Sonstiges

Das 'LinnStrument' und der 'NAVI Robo2': Gadgets zwischen Unterhaltung und Nutzen

Ich nehme es vorweg: dieser Artikel soll vornehmlich der leicht-lockeren Unterhaltung dienen. Und welche Form der Präsentation würde sich dafür besser eignen, als ein Video – oder wie in diesem Fall, zwei von ihnen (hätte gerne eine Top-3-Liste erstellt, aber kein passendes Video mehr gefunden). Und wenn es nicht gerade Filmchen von irgendwelchen ViralAktionen sind, dann taugen zu diesem Zweck Gadgets als Hauptdarsteller am besten. Jeden Tag stolpere ich bei meinen Recherchen über so viele nützliche, witzige oder einfach nur skurrile technische Geräte, dass ich heute beschlossenen habe, die interessantesten des Tages für euch hier zusammenzutragen.

Den Anfang mach das LinnStrument. Dabei handelt es sich um ein von dem Designer Roger Linn entwickeltes, elektronisches Musikinstrument. Es besteht im Kern aus einem druckempfindlichen Multi-Touch-Kontrollboard, das über ein Datenkabel an einen PC angeschlossen wird. Das geniale an dem Teil ist nun, dass den einzelnen Tasten des Boards Noten zugeordnet und sie mit den entsprechenden Notenbuchstaben (also c, cis und so weiter) versehen sind. Durch Drücken der Tasten, ihr Halten oder ein mit dem Finger Darübergleiten, kann der User dann Musik erzeugen, die über den PC wiedergegeben wird:

Mit dem Teil lassen sich zwar Noten beziehungsweise das Spielen eines Instrumentes nicht unbedingt leichter lernen. Stücke, von den man die Notennamen aber vorliegen hat, können auch ohne musikalisches Verständnis halbwegs akzeptabel gespielt werden. Und wer weiß, vielleicht eröffnet das LinnStrument dem einen oder anderen erst den Weg zu einem echten Instrument.

Etwas anderes, das ich heute bei Engadget gefunden habe, ist der NAVI Robo2. Dabei liefert der Name eigentlich schon eine relativ gute Bestimmung dessen, worum es sich bei dem von Pioneer hergestellten Gadget handelt. Nämlich um einen Roboter, der Autofahrern – insbesondere wohl jenen, die unter einer verringerten Hörfähigkeit leiden – zu den visuellen und akustischen Informationen ihres GPS-System zusätzliche hör- und sehbare Informationen bietet. Die Erscheinungsform des Roboters ist allerdings ein wenig gewöhnungsbedürftig, handelt es sich bei ihm nämlich um einen Käfer. Will er den Fahrer auf sich aufmerksam machen, etwa um ihn darauf hinzuweisen, dass er bald abbiegen muss, dann lässt er zunächst seine Augen rot aufleuchten und vibriert anschließend mit dem entsprechenden Flügel. Schaut es euch an:

Wenn euch heute auch interessante Gadget-Videos über den Weg gelaufen sind, könnt ihr gerne in den Kommentaren auf sie verlinken. Das persönlich Interessanteste ziehe ich dann in den Artikel hoch, bevor ich heute nach Hause gehe. Es sollte aber heute irgendwo gepostet worden sein.

(Marek Hoffmann)


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Über den Autor

Marek Hoffmann

Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.

4 Kommentare

  • das linnstrument erinnert mich an das korg kaospad. mit der richtigen software sicherlich für hobbyproduzenten/-musiker zu hause massentauglich. profis werden darauf vermutlich nicht bis wenig zurück greifen. meine meinung: gute idee. richtig vermarktet sicher erfolgreich.

    den navi robo2 finde ich nur im ansatz gut. ein größeres display für navis oder sogar ein extra display hätte da mehr sinn. ich würde sowas jedenfalls nicht auf den markt bringen. zum einen weil der käfer ziemlich kitschig ist und zum anderen, weil menschen mit entsprechenden handycaps doch sicherlich eher weniger auto fahren, wenn sie es denn überhaupt dürfen (zb junge menschen mit stark verminderter akustischer/visueller wahrnehmung durch unfälle, etc.). bei älteren menschen ist meist eine sehr hohe hemmschwelle vorhanden, was technik wie handys oder navis angeht. ein normaler autofahrer wird aus kostengründen und nutzlosigkeit i.d.r. auf den robo verzichten. marktchancen? sehe ich keine. meine meinung: die entwicklungskosten hätte piioneer lieber in was anderes investieren sollen.

  • Der Käfer ist lustig, aber sicherlich weniger praktisch. Und das ‚Linnstrument‘ ist schon irgendwie genial. Ob der Herr Linn da auch mal ein größeres Stück drauf spielen würde? 😛

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