Geheimnis gelüftet: So sieht das Street View-Dreirad aus

André Vatter

trikeHaha, klasse Sache! Wie einigen von euch bekannt sein dürfte, setzt Google auf Kamera-Autos (hierzulande sind es Opel Astras), um die Straßenzüge für Street View zu fotografieren. Doch teilweise stoßen die Mitarbeiter auf unwegsames Gelände: Wie fotografiert man kleinste Gassen und Parks, wo Autos entweder keinen Platz finden oder nicht zugelassen sind? Der Street View-Mechaniker Dan Ratner kam auf die Idee, umzusatteln und hat ein Gefährt für Google gebaut, das einem überdimensionierten Dreirad nicht unähnlich sieht. Hinter dem Fahrer, weit über dem Sattel, thront dann die Kamera, die in bestimmten Zeitabständen 360°-Fotos schießt.

Bislang hatte die Suchmaschine mit Infos über das „Google-Trike“ geknausert, wahrscheinlich, um die Emotionen rund um Street View und die daraus resultierende Datenschutzdebatte nicht unnötig aufzuheizen: immerhin ist es mit dem Dreirad möglich, noch näher an Wohnobjekte heranzukommen.

Nun aber wurde das Geheimnis gelüftet und Google stellt das Trike in einer detaillierten 3D-Ansicht vor. Außerdem wurde ein kleines Video gemacht, das Dan Ratner bei der Arbeit zeigt:

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Schöne Bilder und wie ich hier sehe, wippen die Kollegen links und rechts noch immer mit den Köpfen zum Takt des Hammer-Soundtracks: Ratner hat mit dem Dreirad übrigens bereits das Legoland in Kalifornien für Street View fotografiert. Doch weitere Orte sollen hinzukommen, weshalb Google nun einen Aufruf gestartet hat, bei dem alle Nutzer Vorschläge einsenden sollen, welche Parks, Trampelpfade, Uni-Gelände, Golfplätze und schwer erreichbare Sehenswürdigkeiten geknipst werden sollen. Noch bis zum 28. Oktober habt ihr die Möglichkeit, eure Stimme abzugeben.

Via: Google Blog

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(André Vatter)

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André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.