Weinbergen Radebeuls gewohnt hat ? Gut, keine Proletarier. ;-) Es ist nur - wie oben gesagt - &quot;medial&quot; nicht thematisiert worden. Nach dem Fall der Mauer wurden die bestehenden Kredite &quot;umgerubelt&quot; oder der Boden verkauft, was f&#252;r 20 - 30.000 DM(!) ein Super-Schn&#228;ppchen ergab.

Wenn &quot;Wohltaten&quot; unmittelbar Wahlstimmen erzeugten, h&#228;tte kein ostdt. Rentner PDS/Linkspartei w&#228;hlen d&#252;rfen, da diese vor 1989 bettelarm waren. Selbst Stasi-Opa und SED-Oma bekommen vom Klassenfeind Ruhebez&#252;ge, von denen sie vor 1989 nur tr&#228;umen konnten ... und ihre Enkel freuen sich &#252;ber die sch&#246;nen volksheimst&#228;tten-Bauten aus den 30-igern, die sie bald erben werden. :-)

Da ich in den 90igern im Auftrag der Treuhand(TLG) Immobilien privatisierte, kenne ich mich ein bi&#223;chen aus ... vor allem mit dem Zorn der Habenichtse im WBS 70, die angesichts der Selbstbedienung von Genosse Oberst &quot;abkotzten&quot;.

Zum Thema &quot;Kinderbetreuung&quot; mu&#223; man erw&#228;hnen, da&#223; diese auch unbedingt notwendig waren. Teenagerschwangerschaften waren in der DDR an der Tagesordnung. Wenn man nicht aus dem ostdt. Bildungsb&#252;rgertum stammte, wurde bei einer kinderlosen Frau &gt;21 auch mal nachgefragt, ob &quot;gesundheitlich alles in Ordnung&quot;. Ich habe noch Ende der 90iger erlebt, da&#223; in Ostdeutschland 23-j&#228;hrigen(!) erkl&#228;rt wurde, da&#223; bei Ihnen die &quot;biologische Uhr&quot; ganz laut ticke. :-)) Da&#223; 19-, 20-j&#228;hrige M&#252;tter trotz &quot;Kinderbetreuung&quot; h&#228;ufig heillos &#252;berfordert waren, kann man aus pers&#246;nlichen Gespr&#228;chen h&#246;ren.

Grund f&#252;r die fr&#252;hen Geburten: Sozialer Druck (s.o.) und es gab ohne Kind keine Wohnung. Ja, es passierte sogar, da&#223; Geschiedene(!) noch 2, 3 Jahre(!) zusammen wohnen mu&#223;ten, weil Wohnraum fehlte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>@doreen und @martinH, seid Ihr so naiv oder tut Ihr nur so ?</p>
<p>Nennt mir eine Stadt s&#252;dlich von Berlin und ich sage Euch in welchem Stadtteil die Einfamilienhaussiedlungen sind. Nach meiner Sch&#228;tzung sind ca. 90%  aller 1989 in der DDR existierenden Ein- und Zweifamilienh&#228;user vor 1945 gebaut worden und nicht einmal die H&#228;lfte davon nach der Wende durch Restitution, etc. in irgendeiner Form &#8220;zur&#252;ckgegeben&#8221; worden.</p>
<p>Und nat&#252;rlich galt das auch f&#252;r sog. Villen. Was glaubt Ihr denn, wer in Weimar, Halle-Kr&#246;llwitz oder in den Weinbergen Radebeuls gewohnt hat ? Gut, keine Proletarier. ;-) Es ist nur &#8211; wie oben gesagt &#8211; &#8220;medial&#8221; nicht thematisiert worden. Nach dem Fall der Mauer wurden die bestehenden Kredite &#8220;umgerubelt&#8221; oder der Boden verkauft, was f&#252;r 20 &#8211; 30.000 DM(!) ein Super-Schn&#228;ppchen ergab.</p>
<p>Wenn &#8220;Wohltaten&#8221; unmittelbar Wahlstimmen erzeugten, h&#228;tte kein ostdt. Rentner PDS/Linkspartei w&#228;hlen d&#252;rfen, da diese vor 1989 bettelarm waren. Selbst Stasi-Opa und SED-Oma bekommen vom Klassenfeind Ruhebez&#252;ge, von denen sie vor 1989 nur tr&#228;umen konnten &#8230; und ihre Enkel freuen sich &#252;ber die sch&#246;nen volksheimst&#228;tten-Bauten aus den 30-igern, die sie bald erben werden. :-)</p>
<p>Da ich in den 90igern im Auftrag der Treuhand(TLG) Immobilien privatisierte, kenne ich mich ein bi&#223;chen aus &#8230; vor allem mit dem Zorn der Habenichtse im WBS 70, die angesichts der Selbstbedienung von Genosse Oberst &#8220;abkotzten&#8221;.</p>
<p>Zum Thema &#8220;Kinderbetreuung&#8221; mu&#223; man erw&#228;hnen, da&#223; diese auch unbedingt notwendig waren. Teenagerschwangerschaften waren in der DDR an der Tagesordnung. Wenn man nicht aus dem ostdt. Bildungsb&#252;rgertum stammte, wurde bei einer kinderlosen Frau &gt;21 auch mal nachgefragt, ob &#8220;gesundheitlich alles in Ordnung&#8221;. Ich habe noch Ende der 90iger erlebt, da&#223; in Ostdeutschland 23-j&#228;hrigen(!) erkl&#228;rt wurde, da&#223; bei Ihnen die &#8220;biologische Uhr&#8221; ganz laut ticke. :-)) Da&#223; 19-, 20-j&#228;hrige M&#252;tter trotz &#8220;Kinderbetreuung&#8221; h&#228;ufig heillos &#252;berfordert waren, kann man aus pers&#246;nlichen Gespr&#228;chen h&#246;ren.</p>
<p>Grund f&#252;r die fr&#252;hen Geburten: Sozialer Druck (s.o.) und es gab ohne Kind keine Wohnung. Ja, es passierte sogar, da&#223; Geschiedene(!) noch 2, 3 Jahre(!) zusammen wohnen mu&#223;ten, weil Wohnraum fehlte.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin H.</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/08/14/wessis-und-ossis-iii/comment-page-1/#comment-833538</link>
		<dc:creator>Martin H.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 18:53:47 +0000</pubDate>
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		<description>@1 (Doreen): Der Umtauschkurs von 1:1 galt nicht nur f&#252;r Verm&#246;gen (4000 als Grenze m&#252;sste stimmen, bei Kindern war sie 2000 Mark) sondern auch f&#252;r L&#246;hne, Geh&#228;lter, Renten, Mieten usw. Damit waren auf einem Mal die Preise auch 1:1 in DM/Devisen, was vor allem den Export (Ostblock einerseits aber auch Westdeutschland (z.B. Quelle)) stoppte.
@4 (derherold): Immobilienverm&#246;gen? Viel Geld haben nur ein paar Bauern gemacht, die ihr Land f&#252;r Einkaufszentren oder Gewerbegebiete verkaufen konnten. Die anderen Immobilienbesitzer waren nicht pl&#246;tzlich verm&#246;gend: Der Eigenheimbesitzer hat immer f&#252;r sein H&#228;uschen gearbeitet und organisiert; Der Villen-/Altbaubesitzer muss erstmal sehen wo er das Geld f&#252;r eine Sanierung herbekommt, was bei schlechten wirtschaftlichen Aussichten (privat und gesamt) nicht so einfach ist, oder er muss verkaufen.
@8 (Danny): &quot;Und es gab ja auch gute Seiten.&quot; Provokant gefragt: Gab es die etwa nicht? Vielleicht ist es eine Relativierung einer Diktatur, vielleicht ist es Trotz, vielleicht ist es auch Lebenserfahrung? Wenn die DDR nur auf das politische System reduziert wird (Diktatur, Stasi usw.), dann bleibt nichts Anderes &#252;brig als auf die guten Seiten des Systems hinzuweisen. Denn die Menschen in der DDR hatten ein Leben mit sch&#246;nen Erfahrungen, Liebe, Erfolg, Reisen und was noch so dazugeh&#246;rt. (Wo das &quot;So schlimm war es doch gar nicht.&quot; herkommen kann.)  Das sollte auch mal jenseits von DDR-Museen mit Nostalgika gew&#252;rdigt werden.
Das sehe ich aber noch nicht als Verkl&#228;rung an, ebensowenig wie das genannte Beispiel Kindergarten oder &#252;berhaupt irgendein Beispiel. Das Entscheidende ist, wie jeder f&#252;r sich das erlebt hat. Da kann es eben sein, dass die DDR ein wunderbarer Sozialstaat war oder ein Unterdr&#252;ckungsregime und nichts davon ist falsch. Es fehlt da die Toleranz auf beiden Seiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>@1 (Doreen): Der Umtauschkurs von 1:1 galt nicht nur f&#252;r Verm&#246;gen (4000 als Grenze m&#252;sste stimmen, bei Kindern war sie 2000 Mark) sondern auch f&#252;r L&#246;hne, Geh&#228;lter, Renten, Mieten usw. Damit waren auf einem Mal die Preise auch 1:1 in DM/Devisen, was vor allem den Export (Ostblock einerseits aber auch Westdeutschland (z.B. Quelle)) stoppte.<br />
@4 (derherold): Immobilienverm&#246;gen? Viel Geld haben nur ein paar Bauern gemacht, die ihr Land f&#252;r Einkaufszentren oder Gewerbegebiete verkaufen konnten. Die anderen Immobilienbesitzer waren nicht pl&#246;tzlich verm&#246;gend: Der Eigenheimbesitzer hat immer f&#252;r sein H&#228;uschen gearbeitet und organisiert; Der Villen-/Altbaubesitzer muss erstmal sehen wo er das Geld f&#252;r eine Sanierung herbekommt, was bei schlechten wirtschaftlichen Aussichten (privat und gesamt) nicht so einfach ist, oder er muss verkaufen.<br />
@8 (Danny): &#8220;Und es gab ja auch gute Seiten.&#8221; Provokant gefragt: Gab es die etwa nicht? Vielleicht ist es eine Relativierung einer Diktatur, vielleicht ist es Trotz, vielleicht ist es auch Lebenserfahrung? Wenn die DDR nur auf das politische System reduziert wird (Diktatur, Stasi usw.), dann bleibt nichts Anderes &#252;brig als auf die guten Seiten des Systems hinzuweisen. Denn die Menschen in der DDR hatten ein Leben mit sch&#246;nen Erfahrungen, Liebe, Erfolg, Reisen und was noch so dazugeh&#246;rt. (Wo das &#8220;So schlimm war es doch gar nicht.&#8221; herkommen kann.)  Das sollte auch mal jenseits von DDR-Museen mit Nostalgika gew&#252;rdigt werden.<br />
Das sehe ich aber noch nicht als Verkl&#228;rung an, ebensowenig wie das genannte Beispiel Kindergarten oder &#252;berhaupt irgendein Beispiel. Das Entscheidende ist, wie jeder f&#252;r sich das erlebt hat. Da kann es eben sein, dass die DDR ein wunderbarer Sozialstaat war oder ein Unterdr&#252;ckungsregime und nichts davon ist falsch. Es fehlt da die Toleranz auf beiden Seiten.</p>
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		<title>Von: weddinger landbote</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/08/14/wessis-und-ossis-iii/comment-page-1/#comment-833527</link>
		<dc:creator>weddinger landbote</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 17:46:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.basicthinking.de/blog/2008/08/14/wessis-und-ossis-iii/#comment-833527</guid>
		<description>Dazu muss ich aber dann doch noch mal was sagen.
Nat&#252;rlich ist Kinderbetreuung wichtig, vor allem f&#252;r die Kinder. Mir geht nur auf die Nerven, dass die Kindergartenpl&#228;tze immer mit dem „Sozialstaat DDR“ in Verbindung gebracht werden. Das war keine Wohltat der Herrschenden f&#252;r ihr Volk, sondern &#246;konomisches Kalk&#252;l und in Einzelf&#228;llen politisches Druckmittel. Wen&#039;s interessiert, kann ein paar Beispiele auf www. Jugendopposition.de nachlesen.
Einige finden die Pflicht zur Arbeit nicht schlecht. Das hatte aber zur Folge, dass gerade in den Siebzigern zehntausende Jugendliche in Arbeitslagern landeten, dass man „wegen asozialen Verhaltens“ verurteilt werden konnte. Ich hatte Studienverbot, weil ich der Stasi unangenehm aufgefallen war. Das hatte zur Folge, dass ich „wegen der Arbeitsplicht“ in einem Beruf arbeiten musste, in dem ich nie gearbeitet h&#228;tte. Aber da bestand Bedarf und ich h&#228;tte nur w&#228;hlen k&#246;nnen zwischen Verurteilung oder diesem Job. Man k&#246;nnte auch sagen 15 Jahre Zwangsarbeit. Nicht in Sibirien, aber Mitten in Deutschland – was nat&#252;rlich nicht zu vergleichen ist. In dieser Zeit war ich sogar gl&#252;cklich verheiratet und sah stolz meine Kinder aufwachsen. Nur ein freier B&#252;rger war ich nicht. Und bevor jetzt wieder die Litanei kommt: Stimmt, als Hartzler ist man das auch nicht. Nur dass man hier dagegen protestieren k&#246;nnte, ohne in den Knast zu wandern. Aber wen interessieren schon 6 Mio Arbeitslose?
Vielleicht sollte ich auf meinem Blog mal eine Serie zur Geschichte der Diktaturen in Deutschland schreiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Dazu muss ich aber dann doch noch mal was sagen.<br />
Nat&#252;rlich ist Kinderbetreuung wichtig, vor allem f&#252;r die Kinder. Mir geht nur auf die Nerven, dass die Kindergartenpl&#228;tze immer mit dem „Sozialstaat DDR“ in Verbindung gebracht werden. Das war keine Wohltat der Herrschenden f&#252;r ihr Volk, sondern &#246;konomisches Kalk&#252;l und in Einzelf&#228;llen politisches Druckmittel. Wen&#8217;s interessiert, kann ein paar Beispiele auf <a href='http://www.' rel='nofollow'>www.</a> Jugendopposition.de nachlesen.<br />
Einige finden die Pflicht zur Arbeit nicht schlecht. Das hatte aber zur Folge, dass gerade in den Siebzigern zehntausende Jugendliche in Arbeitslagern landeten, dass man „wegen asozialen Verhaltens“ verurteilt werden konnte. Ich hatte Studienverbot, weil ich der Stasi unangenehm aufgefallen war. Das hatte zur Folge, dass ich „wegen der Arbeitsplicht“ in einem Beruf arbeiten musste, in dem ich nie gearbeitet h&#228;tte. Aber da bestand Bedarf und ich h&#228;tte nur w&#228;hlen k&#246;nnen zwischen Verurteilung oder diesem Job. Man k&#246;nnte auch sagen 15 Jahre Zwangsarbeit. Nicht in Sibirien, aber Mitten in Deutschland – was nat&#252;rlich nicht zu vergleichen ist. In dieser Zeit war ich sogar gl&#252;cklich verheiratet und sah stolz meine Kinder aufwachsen. Nur ein freier B&#252;rger war ich nicht. Und bevor jetzt wieder die Litanei kommt: Stimmt, als Hartzler ist man das auch nicht. Nur dass man hier dagegen protestieren k&#246;nnte, ohne in den Knast zu wandern. Aber wen interessieren schon 6 Mio Arbeitslose?<br />
Vielleicht sollte ich auf meinem Blog mal eine Serie zur Geschichte der Diktaturen in Deutschland schreiben.</p>
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		<title>Von: Doreen</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/08/14/wessis-und-ossis-iii/comment-page-1/#comment-833509</link>
		<dc:creator>Doreen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 15:42:22 +0000</pubDate>
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		<description>Meine Mutter war jahrelang Hausfrau, es gab also nicht zwingend die Pflicht, dass jede Frau arbeiten musste, die meisten taten es aber. Ich sehe aber auch nicht soviel negatives an einer Arbeitspflicht, die DDR hatte eben kaum laufende Betriebe nach Kriegsende, die Russen haben viel mitgenommen und dort wieder aufgebaut, die Amis waren eher daran interessiert, dass die BRD wirtschaftlich wieder stark wird. Es gab auch viele andere Dinge aus diesem sozialen Bereich: beispielsweise den zinslosen Ehekredit, damit die Leute heirateten und zusammen zogen - spart nat&#252;rlich Wohnraum, der knapp war. Pro Kind wurde einem dann eine gewisse Summe des Kredites erlassen, die Leute bekamen mehr Kinder usw. usf....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Meine Mutter war jahrelang Hausfrau, es gab also nicht zwingend die Pflicht, dass jede Frau arbeiten musste, die meisten taten es aber. Ich sehe aber auch nicht soviel negatives an einer Arbeitspflicht, die DDR hatte eben kaum laufende Betriebe nach Kriegsende, die Russen haben viel mitgenommen und dort wieder aufgebaut, die Amis waren eher daran interessiert, dass die BRD wirtschaftlich wieder stark wird. Es gab auch viele andere Dinge aus diesem sozialen Bereich: beispielsweise den zinslosen Ehekredit, damit die Leute heirateten und zusammen zogen &#8211; spart nat&#252;rlich Wohnraum, der knapp war. Pro Kind wurde einem dann eine gewisse Summe des Kredites erlassen, die Leute bekamen mehr Kinder usw. usf&#8230;.</p>
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		<title>Von: RH</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/08/14/wessis-und-ossis-iii/comment-page-1/#comment-833508</link>
		<dc:creator>RH</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 15:40:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.basicthinking.de/blog/2008/08/14/wessis-und-ossis-iii/#comment-833508</guid>
		<description>Hast du (noch) Kinder im entsprechenden Alter? 

Im Raum M&#252;nchen ist das Thema Kinderbetreuung ein echtes Problem! Wir haben unsere Zwillinge noch VOR der Geburt angemeldet (laut Regionalblatt kommen 30 Kinder auf einen Platz) und keinen Platz erhalten. Die Kinder wurden deshalb f&#252;r 500 Euro halbtags bei einer Tagesmutter untergebracht. Nach drei Jahren haben wir erst durch Vitamin-B zwei Pl&#228;tze erhalten, die kosten nur 200 Euro. Auf offiziellem Weg haben wir von allen 9 Kita&#039;s, bei denen wir uns nat&#252;rlich jeweils einzeln anmelden mussten Absagen erhalten. 

Meine Frau wollte von sich aus (ohne Zwang) wieder arbeiten. Ihr gingen n&#228;mlich das d&#228;mliche Mein-Kind-kann-schon-das-und-das auf dem Spielplatz auf den Geist. Ausserdem wollte sie in ihrem Beruf nicht den Anschluss verlieren. Auch waren wir dies von unseren Eltern aus der DDR gewohnt, dass auch die Frau arbeitet. Klar, in der Bundesrepublik gibt es keinen Zwang zur Arbeit, wird haben ja zur Not den Sozialstaat. 

Unsere geb&#252;rtig westdeutschen Bekanntschaften haben oftmals - nicht immer - ein ganz anderes Rollenverst&#228;ndnis f&#252;r die Frau. Prim&#228;r erzieht die Frau die Kinder und macht den Haushalt. Klar, sie haben das anders von ihren Eltern vorgelebt bekommen. Es ist letzlich jedem seine Sache, wie er lebt. Dennoch sollte f&#252;r jede Eltern die M&#246;glichkeit bestehen ihre Kinder in qualifizierte Einrichtungen betreuen zu lassen. Als normaler B&#252;rger hat man es im Westen jedoch schwer einen Platz zu bekommen, ganz zu schweigen von der Vorrangregelung f&#252;r Kinder aus ausl&#228;ndischen oder sozial schwachen Familien. 

Unsere (westdeutsche) Nachbarin geht nicht arbeiten und die Kinder gehen trotzdem in die Kita, einfach damit die Kinder den sozialen Umgang mit gleichaltrigen lernen. Kinderbetreuung wird oftmals als &quot;Aufbewahrung&quot; von Rabeneltern gesehen. Nur vergessen die meisten (Wessis), dass unsere Eltern / die Gro&#223;eltern meist mehrere hundert zum Teil tausend Kilometer weit weg wohen. Da kann man nicht mal ebend die Kinder an drei Tagen die Woche zu Oma / Opa abschieben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Hast du (noch) Kinder im entsprechenden Alter? </p>
<p>Im Raum M&#252;nchen ist das Thema Kinderbetreuung ein echtes Problem! Wir haben unsere Zwillinge noch VOR der Geburt angemeldet (laut Regionalblatt kommen 30 Kinder auf einen Platz) und keinen Platz erhalten. Die Kinder wurden deshalb f&#252;r 500 Euro halbtags bei einer Tagesmutter untergebracht. Nach drei Jahren haben wir erst durch Vitamin-B zwei Pl&#228;tze erhalten, die kosten nur 200 Euro. Auf offiziellem Weg haben wir von allen 9 Kita&#8217;s, bei denen wir uns nat&#252;rlich jeweils einzeln anmelden mussten Absagen erhalten. </p>
<p>Meine Frau wollte von sich aus (ohne Zwang) wieder arbeiten. Ihr gingen n&#228;mlich das d&#228;mliche Mein-Kind-kann-schon-das-und-das auf dem Spielplatz auf den Geist. Ausserdem wollte sie in ihrem Beruf nicht den Anschluss verlieren. Auch waren wir dies von unseren Eltern aus der DDR gewohnt, dass auch die Frau arbeitet. Klar, in der Bundesrepublik gibt es keinen Zwang zur Arbeit, wird haben ja zur Not den Sozialstaat. </p>
<p>Unsere geb&#252;rtig westdeutschen Bekanntschaften haben oftmals &#8211; nicht immer &#8211; ein ganz anderes Rollenverst&#228;ndnis f&#252;r die Frau. Prim&#228;r erzieht die Frau die Kinder und macht den Haushalt. Klar, sie haben das anders von ihren Eltern vorgelebt bekommen. Es ist letzlich jedem seine Sache, wie er lebt. Dennoch sollte f&#252;r jede Eltern die M&#246;glichkeit bestehen ihre Kinder in qualifizierte Einrichtungen betreuen zu lassen. Als normaler B&#252;rger hat man es im Westen jedoch schwer einen Platz zu bekommen, ganz zu schweigen von der Vorrangregelung f&#252;r Kinder aus ausl&#228;ndischen oder sozial schwachen Familien. </p>
<p>Unsere (westdeutsche) Nachbarin geht nicht arbeiten und die Kinder gehen trotzdem in die Kita, einfach damit die Kinder den sozialen Umgang mit gleichaltrigen lernen. Kinderbetreuung wird oftmals als &#8220;Aufbewahrung&#8221; von Rabeneltern gesehen. Nur vergessen die meisten (Wessis), dass unsere Eltern / die Gro&#223;eltern meist mehrere hundert zum Teil tausend Kilometer weit weg wohen. Da kann man nicht mal ebend die Kinder an drei Tagen die Woche zu Oma / Opa abschieben!</p>
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