Deutsche Blogstudie: Fittkau & Maaßes W3B-Studie

Robert Basic

Fittkau & Maaßes W3B-Studie 2005 zu Blogs (.pdf), dort heisst es:

Weblogs: Ein überschätztes Phänomen
Neue W3B-Studie ermöglicht realistische Einschätzung der Marketing-Potentiale von Weblogs Hamburg, 2. Dezember 2005 —

Weblogs sind heute der Mehrheit der Internet-Nutzer ein Begriff – doch nur die wenigsten nutzen sie ta tsächlich. Trotz der hohen Anzahl der Internet-Tagebücher ist ihre Reichweite gering, die Anzahl der aktiven Kommentatoren und Betreiber noch geringer. Interessant erscheinen Weblogs allein für ein sehr spezifisches Zielgruppenmarketing: Der typische Weblog-Nutzer zeichnet sich durch einige sehr charakteristische Merkmale aus.

Die erfolgreiche Internet-Studie »WWW-Benutzer-Analyse W3B« wurde im Oktober/November 2005 bereits zum 21. Mal durchgeführt. Es beteiligten sich wieder über 80 Unternehmen mit ihren Websites sowie mehr als 100.000 Internet-Nutzer an der Online-Erhebung. Nun legt das Hamburger Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Fittkau & Maaß erste Ergebnisse vor – diesmal zum viel diskutierten Thema Weblogs.

Weblogs: Hoher Bekanntheitsgrad, geringe Nutzung
Kaum hat das Internet-Phänomen »Weblog« bzw. »Blog« Einzug in das deutschsprachige Internet gefunden, schon wird es von Unternehmen aktiv als Online-Marketingplattform eingesetzt. Dabei ist es fraglich, wie bedeutsam Weblogs für das Internet-Marketing heute bereits sind. Zwar ist unter den deutschsprachigen Internet-Nutzern der Bekanntheitsgrad mit 75% sehr hoch, so ein Ergebnis der aktuellen W3B-Studie. Doch lediglich jeder fünfte Nutzer zählt zum weitesten Nutzerkreis von Weblogs. Nur knapp 4% der Nutzer besuchen diese Websites regelmäßig. Die Reichweite ist damit als noch äußerst gering zu bezeichnen. Zum Vergleich: Online-Shops werden von rund einem Drittel der Nutzer regelmäßig aufgesucht, Musik-Websites von einem Sechstel. Selbst »Exoten« wie Beauty- und Wirtschafts-Websites verfügen über einen größeren Kreis regelmäßiger Nutzer.

Ein überschätztes Phänomen? Sagen wirs mal so: Es spielt überhaupt keine Rolle, ob „nur“ 2.000.000 Menschen (was per se gigantisch wäre) regelmäßig auf Blogs vorbeischauen oder nicht. Wenn man eben Reichweite mit Online-Shops und Beuty-Sites etc. vergleichen mag, hat man ahnungslos, wie man ist, Äpfel mit Birnen verglichen.

Was ich null nachvollziehen kann:
In der Studie wird angegeben, daß 12% der Befragten angegeben haben, selbst ein Weblog zu betreiben. Ergo besuchen 4% regelmäßig Weblogs und 12% haben selbst ein Weblog? Ok, passt schon… das wären 2.000.000 regelmäßige Bloggucker und 6.000.000 Blogs in D… tolle Umfrage mit hoher Signifikanz und Varianz. Müssen professionelle Stochastiker am Werk gewesen sein, sorry. Ich muss auch mal ne Studie machen, würfeln tue ich die Ergebnisse dann aber auch, statt vernünftig auszuwerten.

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Wenn dem so ist, daß:
Seit mittlerweile zehn Jahren stellt die WWW-Benutzer-Analyse W3B eine der bedeutendsten Planungsgrundlagen und erfolgreichsten Studien im deutschsprachigen Bereich des Internet dar. 80 führende Internet-Anbieter waren an der 21. W3BErhebung beteiligt und nutzten die Gelegenheit, im Rahmen der Studie Daten über die Nutzer ihrer eigenen WWW-Auftritte zu gewinnen.
scheint es ja noch große Marktchancen für professionelle Anbieter zu geben.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.