Unbezahltes Bloggen?

Robert Basic

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mal ne ganz doofe Frage: Was würde Euch veranlassen, für einen Verlag kostenlos mitzubloggen, der ein Blog bzw. ein ganzes Blognetzwerk aufzieht? So wird dort freiwillig gebloggt, dort bei den Blogs auf Freundin.de, die zu Burda gehören, also kein ganz unbekanntes Verlagshaus, dessen Inhaber auch nicht gerade als von Almosen abhängiger Geschäftsmann bekannt ist.

Nein, will jetzt nicht wieder lostrompeten, habe das bereits getan. Es geht mir tatsächlich um die Frage, was einen Blogger dazu veranlassen würde.

Woher ich das weiss? Ganz einfach, beim Don kann man das in den Kommentaren direkt aus dem Munde einer Burda-Mitarbeiterin erfahren: So wird fürs Bloggen nicht etwa nur die Hälfte der Blogger bezahlt, sondern KEINER (die freundin-Redakteure werden für ihren Printjob bezahlt, nicht fürs Bloggen)! Nicht, weil kein Budget dafür möglich gewesen wäre, sondern weil wir uns unter Blogs etwas vorstellen, das man privat aus Lust und Laune macht. (Und es wäre nicht das erste Mal, daß eine Firma vom Privatvergnügen anderer profitiert.)

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Betrachten wir es mal von zwei Seiten: Als Anbieter und Träger eines Blognetzwerks würde ich mir ohne Übertreibung wie ein Gierhals vorkommen, wenn ich Bloggern nix gebe, ich aber andererseits auf 2.000.000.000 USD Vermögen taxiert werde. 2.0 Milliarden Dollar, nicht etwa 2 Mrd Sandkörner. Auch wenn das Blogprojekt später Erfolg hat und ich mir vorgenommen habe, schöne Prämien auszuzahlen. Ein solches Signal zu senden, fremde Menschen für mich kostenlos arbeiten zu lassen… würde mir wirklich wie ein Baron mit Leibeigenen vorkommen. Ne, danke. Aber das ist die eine meine Sicht. Keine Ahnung, wie Burda tickt und was man im Projekt für Pläne hat.

Die andere Seite: Wäre ich Blogger und ein bekanntes Unternehmen würde mich fragen, ob ich für die kostenlos bloggen möchte, wäre es davon abhängig, was ich davon habe. Wenn ich mal drei Wochen mitbloggen kann und dafür auf der Startseite von Google.com stehe, würde ich es machen. Insofern der Autoren-Link auf meine Homepage verweist. Oder ich könnte auf der Startseite von Porsche.de erscheinen. Also vom Prinzip her statt einem monetären Nutzen einen mehr indirekten Nutzen ziehen, den man nicht einfach so in monetären Einheiten umrechnen kann. Aber weder einen finanziellen noch marketingtechnischen Nutzen zu haben? Einfach so? Ich glaube, ich würde dankend auflegen und mich noch mit „Ja, schon klar, Scherzradio XYZ, netter Versuch :-“ verabschieden. Wäre es eher ein ehrenamtliches Angebot mit einem guten und seriösen Anliegen des Trägers – und damit meine ich nix Kommerzielles – würde ich wohl überlegen, dort mitzumachen.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.