Apple Mac Book Pro (4): Einführung für Umsteiger

Robert Basic

recht herzlichen Dank für die Mailtipps und dem Linkverweise auf einen tollen Einsteigerartikel auf LifeHacker, der so manches ungeschälte Apfelrätsel auflöst: Hack Attack: A guide for switching to a Mac

Der Bericht, aber auch mein Sado-Maso Test mit einem Apple MacBook Pro Es zeigt imho recht deutlich auf, dass Apple für Windoof User dummerweise keine Hilfestellungen bietet, die man auf den ersten Blick sieht odeer nutzen kann. Ich erinnere bei solchen Gelegenheiten immer gerne an die Markteinführung MS Excel, das Lotus 1-2-3 Usern den Umstieg supereasy gemacht hatte: Microsoft bot dem Umsteiger an, seine gewohnten Tastaturbefehle einfach weiterhin zu nutzen. Mit einem Knopfdruck hatte man eigentlich Lotus 123 wieder plus einige Zusatzfunktionen, die es nur bei Excel gab. Es ist ein grober Schnitzer von Apple, hier nix Nützliches anzubieten. Es reichen die paar versteckten Systemeinstellungen nicht. Ist das Fahrlässigkeit oder Arroganz von Schönwettermenschen?

Ich verstehe nunmehr auch allmählich, wie dämlich Steve Jobs Entscheidung in den 80er + frühen 90er Jahren war, den Entwicklern gar die Bedienung der Software vorzugeben. Und warum sich Developer u.a. wohl auch deswegen lieber mit der Windoof Software beschäftigt hatten, während Apple am Rande der Pleite vorbeiscratchte. Ohne Software kein OS Abverkauf. Ohne Abverkauf kein Marktanteil. Ohne Marktanteil Nischendasein für Lifestyle-Junkies. Zugegeben, ein lukratives Dasein, das mittels Mundpropaganda immer weitere Kreise zieht (auch Dank iPod und iTunes). Auch das Aufkommen der Apple-Jüngerschaft ist eine Begleiterscheinung, über die sich Linux- und Windoof User herzlich amüsieren.

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Doch die Gefahr eines solchen Hypes rund um Apple ist einfach zu erklären: Meine Erwartungen hinsichtlich Bedienbarkeit und intuitiver Verständlichkeit des Systems ohne das Lesen von fetten Wälzern war derart hoch, dass das Apple System eigentlich nur durchfallen konnte, was diesen Testbestandteil angeht. Um es ganz klar festzuhalten: Apple Systeme sind weder intuitiver, schneller noch schlüssiger als andere OS basierende SW bzw. das OS selbst, was den Einstieg bzw. Umstieg angeht. Das Notebook hat manchmal ebenso Hänger wie jedes andere OS auch. Es frisst den Strom genauso in zwei Stunden herunter. Es ist weder sonderlich stabil, noch leicht, noch besonders hochwertig gebaut. Es ist an einigen Stellen anders und damit hats sich schon erschlossen. Wo man bei Windows CTRL+C drücken muss, muss man beim Mac Apple+C drücken. Das macht aber den Bock nicht fett. Auch nicht die Installatinsroutine, noch sonst irgendwelche Features. Ich weiß, alle Apple-User erzählen davon. Das ist nicht gelogen, aber auch nicht richtig. Zumindestens wie gesagt, was den Einsteiger angeht.

Denn, Apple-User sind in der Tat begeistert, weil sie ihre Erfahrungen zusammen mit dem tollen Branding von Apple zu einem hehren Bild vermischen. Macht nix. Wieso? Apple gelingt es als Firma meisterhaft, seine Plastik-Hardware supergeschickt und sehr, sehr smart in eine Story einzupacken (meistens die Apple Events mit Steve Jobs, eigentlich die modernen Kaffefahrten mit einem Verkaufstalent vorne im Bus) wie auch mit fantastischen Werbekampagnen zu hypen und den Käufer damit glauben zu lassen, ein Stück Lebensqualität eingekauft zu haben. Wenn es funktioniert, warum nicht? Ich wäre der Letzte, der sowas kritisieren würde. Sollen Apple-Nutzer glücklich wie nur was sein, solange sie nicht andere überzeugen wollen, wie toll angeblich Apple ist, was nicht der Fall ist, betrachte ich die blutige und ziemlich nervige Einstiegsphase (meine Arbeitsgeschwindigkeit ist nach wie vor nicht einmal annähernd 50% von dem, was ich mit einem PC/Notebook in der gleichen Zeit schaffen kann. Und das nach mittlerweile ca. 10-20 Stunden Testphase). Nur läuft Apple damit die Gefahr, Windoof User wie mich mächtig zu enttäuschen, die weniger auf das Tamtam und Knallbonbon-Effekte stehen. Hier muss Apple definitiv etwas für Umsteiger tun. Umsteiger wie auch Einsteiger selbst, aber das soll ein anderes Thema sein.

(Artikel im Rahmen des Apple-Tests. Wer mit dem rantigen Ton nicht klarkommt, möge ein Taschentuch nehmen oder das hier zum Trost lesen)

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.