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Schweiger II.

im Artikel „an die Schweiger“ sind nun zahlreiche Einblicke vorhanden, wenn man sich die Kommentare aufmerksam durchliest. Eingermaßen zusammengefasst hats zB Burkhard bereits, wenn man es gerne verdichteter hätte, finde aber die einzelnen Antworten ungleich spannender (say: LESEN;).

Ich finde als Fazit für mich indessen das technische Gimmick spannend, über eine Option in den Feedreadern nachzudenken, um von dort aus direkt kommentieren zu können, was natürlich angesichts der zahlreichen Blog-Anbieter nicht ganz so einfach sein dürfte. Aber wenn man sich zunächst auf die beliebtesten Systeme einschießt, dürfte damit möglicherweise eine Art von Signalwirkung für Blog- und Feedsoftware-Anbieter entstehen, um eine Lösung in breiter Fläche auf Dauer zu etablieren. Werde daher Netvibes, Google Reader und Bloglines (Ask.com) anmailen, ob eine derartige Option machbar wäre. Warum die drei? Weil das hierzulande die beliebtesten Feedreader sind.

Frage an die Blogger, die etwas weniger Kommentare bekommen: Reicht Euch das „bisserl“, konntet Ihr was für Euch da über die vielen Kommentare rausziehen?? Einige Tipps habe ich versucht, ansatzweise zusammenzustellen. Wobei sich die weniger auf Verfassen eines interessanten Artikels beziehen, sondern mehr auf allg. Anreizsysteme drumherum, um überhaupt Kommentare zu erhalten. Auf andere Möglichkeiten bin ich nicht eingegangen, auf die man aus der Kommentaranalyse kommen kann. Anybody, der darauf auf seinem Blog eingehen möchte?

Um nicht missverstanden zu werden: Es geht nicht um eine zwanghafte Kommentarmanie, da es so gut wie unmöglich ist, überhaupt +10% der Leser zum Kommentieren zu bewegen und schließlich auch nicht unbedingt alles immer kommentiert werden muss, was Blogger so schreiben. Ich schätze mal, dass bspw. auf meinem Blog an die 30% aller Artikel und mehr nie kommentiert wurden. Ich lebe dennoch. Also, nicht zu sehr verkrampfen bei den ganzen Überlegungen;)


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

24 Kommentare

  • Ich vermisse das Thema „Löschen von Artikeln“ sowohl bei deiner Zusammenfassung als auch in dem Blog bei Burkhard.

    Klar gibt es technische Verbesserungsmöglichkeiten.
    Dann noch die Möglichkeit, die Kommentatoren zu ermutigen und zu motivieren.

    Die Demotivation im Falle von Willkür vermisse ich jedoch.
    Da geht irgendwie niemand so richtig drauf ein.
    Doch gerade DAS ist bei Blogs wichtig.

    Finde ich zumindest.

  • Eine Frage – ich lese Blogs immmer als Webseite – bin noch einer der Feed-Verweigerer….

    Was ich bei deiner Idee – direkt aus den Feeds zu Kommentieren nicht verstehe.

    Wie stellst Du dir das technisch vor?

    Soll das Kommentarfeld in den Feed-Eingebunden sein?
    Woher weiß der FeedReader welcher „SpamSchutz“ ist benötigt?

    Und vor allem wie unleserlich wird der Feed, wenn nach jedem Artikel ein Kommentarfeld kommt, mal von der Tatsache abgesehen, wenn irgendwelche Seiten den Feed bei sich einbinden – soll ja vorkommen, greifen deren Seite dann auf meine Datenbank zu??

    Und das wichtigste an nicht Feed-Lesen finde ich – ich sehe über das Design und die Werbebanner ob sich was ändert oder ne neue Richtung eigneschlagen wird.

    Glückwunsch zur Shirt-Trage-Aktion…

    Es gab doch mal jemanden der bei Ebay 1 Monat einen Aufdruck von Golden-Palace auf der Stirn hatte, weil er seine Stirn als Werbefläche angeboten hatte…

  • @CJ, wie meinst Du das mit dem Löschen? Hab ich nicht verstanden.
    @GUI-technisch sehe ich null Probleme, aus dem reader heraus zu kommentieren. Wozu gibts AJAX? Was natürlich nicht so easy ist: Man könnte zwar kommentieren, aber hat derjenige dann auch die bereits vorhandenen Kommentare gelesen? Wo sieht er die? Wie kommt er da ran, ohne den Reader zu verlassen und nicht alles doppelt zu kommentieren?

  • stimmt – hatte ich vergessen, und wenn dann alle kommentare eingebunden sind (dein Heise-Beispiel angenommen) – habe ich einen Artikel 200 Kommentare – dann den nächsten Artikel – das macht das Überfliegen eines Feeds auch nicht einfacher….

  • Ich meine, in manchen Blogs werden willkürlich Kommentare gelöscht (oder erst gar nicht freigeschaltet).
    Meist weil sie nicht die Meinung der Autoren widerspiegeln. Offiziell gibt es dann andere Gründe – wenn der Kommentator überhaupt eine Rückmeldung über die Löschung erhält. Meist natürlich nicht.
    DAS halte ich neben den motivierenden Punkten, die man anführen kann, als welche die man vermeiden sollte. Also sind das die Demotivationsfaktoren.

  • 926 Kommentare bei knapp 400 Artikeln…. Ob mir das reicht? Mmh….Nun,….zunächst kann ich mich durchaus an meinen Beiträgen auch ohne einen Kommentar drunter erfreuen. Natürlich ziehe ich aus jedem Kommentar etwas heraus. Ohne gings auch, mehr wären schöner. Aus dem Reader heraus kommentieren fände ich ok, aber muss es nicht unbedingt haben. Irgendwie würde mir dann das „setzt-dich-und-machs-dir-gemütlich-mit-tee-und-kaffee-„-Feeling fehlen.

    Glaub ich würd trotzdem immer Extra auf die Blogs surfen,….

    Schneller, höher, weiter, wo kommen mer denn da hin.. 😉

  • Ich fand die Diskussion nebst ihrer Ergebnisse auf jeden Fall sehr interessant. Nur hinsichtlich einer sinnstiftenden Kommentarfunktion aus dem Reader heraus, sehe ich noch keine wirklich gute Möglichkeit. Das große Problem bleibt, dass man eigentlich eine Threaded-View bräuchte, um halbwegs übrsichtlich auch die Kommentare im Reader zu haben. Das wäre eine Aufgabe für die Entwickler der Feeds. Online lässt sich da vielleicht noch das eine oder andere Workaround basteln, aber ich favorisiere Offline-Reader. Google & Co. müssen ja nun wirklich nicht auch noch wissen, wann ich in welchem Blog was lese oder, erst Recht, schreibe 😉

  • Ich fand die Diskussion sehr hilfreich und habe insbesondere drei Dinge für mich mitgenommen:

    1. Fragestellungen fett drucken
    2. Noch mehr Zeit in die Kommunikation und weniger in die Informationsvermittlung stecken
    3. Gerade auch die, über die man schreibt, in die Diskussion mit einbinden.

    Gruss

    Burkhard

  • Prinzipiell fände ich es sehr viel angenehmer, direkt im Reader eine Kommentarfunktion einzubauen. Allerdings stelle ich mir das Ganze sehr unübersichtlich vor, wenn dann ein Artikel mal wirklich ewig viele Kommentare hat (wie schon über mir berichtet wurde). Ich persönlich benutze den Google Reader (deshalb bedanke ich mich jetzt schon bei Robert, dass seine Liste eben diesen mit umfasst) und vielleicht kann man ja technisch was hinbekommen, dass man neben den beiden bekannten Spalten ganz rechts noch eine dritte einbaut. Die dann eben nur die Kommentare zum aktuell gelesenen Beitrag anzeigt – und auch ein Feld zum Antworten beinhaltet. Wenn man die Kommentare dazu nicht haben will, kann man das Feld beliebig ausklicken. Klingt zumindest erstmal übersichtlich ;o)

  • Hi robert,
    schön das du fragst, die Beteilung bei so Themen wie Holz muß ein grundlegendes Problem haben, schau mal unter http://de.woobby.com/result/show/4242 (ich habe es so nicht erstellt und bin weder verwand von sonst wie mit der Seite verbunden) , selbst dort ist die Beteiligung sehr gering bei dem Thema.

    Ich denke mal das man an die Menschen rankommen muß die selbst bei sowas wie hier nicht Antworten und wie mit dir am Telefon besprochen wird man neue Wege gehen müßen, als auch suchen. Das es für den Besucher einen Sinn macht was zu dem Thema zusagen oder gar sich mal zu der Sache was zu schreiben. Aber ich denke das wird in solchen Bereichen noch ein sehr harter und steiniger Weg, bis sich dort was ändert. Aber wie schon zu dir gesagt, werde ich sicher auch von den genannten Punkten das ein oder andere Ausprobieren und umsetzen, so das es vor allem gut zu mir als Person passt.

    Den ich denke es ist sehr viel wichtiger das das was man macht zu einem passt und man nicht nur auf die Besucherzahlen und auf die Kommentare schaut, sondern seinen Weg im Netz geht, so wie man sich das selber vorstellt und gerne mit anderen sich Unterhalten würde. wobei auch die Tonart und das wie ich es dem anderen rüber bringe wichtig ist.

    Sonst sind dort sehr viele Anregungen drin, wobei ich nicht glaube das in jeder Branche RSS genutzt wird zur zeit.

    Aber was auch wichtig ist man darf nicht darauf hoffen das die Besucher von sich aus was machen, man wird sie anregen und förden müßen, damit sie auf einem blog was schreiben. Also auf gehts zur harten, aber mit viel freue schönsten arbeit im Web, den Nutzer einen guten Nutzen rüberbringen und sich selber treu bleiben.

    MfG

    Michael Finger
    Holztechniker

    ps: Robert, noch mal danke für das Telefon gespräch, das wird man sicher einiges von umsetzen in der nächsten Zeit und einiges wird es nicht geben, da es nicht zu der Person die diese Webseite betreibt passt.

  • Also ich habe auch recht wenig, aber die Kommentarzahl steigt auch proportional zur Besucherzahl, logisch. Aber die meisten deine genannten Merkmale hatte ich schon von vorn herein umgesetzt gehabt. Ich habe es mal mit einem kleinen Banner als Ansporn für alle Besucher in meinem Blog versucht. Vielleicht hebt sich der Schnitt von 1,1 Kommentare am Tag ja dann 😉

  • Robert, ich habe noch mal nachgeschaut… Ich habe im arithmetischen Durchschnitt 5-6 Kommentare je Post. Die Anzahl der Kommentare entspricht etwa 3-4% der Total Views auf mein Blog – Sozusagen die Conversation Rate der Views in Kommentare 🙂

    Mir ist aber die Qualität der Kommentare und somit auch die Qualität der Konversation wesentlich wichtiger als irgendwelche Zahlenspielereien. An einem guten Thread im Blog und an der gegenseitigen Vernetzung mit ähnlichen Gesprächen in anderen Blog habe ich eine grosse Freude. Das sind produktive Diskussionen, die sich in Zahlen nicht ausdrücken lassen.

    Nachtrag: Bei Schlechtwetter und in der Arbeitswoche habe ich die besten und umfangreichsten Kommentar-Threads. In diesem Sinne, es wird ein sehr geruhsames Pfingstwochenende 🙂

  • Also ich finde die Idee mit dem Kommentieren direkt vom Feed aus durchaus hilfreich für solche, die Feeds auch nutzen. Aber ich glaube nicht, dass dies mehr Kommentare oder mehr Kommentarwillige bewirken wird.

    Es gibt auch einige (deutsche) Blogs auf Blogger.com, wo die Autoren zu recht kontroversen Themen bloggen. Und dort erhalten sie ganz ohne den tollen WordPress-SchnickSchnack mitunter über 40 Kommentare pro Eintrag. Und das – man höre und staune – OHNE ein Comment-Feed, und mit wahrscheinlich weitaus weniger Traffic als die namhaften Top-Blogs. Hier ein Beispiel.

    Daraus schließe ich, dass es maßgeblich auf den Inhalt des Blog-Eintrags ankommt – und zwar auf seine Brisanz. Wie kontrovers ist der Inhalt? Wie polarisierend? Wer viele Kommentare möchte, sollte sich diese Fragen an seine Einträge stellen. Denn so wie die Natur sich einen Weg durch steinigen Asphalt bahnt, so bahnt sich auch ein herausgeforderter Blogleser einen Weg zu seinem Kommentar – ganz unabhängig aller technischen Raffinessen, die ihm dabei helfen wollen.

  • Worum geht es den Chefbloggern bei den Kommentaren überhaupt? Um die Anzahl? Die reine Zahl hat doch nichts mit der Qualität einer Diskussion zu tun!
    Oft habe ich als Leser schlicht nichts beizutragen, ist nicht das Thema, in dem ich mich auskenne (habe also gerade durch das Lesen was gelernt), ist nicht das Thema, das mich provoziert oder es wurde schlicht schon alles gesagt. Manche Diskussionen in Kommentaren finde ich auch mühsam, da Argumente sich ständig wiederholen, es mir nicht wirklich hilft, wenn Kommentar #95 auf #12 antwortet (ich will ja nicht den Tag mit dem Sortieren und scollen verbringen) oder so viele schulterklopfende „Hey Mann, gut dass Du das mal gesagt hast“-Kommentare dabei sind. Wenn ich die schon mühsam finde, wenn ich sie lesen muss, Zeit verplempern und sie schreiben?

  • Zum Nachvollziehen der Kommentare (was ich zugegebenermaßen nur selten mache) wäre es schonmal von Vorteil, wenn man eine gegliederte (threaded) Ansicht hätte, damit man nicht immer so wahnsinnig hin und her scrollen muss, wenn jemand @95 oder @12 schreibt.

    Kommentare im FeedReader zu hinterlassen ist grundsätzlich gar keine schlechte Idee. Ich glaube aber nicht, dass sich viele wünschen, im Reader auch alle Kommentare zum Artikel zu lesen. Evtl wäre ein einfaches Eingabefeld unter dem Artikel nicht schlecht. Also „schnell was eintippen, absenden und weiter“ – das ergibt dann zwar keine Diskussion mehr im Blog, aber vermutlich mehr Feedback da man mal ebend was eingeben und somit kommentieren kann.

    Da soetwas vom RSS Reader unterstützt werden muss, wäre ich sehr dafür, sich an Standards zu halten, damit andere Reader nachziehen. In der RFC4287 (Atom Syndication) sind Erweiterungen angedacht – es müsste „nur“ jemand eine Spezifizikation schreiben und am besten einen oder mehrere der großen Reader (Google?) und Blogs (WordPress?) dazu bringen sie entsprechend zu implementieren.

  • Hallo, ich habe auch extrem wenig Kommentatoren, bei ausreichend Lesern. Eine Kommentarfunktion aus dem Feedreader würde ich jedoch nicht einbauen. Aus dem schon angesprochenen Grund (mögliche Mehrfachkommentare, technische Schwierigkeiten, etc.), aber vor allem auch deswegen, weil ich nicht davon ausgehe, daß jemand, dem es schon zu viel ist, meine Seite zu besuchen, wirklich etwas erhellendes beizutragen hat. Denn wer so viele Feedreader aboniert, daß er keine Zeit mehr zum kommentieren hat, ist wohl kaum als Mitwirkender an einer Meinungsbildung ernst zu nehmen.
    (Übrigens, wer bei uns kommentiert wird nur dann gelöscht, wenn er gegen Gesetze verstößt, ansonsten darf sich jeder nach Vermögen blamieren…)

  • @AP, dat war knapp am Thema vorbei, da es um Blogs mit wenigen Kommentaren geht und nicht um zu viele:))

    @Andreas, vom Feed-View her könnte ich mir eine optional eingeblendet Kommentarleiste vorstellen, die zum fokussierten Beitrag angezeigt werden kann. So kann man dann wählen, ob man die Comments sehen will oder nicht

    @XiongShui, kann ich verstehen, wenn es nur noch zu fast food comments verkommt, ist das im Grunde auch nicht so dolle

  • Ich weiß nicht, ob so eine Funktion wirklich was brächte. Wer etwas zu sagen/zu schreiben hat, der lässt sich auch nicht von dem einen Klick aus dem Feed auf die Originalpräsenz davon abhalten oder?

    Außerdem, geht es um Quantität der Kommentare oder um Qualität? Mir ginge es mehr um Qualität. Es sei denn, man kann sich wirklich nur wieder einen auf die Menge der Kommentare im eigenen Blog einen rubbeln, weil statistisch und Chartpositionsabhängig …

  • Kommentarmöglichkeit im Feed? Tolle Wurst, wozu brauch ich dann noch eine eigene Webseite? Wozu ein Template und die hübsche Aufmachung des Blogs? Nur für die paar Feedverweigerer und Schöngeister?
    Nachdem schon darüber nachgedacht wurde Werbung in Feeds einzubinden, Kommentarfeeds eher die Regel als die Ausnahme sind und, zumindest in meinem Fall, mehr Menschen das Blog via Feed anstatt Besuch lesen, kann ich auf solche Albernheiten verzichten.

    Wer nicht einmal den einen klick ausführen möchte um das Kommentarfeld im Blog zu besuchen, der kann auch nichts so wahnsinnig wichtiges zu sagen haben. Und diejenigen die „zu wenig Zeit“ haben, könnten über ein besseres Zeitmanagement und weniger Feeds nachdenken.

    Technisch ist es bestimmt kein Problem. Mit etwas JavaScript und einem IFrame bekommt man auch irgendwie den Kommentarbereich inkl. Antispamtool in den Feedreader. Für die Übersichtlichkeit kann man noch eine Link anbieten, der die bisherigen Kommentare einblendet (wenn das nicht wieder zu aufwendig und zeitraubend für die Klickverweigerer ist). Und die kompletten Kommentare kann man ohnehin i.d.R. als Feed abonnieren.
    Ich hätte aber Angst das dadurch auch die Anzahl der Spamkommentare noch weiter steigt. Schließlich müssten die Spammer dann ja nicht einmal mehr die Webseiten aufrufen, sondern könnten dies bequem per Feedreader machen lassen.

    Sorry Robert. Aber für mich ist das die albernste Idee seit langem. Die Blogs werden Schritt für Schritt mit irgendwelchen Gimmicks in den Seitenleisten ausgebaut, gleichzeitig aber sorgt man dafür das die Besucher gar nicht mehr das Blog besuchen müssen. Man kann natürlich versuchen es jedem recht zu machen. Dann brauchen wir noch ein sprechendes Formular für Blinde, einen Universalübersetzer für Blogpostings (damit man auch die 0,0000003% der Besucher anspricht die nur Kisuaheli sprechen), ein Templategenarator damit der Feed im Feedrreader auch so aussieht wie das Blog und zu guter letzt vorgefertigte Kommentare damit die Besucher erst gar nicht mehr tippen müssen.

    Mir reichen die paar Kommentare die ich bekomme. So wie Cem es oben bereits sagte, geht mir Qualität weit über Quantität. Die paar Besucher die nicht die Zeit haben mein Blog zu besuchen um einen Kommentar abzugeben, und die paar die nicht willens sind ihre Email-Adresse anzugeben, auf die kann ich verzichten. In meinen Augen bereichern sie mit ihren Kommentaren nicht das Blog, sondern sie müllen es lediglich zu.
    Die Diskussion dreht sich spätestens an diesem Punkt nur noch darum wer die meisten Kommentare bekommt. So als wenn Kommentare überlebenswichtig für ein Blog wären. Als wenn es ohne nicht gehen würde.
    Du hast es selber schon oft genug gesagt: Ist ein Beitrag gut, dann werden sich die Leser auch die Zeit nehmen einen Kommentar zu schreiben. Besinnt man sich hin und wieder darauf was man da macht wenn man bloggt, ist es wohl wesentlich effektiver als die tausendste Spielerei einzubauen.

  • Würde es nicht reichen ein ‚comment this‘ Link im Feed zu haben?

    Wobei mir wneige inhaltsrelevante Kommentare auch lieber sind als viele“ me too“. oder als Blogger, dei es auf ihre Calqueure anlegen ud alles andere als ‚Spam‘ rauslöschen, weil es ihre Reaitätskonstruktion stören könnte.

    En passant: wenn man bei irgend einem US Tagebuchding eine ANTWORT auf seinen Kommentardings per mail kriegt ist IN der Mail schon wieder ein AntwortFORMULAR.

    Name entfällt mir grade. D.h. an sich könnte das das Blogsystem machen… ZUmdenst bei der 2. Geeration von KOmmentaren, die ja ggf. die ‚eigentliche Konversation‘ beinhalten.

  • Ich will einen Reader, der mir sowohl Beiträge als auch Kommentare holt (da es für beide einen Feed gibt, sollte das umsetzbar sein). Das schwierige wird vielleicht das korrekte hinzufügen der Kommentare zum jeweiligen Beitrag.

    Jedenfalls habe ich dann ganz normal die Beiträge in meinem Reader un unter dem Beitrag ist ein Plus-Zeichen mit einer Zahl, welches mir anzeigt, ob und wie viele Kommentare vorhanden sind. Klicke ich drauf, klappen die Kommentare aus und ganz unten gibt es ein Kommentarfeld bzw. das gibt es auch direkt zum ausklappen. Aber das sind Einzelheiten.

    Interessant finde ich in dem Zusammenhang auch http://disqus.com/. Würden die eine Kooperation mit einem Reader machen, würden sie sich vielleicht schneller verbreiten. allerdings verstehe ich aber auch die Bedenken, dass man seine Kommentare an einen externen Dienst gibt.

    Die erste Methode ist aber nach meinem Wissen definitiv umsetzbar.

  • Der Mensch neigt doch zur Bequemlichkeit, und daher mein klares Voting für die Funktion aus dem Feed heraus zu kommentieren.

    Der Inhalt ist meiner Meinung nach Ausschlaggebend dafür wie hoch die Menge der Kommentare ist. Die Qualität der Kommentare hängt doch klar davon ab, wie die Qualität des restlichen Blogs ist.
    Wenn die Themen, die Angeboten werden nicht nur unterhalten, sondern auch die persönliche Meinung ein wenig kitzeln etwas zu schreiben, bin ich mir sicher das auch der Prozentsatz der Aktiven die 90/9/1 Regel ins Wanken bringt.

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