Was ich beim Bloggen am meisten hasse

Robert Basic
  1. Du bekommst eine Mail mit irgendeiner Nachfrage, wie etwas geht. Sei es technisch bezogen oder etwas zum Blogmarketing. Du schreibst artig zurück und es kommt nicht mal ein „€œDanke“€? zurück, nicht einmal, wenn ich Depp nochmals hinmaile und frage, ob die Antwort hilfreich bzw. verständlich war. Die Pest! Konsequenz: Man antwortet immer seltener auf solche Anfragen, also zum Leidwesen derer, die wissen, was Höflichkeit bedeutet. Mittlerweile gehe ich bei besonders langen Anfragen dazu über, auf WordPress.de zu verweisen. Da wird einem super geholfen und Dritte haben auch was davon (Nachschlagewerk“€¦).

  2. Spam! Nomen est omen!

  3. Textdiebe, die mit dem Content Dritter Kohle machen. Gegen diejenigen, die einfach nur Texte kopieren und kein AdSense etc auf ihrer Webseite platzieren, habe ich nix.

    UPDATE Newsletter BASIC thinking

    Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

    Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

    Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

  4. Hype-Hysteriker, die sich bei jedem neuen Trend erneut von der geistigen Brücke stürzen. Abermillionen User haben bereits ein Blog und man labert nach wie vor von Hype, der vergeht. Hpye-Schwätzer sind bestimmt die Nachfahren der „€œdie Welt ist eine Scheibe“€?-Bewahrer 🙂

  5. Blog-Zweifler, die Blogs jeglichen Nutzen absprechen. Obwohl es selbst für den Dümmsten Anzunehmenden Theoretiker mittlerweile fast schon unzählige Praxisbeispiele gibt, die aufzeigen, dass auch Weblogs – wie viele andere Hausmittelchen auch – sehr wohl Vorteile bieten, und nicht nur Risiken und Gefahren. Man hat manchmal den Eindruck, die suchen das 100% Ding, absolut sicher. Nur, selbst wenn sie Weblogs nutzen würden, ich tippe, dass die es nicht bringen würden, egal was sie anpacken.

  6. Uber-Blogger, die der Meinung sind, dass ein Unternehmen einfach so ein Blog starten kann, wozu Geld ausgeben für Externe, wenn das alles so einfach ist? Und weil alles so einfach ist, sind Uber-Blogger vaD unter den Topblogs zu finden, aufsteigend sortiert. Sischär, Blog-Erfolg kommt auch ohne Gehirnschmalz daher, sieht man doch bei den AdSense-Anzeigen „€œverdienen sie 10.000 von zu Hause aus“€?.

  7. Blog-Heulsusen: Sobald man auch nur ansatzweise kritisiert wird, selbst wenn das Dritte nicht einmal als Kritik erkennen, geht die Welt unter. Man sperrt und zensiert die eigenen Kommentare, man jammert und man verzweifelt. Heulsusen würde ich am liebsten in ein Flamewar-Camp schicken. Sowas wie ein Camp bei Nick Bollettieri, der Tennisstars zu Kampfsäuen ausbildet.

  8. Blog-Einschleimer: Du bekommt auch eine Mail, in der steht, dass derjenige Dein Blog seit drei Jahren liest – obwohl Du gerade mal seit zwei Monaten bloggst – und ob Du nicht gerne wahnsinnig spannende Produkte wie zB die Edel-Fleischwurst oder die wiederaufladbare Batterie testen möchtest. Natürlich unbezahlt. Natürlich musst Du nicht darüber bloggen, zufällig wäre man aber nicht traurig.

  9. Blog-Anthropologen: Gerne im journalistischen Lager zu finden. Die Meister der Pauschalisierung. Schreit ein Blog „€œhat Merkel Liaison mit Lyssa?“€?, labert man etwas von Factchecking. Alle Blogger sind bös. Alle Blogger sind doof. Weil man zu faul ist, sich einen Überblick zu verschaffen, muss ein Blog repräsentativ für alle herhalten. Btw, schon gewusst, ich habe eine lange Nase, also was bin ich dann? Pauschalisierungen über Blogger sind genauso daneben, wie Pauschalisierungen über die ollen Journalisten, die keine Zeit mehr haben, vernünftige Artikel zu schreiben (stimm das?). Ebenso Verallgemeinerungen im Bloglager untereinander. 20 Blogs schreiben über ein Thema, schon spricht man von Bloglawine. Äh“€¦ und die restlichen 499.980 Blogs? Große Lawinen, ja ja, ganz groß! Wie wäre es mit Randgruppen-Lawine?

    Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

  10. Blog-Listen: Ich hasse Blogger, die 10er oder 100er Listen rausbringen 🙂 Alles Linkbaiter (durfte ich vor kurzem lernen, jetzt kann ich ihn auch anwenden, den Begriff 😉

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Brand & Content Manager* – „D...
Head Office der Novum Hospitality in Hamburg
Social Media Consultant & Account Lead (m...
Social DNA GmbH in Frankfurt am Main
Digital Marketing SEO Specialist (m/w/d)
Reimo Reisemobil-Center GmbH in Weiterstadt
KI-Manager/in (m/w/d) Technische Umsetzung un...
DeutschlandRadio KdÖR in Berlin, Köln
Content Creator/ Social Media Manager (m/w/d)
LEDA Werk GmbH & Co.KG in Leer
Content Manager (m/w/d) in Teilzeit als Elter...
wenglor sensoric gmbh in Tettnang
Senior Digital Marketing Manager (Berlin/Leip...
Legartis Deutschland GmbH in Leipzig, Berlin
Online Marketing Manager (m/w/d) – Fokus Kamp...
pso vertriebsprogramme GmbH in Köln
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Folgen:
Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.