Sonstiges

Encyclopedia Britannica II (Test)

so, wie versprochen, ein Kurztest. Hatte mich gestern beim Verlag als Publisher gemeldet und rund vier Stunden später eine Bestätigungsmail bekommen:

Congratulations: as a Web publisher you’ve been approved for complimentary access to Britannica Online. This message contains the information you’ll need to sign up for your free one-year subscription to our Web site, which includes the entire Encyclopædia Britannica as well as many other sources of information and rich multimedia.

How to activate your free subscription
To start your subscription, please follow these four easy steps:
1. Visit http://www.britannica.com/certificate
2. Enter your email address and „promotion code“ in the blue box. Your unique code is: [—] 3. Fill in the rest of your info on the following page and submit the form
4. You’ll then see a confirmation page with a „Start Using Britannica Online“ button that will give you direct access to our premium content (please disregard the button that says „Continue“)

I hope you’ll use the site regularly. It’s good for personal and professional research, answering questions, and for enriching your Web site with knowledge and information that provides context to and rounds out the topics you write about.

On that last note, let me point out that you can make any Britannica article available to your readers simply by linking to it from your site. That’s right. Even though portions of the site normally require a subscription to access them, there’s an exception: when a Web site links to a Britannica article, Web surfers who click on that link get that article in its entirety. You can link to as many articles as you like, as often as you like.

And please go to britannicanet.com for a host of special tools that will help you use Britannica features and content to enhance your site.

Somit sollte es also möglich sein, dass Ihr zu einem verlinkten Artikel innerhalb der Enzyklopädie vollen Zugang habt. Testen wir das anhand des Artikels „Blog“. Kommt Ihr drauf und könnt alles über Blogs lesen?

Update: Grauenvolles Ergebnis, absolut nervtötend, was sich die Engländer da leisten. Man kann zwar den Artikel einsehen, aber ständig wird ein schwarzes Layerbanner drübergeblendet, der den Leser zum Registrieren auffordert. Bitte den Verantwortlichen auf die Streckbank:)

—————————————————————-
Und dann gibts ja noch die Seite Britannicanet.com, auf der man Themenwidgets findet, die man in seiner eigenen Seite einbinden kann. Testen wir das mal mit dem Infowidget für griechische Mythologie:

Das Widget selbst kann man weder designtechnisch noch inhaltlich anpassen, schade, da wäre mehr drin gewesen, aber das kann ja noch kommen.

Im Vergleich zu Brockhaus ist dieser Widgetansatz schon einmal moderner. Wenn man daraus ableiten möchte, wie beide Verlage ticken. Nur, doofe Frage: Wo finde ich denn nun den freien Onlinezugang von Brockhaus, um Britannica und Brockhaus gegeneinander antreten zu lassen? Oder sind die noch nicht so weit?


Vernetze dich mit uns!

Like uns auf Facebook oder folge uns bei Twitter


Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

23 Kommentare

  • Boah… das ist hier ziemlich übel, wenn ich auf den verlinkten Blog-Artikel klicke. (schicke gerne ein Screenshot oder kann man den einbinden?) Die Seite ist zugeflastert mit deutschen (würge) Werbebannern und alle 30sec öffnet sich ein Flashfenster, ich wäre für die Online Premium Britannica nicht freigeschaltet, ich möge meinen „Free-Trial-Account“ freischalten.

    Das Fenster kann man zwar brav wegklicken, aber nach einem halben Satz, ist es wieder da. Lesen kann man den langen Artikel so nicht. Schade eigentlich.

  • Wie bei mir auch bekomme ich eine schwarze Überblendung, wenn ich auf Deinen Bloglink klicke. Denke nicht, dass das im Sinne des Erfinders ist. Aber ich bin schon mal beruhigt, dass es nicht nur bei mir so ist.

  • Mal abgesehen von dem schwarzen Overlay:

    Was passiert nach dem Jahr „free one-year subscription“? Verschwinden dann die Artikel-Widgets von der Seite? Kann man noch die bisher verlinkten Artikel aufrufen?

    Sorry, da bleib‘ ich lieber bei der Wikipedia – auch wenn es da Kontroversen bezüglich Löschungen und anderen etails gibt.

  • @Florian:

    kann ich nur bestätigen. Nach dem Klick auf den Britannica-Link auf Deiner Seite ist zwar Werbung innerhalb des Artikels zu sehen. Allerdings fehlt das nervende schwarze Overlay.

  • @Florian:

    Andes als bei Robert kommt ganz am Anfang ein kleineres schwarzes Banner mit dem Text „You have been granted a free complete viewing of Britannica Online Premium topic. Enjoy!“

  • Ist denn die online-Britannica identisch mit der Gedruckten? Gibt es letztere überhaupt noch? Mein Schwiegervater hatte eine Britannica aus den frühen 70er Jahren, ich habe öfter darin gelesen und muß sagen: viel besser als Brockhaus, weil eben sehr lange Artikel( z.Teil über 100 Seiten) ganze Themen abhandeln und nicht nur Stichworte. Man erwirbt beim Lesen also mehr echtes Wissen( ich habe allerdings das meiste wieder vergessen).

  • Jo, bei mir siehts auch so aus: bei Roberts Link ist ein nerviger Overlay und bei Florian nicht…

    Aber mal von dem Overlay abgesehen, finde ich die Britannica nicht angenehm zu lesen: der header ist einfach so groß, dass man immer nur einen kleinen Teil vom Text lesen kann. 🙁

  • Das ist ja grauenvoll, mit dem Overlay. Welcher Webmaster soll dieses Link-Feature bitteschön nutzen? Das kommt wohl nur für Leute in Frage, die ihre Besucher ohnehin schon wo es nur geht mit div-Overlays und ähnlich penetranter Werbung nerven. Alle anderen müssten sich zurecht fragen lassen, warum sie nicht einfach Wikipedia verlinken.

    Sorry, aber so wird das nichts. Wenn Encarta und Brockhaus gegen Wikipedia bestehen wollen, müssen sie sich schon was einfallen lassen, das sie besser machen können als die freie Konkurrenz. Die Features von Wikipedia schlecht zu kopieren (vermutlich, denn lange konnte ich die Seite nicht ertragen) wird dazu bestimmt nicht ausreichen.

    Aber mir solls ja egal sein. Ich bin froh, dass heute jeder Zugriff auf eine Enzyklopädie hat und nicht nur derjenige, der sich für tausende von Euros kiloweise Bücher ins Regal stellen kann.

  • Mal ab von der nervenden Werbung(ich hatte rechts Werbung mit dem Gesicht von SuperMario, was nun gar nicht passte), hat die Sache was gutes und was schlechtes.

    Ob man einen Artikel lesen darf überprüft dort ein Script anhand des Referes. Das ist schlecht für die, wo z.B. ein Proxy diesen nicht übermittelt(ist laut RFC auch optional) aber widerum auch auch gut, da sich der Referer ja beliebig fälschen lässt(Spoofing).

    Wer also einen Artikel lesen will setzt als Referer einfach die URL von Roberst Blog und als Ziel den gewünschten Artikel. Habs getestet und klappt super.

    Sehr zu empfehlen für Firefoxuser ist dafür die refSpoof-Toolbar

  • Usability scheint ein Fremdwort zu sein, drüben auf der Insel. Alles zugepflastert, alle paar Sekunden wird irgendetwas nachgeladen. Und die Artikelteile per Ajax nachzuladen ist mal totaler Schwachsinn. Mag mein persönlicher Eindruck sein, aber irgendwie macht das lesen auf der Seite Mühe, vielleicht liegts an der Schriftfarbe…

  • Ich hatte zunächst keine Probleme – wenn ich allerdings im Firefox für die Britannica NoScript aussschalte, kommt gleiches, wie oben schon mehrfach beschrieben. Das Layout mit angeschaltetem NoScript ist allerdings auch gewöhnungsbedürftig

  • Ich wollte es auch testen, meine Bewerbung wurde auch brav angenommen. Aber nachdem ich gesehen habe, was die alles an Daten wollen (wozu Rechnungsanschrift usw., wenn der Zugang 1 Jahr gratis ist?) und wie die verlinkten Seiten mit Werbung zugekleistert sind, habe ich es mir dann doch anders überlegt. Das Modell ist ja nicht dumm, werbefinanziert geht okay, aber irgendwo gibt es doch auch eine Grenze, ab der Werbung nur noch nervig ist …

  • Mit eingeschaltetem NoScript im Firefox gibt es das Layer-Problem nicht – dafür sieht die Seite dann auch relativ bescheiden aus.
    Deaktiviere ich das ganze, bin ich ebenfalls mit den oben beschriebenen Problematiken konfrontiert. Frei zugängliches Wissen sieht für mich etwas anders aus!

  • Robert lebst Du noch? Hier tut sich ja nix. Vielleicht sollte man ein Sondereinsatzkommando zum Basic schicken 😉

    Ich brauche doch meine tägliche Ration BasicThinking!

  • Internet-Marketing mit Info-Häppchen bei der Encyclopedia Britannica…

    Die altehrwürdige Encyclopedia Britannica öffnet sich Bloggern und Websitebetreibern. Diese können sich seit Kurzem für einen kostenlosen Vollzugang registrieren, der bisher ausschließlich kostenpflichtig erhältlich war…

Kommentieren