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Apples iCloud macht den Dienst Dropbox obsolet, iTunes Match die Musikpiraterie an sich


Begnadigung für Piraten: Apple hat heute auf der Einführungsveranstaltung seiner Entwicklerkonferenz WWDC neben den neuen Betriebssystemen Mac OS X Lion und iOS 5 auch neue Cloud-Dienste vorgestellt. Highlight darunter dürfte der Cloud-Musikdienst sein, mit dem man neu gekaufte Songs automatisch in einem Online-Speicher ablegt und es sich wie von Geisterhand mit allen angeschlossenen Apple-Geräten synchronisiert. Und auch „One More Thing“, ein weiteres Detail, konnte sich sehen lassen: Apple hat sich in den USA offenbar mit der Musikindustrie über einen interessanten Deal geeinigt. Für 25 US-Dollar im Jahr kann man bis zu 25.000 Songs seiner Musiksammlung über iTunes Match durch neue Versionen der Stücke in der Cloud ersetzen lassen. Dabei ist es unerheblich, ob man die Songs legal oder illegal erworben hat.

Damit macht Apple Musikpiraterie endgültig unattraktiv. Und nicht nur das: Auch ein Hochladen der eigenen Musiksammlung in die Cloud erspart man den Nutzern damit. Das würde bei ähnlich vielen Stücken selbst bei einer durchschnittlichen Breitbandleitung Tage dauern. Trotzdem bleibt die Frage, ob man damit nicht illegale Filesharer belohnt. Man könnte es aber auch „Generalamnesie“ nennen, bei dem alle Seiten Vorteile genießen. Die Musikindustrie hat wohl erkannt, dass sie das Rennen gegen Illegal verloren hat – und will jetzt neue Wege gehen. Vorsicht ist außerdem geboten: Die 25 Dollar sind jährlich zu zahlen. Zahlt man nicht mehr, ist die Musiksammlung weg. Natürlich wird das Angebot vorerst nicht in Deutschland zur Verfügung stehen, wäre ja noch schöner.

Sorglosigkeit dank Datenwolke

Der Cloud-Speicher iCloud, den Apple ebenfalls vorgestellt hat, könnte in der Tat Spaß machen: Der Dienst synchronisiert Fotos, Musik, Dokumente, Apps und weitere Daten automatisch und legt ihn in einem Cloud-Speicher ab. Da künftig alle Mac-Systeme Dateien automatisch speichern, muss man nichts mehr dafür tun: Apple synchronisiert alles automatisch über alle eigenen Geräte hinweg. Bis 5 Gigabyte Speicher sind bei iCloud kostenlos. Damit geht iCloud noch einen Schritt weiter als der beliebte Dienst Dropbox: das automatische Synchronisieren dürfte dem Nutzer viel Arbeit abnehmen. Zumindest für Mac-Nutzer hätte Dropbox damit seine Schuldigkeit allerdings getan.

Der Dienst iCloud wird zusammen mit iOS 5 im Herbst erscheinen. Letzteres hat Apple zusammen mit dem neuen Betriebssystem Mac OS X Lion (10.7) früher am Abend angekündigt. Ein neues iPhone stellte Apple übrigens – anders als in den vergangenen Jahren während des WWDC – diesmal nicht vor. Nicht ausgeschlossen jedoch, dass bis zum Herbst noch eins kommen wird. Das würde zumindest die ungewöhnlich lange Vorlaufzeit von iOS 5 und iCloud ein wenig erklären.

(Jürgen Vielmeier, Bild: Thisismynext.com)


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Über den Autor

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.

57 Kommentare

  • Soweit ich das richtig verstanden habe, ist iCloud jedoch kein Dateisystem-Synchronisationsdienst — wie etwa Dropbox. Ergo: Mit Dropbox kann man Dinge machen, die man mit iCloud nicht machen kann. Und anders herum.

  • „Damit macht Apple Musikpiraterie endgültig unattraktiv.“

    Häääh? Damit wird Musikpiraterie (in Kombination mit $25/Jahr Ablasshandel) boomen wie nie zuvor! Illegal runterladen und dann schön von Apple den „Legal“-Stempel draufsetzen lassen. Denke mal das wird der Weg sein, den viele gehen werden…

    Ich hätte mir ein echtes Streaming-Angebot von Apple gewünscht, wäre gerne bereit gewesen 120 EUR/Jahr für Flatrate-Gesamtzugriff auf die iTunes-Bibliothek zu zahlen.

  • „iCloud“ hat Microsoft schon lange (ursprünglich zugekauft): Erst „Mesh“, dann „Live Sync“ und jetzt endgültig wieder „Live Mesh“ wegen vieler Proteste.
    Funktioniert super, bietet 25 GB (der sind es auch nur 5GB, damit nur ein Teil des „Live Skydrive“-Platzes?), kann außerdem auch noch (echt praktisch!) MS Office syncen (Outlook/Word/etc Einstellungen/Vorlagen/etc)

    Aber jetzt, da Apple es bietet, ist es natürlich DER HIT. Au weia.

    Dieses Musikangebot finde ich auch etwas unrealistisch. Warum hat die MI es nötig, sich Apple anzubidern? Wer 25.000 illegale Songs hatte, hat nun für 25€pa 25.000 legale, wer nur 100 dafür legal bei iTunes gekaufte hatte aber nur 100?? Dann ist zwar z.B. Simfy teurer, aber tausendmal besser! Da gibt es alle Musik inklusive solange man zahlt.

  • @#2: Tja, damit würde iTunes aber sein Geschäft zerstören. Geh doch zur Konkurrenz, in Deutschland bisher leider (fast?) nur Simfy – unter 120 Euro im JAhr, dafür 8,5 Millionen Songs. Plus: manchmal gibt esAlben sogar noch vor dem normalen Release.

  • @tobi: Mir kam gerade exakt derselbe Gedanke. If you can’t beat it, legalize it!

    „Natürlich wird das Angebot vorerst nicht in Deutschland zur Verfügung stehen, wäre ja noch schöner.“

    Mal wieder typisch und sowas kotzt mich normalerweise am meisten an, wenn neue Services außerhalb DE vorgestellt werden. Hier lässt es mich aber komischerweise völlig kalt… 😉

    Außerdem: der Vergleich iCloud / Dropbox hinkt ein wenig, gerade wenn man plattformübergreifend denkt. Nutze aber sowieso viel lieber Wuala, daher auch hier: so what… 😉

  • „Songs seiner Musiksammlung […]durch neue Versionen der Stücke in der Cloud ersetzen“

    „Damit macht Apple Musikpiraterie endgültig unattraktiv.“

    „Zahlt man nicht mehr, ist die Musiksammlung weg.“

    rofl

  • iTunes Match ist dann also eine Musik-Flatrate?
    Also bearbeite ich einfach den ID3 Tag von irgendeiner (legal) erworbenen Musikdatei und Apple „schenkt“ mir dann das Lied?
    Toll!

    Und sonst muss ich mal sagen, dass iCloud mal wirklich Cloud-Computing für den Endnutzer ist. Denn man wird im besten Fall nichts merken und alles ist immer da. Wo bleibt Microsoft mit so einem Angebot.
    PS: Verkauft eure Anteile von Dropbox und Co. Wenn die Betriebssystem – Hersteller das in ihren Produkten integrieren, ist der Markt tot.

  • @Mein Name ist Hase:
    Verbinde dein Windows mit der Online-ID (Unter „Benutzer“)
    Und du hast das selbe nur mit 25GB.
    Und das bereits seit „Vista“.

  • Totaler Käse der Beitrag.

    Lieber Dropbox wie alles bei Apple. Schon wg Datenschutz. Und was bringt der Cloudservice der Musikindustrie? Das meine 25.000 Raubkopien für 25$ legal werden bis ich nicht mehr bezahle? Schon mal ausgerechnet was so ein Song wert ist? Nix. Wer hat dran verdient? Nur Apple.
    Was bringt’s ? Zudem kommen meine Songs kostenlos legal via radiofx.
    Wieso zahlen?

  • Klingt interessant: Für 25€ /Jahr bekomme ich für meine illegale Musiksammlung Lieder mit einer Top-Qualität, endlich bin ich weg von der mäßig-bis schlechten Qualität der alten MP3-Dateien.
    Als Draufgabe krieg ich noch komfortablen Zugriff aus der Cloud von überall, ich muss sagen:
    Gratulation Apple, damit wird die illegale Musiksammlung interessanter als je zuvor!!!

  • „I Klaut“ ist schon der Richtige Name für diese Zukunft , meine Daten gehören dann Apple oder Microsoft ect. .. oder auch den Sicherheitsbehörden zum Herum schnüffeln.

    …Klingt interessant: Für 25€ /Jahr bekomme ich für meine illegale Musiksammlung Lieder mit einer Top-Qualität…

    Kaum, du bekommst etwas zu Anhören und wenn du nicht mehr zahlst ist die Sammlung auch weg , das erinnert eher an Streaming oder Radio.
    Zumal die Nutzung gerade bei Mobilen Geräten wohl durch Volumenbeschränkung in der Flatrate sehr Eingeschränkt ist ! und am heimischen DSL Anschluss eigentlich Unnötig ist.

  • Ich versteh das immernoch nicht ganz…

    Kann ich meine Musik-Sammlung dann für 25/Jahr von Apple quasi lizenzieren lassen und hab MP3’s in Top-Qualität welche auf einem virtuellen Laufwerk gespeichert werden?

    Und wie komm ich da dann dran? Kann ich mir die auch auf mein Smartphone/MP3-Player laden?

    Kurz gefragt: Gibt es eine möglichkeit mir diese Lieder dann auch wieder lokal zu speichern oder läuft das dann wie bei DRM, hab ich keine Lizenz mehr, spielt mein PC die musik nicht ab?

    Was bringt es mir wenn ich Musik in irgendeiner cloud hab und sie nur an Internetfähigen Geräten abspielen kann?

    Mal ehrlich – niemand streamt sich Musik aufs handy!!!
    Kann ich dann meinen iPod/MP3-Player wegschmeißen?

  • Alle die hier schreiben, die Lieder wären weg wenn man nicht mehr bezahlt haben das Prinzip offenbar nicht verstanden.

    Itunes Match identifiziert die lokalen Musikdateien und setzt online ein flag was dazu berechtigt, die entsprechende Datei aus dem itunes-Fundus runterzuladen. DRM wird nicht verwendet, somit sind die Lieder auch nicht weg wenn man sich entschliesst itunes match nicht mehr zu zahlen sofern man sie zwischenzeitlich in der höheren Qualität runtergeladen hat.

  • Für die „Normal-User“ ist die Idee mit der Cloud ja nicht schlecht aber hat Apple mal an die Business User gedacht? … Wenn alle Daten wie Termine, Kontakte, E-Mails,… automatisch in die Cloud wandern, ist das iphone für die Business User nicht mehr zu gebrauchen. Kein Unternehmen mit einen ordentenlichen Datenschutzkonzept wird das iphone als Business Handy mehr zulassen …. den Fehler hatte leider auch schon Microsoft mit WIN 7 gemacht.

  • Es ist schon ein wenig seltsam, dass Apple immer als Heilsbringer für neue Dienste gesehen wird. Windows Live Mesh funktioniert hervorragend (5 GB zusätzlich zu den 25 GB von SkyDrive, soweit mir das angezeigt wird) und nicht erst seit gestern; 5 GB sind zwar nicht viel, aber es kann auch zwischen verschiedenen eigenen Computern synchronisiert werden (über Netzwerk oder Internet).
    Den Zugriff auf SkyDrive fand ich bisher allerdings nicht sehr komfortabel. Wäre schön, wenn man das quasi ins Dateisystem einbinden kann. Weiß da jemand eine gute Möglichkeit?

    DropBox habe ich bisher nicht genutzt, habe da also keine Erfahrungswerte. Aber war nicht einer der Vorteile davon, dass man auch anderen Leuten noch Zugriff darauf gestatten kann. (SkyDrive kann das, aber der Speicher wird ja nicht automatisch synchronisiert.) Solange also die iCloud das nicht bietet, ist DropBox für Mac nicht tot.

    Das mit der Musik ist sicherlich interessant, aber da dürfte es tatsächlich bessere Dienste geben. Und eine Bindung an Apple ist für mich nicht sonderlich interessant.

  • Es gibt ja keine Zwangs-Bindung an Apple. Die Möglichkeit für einen einmaligen Jahresbetrag von 25€ seine Musik-Sammlung qualitativ aufzuwerten bzw. Musikdateien aus „nicht nachvollziehbaren Quellen“ durch itunesMatch zu legalisieren ist jedoch durchaus attraktiv.

  • Die Musik ist danach legal und gehört euch ! Wurde ja gestern einige male gesagt das es sich um DRM- frei handelt. Also wenn ihr danach die Musik auf der Festplatte auf eurem Rechner habt – kein Thema, auch nach dem Jahr und ihr diese paar € nicht mehr zahlen wollt.

  • Klingt ein wenig so, als würde Apple sich jetzt schon an den Ubuntu-Ideen bedienen? Ist UbuntuOne nicht so ziemlich dasselbe nur für die Linux-Welt?

  • Nein, Nein und nochmals Nein!
    Es ist von Apple also gab es das vorher noch nie und wurde von allen anderen Anbietern(die alle von Apple via Zeitreisen abgekupfert haben) bis jetzt sträflich vernachlässigt!

  • Sowas Wie Match wird es in Deutschland wohl niemals geben, da macht die GEMA und die ganze deutsche Musikbranche nicht mit. Da muss Apple erstmal eine so gewaltige Marktmacht entwickeln, dass sie sowas einfach diktieren können. Und dann kommt das Kartellamt, Wetbewerbsbeschränkung, …

    Ich glaub Match können wir erstmal vergessen, auch wenn ich es persönlich für eine sehr praktische Sache halte. Wenn ich nur dran denke wie lange ich immer zum Übertragen von Songs brauch… Schade, Schade, Schade

  • Interessant. Die Leute loben die „Legalisierungsfunktion“, obwohl sie sich bei der Beschaffung der illegal beschafften Tracks bewusst gegen Legalität entschieden haben. Und die Industrie schimpft nach wie vor auf böse Musikpiraten. Das beweist doch geradezu glasklar, dass die Leute dazu genötigt werden, illegal zu handeln und nicht, dass sie es eigentlich wollen. Musikpiraten? Ich frage mich, welche Seite damit eigentlich gemeint ist. Und wir sollen Apple jetzt auch noch als den großen Befreier feiern? Den Erlöser aus der Illegalität? Die wohlwollende, nährende musikalische Mutterbrust? Oh, jetzt ist mir doch schlecht geworden. Ich geh‘ mal eben auf die Bequemlichkeit, Emesis ruft.

  • Der Inhalt des Artikels stimmt so nicht. Die 25 Dollar sind zwar jährlich zu bezahlen, allerdings um eben 25.000 Songs mit iTunes Match „matchen“ zu lassen. So lädt man sich also illegal ein Album in schlechter Qualität, lässt es „matchen“ und schon hat man ne qualitative Version ohne DRM. Zahlt man die 25 Dollar nicht mehr, so bleibt der Song natürlich im eigenen Besitz.

    Ehrlich gesagt, war das die Überraschung des gestrigen Abends für mich. Denn dass Feature ist ja quasi eine „Illegale-Musik-Wäsche“. Illegale Music Downloads könnten dadurch ja mehr an Popularität gewinnen. Man bietet einfach ein Album in schlechtester Qualität an und versieht es mit dem Hinweis „iTunes Match kompatibel“ 😉

  • @24 jami schrieb

    …Denn dass Feature ist ja quasi eine “Illegale-Musik-Wäsche”. Illegale Music Downloads könnten dadurch ja mehr an Popularität gewinnen. Man bietet einfach ein Album in schlechtester Qualität an und versieht es mit dem Hinweis “iTunes Match kompatibel” ;-)…..

    Wenn man sie Überhaupt illegal laden muss , oder wie beim Dropbox Hack ein Hashtag ausreicht um iTunes Match vorzutäuschen man hätte diese Musik auf der Platte.
    Ich sehe es im Prinzip Genauso , die Musikpiraterie wird eher dadurch noch zunehmen, jeder will es doch „Ausprobieren“ Illegale Downloads zu Legalisieren.
    Gewinnen wird Apple durch die iCloud Gebühren, die dann fast jeder Zahlt , die Musikindustrie dabei wohl endgültig Verlieren denn die Leute werden nun kleine in 64bit MP3 Komprimierte Alben noch schneller Downloaden können und wie gegen bessere Qualität Tauschen und zudem Legalisieren .
    Eher ein Traum für Filesharer , das ist dann wie billig hergestelltes Falschgeld gegen echte Euros auf der Bank zu Tauschen. 😉

  • Naja, solange der Großteil auf Windows setzt, wird Dropbox schon nicht untergehen. Was allerdings passiert, wenn sich Azure durchsetzt will ich nicht überlegen.

  • Ich denke auch eher, dass die Musikpiraterie durch diesen Dienst aufblühen wird! Nehmen wir mal an ich möchte einen Song xy haben. Ich geh auf Youtube, downloade die mp3 Datei, tagge sie und starte den iTunes Match service, schon hab ich den „legal Stempel“ auf meiner Datei. Oder sehe ich das falsch?

    So wie ich es verstanden habe, werden nur CD’s für diesen Dienst freigegeben und nicht mp3 Dateien??

  • Dropbox ist dann trotzdem auch für Mac-User nicht obsolet: wer mit einem Windows oder Linux Rechner synchronisieren will kann das mit iCloud nicht machen! Davon abgesehen, iCloud synchronisiert nicht alle Arten von Dateien (wie user Jan schon kommentiert hat). Auch bei Dropbox wird im übrigen die Datei nicht hochgeladen wenn sie schon existiert.

  • Nur ganze CDs zu matchen dürfte schwierig sein. Gerade wenn es iTunes Match auch in andere Länder schaffen soll. Die Anzahl der Songs auf einem Album ist ja nicht immer in jedem Land gleich. Dann gibt es ja auch noch sowas wie „Deluxe“ Varianten. Wie gut das in der Praxis funktioniert, dass muss man wohl erstmal testen.

    Vielleicht setzt Apple ja auch eine Erkennung von Songs ala Shazam ein. In dem Fall dürfte ein MP3 File mit 8 k/bits wohl nicht mehr tauglich sein. Damit würde nämlich das „E-Mail Filesharing“ wieder auferstehen, weil man ganze Alben easy per Anhang verschicken könnte. Ne Mailingliste an die man monatlich die Top 100 Albumcharts schickt.

  • iCloud macht Dropbox obsolet? Unsinn, denn ich z.B. werde es nicht nutzen! Und vielleicht gibt es sogar noch ein paar Andere, die nicht unreflektiert jeden Dienst in die Hände des gleichen Unternehmens legen wollen.
    Und selbst wenn nicht, bleibt die Überschrift trotzdem sachlicher Nonsense. Oder hat etwa Googlemail GMX obsolet gemacht?

  • Mal wieder eine reißerische Headline ohne Sinn und Verstand..

    Fällt mir doch gleich wieder ein, warum ich basicthinking nur noch so selten besuche..

    Dropbox und iCloud haben bei genauerer Betrachtung extrem wenig miteinander zu tun. Und Musikpiraterie wird durch iTunes Match höchstens noch begünstigt, aber keinesfalls zerstört.

    Aber wem sag ich das..

    „Never let get facts in your way to a good link-baiting headline“, right?!

  • @David: Das erinnert mich doch daran, dass du manche Leute gut mit einer „Headline ohne Sinn und Verstand“ hierhin locken kannst, die Beiträge mit anderen Headlines offenbar gar nicht mehr lesen. „… warum ich basicthinking nur noch so selten besuche..“

    Du bist das beste Beispiel dafür. Merkste selbst?

  • Da schaut man noch Wochen hier mal wieder vorbei, und dann sowas.

    1.
    Der Download (oder besser das P2P-Sharing) bleibt natürlich weiterhin illegal und wird abgemahnt, unabhängig von einer evtl. vorhandenen iTunes-Match-Datei. „Beweis“ sind P2P-Logs und IP-Adressen, niemand durchsucht für die Abmahnungen die Festplatten der Nutzer. iTunes-Match legalisiert gar nichts.

    2.
    Die iTunes-Match-Dateien sind DRM-frei und damit unabhängig vom jährlichen Beitrag. Diesen zahlt man für Backup/Gerätesync/Re-Download und Zugriff auf qualitativ hochwertige Versionen. Er beinhaltet keine neue Lizenz für Musik.

    Ich kann David nur völlig zustimmen. Das hätte der Autor mit 10min googeln auch selbst rausfinden können.

  • @Gerald: Auf welchen Artikel beziehst du dich? Auf Aussagen von mir jedenfalls nicht.

    „Da schaut man noch Wochen hier mal wieder vorbei, und dann sowas.“

    Immer wieder gerne gelesen der Spruch. 🙂 Troll-Outing #253.

  • 1. „Generalamnesie“
    2. „Zahlt man nicht mehr, ist die Musiksammlung weg“

    > Immer wieder gerne gelesen der Spruch.
    Kommt der hier häufiger? Woran das wohl liegt.

    > Troll-Outing #253.
    Entschuldige bitte, das ich versucht habe, einige Aspekte genauer zu erläutern.
    Werde ich in Zukunft unterlassen.

  • @Jürgen: Habe deine Antwort zu Geralds Kommentar auch nicht so ganz verstanden. Hatte für mich gar nichts trolliges. Nicht dein Tag heute? Ist was beim Internet drucken schief gelaufen? Hättest es vielleicht vorher erst mal rebooten sollen… 😉

  • @Gerald: Wenn du Dinge ergänzt, finde ich das in Ordnung und freue mich generell darüber. Wirklich. Aber warum musst du das unbedingt mit einer Anschuldigung und Andeutungen verbinden nach dem Motto, ich hätte nicht genug recherchiert. Und dazu noch mit dem immer, immer wieder hier geäußerten Spruch „Ich schaue hier nach langer Zeit zufällig mal wieder rein und dann…“, der immer dann kommt, wenn ich – na gut – mal einen etwas schwächeren Beitrag verzapft habe.

    Warum kriegt’s hier keiner hin, mal konstruktiv zu diskutieren? Na gut, ich bin da ganz offensichtlich manchmal auch nix besser… Das mit dem Troll nehme ich wieder zurück!

    @Andreas: Nein, nicht mein Tag heute… Internet ist noch nicht wieder ganz hochgefahren… 😉

  • Also der mutigen Aussage, dass iCloud Dropbox obsolet macht, kann ich nicht zustimmen.

    Dropbox unterstützt Windows, Mac, Linux, iOS, Android und BlackBerry. Und iCloud? Apple unterstützt ja prinzipiell nichts, was mit Linux zu tun hat. Das allein ist mir schon Grund genug, das nicht zu nutzen.

  • @Paul So nicht ganz richtig, beispielsweise klappt eine Dateifreigabe zwischen Mac und Ubuntu problemlos, sie erkennen einander sofort, im Gegensatz zu Windows und Mac.
    Der eigentliche Unterschied ist ein anderer. Während iCloud simpel und einfach dazu dient Daten zwischen Apple Geräten synchron zu halten, geht Dropbox zwei Schritte weiter, zum einen die Datensynchronisierung systemübergreifend, zum anderen, und das ist viel wichtiger, die Möglichkeit Verzeichnisse mit anderen Personen oder Gruppen zu teilen.
    So bekommen alle die aktualisierte Version, wenn einer sie verändert, allerdings hat Apple gemerkt, das es Dateien sperren sollte, falls einer sie bearbeitet.
    Die Dienste schließen einander nicht aus, gerade weil zum Beispiel Musik oder Apps vom iPhone sofort in der Bibliothek vom iPod z.B. des Sohnes auftaucht, wenn er ins WLAN kommt und das recht fix. Dropbox läd alles hoch und runter, dafür geht das überall und mit ganz vielen Leuten.

  • @Sk1nk: eben und eben deshalb ist die Behauptung, iCloud würde Dropbox obsolet machen, falsch – um nicht zu sagen lächerlich.

    Aber gut, man will halt möglichst reißerisch in der Schlagzeile sein… Bei Journalisten ist mir das egal, weil da eh die Motivation klar ist. Bei Blogs sehe ich das aber etwas strenger.

  • @Paul: „Aber gut, man will halt möglichst reißerisch in der Schlagzeile sein… Bei Journalisten ist mir das egal, weil da eh die Motivation klar ist. Bei Blogs sehe ich das aber etwas strenger.“

    Ja nee, is klar.

  • @Jürgen – keine Argumente?
    Für mich ist der Teil der Schlagzeile nun mal völlig überzogen und schlichtweg falsch. Wenn du darauf schon mit „Ja nee, ist klar“ antwortest, habe ich schon ganz spontan keinen Bock mehr, mit dir weiter zu diskutieren.

  • @Paul: Na gut, Argumente: Warum, um alles in der Welt, siehst du eine reißerische Schlagzeile bei Bloggern strenger als bei Journalisten? Haben es Journalisten (ich nehme an, du meinst damit Online- oder Print-Journalisten) nötiger als Blogger, einen Text teuer zu verkaufen? Konkurrieren Techblogger etwa nicht mit der Konkurrenz von Verlagen, die eine viel weitere Reichweite haben und meistens finanziell besser ausgestattet sind? Ich verstehe deswegen Deine Argumentation nicht (bzw. fehlt sie mir noch), warum ein „Journalist“ eher eine reißerische Headline verwenden darf als ein Blogger.

  • @Jürgen: „Warum, um alles in der Welt, siehst du eine reißerische Schlagzeile bei Bloggern strenger als bei Journalisten?“
    Weil ich es längst aufgegeben habe, von den Journalisten (insgesamt, mit wenigen Ausnahmen) Qualität, Wahrheits- oder wenigstens Realitätstreue und Ähnliches zu erwarten.
    Bei den Bloggern, die ich regelmäßig frequentiere, vor allem bei Tech-Bloggern, habe ich einfach einen höheren Anspruch. Was Wissen und Wahrheits- und Realitätstreue angeht.

    Ganz davon abgesehen war mein Punkt nicht, dass Journalisten reißerisch sein dürfen und Blogger nicht. Mein Punkt war, dass die Headline – vor allem „Apples iCloud macht den Dienst Dropbox obsolet“- unwahr ist.

    Seit ich hier lese und kommentiere, ist es das erste mal, dass ich Kritik am Artikel/Autor geübt habe. Und promt werde ich vom Autor mit ner Bemerkung abserviert, als sei ich ein Troll. Das bin ich nicht und so habe ich mich hier auch nicht verhalten. Deshalb war das meiner Meinung nach unangebracht. Aber das nur am Rande.

  • @Paul: Na gut, in dem Fall entschuldigung für die Bemerkung!

    „Bei den Bloggern, die ich regelmäßig frequentiere, vor allem bei Tech-Bloggern, habe ich einfach einen höheren Anspruch. Was Wissen und Wahrheits- und Realitätstreue angeht.“

    Das fasse ich dann mal als Kompliment für die Blogosphäre auf. Hört man auch nicht oft. 🙂 Und zur Headline, dem Artikel: sicher nicht der beste, den ich je geschrieben habe. Da lag wohl ein Missverständnis meinerseits vor.

  • @Jürgen:

    „Und zur Headline, dem Artikel: sicher nicht der beste, den ich je geschrieben habe. Da lag wohl ein Missverständnis meinerseits vor.“

    Wie wär’s dann mit einem kleinen Artikel-Update, um die Mißverständnisse auszuräumen und damit deine falschen Statements nun nicht wie dahingemeißelt bei BT stehen bleiben?

  • Das interessante ist ja, dass man bei Apple nicht mal die Dateien hochladen muss, wie etwa bei Amazon oder Google.
    Dass Apple die Musikindustrie soweit bekommen hat, ist schon ein Ding. Ist aber auch genial, die bereits pirated Musik zu monetarisieren.

  • APPLE IST NUN ALSO DIE GRÖSSTE MP3-WÄSCHEREI DER WELT :DDD Unglaublich…aber war ja schon immer so – Ideen klaun, hübsch verpacken und als innovatives Neuprodukt verkaufen :DD

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