Sonstiges

Webbrowser unter Linux

Ja, mich gibt es auch noch. Im Hotel ging es personaltechnisch ziemlich drunter und drüber, und somit musste ich tatsächlich richtig arbeiten, anstatt über freie Software zu schreiben. Aber wie heisst es so schön: „Es gibt kein hartes Brot – kein Brot ist ein hartes Brot“

Hier ist die versprochene Aufstellung der Linux-Browser von denen man etwas gehört haben sollte. Ich maße mir hier keinen Browser-Test an. Da die Installation der verschiedenen Möglichkeiten jedoch kein Problem darstellt, kann sich jeder selbst ein Bild von den verschiedenen Programmen machen.

  • Konqueror – Der KDE-Browser. Er ist in die Benutzeroberfläche KDE integriert wie der Internet Explorer in Windows. KDE zeigt mit dem Konqueror so ziemlich alles an, von Ordnern auf der Festplatte, über Internetseiten bis hin zu den Titeln einer eingelegten Audio-CD (die man dann auch direkt rippen kann, aber dazu ein ander mal mehr). Ist bei Ubuntu nicht automatisch mit dabei, kann jedoch nachinstalliert werden. Kubuntu bringt KDE und somit Konqueror als Vorgabebrowser mit. „sudo apt-get install konqueror“ installiert den Browser. Oder man wählt den Dampfhammer und installiert das ganze Kubuntu-System nach: „sudo apt-get install kubuntu-desktop“
  • Epiphany – Der Browser von Gnome. Passt sich gut in die Gnome-Oberfläche ein (Menüs etc.). Wird bei Ubuntu nicht automatisch mitinstalliert. Ein „sudo apt-get install epiphany-browser epiphany-extensions“ erledigt dies ohne Probleme.
  • w3m / lynx / links – Webbrowser für die Befehlszeile. Wer vom „Mausschubsen“ genug hat, der ist hier richtig :). Ich benutze diese Browser um meine Webseiten auf Accessibility zu testen. Wenn eine Seite im Textmodus noch gut aussieht, dann kann sie nicht so schlecht sein. Ausserdem können die Textmodus-Browser nützlich sein, wenn man Probleme mit der Konfiguration der Grafikkarte hat, und somit ohne die gewohnten Browser nach Hilfe suchen muss. „sudo apt-get install w3m links lynx“ installiert alle drei Browser in einem Rutsch.
    (Bei http://LinuxBasics.org waren immerhin 16 Besucher im Monat Juni mit w3m, links oder lynx im Netz unterwegs). Den Homepages dieser Browser merkt man an, dass sie für den Textmodus „optimiert“ wurden 🙂
  • Opera – Der erste Browser, der mehrere Webseiten in einem Fenster anzeigte gibt es schon seit einiger Zeit auch für Linux. Hier ist auch die neuste Version keine Ausnahme. Opera 9 läuft prima. Beim klick auf den Download-Link schlägt Ubuntu vor, die Datei mit dem GDebi Paket-Installer zu öffnen. Dieser installiert dann Opera 9 nach Eingabe des Passworts ohne zu meckern
  • Mozilla Firefox – Mein Browser.
    Läuft unter Wndows, Linux und Max OS, womit ich überall den gleichen Browser verwenden kann. Zeigt die meisten Webseiten ohne Probleme an, und die Funktionen, die Firefox fehlen, sind per Extension leicht nachrüstbar. Mehr dazu im nächsten Artikel

So, nun bleibt nur noch die Frage: Wann habt Ihr das letzte mal Sonntag morgens um 8:00 Uhr gebloggt?

Bis bald,

Euer Stefan

Jobs in der IT-Branche


Über den Autor

Ehemalige BASIC thinking Autoren

Dieses Posting wurde von einem Blogger geschrieben, der nicht mehr für BASIC thinking aktiv ist.

7 Kommentare

  • Kleine Anmerkung:
    Opera gibt es bei Ubuntu neuerdings auch in einem eigens eingerichteten Repository, man kann ihn also auch ganz einfach über die Paketverwaltung installieren.

    Man muss deb http://archive.canonical.com/ dapper-commercial main zu den Paketquellen hinzufügen und dann reicht auch ein sudo apt-get install opera.

    Kleine Ergänzung:
    Flock würde ich auch noch erwähnen. Ist auch für Linux verfügbar und läuft super. Hab ein kleines Review geschrieben.

    Gruß Chris

  • Also, mir passiert das frühbloggen ständig. Auch Sonn- und Feiertags. Liegt aber wohl daran, daß das für mich eher ein spätbloggen ist. Frühbloggen wäre so 15 Uhr, das ist dann kurz vorm aufstehen…