Sonstiges

Second Life: IBM investiert 10 Mio USD

Reuters:

IBM is ramping up its push into virtual worlds with an investment of roughly US$10 million over the next year, including an expanded presence within Second Life and the development of its own 3D intranet…. „€œWe always ask the question, „€˜if you knew 20 years ago what you know about the Web today, what would you do differently?“€™“€? Sandy Kearney, IBM“€™s director of emerging 3-D Internet and virtual business, told Reuters in a Second Life interview. „€œThe Web took decades. This will likely take half that time.“€?… „€œThe essence of ecommerce today is built around the idea of catalogs. That“€™s very useful, it fits with the idea of Web pages and catalog pages, but most people don“€™t think of shopping in terms of catalogs and pages, but in terms of stores that they go into,“€? said IBM chief technology strategist Irving Wladawsky-Berger (Second Life name Irving Islander).

Ok, da ist Musik drin:)

Auch ein bekannter Fortune-Kolumnist, Kirkpatrick, ist Feuer und Flamme:

Yet Second Life may be more important, longterm, than even this much publicity would suggest. That’s because what it really may represent is an alternative vision for how to interact with information and communicate over the Internet…. But Second Life is important as much for what it represents as for what it concretely offers today. Looking at Second Life makes me realize just how much the Web, wonderful and useful as it is, still mimics a print model [Bingo, Treffer und versenkt]… Second Life goes much further. It took a radical approach to design from the beginning. It offered itself as a mere platform for the creations of its occupants. Essentially everything seen inside the software today was created by its users.

Ein spannendes Abenteuer, dieses „neue Web“, noch auf die nächsten Jahre und Jahrzehnte hin. Viele werden die First Mover auslachen und sich schadenfroh über zahlreiche Pleiten und Fehlversuche freuen. Lass sie, es gehört einfach dazu. Ein langer Weg mit vielen Unbekannten und damit neuen Möglichkeiten. Ich bin mal so frei, eines Tages wird es heißen: The Web is dead. Long live the Web.

via whatsnext.com


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

9 Kommentare

  • komme grad aus second life, mit dem gefühl mir gehts dort genauso wie im first life: ein bisserl kohle mit glück ergattert und gleich wieder in der disco für drinks und mädels ausgegeben 🙂

    aber darin liegt wohl auch das kalkül von ibm, dass sie die selbe performance wie im first life erreichen und ausser kuba gibts „nur“ noch virtuellen märkte zu erschließen….

  • tja, da scheide ich mit meiner oldtimer-graphikkarte wohl aus. hab grad versucht mich da anzumelden. meldung klappt. aber als ich das programm starten wollte, dann wars vorbei. naja. neuer pc muß her.

  • hier, jetzt weiß ich auch, warum es bei mir nicht funktioniert: Bei den Systemanforderungen kann es unter Umständen heikel werden. LindenLab gibt die minimalen Systemanforderungen mit 256 Megabyte Arbeitsspeicher und einem 800MHz schnellen Prozessor an. Viel wichtiger ist allerdings der aktuelle Grafiktreiber. Außerdem sollte die Grafikkarte einen nVidia-GeForce- oder ATI-Chipsatz besitzen. Einige Chipsätze werden generell nicht unterstützt: Darunter die bei Notebooks beliebten RADEON-M-Chips, TNT, S3 und die meisten Matrox-Karten.
    http://www.netzwelt.de/news/74703_5-second-life-die-ersten-schritte.html

  • […] Einen vermeindlichen Grund, doch Zeit mit Second Life zu verbringen: Virtuelle Welten = Web 3.0 und wie wir wissen ist Web X.0 = Geld. Lernen für die Zukunft, SL quasi als temporäres Mittel zum Zweck. Auch Adidas, Toyota und IBM schnuppern rein. Und viele andere. Da kommt ja richtig Web 3.0-Stimmung auf! […]

  • […] Unternehmen (zur Erinnerung: IBM investiert 10 Mio. Dollar in Second Life) haben in virtuellen Welten zusätzliche Chancen, zum Beispiel um neue Produkte zu testen, mit Konsumenten in direkten Kontakt zu treten, Crowdsourcing-Projekte umzusetzen, ein innovatives Image zu schaffen, und sich einen first-mover Vorsprung zu sichern. Trotzdem sollte man sorgfältig abwägen, ob und vor allem wie man sich die Virtualität zu Nutze macht. Nur kopflos und überhastet loszulegen funktioniert in SL ebenso wenig wie im wahren Leben. […]

  • Second Life: Update (oder Einführung)…

    Gleich ein Hinweis vorab: Wer die News um Second Life regelmäßig verfolgt (oder nicht verfolgen will), überspringt diesen Beitrag. Alle anderen lesen einfach weiter…
    Noch vor Weihnachten wird die virtuelle Welt, Second Life, erstmals über …

  • […] Die virtuelle Welt wurde so zum Spielplatz einiger Geschäftsleute und Unternehmen, die sich damit modern und zukunftsfähig geben. Ob IBM oder Reuters, jeder will derzeit mit dabei sein und seine Claims in der virtuellen Welt sichern. Dazu gehören auch zunehmend deutsche Unternehmen, z.B. der Springer-Verlag. Der jüngste Coup des Medienriesen: Bild.T-Online, das sich als “Europas größtes Entertainment-Portal” bezeichnet, will wie heise online berichtet am 21. Dezember seine erste englischsprachige Zeitung für die virtuelle Spielewelt “Second Life” herausbringen. The AvaStar soll wöchentlich erscheinen und 150 “Linden-Dollar” kosten, umgerechnet 42 Euro-Cent. […]

  • […] While I was reading lots of articles concerning Second Life and its impact on normal and new-media business over the last few months and discussing them with friends and colleagues it has been an advertising for SitePal via the WebProNews newsletter from iEntry that set the plan to hire a virtual employee in motion. […]