Sonstiges

Kommentararmut: Die Pflaster

einfach mal da reinschauen, woran es mitunter liegt, dass ein Blog kaum kommentiert wird. Sind genug Aufhänger da, woran man sich abarbeiten kann.

Ein wesentlich Punkt ist natürlich, wie sollte es anders sein, die Zeit. Je mehr Infos der Leser aus zahlreichen Quellen konsumiert, je mehr man selbst publiziert/aktiv ist (Blogs, Foren, Chats, Social Networks…) desto geringer die Chance, dass man den/diejenigen zum Kommentieren bewegen kann. Es mangelt eben an Zeit aber auch an der Muse.

Gegemaßnahmen? Man kann versuchen, es dem Leser mundgerechter aufzubereiten. Damit meine ich nicht die Arie, wie man ein Blogpsoting schreibt, da das Romane sprengt. Sondern wie man Orientierungspunkte schafft. Um mal fünf recht einfache Beispiele zu nennen, zwei davon kann jeder umsetzen, die anderen drei sind etwas technischer, aber auch keine Riesenhürde:

1. die jüngsten Kommentare gesammelt anzeigen (bspw. wie hier in der Sidebar)
2. AideRSS im Blog einbinden und die Toppostings anzeigen (ranked u.a. nach Anzahl Kommentare und Links (auch Trackbacks))
3. Warum nicht die seltenen Kommentare aufgreifen und in einem eigenen Blogposting wiederum darauf eingehen? -> Würdigung!!!
4. Textstruktur: Die Möglichkeit, Textabschnitte/Textbegriffe fett zu markieren und damit hervozuheben, erleichtert das Scannen von Text ungemein!! Wer wenig Zeit hat, sucht im Text nach interessanten Inhalten. Wer aber keine visuellen Ankerpunkte schafft, machts dem Leser schwierig zu erkennen, obs Futter gibt, was eher zum Kommentieren anregt. Also fett markieren!!
5. Kommentarbonnement nutzen: Mailbenachritigung bei neuen Kommentaren. Kann auch der nutzen, der nicht kommentiert! Siehe dazu dieses Posting, was es da für Tools gibt.

Sprich, egal wie, aber wenn man dem Leser Trampelpfade aufzeigen kann, wo „andere“ bereits entlanggelaufen sind, erhöht das den Anreiz, diese Pfade ebenfalls zu nutzen. Orientierung im Wust von Artikeln.

Ein anderer Punkt ist leider momentan nirgends technisch gelöst, der immer wieder direkt oder indirekt im o.g. Thread genannt wurde und mir elementar erscheint, der Kommentarproblematik bisserl entgegenzukommen: Wenn man aus dem Feedreader heraus kommentieren könnte, wäre das ideal. Wenigstens mal den Daumen heben/senken können (Voting). Ist aber mir nicht bekannt, wo es dazu Lösungen gibt, die gar etablierungswürdig wären? Anybody? Friendfeed bietet sowas an, nur, das beschränkt sich aufs Kommentieren in Friendfeed, imho etwas unglücklich, dass man nicht auch nach außen kommentieren kann.

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

35 Kommentare

  • ich bin kein Normalo:) Ich denke, dass die wenigsten sich auf Greasemonkey stürzen werden.. huch,was macht das jetzt kaputt? Zudem muss man dann auch noch den Google Reader nutzen, also zwei Dinge auf einmal kombinieren, autsch:) Das muss leichter gehen.

    Was ich machen kann: Ask.com, Netvibes und Google anmailen, ob die was arrangieren könnten.

  • Punkt 4 ist für mich persönlich der wichtigste Überhaupt. Die Zeit die ich zum lesen nutze, will ich sinnvoll anbringen. Dabei erlaube ich mir nicht, erst einmal den gesamten Text zu lesen um dann zu beurteilen ob er interessant/wichtig ist. Interessante und wichtige Textabschnitte/Textbegriffe müssen hervorstechen, oder zumindest Teilüberschrift zum lesen motivieren. Wenn nichts von dem da ist, wird der Text auch (höchstwahrscheinlich) nicht gelesen, folglich ist keine Basis vorhanden, um auch kommentieren zu können.

  • Möglich wäre zumindestens für FF die Kommentare zum Beitrag, via API direkt beim Eintrag anzuzeigen. Plugin für WordPress sollte man recht einfach zusammenhacken können, oder? Anyone?

  • Wenn man aus dem Feedreader heraus kommentieren könnte, wäre das ideal.

    Vielleicht wäre im Feed unter jedem Beitrag ein „Beitrag kommentieren!“ mit entsprechendem Link schon mal ein Anfang.
    Das kann doch so schwer nicht zu mache sein, oder? Ich glaub ich setz mich da mal ran!

  • Wow, viel zu komplizierter Ansatz. So wie „Simple Tags“ die related Posts einträgt, sollte da ein separater Link zum Kommentieren entstehen.

    Dem User einen weiteren Klick abnehmen und die Hürde wieder ein Stück tiefer legen.

    Es gibt in PlugIn, womit das so gehe sollte: „Ohz Better Feed“, aber das probier ich erstmal aus.

  • Warum ist die Email-Adresse eine Pflichtangabe, um seine Meinung zu äußern?

    Stell Dir mal vor, bei einer Diskussionsrunde dürfte nur der etwas sagen, der seine private Telefonnummer nennt. Es hat etwas mit Datenschutz zu tun und wie weit man dem Blogger traut. Stell doch mal testweise die Email auf optional. In unserem Onlineshop hatte es auch geholfen. Ca. 30% der Kunden geben keine Emailadresse an und wir können drauf verzichten, da die Kunden sowieso nicht mit Newslettern terrorisiert werden (bestell mal was bei VistaPrint oder Perl)!

    Du hast selbst mit Deinem Twitter-Profiling
    gezeigt, welche Rückschlüsse das Internet bietet. Auch wenn die Email nicht angezeigt wird, will man nicht jeden Blog, Shop oder Sonstewas damit füttern.

  • merci für die tipps. bei uns im blog siehts kommentarmäßig auch noch eher mau aus. bin mir allerdings bewusst, dass es eine weile dauert bis da was rüber kommt. man muss da auch erstmal warm werden und sehen was ankommt und was nicht. aber die tipps sind sehr gut.

  • … direkt aus dem Feedreader heraus kommentieren?
    Kein Problem. geht bei meinem Blog.

    Ich nutze im Firefox die Erweiterung Sage als RSS-Reader ( http://www.erweiterungen.de/detail/Sage/ )

    Und lasse meine Feeds von Feedburner, wo ich die diversen Erweiterungsmöglichkeiten aktiviert habe, verteilen.

    Komischerweise aber ist mein Blog der einzige, bei dem man direkt aus dem Feedreader heraus kommentieren kann. Weiß jemand was ich da anders mache? So ein Crack bin ich nun auch nicht. Aber es geht 🙂

  • Geht es um einen Personen bezogenen Blog würde ich vor allem erstmal im Freundeskreis Werbung machen.. Die die dich schon kennen haben auch keine Hürde im Kopf zu kommentieren. So verfahre ich immer, ich gebe meine Blog Adresse heraus (auch bei neuen RL Bekanntschaften) damit fahre ich ganz gut, bekomme fast immer Kommentare auch zu nicht-privaten Beiträgen. Damit hält man sich so lange über Wasser bis dann die Blog-o-Sphäre langsam auf den jeweiligen Blog aufmerksam wird.. Dann kommen die Kommentare von selbst. Lustig ist dann mit anzusehen, wie die RL Kontakte mit den Netzkontakten diskutieren.

    Aus dem Feedreader heraus kommentieren wäre eine nützliche Eigenschaft kann mir aber vorstellen das es nicht so einfach ist dies zu realisieren.

  • @RH (#12): Wer verpflichtet dich denn eine Gültige Email-Adresse anzugeben? Es gibt Wegwerfadressen und frei erfundene Adressen (z.B. mail@example.org).

    Für mich als Blogbetreiber ist es aber so, dass ich dem Kommentator ein Stück mehr vertraue. Er vertraut mir das ich mit seinen Daten keinen Unfug anstelle, ich vertraue ihm das er keine unsinnigen Angaben macht und der ist, für den er sich ausgibt.
    Stell dir mal vor in einer Diskussionsrunde würde jemand mit einer Papiertüte über den Kopf mitreden wollen. Wer würde den denn ernst nehmen?

    Das Beispiel das die Mail-Adresse als Pflichtfeld abschrecken würde, habe ich schon mehrfach gehört. Bei mir zieht das schon lange nicht mehr. Denn jeder hat die Möglichkeit kostenlos verschiedenen Mail-Adressen einzurichten. So kann man eine für die Fälle einrichten wo man nicht einschätzen kann was mit der Mail-Adresse passiert. Eine z.B. zum kommentieren in Blogs, Foren, Online-Shops. Und eine für Freunde&Bekannte. Wem das jetzt auch noch zu viel Mühe ist, der kann sich in meinem Blog seine Kommentare auch gerne schenken.

  • Nachtrag: die meisten Blog verbieten mir technisch den Kommentar! Ich lese Blogs ausschliesslich mobil (S-Bahn / Badewanne) mit dem PocketWeb und Google-Mobil-Proxy http://google.de/gwt/n , dass bedeutet das Bild-Captchas und z.T. andere überhaupt nicht gehen. Das dies nicht immer so sein muss sieht man an diesem Kommentar. Testet euren Blog doch mal mobil. Schrecklich sind vorallem die, bei denen der Beitrag erst ganz unten kommt und ich erst 5 Minuten scrollen muss. So ein Blog bekommt nie auf meine Bookmarks. Da mobiles Internet (gibts schon viel länger als das olle I-Phone für 9,99 als Flatrate) immer selbstverständlicher wird, sollte auch ein Blogger drauf achten. Ich lese Blogs nur in Pausen, in denen man sich sonst langweilen würde.

  • @Ralf: die Frage war, warum es wenig Feedback gibt und wie man die Kommentarquote erhöht. Du sagst ja selbst, dass ein gewisser Prozentwort GENAU DIESES Argument vorträgt, dann akzeptier es doch einfach! Zudem, wenn ich doch eh eine Fakeadresse hinterlassen kann, wozu dann das Pflichtfeld. Warum geben Mitarbeiter gegenüber Vorgesetzten in einer offenen Runde kaum jedoch anonym viel Feedback? Es geht nicht darum, dass dann Beleidigungen und dergleichen Tür und Tor geöffnet werden, da sich dies sowieso nur durch Vorabprüfung der Kommentare verhindern lässt. Bei Wikipedia kann ich auch einfach mal so meinen Senf abgeben.

  • Wenn ich eine Beziehung zu meinen Lesern habe, dann kommen auch mehr Kommentare. Ein Kommentar sollte ja nicht nur ein dahingerotzter Satz sein um eine URL zu platzieren, sondern sich schon mit dem Beitrag auseinandersetzen. So entsteht ein Dialog zwischen Besucher und Autor. Wenn ein Besucher merkt das er ernst genommen wird, dann kommt er meistens auch wieder. Aus wiederkehrenden Besuchern werden manchmal auch Blogger die das Blog weiter empfehlen und Besuchern und u.U. noch mehr Kommentaren.
    Um diesen Prozess in Gang zu bringen, benötigt es schon ein paar Voraussetzungen. Für mich zählt dazu das ich in etwa weiß mit wem ich es zu tun habe. Entweder durch Angabe einer (Blog-) URL oder durch Angabe einer Email-Adresse. So kann ich auch außerhalb des Kommentarstromes mit dem Besucher kommunizieren.

    Natürlich kann man auch ganz einfach auf die Quantität schielen und verzichtet auf Email-Adressen und URLs. Nur ist die Frage ob die Besucher die mal eben etwas dahinrotzen auch wiederkommen.
    Qualität baut halt nicht auf Sand, sondern benötigt ein festes Fundament. Und nur auf einem festen Fundament kann man hoch bauen.

    Als Autor bin ich die letzte Instanz die entscheidet ob ein Kommentar stehen bleibt oder nicht. Manche Kommentare wurden und werden von mir nur aufgrund der Email-Adresse abgelehnt (und ggf. gelöscht). In manchen Fällen lasse ich den Kommentar trotz Fakeadresse stehen weil er einfach gut und passend ist.

    Du musst mal Roberts anderen Beitrag lesen (Wann Kommentare nerven). Denn eine hohe Anzahl an Kommentaren kann auch mal schnell ins Gegenteil umschlagen. Das wäre so als wenn der Chef mit der gesamten Belegschaft gleichzeitig diskutiert. Ein einzelner würde überlegen was er sagt. In der Masse lässt es sich leichter rumpöbeln.

    Die Email-Adresse als Pflichtangabe schütz nicht unter Garantie davor das Kommentare aus dem Ruder laufen. Sie ist aber eine bewährte Hürde um die meisten Spinner abzuhalten. Siehe Wikipedia und welcher Mist da manchmal veröffentlicht wird. Dies ging teilweise auch so weit, dass nur registrierte Mitglieder etwas bei Wikipedia schreiben/ändern konnten.

  • Mir ist das Internet (resp. die Kommunikation dadrüber) schon anonym genug, da will ich mich auf meinem Blog nicht auch noch mit Leuten a là „email@kriegste.nich“ unterhalten…

    Wer die zwei Felder (Name – Mail) nicht ausfüllen kann / möchte, der lässt es halt. Auf solche Kommentatoren kann ich dann auch verzichten 😉

    Ausserdem ist es eine kleine Sperre (im Kopf) – gegen allzu anonyme Pöbler (jaja, Fakemail geht ist klar… ist aber psychologischer Natur, das).

  • @Ralf: mein Fokus liegt darauf, dass es eine Hemmschwelle gibt, seine persönliche Emailadresse preiszugeben. Dies gilt vorallem bei kleinen / unbekannten Blogs. Ich glaub nicht daran, dass es am Zeitfaktor liegt – man investiert ja schliesslich ins Lesen. Hast Du konkrete Erfahrungswerte hinsichtlich anonymer Kommentare gegenüber Emailzwang – gibts messbare Qualitätsunterschiede? Ich habe den Thread so verstanden, dass es eher um kommentarschwache Blog (also nicht wie dieser) ging. Bei großen Blog siehts natürlich ganz anders aus, denn da gibts natürlich mehr Prüfaufwand.

  • Beeindruckt von dieser Diskussion hab ich gleich mal die E-Mail-Abfrage im WWMAG auf optional gestellt – und „nur wenn du magst“ anstatt „wird nicht veröffentlicht“ hingeschrieben. Mal schauen, ob das mehr Kommentare bringt, das WWMAG ist nicht so „auf mich zugeschnitten“ wie das mehr persönliche Digital Diary – als Experimentierfeld also besser geeignet.

    Ich war selber lange eine Kommentatorin, die zwischen ihren „echten“ Mailadressen und „lieber@nicht.de“ schwankte – ein voll chaotisches Verhalten! Ich kann nicht jedem Blogger TRAUEN, dessen Artikel ich grade lese und kommentieren will – ja wie denn? Soll ich den erst ausforschen, googeln, seine Projekte durchsehen und mir ein Gesamtbild machen?? Nicht im Ernst! Das kommt frühestens, wenn er mir ein paar mal positiv aufgefallen ist.

    Mittlerweile sind alle „echten“ Adressen komplett und massiv verspammt – mit lieber&nicht.de will ich wiederum niemanden nerven. Hab‘ mir also eine extra Adresse zugelegt, die NUR für diesen Zweck da ist – als solche ist sie aber sehr ECHT. 🙂

  • Fehlfunktionen beim Kommentieren nerven auch immer. Hier zum Beispiel läuft offensichtlich die Zeit ab, in der die Anti-SPAM-Frage gleich bleibt. Wenn ich einen längeren Kommentar schreibe und dann absende, sagt mir das Teil, Grundrechenarten seien schwer und ich solle es nochmal probieren. 1 + 9 bleibt aber auch dann noch zehn, auch wenns das System nun nicht mehr akzeptieren will. Ich muss erst drauf kommen (und wagemutig sein, der Text könnte verschwinden), die Seite neu zu laden, dann die neue Frage beantworten, abschicken, dann klappt es.
    Gewiss hauen an der Stelle aber einige frustriert ab.

    Störend finde ich auch, wenn ich keine deutlich sichtbare ANTWORT bekomme, wenn/warum mein Kommentar nicht gleich erscheint. Das muss man auf manchem Blog echt suchen und hat erstmal den Eindruck, der eigene Text sei im Nirvana verschwunden. Auch so vergeht die Lust, nochmal im selben Blog zu kommentieren.

  • Zu den technischen Problemen nochmal: Gerade technisch versierte Blogger stricken sich gern mal eigene Anti-Spam-Maßnahmen. In der Regel nichts aufwendiges, brauchen dann halt manchmal Referrer, Javascript bzw. Cookies. In beliebiger Kombination. Da bei mir in der Regel zumindest einiges davon deaktiviert ist, funktioniert das Kommentieren dann halt nicht. Und wenn dann noch nicht mal dasteht, worin das Problem besteht – sorry, dann hab ich auch keine Lust mehr.

  • Manche Blogs blenden auch direkt im Feed die Anzahl der Kommentare ein. Dies ist natürlich nicht genau, sondern nur der Zeitpunkt, an dem der Feedreader den Artikel abgegriffen hat, aber animiert dennoch, raufzuklicken. Denn ob da nun 6 oder 56 Kommentare als Linktitel stehen ist mir egal – wichtig ist nur der Trigger, dass da auch andere was zu geschrieben haben.

    Dem Hinweis auf mobiles Lesen möchte ich mich noch einmal anschließen. Zwar stellt das iPhone die Sachen deutlich besser dar als anderswo, ich freue mich aber immer sehr auf Seiten, die z.B. auf das iPhone mit einem entsprechende Theme reagieren, so dass ich nicht immer einen Bruch in der Bedienung habe.

    Captchas sowie das nicht-Speichern von Eingaben per Cookie sind natürlich auch ein Bummer. Die Rechenaufgaben hier finde ich als Alternative gut.

  • Von den aufgezaehlten halte ich eigentlich nur Punkt 3 fuer attraktiv. Punkt 4 mag ich eher nicht, da mit sowas versucht wird, einen komplexen Sachverhalt abzukuerzen – meist bleibt da dann Inhalt/Verstaendnis auf der Strecke. Also (wenns geht/gewuenscht ist) lieber gleich kurz fassen, oder aber die Pseudo-Zusammenfassungen funktionieren eh nicht.

  • @RH: Wenn du darauf aus bist in sehr kurzer Zeit sehr viele Kommentare zu bekommen, dann gebe ich dir Recht. Werfe einfach alle Hürden um, sieh zu das selbst der Dümmste noch seinen Senf ablassen kann und freu dich z.B. über etliche hundert Spam-Kommentare.

    Wenn du aber langfristig eine hohe Anzahl an Kommentaren haben möchtest, sieh zu das der Kommentarbereich gepflegt daher kommt. Denn das ermuntert jemanden der neu auf dem Blog ist mitzureden und auch wieder zu kommen.

    Wer allerdings so paranoid ist das er sich nicht einmal eine Email-Adresse anlegen möchte die zum verheizen gedacht ist, der sollte sich ggf. überlegen ob er im Internet gut aufgehoben ist.
    Wobei ich es schon verdammt pervers finde wie über solche Themen diskutiert wird. Die eigene Telefonnummer wird ohne nachzudenken in jedem Telefonbuch eingetragen. Die mal schnell ändern dürfte schwer sein. Bei einer popeligen Email-Adresse hingegen wird ein riesen Buhei drum gemacht das sie möglichst geheim bleibt.
    Im übrigen ist es ohnehin wahrscheinlicher das andere Blogger einen Kommentar hinterlassen als Nicht-Blogger. Blogger sind quasi eine eingeschworene Gemeinschaft. Da zu sagen das die Angabe einer Email-Adresse eine Hürde ist, finde ich schon merkwürdig. Vor allem auch aus dem Gesichtspunkt heraus das die Angabe von Mail-Adressen im Internet mittlerweile usus ist.

  • @Ralf: ich will ja nicht pervers diskutieren, sonder vertrete (m)eine Sichtweise. Der Beitrag von Claudia zeigt ja, dass ich nicht sooo falsch liege. Zudem sollten auch andere Meinungen abseits des Mainstreams erlaubt sein. Achso, in deinen Blog sehe ich übrigens nix – liegt es am Mobil-Proxy?

    @Usul: viele Mobilgeräte können Javascript / Referrer nicht vollständig oder überhaupt nicht. Mit dem Captcha von Robert gibts kein Problem. Ohne Bilder und über Proxy laden die Seiten 4x schneller. Ausserdem stürzt der PocketWeb von 1&1 bei zu großen Seiten ab. Mein Handy zeigt selbst Seiten mittlerer Größe nicht an. Der Proxy von Google ist da schon genial (auch wenn wenig bekannt), da die meisten Formulare noch funktionieren und massiv Trafik gespart wird.

    @Robert: warum gibts nicht einfach drei RSS-Feeds: 1=Beitrag, 2=Kommentare, 3=1+2 in einem Text?

  • Die Anzahl der Besucher mit Mobilgeräten liegt in meinem Blog in einem verschwindend kleinem Bereich. Bisher ist mir nur ein Besucher aufgefallen und der hat anscheinend keine Probleme.
    Da ich mein Template selber entwickelt habe und selber über kein Mobilgerät bzw. mobilen Zugang verfüge, habe ich mir über diese Gruppe der Besucher noch keine Gedanken gemacht. Es wäre für mich auch ein wenig schwierig ein entsprechendes Template zu entwickeln. Ich wüsste nicht wie ich das Template testen sollte.

    Pervers bezeichnet übrigens nur die Abkehr vom üblichen Moralvorstellungen. Da offensichtlich die wenigsten Probleme haben eine Email-Adresse anzugeben, finde ich es halt pervers wenn jemand damit Probleme hat.
    Ich habe keine Probleme damit wenn jemand eine andere Meinung hat. Jedoch sind die Wertvorstellungen, Email-Adresse ist schützenswerter als z.B. Telefonnummer, bei manchen Menschen irgendwie merkwürdig verschoben.

  • @Ralf: unsere private Telefonnummer steht nicht im Telefonbuch. Trotzdem nerven mich 1-2 Firmen pro Monat mit irgendwelchen Angeboten. Beim Firmenanschluss rufen 1-2 „Anlageberater“ pro Woche aus Asien an, die eine Beteiligung empfehlen. Und dann noch die zahlreichen inländischen Firmen. Bei Email sind es 200 Spammails pro Tag. Filter geht nicht, da sinnvolle Emails in der Vergangenheit rausgefiltert wurden – also wieder aus. Wenn ich meine Email weitergebe, dann weil ich bewusst kommunizieren möchte. Bei Blogs, die ich nur zufällig lese (wg. Link) gebe ich meine Email nicht weiter. Eine Wegwerfadresse, die ich eh nicht abrufe erachte ich als sinnlos.
    Wie kannst Du mobil simmulieren? JavaScript aus, Ajax aus, Bilder aus, Cookies aus und dann über den Google-Proxy (google.de/gwt/n). Mobil sollte so wenig wie möglich vorausgesetzt werden.

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