Hier bitte: So sieht Amen aus

Jürgen Vielmeier

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Ich hatte schon lange keine so bösen Kommentare mehr hier gelesen, darüber wie tief mein ganz persönliches Niveau und das dieses Blogs mal wieder gesunken sei. Und dieses Mal musste ich euch kleinlaut Recht geben: Mein Beitrag über Amen in der vergangenen Woche enthielt nichts: keine Screenshots, keine Beschreibung. Ich wollte mich an den Wunsch des Gründers Felix Petersen halten, nichts darüber zu veröffentlichen. Der Grund: Petersen stellt Amen derzeit auf der Konferenz Techcrunch Disrupt vor, und eine der Teilnahmebedingungen ist, dass vorher nicht bekannt sein darf, worum es sich bei dem Projekt handelt. Aber warum dann schon erste Invites raussenden? Laut Petersen, damit ein Kaltstart vermieden werden kann.

Ach, ich weiß auch nicht. Seit gestern darf jedenfalls über Amen berichtet werden und ich habe aus stillem Protest bis heute damit gewartet. Invites habe ich immer noch keine zu vergeben. Machen wir es deswegen kurz: Auf Amen kann man Orte, Dinge oder Personen bewerten nach dem Motto: „Die Simpsons“ ist die beste Comedy-Serie aller Zeiten, oder: Coffee on the rocks ist das beste Getränk um 5 Uhr morgens. Andere Nutzer können das mit einem „Amen“ bestätigen oder mit einem „Hell no!“ verneinen. Das Projekt ist hübsch programmiert, und sobald die Kumpels dort vor Ort sind, könnte das in der Tat witzig werden. Anbei ein paar Screenshots.

Amen verwendet das Follower-Prinzip. Verbunden mit Facebook ist es ein Leichtes, sich mit Freunden zu vernetzen:

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Persönliche Seite mit allein selbst erstellten Amens:

Richtig spannend wird das wohl erst mit einer Smartphone-App, wenn man sich Bewertungen in der Umgebung anschauen kann. Nach dem Motto: Mühlen Kölsch ist das beste Gesöff am Kölner Heumarkt.

Hier gibt es noch ein paar weitere Screenshots von Amens iPhone-App. Eins habe ich mir mal stibitzt, aufgenommen von Mike Butcher drüben bei Techcrunch:

Wenn ihr Amen testen wollt, versucht es mal hier mit einem Invite. Mir hat man ja keine gegeben. Und auch sonst bleibe ich angefressen. Ja, schönes Projekt, und ja, auch auf dem zweiten Blick noch spannender zu nutzen als viele andere Bewertungsportale. Aber das ist das erste und wird das letzte Mal sein, dass ich dieses dämliche Spiel mitgespielt und diesen Hype mit aufgebauscht habe. Über das nächste Startup wird entweder ganz berichtet oder gar nicht. Kommt nicht auf die Idee, es auf die gleiche Weise zu versuchen nach dem Motto: Wir haben da mal… aber du darfst auf keinen Fall…

Amen.

(Jürgen Vielmeier)

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Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.