Sonstiges

Exklusiv: Zu Besuch in Hewlett-Packards 'InkJet Manufacturing Organisation' in Dublin – Das Geheimnis Eures Druckers

Der Drucker zählt neben Monitor, Maus und Keyboard zu den wohl am häufigsten von PC-Usern verwendeten externen Peripheriegeräten. Es dürfte kaum jemanden geben, der nicht zu Hause oder im Büro einen Tintenstrahl- oder Laserdrucker stehen hat und ihn auch mehr oder weniger regelmäßig benutzt. Gleichzeitig gehört es zu jenen IT-Geräten, denen wir die wenigste Aufmerksamkeit schenken – es sei denn, die Tintenpatrone ist leer und teurer Nachschub muss her. Oder die Geräte können etwas Besonderes, etwa in 3D oder ohne Tinte und Papier drucken. Das mag zum einen an dem – trotz der zahlreichen Anbieter – immer irgendwie ähnlichem Design liegen, das in aller Regel meilenweit von dem Attribut „sexy“ entfernt ist. Und zum anderen an der in ihnen zum Einsatz kommenden Technik, die im Zeitalter von der Cloud, Tablets und  immer smarteren Phones fast veraltet anmutet. Hinzu kommt, dass Drucker – von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen – für Immobilität und Unflexibilität stehen und darüber hinaus durch den Bedarf an Papier nicht mehr ganz zeitgemäß erscheinen.

Während nun der erstgenannte Aspekt eine reine Geschmackssache ist und Letztgenannter durchaus die interessante Frage impliziert, wie lange Drucker in unserer sich vom (Medium) Papier entfernenden Welt noch Bestand haben werden, möchte ich nachfolgend auf den angesprochenen technischen Aspekt näher eingehen. Davon, dass beim Drucken nämlich nicht nur einfach ein bisschen Tinte auf ein Blatt Papier gespritzt wird, konnte ich mich nämlich in Irlands Hauptstadt Dublin selbst überzeugen. Dort steht ein Werk des US-amerikanischen IT-Konzerns Hewlett-Packard (siehe Teaser-Bild), in das mir das Unternehmen einen exklusiven Einblick gewährte.Zunächst einmal ein paar Fakten: DIMO – die Kurzform für Dublin InkJet Manufacturing Organisation – ist ein knapp 24 Millionen Euro teures, sich über etwa 200 Hektar erstreckendes und 1,2 Millionen Quadratmeter großes Technologie-Forschungszentrum, in dem über 2.700 HP-Mitarbeiter mit der Entwicklung neuer Verfahren im Bereich Tintenstrahl-Druck beschäftigt sind. In einem über 30.000 Quadratmeter großen, speziellen „Cleanroom“ werden dabei die Drucker-Patronen hergestellt – was ich mir näher angucken durfte.

Anhand des Bildes dürfte deutlich werden, warum dieser Bereich des Komplexes seinen Namen trägt. Hier dürfen die Mitarbeiter nur mit Ganzkörper- Schutzanzügen arbeiten, damit die Produktion der Cartridges noch nicht einmal durch die kleinste Hautschuppe verunreinigt wird. Und das darf ruhig wörtlich verstanden werden, wie mir ein HP-Entwickler erzählte. Tatsächlich sei nämlich die Düse eines Patronen-Prototypen einst von einem solchen winzigen Partikel verunreinigt worden und anschließend unbrauchbar gewesen. Er vertraute mir zudem an, dass in diesen Patronen mehr Technik-Aufwand steckt, als im gesamten restlichen Drucker. Um das aber zu verstehen, müssen wir uns zuvor genauer anschauen, welcher Prozess durch das Betätigen des „Drucken“-Button eigentlich in Gang gesetzt wird.

Die Patrone eines Tintenstrahldruckers besteht, vereinfacht gesagt, aus vier Komponenten (siehe Bild rechts): Einem Plastikbehälter für die Tinte, der Tinte selbst, einem Schwamm und dem Druckkopf. Letzterer wiederum besteht aus unzähligen Düsen, durch die die Tinte beim Drucken auf das Papier gespritzt wird. Die Düsen sind dabei nur etwa ein Drittel so breit wie ein menschliches Haar, was das Problem mit der oben angesprochenen Hautschuppe erklärt.

Wenn nun ein Druckauftrag erteilt wird, wird die Tinte in der Patrone zunächst auf – Achtung – circa 300 Grad Celsius erhitzt. Und zwar so lange, bis die teure Flüssigkeit quasi zu kochen beginnt und sich kleine Bläschen bilden. Diese werden dann einzeln durch die Düsen auf das Papier geschossen. Das nachfolgende Bild soll den Ablauf noch anschaulicher machen:

Dass die Tintenbläschen nicht vor sich hin tropfen, sondern tatsächlich hinausgeschossen werden, entspricht der Wahrheit. Sie erreichen nämlich eine Geschwindigkeit von 50 Kilometern in der Stunde. Das klingt zunächst einmal nicht viel, gemessen am geringen Abstand, den der Druckkopf aber zum Papier aufweist, erscheint die Geschwindigkeit in einem anderen Licht. Die Düsen feuern dabei nicht nur jede eines, sondern pro Sekunde 36.000 der Bläschen ab, zusammen genommen etwa 30 Millionen pro Sekunde. Welche Präzision dabei an den Tag gelegt wird, zeigt ein Vergleich: Um so exakt zu zielen wie ein Druckerkopf, müsste ein Mensch eine Weintraube aus einem 30-stöckigen Hochhaus in eine sich auf der darunter liegenden Straße befindende Tasse werfen. Und um es noch ein wenig beeindruckender zu machen: Die Tasse würde dabei von einer Person in der Hand umhergetragen werden, da sich das Papier beim Druck ja auch bewegt.

Um diese Präzision zu erreichen, musste vor allem an einer kritischen Stelle von den HP-Wissenschaftlern lange geforscht werden: der Tinte.

Sie muss nämlich bestimmte Eigenschaften aufweisen, die „gewöhnliche“ Tinte nicht hat. So muss sie etwa, wie zuvor erwähnt, bei einer bestimmten Temperatur die gewünschte Reaktion zeigen, darf weder bereits am Ausgang der Düsen trocknen, noch bevor sie das Papier erreicht. Einmal auf dem Papier, darf die Trockenzeit aber auch nicht zu lange dauern. Wer schon mal aus Versehen mit dem Finger über ein frisch gedrucktes Dokument ge- und es dabei ver-wischt hat, der weiß, wovon ich spreche. Zahlreiche andere Faktoren, die ich hier nicht alle aufzählen möchte, müssen noch erfüllt sein, damit die Tinte optimal für die Druckerpatrone geeignet ist. Und um das zu erreichen, wird sie mit den „Zutaten“ angereichert, die ihr auf dem obigen Screenshot sehen könnt.

Nun gibt es beim Druck aber noch ein weiteres Problem, das dem einen oder anderen entweder aus der eigenen Praxis bekannt ist oder das er oben erkannt hat. Es geht um die Tatsache, dass der Druckkopf nicht verschlossen ist, aber die Düsen nach unten zeigen und die Tinte somit herausfließen könnte. Damit das nicht passiert, kommt der oben erwähnte Schwamm zum Einsatz, der die Tinte aufsaugt und nur in bestimmten Dosen wieder austropfen lässt. Ist der Schwamm beschädigt oder für die Konsistenz der Tinte nicht optimal geeignet, „leckt“ die Patrone. Manch einer von euch wird dieses unerfreuliche Szenario bestimmt schon einmal selbst erlebt haben. Nach dieser zugegebenermaßen etwas oberflächlichen Beschreibung des Druck-Ablaufs kommen wir nun wieder zurück ins Labor.

Um nämlich sicherzustellen, dass die Tinte nicht nur die gewünschten Eigenschaften aufzeigt, sondern auch tatsächlich dort ankommt, wo sie hin soll, müssen die oben erwähnten Bausteine der Drucker-Patrone perfekt angefertigt werden. Und dies geschieht im DIMO-Cleanroom. Die Maschine auf dem obigen Bild misst bis auf ein Hunderstellmillimeter genau, wo die Düsen auf dem Druckkopf platziert werden müssen, wenn die beiden Komponenten in einem späteren Schritt miteinander verklebt werden. Nur falls sich jemand wundern sollte: Das Fotografieren war mir leider aus Gründen der Betriebssicherheit nicht gestattet worden. Die in diesem Artikel verwendeten Bilder wurden mir aber netterweise von HP zur Verfügung gestellt. Tatsächlich war es sogar so, dass während der Rundführung einige Male etwas aufgeregte Betriebsamkeit herrschte und Mitarbeiter eifrig damit beschäftigt waren, hier und dort Monitore auszuschalten, die offenbar wichtige Daten anzeigten. Der amüsanteste Moment war dabei, als einer der abgeschalteten Bildschirme zuvor noch eine Windows-Fehlermeldung anzeigte. Aber zurück zum Thema.

Auf dem Bild rechts ist der Abschnitt im Herstellungsprozess zu sehen, in dem aus Halbleiterscheiben die Düsen für den Druckkopf hergestellt werden. Dass sich auf dem Foto gerade kein Mitarbeiter befindet, dürfte gewollt sein. Erstaunlich fand ich aber, wie wenige HP-Beschäftigte wirklich in diesem Abschnitt tätig waren. Das liegt natürlich an dem fast völlig automatisierten und von Robotern bewerkstelligten Arbeitsschritten, die von den Angestellten per Computer gesteuert werden. Dass der Mensch von der Maschine immer stärker verdrängt wird, ist dann leider die hässliche Seite der modernen, hochtechnologischen Produktion.

Das nachfolgende Foto zeigt euch die Tintenpatronen, in die bereits der Schaum eingesetzt wurde und die in einem nächsten Schritt mit dem Druckkopf verschlossen werden:

Auch dieser Prozess läuft völlig automatisiert und zudem unter strengsten Sauberkeitsbestimmungen ab. Dazu soll zusätzlich zu den bereits erwähnten Vorkehrungen ein bis auf die Öffnungen für das Fließband vollständig abgeschlossener Glaskasten sorgen.

Hierauf folgend wird an der Unterseite der Patrone dann zunächst noch das flexible Strom- und Datenkabel angebracht, bevor sie dann erst von der Maschine gestestet wird,

und dann vom Menschen:

Wie ihr selbst sehen könnt, erfolgt dieser Schritt dann aber nicht mehr im Cleanroom, da die Patrone ja bereits verschlossen ist und somit keine Gefahr besteht, dass sie durch irgendwelche Partikel verschmutzt werden könnte. Es werden im Übrigen hier unter dem Mikroskop die Düsen auf ihre Unversehrtheit und exakte Montage überprüft.

Zu guter Letzt werden die fertigen und einwandfreien Drucker-Patronen dann verpackt und für den Versand vorbereitet:

Ich hätte niemals gedacht, dass hinter einem einfachen Tintenstrahl-Drucker so viel Aufwand, Forschung und Geld steckt. Und erst recht nicht, dass der größte Teil davon allein auf die Druckerpatrone beziehungsweise den Druckkopf entfällt. Aber wie heißt es doch so schön: Man lernt nie aus.

(Marek Hoffmann)


Vernetze dich mit uns!

Like uns auf Facebook oder folge uns bei Twitter


Über den Autor

Marek Hoffmann

Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.

45 Kommentare

  • Schöner Schülerzeitungsartikel „Unser Wandertag zu HP“. Unabhängiger und gut recherchierter Journalismus sieht aber anders aus.
    Wann findet Basic Thinking wieder zur guten alten Qualität zurück?

  • sehr interessanter Blick hinter die Kulissen, dachte echt nicht, dass die Herstellung so aufwendig ist.

    @Flamer bzw. Vorredner: Warum liest du dann noch dieses Blog, wenn dir die Qualität nicht mehr passt, widerspricht sich iwie xD

  • @Flamer bzw. Vor-vor-Vorredner: Natürlich ist dieser Beitrag auf dem Niveau einer Schülerzeitung. Eben ein Bericht vom Wandertag. Da bin ich ganz einer Meinung mit Felix.

    Warum ich diesen Blog trotzdem lese? Zahlreiche andere Beiträge auf basicthinking sind toll. Da darf man sich auch mal so etwas erlauben. Spiegel Online erlaubt sich auch häufiger mal Ausrutscher.
    Im übrigen liebe ich Schülerzeitungen und lasse mir bis heute die Ausgaben meiner alten Schule zuschicken.

  • na wenn das alles so aufwändig ist, ist es natürlich auch völlig berechtigt für die tinte einen literpreis von über 3000€ zu nehmen – schön das das mal geklärt wurde

  • Boah, ihr Meckerfritzen… stellt euch doch in die Ecke und fang an zu heulen. Da macht sich Basic Thinking für euch auf die Reise auf die Insel und ihr habt nix besseres zu tun als hier rumzuscheissen. Es ist echt so unglaublich. Seid ihr irgendwie vom Leben gefrustet?

    Ich sage: Danke Basic Thinkung! Ich freue mich über Einblicke wie diesen, den ich ohne euch wohl nie bekommen hätte. Weiter so – auch im von euch gewählten Stil. *Flattr

  • Wenn auch vom Stil vielleicht nicht 100%ig perfekt muss ich sagen, dass dieser Artikel bzw. diese Reportage mir sehr gut gefällt und ich gerne hin und wieder in dieser Art Informationen lese.
    Es muss sich ja nicht immer etwas Tagesaktuelles sein oder eine polarisierende Kolumne … so ein kleiner Bericht über ein Thema, dass jeden betrifft aber sich (fast) niemand die Mühe gemacht hat mal etwas mehr darüber zu erfahren.

    Ich fand es interessant, vielen Dank.

  • Ist eure Website tatsächlich in unlesbarem Kursiv oder hab ich einen Systemfehler? Hab nämlich keine einzige Schriftart gelöscht. Sieht nicht toll aus, abgesehn von der schon erwähnten lesbarkeit.

  • Der Artikel ist vom Stil vielleicht nicht schön, aber doch sehr informativ. Hätte auch nicht gedacht das in einer einfachen Druckerpatrone so viel Arbeit und Entwicklungszeit steckt. Schon krass.

  • Mädels, was erwartet ihr? Dass HP auf die Insel lädt und dann nach ner halben Stunde sagt „Ehrlich gesagt, kaufen wir das Zeugs nur in China und verzehnfachen dann die Preise!“???
    Peinlich, wie Basic Thinking den hingeworfenen Knochen kaut und noch schmatzend Danke sagt.

    Damit es mal konkret wird:
    Habt ihr die Reise selbst bezahlt?
    Wie kam es dazu?
    Habt ihr von HP Vergünstigungen erhalten? Gab es Einschränkungen?
    Was wolltet ihr mit dem Artikel aufzeigen?
    Wurde der Artikel von HP freigegeben?

    Um Antwort wird gebeten.

  • Kann mich bezüglich Fragen nur CocaCharly anschließen: Der Text passt ja genau in die Zeit, in der sich das Marketing für Tintenstrahler angesichts preiswerter Laser und teurer Tintenpatronen schwer tut.

    Und um die Sache auf den Punkt zu bringen: Ich ganz persönlich glaube nicht, dass Ihr die Reise selber bezahlt habt. Alles andere mag Spekulation sein …

  • Danke für das Wahrnehmen unserer Einladung! Habt nicht zuviel versprochen: Post entspricht unseren Vorstellungen.

  • Schülerzeitung. Sehen wir mal der Realität ins Auge. Eine knackige Meldung schreiben ist halt was anderes und schwerer als eine gelungene Reportage.

  • Zum Thema „Exklusiv“:

    Welche Präzision dabei an den Tag gelegt wird, zeigt ein Vergleich: Um so exakt zu zielen wie ein Druckerkopf, müsste ein Mensch eine Weintraube aus einem 30-stöckigen Hochhaus in eine sich auf der darunter liegenden Straße befindende Tasse werfen.

    The precision needed for an inkjet nozzle to work is like dropping a grape from a 30-storey building and hitting a bucket on the pavement below

    http://www.techradar.com/news/computing/how-an-inkjet-nozzle-fires-36-000-times-a-second-653500?artc_pg=1#ixzz0tiviUO7g

  • Schreibstil nicht gut, Thema nicht interessant – okay, die Kritik geht in Ordnung und ich kann mit ihr leben. Bzgl. der impliziten Kritik an den Preisen für die HP-Druckerpatronen: Das Thema habe ich in diesem Artikel bewusst ausgeklammert, weil der Fokus einfach ein anderer war und der Artikel ohnehin schon ein wenig zu lang geraten ist. Geplant waren/sind zwei Follow-Up-Artikel, die sich mit besagtem Thema und HP’s E-Printing auseinander setzen.
    @CocaCharly: Entschuldige, aber für wen hältst du dich? Oder für wen hältst du mich, dass du hier in einem solchen Ton rumtönst. Bisher haben wir hier bei BT immer mit offenen Karten gespielt und das tun wir auch weiterhin. Ich habe eingangs geschrieben, dass ich von HP eingeladen wurde. Und „eingeladen“ heißt wohl kaum, dass ich ins Flugzeug steige, nach Dublin fliege, ins Hotel einchecke, ins Taxi springe, zu HP fahre und dann wieder nach Hause komme – und HP schickt mir anschließend eine Rechnung. Oder? Bzgl. Einschränkungen: Wurde im Text erwähnt. Bzgl. Aussage: Was im Text steht. Bzgl. Freigabe: Hole ich nie ein.
    @TimHawkeye: Der weiter unten verlinkte Artikel von Techradar stammt vom November 2009. Sieht also so aus, als sei immer „genau in die Zeit, in der sich das Marketing für Tintenstrahler angesichts preiswerter Laser und teurer Tintenpatronen schwer tut.“ Oder zumindest nicht nur jetzt, wo ich drüber schreibe.
    @Georg: Was willst du mir damit eigentlich sagen? Dass ein Typ, der seit 15 Jahren bei HP arbeitet und – wie der Artikel bei techradar zeigt – immer wieder solche Führungen absolviert – nicht seine Standard-Beispiele hat? Zudem steht dieses Beispiel auch in der Broschüre, aus der ich einen Teil der obigen Fotos entnommen habe – und der ach so tolle Artikel von Techradar sogar noch mehr. BTW: Dass die Jungs bei HP waren und darüber geschrieben haben, ist aber völlig okay und sie wurden sicherlich nicht von HP eingeladen…

  • Marek nich dran stören lassen 😉
    Find den Artikel auch nen bissel Schülerzeitungs-like, aber was solls. Ist halt einfach erklärend 🙂 Das ihr es besser könnte wissen wir und wie
    (#5) Moabit schon sagte sind solche stilistischen Ausrutscher kein Beinbruch.

    Was mir zur Zeit aber wirklich fehlt ist der Tiefgang (Kritischer Blick etc., du weißt sicherlich sogar besser als ich was da fehlt)! Wenn du jetzt aber sagst da kommen noch Follow-Up Artikel – Dann is der FLATTR ja sinnvoll angelegt 😉

  • Archer,
    darf man keine Kritik mehr anbringen? Sorry, aber damals in der 10ten Klasse haben wir bessere Artikel geschrieben!

  • find den Artikel auch langweilig, da fehlt irgendwie eine gewisse Spannung.

    Ich meine Hey, du warst in dem HP Werk – ich erwartete einen spannenden Artikel und sehr pompöse Bilder aber dann:

    tschaka tschak tschaka tschak tschak

    Hey da kommt der Waynetrain….. voll langweilig

    Danke an GBO das ich dieses Zitat (nicht) verwenden durfte es aber trotzdem getan habe, ahhh mir ist langweilig lolol

  • @exe & Peter: Kritik am Stil oder Inhalt ist okay, hatte ich ja schon gesagt. Und auch bzgl. des Foto-Verbots hatte ich schon was gesagt. Ist ja auch okay. War ja nicht das, was mich in den Kommentaren gestört hat.

  • Wenn eine Firma Blogger zu einem Besuch einlädt, dann erwartet diese Firma sich natürlich gratis Werbung. Und im Gegenzug für diese „Gratiswerbung“ bekommt der Leser dann hoffentlich tolle Einsichten in die Produktionsabläufe oder den Alltag der Firma.

    Das müsste doch jedem Trottel klar sein ? Oder beschwert ihr euch auch über die Berichte der Sendung mit der Maus? 😛

    Der Stil ist anders als gewohnt, könnte vielleicht sogar besser sein. Wäre meiner Ansicht aber Perlen für die Säue.

    Wirklich schade finde das Fotoverbot. Mehr Fotos oder sogar ein Video wären toll gewesen. Oder ein paar Graphiken mehr.

    Ich freue mich schon auf die Folgeartikel 🙂

    @Marek: Ich hoffe du hattest zumindest noch Zeit für eine Stadtbesichtigung.

  • @Chris: Ja, ein wenig Zeit war frei, danke der Nachfrage. Bin am Montag mittags angereist und hatte dann bis ca. 17 Uhr Zeit, die Stadt zu erkunden. Dannach war es aber sehr straff organisiert. Am Dienstag um 7.45 los, dann bis 17 Uhr Vorträge und die Führung, dann zum gemeinsamen Abendessen. War dann um 2 Uhr nachts im Hotel, drei Stunden später bereits im Taxi, um 7 Uhr im Flieger, um 10 in Düsseldorf, um 12 im Büro… Mitleid ist nicht nötig :-), aber ich bin immernoch etwas k.o. 🙂

  • @Marek: Als wenn ich Mitleid aufbringen könnte für Leute welche nach Dublin reisen „müssen“ 😉

    Wer wurde denn noch alles eingeladen? Darf man überhaupt eine Antwort erwarten? xD

    Oder wird das auch noch in den folgenden Artikeln erläutert?

  • Ernsthafte Nachfrage: Was denkt ihr, warum HP euch eingeladen hat? Inwiefern hat das eure Berichterstattung beeinflusst?
    Freu mich über jede Antwort!

  • @@Chris: 🙂 Mit mir waren noch eine handvoll Journalisten aus Deutschland dabei, die stellenweise ausschließlich auf Drucker spezialisiert sind und ein paar UK-Kollegen. In den beiden Posts, die ich noch geplant habe, soll es um die hohen Patronen-Preise und HP ePrinting gehen. Wie meine Recherchen aber ergeben haben, ist zumindest das letztgenannte Thema nicht mehr so ganz aktuell, wie der Vortrag es suggeriert hat.

  • Oh man oh man. Jetzt muss ich aber auch mal meinen Senf dazu abgeben.
    Ich bin schon lange Leser von BT. Seit Robert nicht mehr da ist, lese ich in den Kommentaren fast jeden Beitrags wie schlecht dieser sei oder wie stark die Qualität nachgelassen hat. What the f*** erwartet ihr eigentlich?

    Robert hat auch nicht immer toll geschrieben. Nicht jeder Beitrag war interessant oder lesenswert. Kann mich aber nicht erinnern, das die Kommentare voll von unqualifizierten Äußerungen waren. Das geht mir hier echt langsam auf den Senkel.

    Wer kein Bock darauf hat: Feed raus und einfach nicht mehr lesen.
    Hier fehlt es mir einfach an konstruktiver Kritik.

    Interessant nur: Alle die hier motzen geben keinen Link zum eigenen Blog oder Website an. Selbst Angst vor Kritik?

    Stöbert mal ein bisschen in den Blogs der Motz-Kommentatoren. Die schäumen ja über vor Qualität! Nicht Schülerzeitung, sondern weltpolitisch, aktuell, auf höchstem Niveau!

    @7: Ja, ich glaube auch ein Großteil ist vom Leben gefrustet.

    An alle Motzer: Kennt Ihr Wayne?

    So, das musste raus ….

  • Lasst euch von den ganzen Nörglern nicht ärgern…

    Finde den Artikel richtig informativ und interessant! Solche Reportagen würde ich gerne öfter bei BT lesen!

    Macht weiter so!

  • @PepsiPeter: Kurz und knapp: Wir hier bei BT schreiben so gut wie nie über Drucker (hatte ich auch im Text erwähnt). Als nicht ganz unbekanntes Blog wollte man uns wahrscheinlich auf sich aufmerksam machen. Gut möglich ist auch, dass Andrés Artikel über die teueren Drucker-Patronen eine Rolle gespielt hat. Beides sind Vermutungen, da es von Seiten HP nicht kommuniziert wurde. Tatsächlich bestand die Anfrage darin, ob wir als Redakteure Interesse an einer Besichtigung der Anlage in Dublin hätten.
    Und zu der Frage nach der Beeinflussung: Nun, ich war von dem Werk als solchem beeindruckt. Das kommt in dem Artikel, denke ich, auch raus. Das wäre bei Google oder Apple oder oder oder wahrscheinlich nicht anders. Falls du darauf abzielst, ob ich HP deswegen nun wohlgesonenner bin: Nö. Nette Leute, klarer Fall, aber die haben mich auch nicht deswegen eingeladen, weil ich so ein netter Typ bin. 🙂 Also alles Business-Kalkül.

  • Hallo Marek,
    lass Dich nicht beirren von den Werbevorwürfen – das die Reise von HP bezahlt wurde ist ja wohl jedem klar, der über Redaktions- und Pressearbeit für Unternehmen schon mal etwas mitbekommen hat.

    Leider war ich letzte Woche im Urlaub ansonsten hätten wir uns getroffen. 🙂

    Gruß!

  • @Jan: Gruß zurueck und vielleicht trifft man sich ja mal an anderer Stelle zu einem anderen Zeitpunkt. Schade, dass es in Dublin nicht geklappt hat.

  • Also ich finde den Artikel informativ und habe mich gefreut etwas mehr über die DIMO zu erfahren. Besonders gespannt bin ich auf die zwei weiteren Artikel über HP.
    Ich bin mir auch sicher, dass Marek bei den Artikel über die Patronen-Preise etwas kritischer sein wird 😉

  • Einblicke in die HP-Druckerpatronen-Fabrik in Dublin | Lasertoner Tintenpatronen Info sagt:

    […] wie HP-Druckerpatronen aufgebaut sind und nach welchen hohen Qualitätsmaßstäben produziert wird. Hier der Link zum Bericht. Posted in Allgemein • • Top Of […]

  • Einblicke in die HP-Druckerpatronen-Fabrik in Dublin | Druckerpatronen Toner Farbband sagt:

    […] wie HP-Druckerpatronen aufgebaut sind und nach welchen hohen Qualitätsmaßstäben produziert wird. Hier der Link zum Bericht. Posted by admin on Freitag, September 3, 2010, at 10:30. Filed under Allgemein. Follow any […]

  • Entgegen so manch anderem finde ich den Artikel, vor allen Dingen aber die Bilder extrem geil anzusehen. Mich würde interessieren WIE du an den Kontakt gekommen bist, der dir den Besuch bei HP ermöglicht hat. Gruß Daniel

Kommentieren