Studie widerlegt Vorurteile: "Online-Gamer haben mit Actionspielen nichts am Hut"

Michael Friedrichs

bitkom-studie

Nächstes Wochenende (vom 31. Juli bis 2. August) geht in Leipzig die Games Convention Online an den Start. Als weltweit erste Messe für Online- und Mobile-Spiele, so der Werbeslogan der Veranstalter, sind die Erwartungen auf allen Seiten entsprechend hoch. Insbesondere deshalb, weil die Messe Leipzig als Ausrichterin der Games Convention Online ihr bisher erfolgreiches Konzept nach dem Weggang der Spielemesse nach Köln ändern musste. Da kommt eine aktuelle Studie des Branchenverbandes Bitkom den Veranstaltern gerade recht. Demnach haben 10,3 Millionen Deutsche über 14 Jahren schon einmal ein Online-Spiel gespielt. Besonders bei den 14- bis 29-Jährigen sei diese Form der Freizeitbeschäftigung angesagt. Hier spielt fast jeder Zweite über das Internet.

Online-Spiele seien schon längst kein Nischenmarkt mehr und aus der heutigen Video- und Computerspiel-Landschaft gar nicht mehr wegzudenken, heißt es in der Erklärung. Besonders beliebt seien Denk- und Strategiespiele (45 Prozent). Auf dem zweiten Platz stünden Casual Games wie Kreuzworträtsel, Sudokus und Wissensspiele (24,4 Prozent). Und jetzt kommt das Interessante: Laut Bitkom hat ein Großteil der Online-Gamer mit Actionspielen nichts am Hut. Lediglich fünf Prozent der Befragten, gaben an, sich damit die Zeit zu vertreiben.

Welche Ergebnisse gab es noch? Schauen wir mal. Fast drei Viertel (72,7 Prozent) aller Online-Zocker greifen auf Spiele zurück, die direkt im Internetbrowser gespielt werden. Kann ich bestätigen. Früher habe ich gleich mehrere Browsergames auf einmal gespielt. Meine Favoriten: OGame, Travian und Mafia. Mittlerweile spiele ich allerdings nur noch clientbasierte Games wie World of Warcraft oder Runes of Magic. Voll im Trend sind übrigens mobile Spiele via Handheld und Smartphone. Kein Wunder. Erstens werden die Geräte technisch immer besser, zweitens entdecken auch immer mehr Publisher den mobilen Spielemarkt und bieten entsprechenden Daddel-Nachschub an. Gut sichtbat wird dieser Trend im Apple App Store. Dort gibt es aktuell rund 13.000 Spiele (bei 56.000 Anwendungen insgesamt) sowohl für der iPhone als auch für den iPod touch.

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Die komplette Studie gibt übrigens hier als PDF zum Download.

(Michael Friedrichs)

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Michael Friedrichs hat als Redakteur für BASIC thinking im Jahr 2009 fast 400 Artikel veröffentlicht.