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Es wird Zeit, sich nach Google-Alternativen umzusehen

Eric Schmidt ist seit seinem Rückzug vom Chefposten bei Google aktiver denn je. Als Chairman steht er weiterhin im Rampenlicht, sprach sich etwa vor Kurzem noch gegen Pseudonyme auf Google Plus aus. Gestern musste er sich im Kartellrechtsausschuss in Washington den bohrenden Fragen von US-Senatoren stellen. Vor allem der Republikaner Michael Lee aus Utah warf Schmidt vor, Suchergebnisse so manipuliert zu haben, dass Googles eigene Produkte immer auf Platz 3 der Suche stünden.

Konkurrenzdienste wie Yelp, Expedia und Nextag sehen seit langem eine Herabstufung in der Google-Suche. Schmidt wehrte sich: „Wir frisieren keine Ergebnisse.“ Darüber hinaus wies er auf die immer stärkere Konkurrenz wie Facebook hin, mit der man es zu tun habe. Dass Google seine Suchergebnisse seit geraumer Zeit zu eigenen Gunsten verändert hat, haben wir Ende August dokumentiert. In den Kommentaren darunter entbrannte eine hitzige Diskussion darüber, ob der Suchriese das darf oder nicht. Ich bleibe dabei: Er darf es nicht und es wird Zeit, sich nach anderen Lösungen umzusehen.

Google ist auf dem falschen Weg

Google nimmt hierzulande eine marktbeherrschende Stellung ein. 90 Prozent der deutschen Webnutzer verwenden die Google-Suche, nur zehn Prozent den kümmerlichen Rest. In den USA sind es bei der Suche 70 Prozent, bei der Vermarktung 75 Prozent. Damit befindet sich der Webgigant in einer Monopolstellung, in der er mitnichten noch tun und lassen darf, was er will. Ihr erinnert euch an die Browserkriege unter Windows? Microsoft wurde schließlich dazu verpflichtet, gleich bei der Installation von Windows andere Browser wie Firefox und Opera gleichberechtigt neben dem Internet Explorer anzubieten. Was spricht dagegen, Google in Sachen Suchergebnissen das gleiche aufzuerlegen?

Es ist schade, dass die einzige echte Such-Alternative derzeit Microsofts Milliardengrab Bing ist. 5,5 Milliarden US-Dollar soll Redmond seit dem Start schon dort hinein geschaufelt haben. Ich bin trotzdem froh, dass es Bing gibt. Man findet dort fast die gleichen Funktionen vor wie bei Google und die Ergebnisse können sich auch sehen lassen. Noch mehr würde ich mich über die Suche eines Drittanbieters freuen. Bis es da etwas Konkurrenzfähiges gibt, lässt sich mit einem Programm-Mix arbeiten: Facebook statt Google Plus, Nokia Maps und Open Street Maps statt Google Maps, Bing News, Rivva, Buzzly und Nachrichten.de statt Google News.

Warum ich das vorschlage? Weil Google gerade auf dem falschen Weg ist. Es ist der Weg, den jedes Unternehmen geht, wenn es zu mächtig wird: Man nutzt seine markbeherrschende Stellung aus. Das überrascht mich nicht, das ist ganz natürlich. Aber unterstützen muss ich das ja nicht.

(Jürgen Vielmeier, Bild: Charles Haynes unter CC-Lizenz BY-SA 2.0)

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Über den Autor

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.

65 Kommentare

  • Auch wenn ich Google mag und so schnell wahrscheinlich keine Alternative finden/nutzen werde, hast du Recht: „Es ist der Weg, den jedes Unternehmen geht, wenn es zu mächtig wird: Man nutzt seine markbeherrschende Stellung aus.“

  • Inwiefern nutzt Google seine Machtstellung denn aus? Indem es andere Unternehmen kauft, wie andere ihre Unterwäsche wechseln? Oder Werbung schaltet? Ich verstehe das nicht ganz.
    Klar versucht man den Marktanteil so weit wie möglich auszubauen… und das zu Gunsten der User.
    Google erpresst mich nicht mit meinen Daten, zwingt mich nicht irgendwas zu kaufen oder für etwas zu bezahlen, dass ich woanders kostenlos bekomme. Und solange es keinen Anbieter gibt, der wesentlich besser in dem ist, was Google macht sehe ich keinen Grund mich nach alternativen umzusehen.

  • Also ich kann ehrlich nicht sehen wo Google sein Leitmotto „don’t be evil“ aufgegeben hat. Was wir alle von diesem Internetriesen profitieren und das noch kostenlos ist doch unbestritten. Die angebotenen Dienste arbeiten schnell und zuverlässig und erleichtern das Online-Leben doch wesentlich. Gut – Suchergebnisse zu manipulieren ist nicht in Ordnung. Wenn das allerdings der größte Fehler Googles ist – sei es verziehen. Zeigt mir ein großes Unternehmen bei dem keine Kritikpunkte gefunden werden können. Die Vorteile sehr viele Dienste aus einer Hand, die noch dazu eng zusammenarbeiten überwiegen! Weiter so Google

  • Du sagst es selbst, die Alternativen sind nur ein „kümmerlicher Rest“. Allein wenn ich den zentralen Service, die Suche, ansehe, bin ich bei bing immer noch meilenweit von Googles Qualität entfernt.
    „You can’t undercut free“, hieß es kürzlich aus dem Google-Management. Wenn wir nach Alternativen suchen, müssen wir bereit sein, dafür zu bezahlen – mit Geld oder mit Qualitätseinbußen.

  • … und weil der Mensch bequem ist, bleibt er bei Google. Warum denn bitte nicht? Bloß weil andere „nicht schlechter“ sind?? Nun, für mich fällt z.B. erheblich auch ins GEwicht, dass es bei Google vieles aus einer HAnd gibt.

    Nicht alles machen sie am besten, weshalb ich die WinLive-Plattform z.B. parallel nutze (v.a. Mesh) – aber dennoch ist Google die „Zentrale“. Und das wird so bleiben.

    Dass Google vor allem auch eigene Dienste findet, liegt an verschiedensten Dingen. Wider Googles Aussagen ohne Beweis Manipulation vorzuwerfen halte ich für dreist. Es ist nunmal so, dass Google als Marktführer ganz besonders viel verlinkt ist – ein wichtiger Indikator in Dingen SEO.
    Das Downgrade vieler Contentfarmen halte ich für SUPER für die Suchqualität, auch den Rausschmiss vieler Seiten bei Google News. In Suchmaschinen suche ich Inhalte, und nicht Abklatsch von Inhalten! Das Abschreiben/Umschreiben/Zusammenstellen verschiedener Streams ist ein Dienst NEBEN einer Suchmaschine, keiner den ich mit einer Suchmaschine finden will! Und eine Nachrichtenseite soll Nachrichten zeigen – nicht Beiträge darüber, dass diese und jene Zeitung dies oder das berichtet.

    Wen Google stört, der soll andere nutzen. Doch dass z.B: bei Bing.com neben BingMaps andere KArtendienste auch nur eine untergeordnete Rolle spielen, sollte dann doch zeigen: Das ist NATÜRLICH so! Wäre ja noch schöner, wenn Apple Windows anbieten muss und vice versa!

  • Wer ernsthaft Facebook als Ersatz vorschlägt kann doch offensichtlich kein Problem mit Monopolen haben…

    Das ist vielleicht auch etwas eindimensional, aber ich kann hier auch keine sachdienlichen, zwingend logisch und journalistisch wertvoll aufbereiteten Informationen sehen.

    Lediglich blanke Spekulationen und die Wiederholung einer unbewiesenen „dokumentierten“ Tatsache, die ich für recht absurd halte. Die Qualität der zitierten dokumentierten Tatsache relativiert sich nochmals deutlich, wenn man bedenkt, dass der Autor und die zitierten Quellen sich geschäftlich im selben Firmen-Sandkasten tummeln.

    „Natürlich sind die Dienste von Google selbst besser bewertet – die wissen ja auch alleine schon am besten wie sie optimieren müssen!“ könnte eine ganz einfache, aber deutlich weniger spektakuläre Erklärung lauten.
    Gute Inhalte haben immer Ihren Weg nach oben in den Suchergebnissen angetreten.

    Darüberhinaus, müsste Apple nach der gleichen Logik verpflichtet werden, andere OS zuzulassen – vielleicht nicht auf den MacBooks, aber doch mindestens auf iPad und iPhone!
    Mercedes müsste neben seinem eigenen Vertragswerkstättennetz auch freie Werkstätten in den Handbüchern aufführen etc.
    Jede Firma hat ein berechtigtes Interesse daran Ihre anderen Produkte zu bewerben.
    Aber Ergebnisse künstlich zu verändern bedeutete einen enormen Aufwand.

    Selbst wenn Google seine Dienste, z.B. aufgrund eines Bonus oder der Tatsache, dass diese für Google schneller erreichbar sind, pushen sollte:
    Das Heil kann doch nicht in dem Schrei nach staatlichen Repressalien und Reglementierungen liegen! Jeder Kunde muß selbst reflektiert mit den angebotenen Leistungen umgehen!

    Ich verstehe den Grund für das Unbehagen, aber es ist IMHO nicht stringent vorgetragen und begründet:
    Niemand ist gezwungen die Google Suche zu verwenden, es gibt entgegen der implizierten Darstellung keine Beweise dafür und wenn die Ergebnisse mit den eigenen Diensten aufgewertet würden, wäre es aus meiner Sicht schlicht nicht unerwartet oder verwerflich.

    Nichtsdestoweniger: Monopole sind ungut für den Kunden.
    Microsoft diktierte die Preise für Betriebssysteme und schmuggelte den Browser nicht deinstallierbar ins Betriebssystem, Apple versucht Kunden im Bereich der Gewährleistung in die Irre zu führen und achtet peinlich genau darauf, dass für die iOS-Entwicklung immer eigene Produkte verwendet werden müssen, unsere Bankbetreuer bieten nur Produkte der eigenen Gruppe aktiv an.

    Wann sind wir auf den Gedanken gekommen, dass wir das Denken anderen überlassen könnten alles umsonst wollen. Und warum wundern wir uns trotzdem wenn der willige Helfer uns dann etwas eigenes lieber verkauft?
    Wer alles kostenlos will, muss damit rechnen, dass Ihm Werbung gezeigt wird.

    Alternativ auf eine Plattform wie Facebook mit weitaus weniger Optionen zum Schutz der Privatsphäre zu verweisen, lässt einen faden Nachgeschmack bezüglich der Schlußfolgerungen und Reflektion beim Autor respektive der Redaktion zurück.

  • Nice Google mimimi. Ernsthaft: Der Artikel hört sich fast nach „Jo Leuts, hier ist Microsoft, wir zahlen euch 50€ ihr stellt Google als „bescheiden“ da!“

    Just joking, wollt ihr ernsthaft Google erlegen, dass wenn man „Suche“ in Google eingibt, zufällig Bing, Yahoo oder Google auf Platz 1 ist?
    Zu den Suchergebnissen: Google weiß wohl selber am besten wie sie ihre Seiten so optimieren, dass sie weiter nach oben kommen.. Who cares? Jeder kann das machen und Google hat auch Seiten für genauere Infos.

  • Ich bleib bei Google. Die Qualität der Suchergebnisse ist immer noch 1a. Jedem das seine. Jeder Jeck is anders. und abschließend noch: Et hät noch immer joot jegane. 😉

  • und der Artikel hat nichts mit der Nichtberücksichtigung ‚gewisser‘ Anbieter bei Google News zu tun, nicht wahr?

    Peinlich…

  • Google gehört in meiner Wahrnehmung zu den Guten, ich nutze die Angebote sehr gerne. Gerade mit Google Maps hat die Firma der Menschheit einen riesigen Dienst erwiesen, das ist meiner Meinung nach eine der größten Errungenschaften des Internet-Zeitalters.

    Für mich ist eher Facebook seeehr bedenklich, man schaue sich nur einmal die Ergebnisse der Datenschutzanfragen an („target“). Dann doch lieber Google.

  • Trotz der Markierung als Spam meines letzen Beitrags: Wer Facebook als Mittel zum Durchbrechen von Monopolen ins Feld führt, hat offenbar nicht ausreichend reflektiert.

  • Der Punkt ist die Vermischung von Interessen. Google hat zum einen das Interesse, das beste Suchergebnis zu liefern, damit die Nutzer die Suche weiter nutzen und Google an der Werbung verdienen kann. Andererseits konkurriert Google mit Drittanbietern bei Angeboten, die Anwender über die Suche finden. Google hat also andererseits ein Interesse, dass die „eigenen“ Links besser als die der anderen im Suchergebnis positioniert werden.

    Hatten wir das nicht schonmal, damals war Google noch nicht so gross und die Lösung war doch, dass sponsored links als solche kenntlich zu machen waren?

    Das Betreiben und Pflegen einer Suchmaschine ist so aufwendig, was man an den Verlusten von Bing sieht. Ich halte es für ziemlich unsinnig, mehrere Suchmaschinen parallel zu betreiben. Ähnlich unsinnig, wie es ist, dass jede Bahngesellschaft eigene Gleise durchs Land verlegt, oder jeder Mobilfunkbetreiber eigene Masten aufstellt.

    Vielmehr muss man die Infrastruktur von den Diensten, die auf der Infrastruktur angeboten werden, trennen. Genauso wie mehrere Eisenbahngesellschaften ein Schienennetz nutzen können, muss es doch auch möglich sein, dass wir eine Suchmaschine haben, wahrscheinlich die von Google. Die Suchmaschine wird jedoch in ein unabhängiges Unternehmen ausgegliedert. Google bleibt dann der ganze Rest, der mit der Suchmaschine Geld verdienen will.

    Damit diese neue Suchmaschine noch besser wird, gibt Microsoft das Suchmaschinenteam von Bing zu dieser neuen Firma dazu.

    Und für Google, Microsoft und all die anderen Firmen gelten die gleichen Regeln auf dieser neuen Plattform.

    Microsoft muss nicht mehr Milliarden verbrennen, um uns Anwender auf ihre Werbeplattform zu ziehen.

    Und morgen überlegen wir uns dann, wie wir das Monopol von Facebook aufbrechen 🙂

    Dass diese Dienste für Anwender kostenlos erscheinen, heisst ja nicht, dass wir alle nicht dafür bezahlen. Das tun wir schon, nur eben indirekt. Und sowohl Google als auch Facebook – jeweils in ihrer Domäne, die nicht zwingend was miteinander zu tun haben – verdienen eine ganze Menge Geld mit ihren „kostenlosen“ Diensten…

  • Du schlägst allen Ernstes Facebook statt Google+ vor?

    Etwas anderes zu benutzen nur damit man etwas absichtlich nicht benutzt ist Schwachsinn. Ich werde weiterhin das verwenden, was mir besser erscheint.
    Den Marktführer niedermachen ist sowas von Underground vs. Mainstream, das wurde früher mit Microsoft gemacht und heute mit Google.

  • Heute um 11:00 „Ich bin weder glühender Anti-Kapitalist…“ Zwei Stunden später wird nach Marktregulierung durch Dritte geschrien.

    Der Vergleich mit Microsoft ist übrigens hanebüchenst: MS wurde zum Ballot Screen verpflichtet, weil hier zwei nicht zusammenhängende Leistungen auf unrechtmäßige Weise verknüpft wurden. [Ob das so ist/war, sollen nach wie vor andere beurteilen] Hier waren die Beispiele des mittlerweile gelöschten Kommentars angenehm zutreffend.

  • Der Vergleich mit der Monopolstellung von Windows hinkt mehr als nur ein bisschen. Google hat kein vergleichbares Monopol wie Microsoft mit Windows und dem IE in frühreren Jahren. Die Marktstellung Googles entsteht jeden Tag aufs neue, weil sich die Menschen jeden Tag wieder für Google entscheiden. Daher laufen leider auch alle Schlussfolgerungen in diesem Artikel ins leere.

    Ich werde Google-Produkte also auch weiterhin nutzen, da ich bis jetzt kein relevantes Fehlverhalten bei Google erkennen kann.

  • google könnte auch in den such-ergibnissen dauerhaft seine eigenen produkte zb ganz oben anzeigen, machen sie aber nicht. die anderen werden doch noch gefunden oder ? wie kann man außerdem auf das recht bestehen unter den ersten 3 treffern zu sein. versteh nicht was mal hier google vorwerfen will.

  • Die marktbeherrschende Stellung Googles zeigt sich ja auch bei der Diskussion um Klarnamen bei Google Plus. Das Unternehmen ist inzwischen so mächtig, dass es sich nicht mehr um die Meinung seiner treuesten Jünger schert.

    Ob Bing nun besser oder schlechter ist lässt sich schwer beurteilen. Nur sollte man nicht vergessen, dass der Quasi-Monopolist Google uns längst sozialisiert. Das heißt wir gewöhnen uns an die Ergebnisse, die Google uns liefert. Und weil Datenschutz die meisten nur wenig interessiert, kann sich das Unternehmen über unsere Mitteilungsfreudigkeit nur freuen.

    Abgesehen davon sind die Dienste letztlich natürlich nicht kostenlos. Natürlich zahlen wir die Online-Werbung irgendwelcher Unternehmen in Form höherer Produktpreise.

  • Schnickschnack! Ich finde ja auch, dass die Machtstellung von Google durchaus ein Problem geworden ist. Aber doch nicht, indem die Firma ihre eigenen Seiten nach oben spült. Das ist Quark. Denn niemand weiß, wie der Google-Algorithmus funktioniert – außer, dass dass er funktioniert. Und zwar so gut, dass die Firma ordentlich brummt. Der Algo scheint also die Seiten raus zu picken, die besser sind als die anderen. Sonst würde das ja nicht funktionieren.
    Ach, einen habe ich vergessen, der den Algo kennt: Google!
    Und wenn also Google den Algo zu kennen glaubt, mit dem die besten Seiten gebaut werden, dann wird Google doch die eigenen Seiten auch so bauen. Die wären ansonsten doch völlig bescheuert.
    Das heißt, nicht der Algo wird gepimt, damit die Seiten oben sind sondern die Seiten richten sich nun mal nach dem Algo und sind logischerweise oben.

    Bleibt nur noch eins zu fordern: Den Algo zu veröffentlichen, damit das alle machen können. Was sofort der Tod des Internet wäre. Denn dann würde es nur noch darum gehen, wer das meiste Geld hat um diese Kriterien grenzenlos einbauen zu können.

    Also, wenn es der Konkurrenz von Google schlecht geht, dann liegt das nicht daran, dass eine Google-Seite zwischen ihnen und der ersten Position liegt. Sondern, dass sie Seiten bauen, die nicht dem Google-Algo entsprechen.

    Jetzt könnte man noch kritisieren, dass dies ja auch ein Nachteil ist, aber dann drehen wir uns im Kreis. Der Algo scheint nun mal besser als Bing zu sein u.s.w..

  • @thungsten: Hab gerade ein paar Kommentare aus dem Spam-Filter gefischt, jepp. Gute Frage, warum die da gelandet sind. Dass wir den Spam-Filter so eingestellt haben, wirst du mir aber nicht vorwerfen, oder? 😉 Wüsste zumindest noch keinen Filter, der das könnte…

  • Das einzige Produkt was ich nicht bei google nutze, ist maps. Ich nehme viel lieber Microsoft-Karten, die haben Nafteq (wie Nokia) Material und eigene super Satellitenbilder. Nokia maps ist ja wohl mal grottig bis oben hin.

    Edit: Warum sollte aber google nicht seine eigenen Produkte bewerben und gut platzieren? Apple stellt ihn ihren Shops auch keine Samsung Produkte ins Schaufenster, nur weil die gerade besser sind. Jede Firma bewirbt ihre eigenen Sachen und das ist gut so.

    Edit2: Ach ja, viele Grüße von Unister soll ich noch ausrichten, wir sind zu frieden mit Mountain View. 😉

  • Häufig sehe ich die Dinge ja zumindest ähnlich und würde deine Ausführungen auch verteidigen, aber dieser Beitrag ist wirklich für die Tonne und Facebook war dabei nur die „Spitze des Eisbergs“.

    Auch über Kommentar #15 von christian kann man sich nur wundern… Woher willst du denn bitte wissen was die Meinung von Googles treuesten Jüngern ist? Und wieso denkst du haben diese ein höheres Stimmrecht als Tante Emma die Google+ auch voll toll findet?

    Dein Argument zum Thema nicht-kostenfreie Produkte ist auch lustig, schließlich könnte man auch Brot für die Welt vorwerfen die verschwenden Spendengelder für Plakat-Werbung. (Ja das Gegenargument passt nicht perfekt aber es macht denke ich deutlich, dass solche Vorwürfe schnell mal zu weit hergeholt sind).

  • @JSG: „Wider Googles Aussagen ohne Beweis Manipulation vorzuwerfen halte ich für dreist. “

    Es gibt genug Beweise, dass einige Seiten seit dem Panda-Update verloren haben: https://www.basicthinking.de/blog/2011/08/25/panda-update-die-verlierer-sind-googles-konkurrenten/

    @thungsten (@Matthias @Jochen): Okay, der Vergleich mit Facebook war schwach, das gebe ich zu. Zu deinem/euren Vorwurf, dass ich mich hier aufgrund meines Arbeitgebers beschwere, sei euch gesagt, dass ich das bereits zum dritten Mal mache und jedes Mal dafür von Kommentaren auf die Mütze bekomme. Ich müsste also entweder Masochist sein (bin ich nicht), von meinem Arbeitgeber dazu gezwungen werden (werde ich nicht) oder ganz einfach ein übergeordnetes Interesse daran haben. Sucht es euch aus!

    „Niemand ist gezwungen die Google Suche zu verwenden“

    Welche Alternative hast du denn?

    @kurtextrem: Da ist es wieder das Argument: Google kann machen, was es will. Ich geb’s langsam auf…

    @Pity @Dirk Abe: Einige Kommentare wurden leider automatisch als Spam eingestuft. Das tut mir Leid. Gelöscht wurden sie nicht. Der Vergleich mit Microsoft ist nicht hanebüchen: Google verknüpft hier auch seine Websuche mit anderen Produkten wie der eigenen Preissuchmaschine. Selbes Prinzip.

  • Leider wird in dem Artikel des oft starken, diesmal aber enttäuschenden Jürgen Vielmeier nur ein einziges Argument kontra Google genannt (die vermeintliche Ausnutzung der Marktstellung), und dieses Argument wird nicht einmal hinreichend begründet.
    Fakt ist, dass die (kostenlosen!) Dienste von Google wie die Suche, Mail, Maps, Plus, Android etc. zu den besten ihrer Zunft gehören, teilweise sogar unangefochten die nützlichsten/durchdachtesten sind und stetig sinnvoll weiterentwickelt werden. Die Alternativen sind oft nicht mehr als billige Kopien. Ob das an Google liegt – ich wage es zu bezweifeln und vermute als Grund hierfür schlicht die mangelnde Innovation seitens der Konkurrenz.
    Die Tendenz des Artikels lässt sich immer häufiger beobachten: Je größer Google wird, umso mehr fühlen sich vermeintlich gewissenhafte Indie-Blogger dazu berufen, Kritik zu üben, die meistens ausschließlich auf dem diffusen und nicht belegten Argument der „Machtausnutzung“ fußt.

    P.S.: Facebook als Google+ Alternative? Ernsthaft?

  • @Mauro: Einige Website-Betreiber, mit denen ich in den letzten Wochen sprach, haben wegen Google 30-50 Prozent, einer sogar 80 Prozent an Traffic eingebüßt. In dem Fall alles Betreiber von Testportalen und Preissuchmaschinen. Du wirst es Google nie endgültig beweisen können, solange du den Algorithmus nicht einsehen kannst. Deswegen kritiklos davon ausgehen, dass sie schon das Gute tun? Nö, mache ich auch nicht. Okay, der Facebook-Vergleich ist Mist, gebe ich zu…

    „Leider wird in dem Artikel des oft starken, diesmal aber enttäuschenden Jürgen Vielmeier…“

    Klingt ja fast, als gäbe ich hier ein Rockkonzert… Klar, mein letztes Album war besser. Aber hör dir das neue erst ein paarmal an, dann wirst du den Zugang dazu finden. 😉

  • @Mauro:
    die Google Dienste gehören zu dem besten was die Zunft zu bieten hat?
    -> GMail (Keine Empfangsbestätigung)
    -> Adroide (google Suche: WLAN Probleme | Sim Kontakte nicht nutzbar)
    -> google Suche (vgl. Bilder|Video|News|Maps Suche mit Bing)
    1. geklaut von Bing| Qualitativ ist BINg in diesen Bereichen Meilen besser)
    -> usw usf.
    bla bla Google ist besser, ein S$%#*ß!

  • Wenn man bei Google nach Suchmaschine sucht, welche Seite wird dann als erstes vorgeschlagen?

    Jeder kann entscheiden, welche Suchmaschine er nutzt. Die Konkurrenz ist immer nur einen Klick entfernt.

    Falsch: Es wird nicht als erstes Google vorgeschlagen. Zeigt das nicht schon, dass sie ihre Monopolstellung nicht in den Suchergebnissen zur Schau stellen?

  • @26
    Dann solltest Du noch ein Mal die Klage an die EU-Kommission richten, denn so wie der Klagewortlaut und das entsprechende Urteil lautete, ist das Problem anders gelagert.
    Einer von Euch beiden irrt also. Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, habe ich auch eine klare Tendenz wer…

    Zum weiterlesen: http://dejure.org/gesetze/AEUV/102.html im Besonderen 82/b

  • Ich versteh das nicht:
    Sobald ein Unternehmen zu groß ist, wird drauf eingeschlagen … Sorry genau das Gefühl habe ich.
    Beispiel Microsoft: oh wie böse Microsoft doch noch in den 90er und 2000er war. Und jetzt wird plötzlich Bing als Alternative vorgeschlagen. Böses Microsoft ist plötzlich gut?
    Beispiel Apple: War fast pleite – vom bösen Rivalen (MS) gerettet – oder zumindest geholfen – und jetzt ist Apple plötzlich böse, weil sie ein geschlossenes System anbieten und erfolgreich das Geld daraus abgraben.
    Beispiel Google: Wie glücklich war man über ein Mail Postfach mit fast 5 GB Speicher … wie doof war doch Web.de / gmx.de / msn.de (ja die gab es auch mal) … Und jetzt: nur BÖSE – die wollen ALLE meine Daten.
    Beispiel Facebook: Böse wie die mit unseren Daten umgehen … tz tz tz

    Ich nutze: Microsoft (bei Datenbanken, Client Betriessystemen), Apple (Mobil und am TV, sowie ab und als Zweit „PC“), Google (Suche, Gmail, einiges andere)
    Aber ich nutze auch Solaris bzw. auch einige andere Oracle Produkte, aber auch Linux und JBoss, Tomcat …. Man muss sich das raussuchen, was einem selbst am Besten gefällt. Ein Kommentar Marke: „Google ist böse“ hilft nichts.
    Solange Google und Facebook, aber auch Microsoft Produkte kostenlos anbietet, die wo anders Geld kosten, nutze ich sie auch. Und wenn ich einen erkennbaren Mehrwert habe, kaufe ich sie auch.
    Und das Google, Facebook und Co auch Geld machen müssen, sehe ich ein.
    Und das geht dann bei diesen Mitspielern über Werbung – und wenn man Werbung nicht mag, muss man Geld ausgeben. So ist das Leben.

    Übrigens: Das man mit der Zeit gehen muss, sieht man an Microsoft. Wie viele haben schon einen Abgesang auf dieses Unternehmen angestimmt?
    Und ohne Cash Cows wie Betriebssystem und Office, würde es denen richtig schlecht gehen. Ich bin gespannt wie es weitergeht.

    (K)eine Alternative zu Bing und Google Suche: http://www.bing-vs-google.com
    🙂

    Und jetzt: schlagt auf mich ein…

  • @franz
    Lesebestätigung gibt es (Gott sei Dank) wohl auch deswegen nicht, weil das kein Standard ist.

    Ich komme mit meinem Android an meine SIM-Kontakte ran.
    Aber ich brauch Sie nicht.

  • das du immer wieder deinen Beitrag über das Panda update als „Beweis“ heranziehst ist doch lächerlich…
    Das bei einem Update des Suchalgorithmus Seiten, die qualitativ zum Teil auch wirklich Müll sind verlieren, erscheint mir logisch, wo du da irgendwelche Beweise siehst verstehe ich immer noch nicht.
    Ich hoffe doch mal das das bald mal der letzte Beitrag mit deinen zweifelhaften Anti-Google „Argumenten“ ist, nur weil ihr wohl ein paar Probleme mit Google habt musst du doch nicht immer die leute hier belästigen oder?
    Euer Geschäftsgebaren scheint ja auch nicht immer ganz astrein zu sein, wie ist eigentlich diese „Bloggergate“ Sache von Anfang des Jahres ausgegangen?

  • Leider sind Alternativen wie Bing bis heute dann doch keine echten Konkurrenten. Die Suchergebnisse von Bing sind in einem Vergleich von 250 Suchbegriffen nicht gut weggekommen, den ich vor ein paar Wochen mal für mich gemacht habe. So lange für die Dinge, die ich suche, keine brauchbaren Resultate kommen, ist Google zumindest in diesem Feld klar konkurrenzlos. Es ist insgesamt in vielen Feldern so dass sie durch clevere Entwickler einen ganzen Sprung voraus sind.

    Ein Stück weit mag es Bequemlichkeit sein – denn ich könnte mich natürlich auch durch 15 Seiten bei Bing quälen, um die gleichen Informationen zu erreichen.

  • @Jürgen:
    Keinesfalls wollte ich mit meinem Kommentar sagen, dass Kritik an Google nicht legitim sei! Ich habe lediglich auch viele positive Rückmeldungen über das Panda-Update von Google gelesen. Dass Betreiber von qualitativ hochwertigen Websites (und nicht etwa Content-Farms) dadurch Traffic einbüßen, ist allerdings tatsächlich ärgerlich. Die Kritik daran finde ich absolut gerechtfertigt. Deshalb aber eine totale Abkehr von sämtlichen Google-Produkten zu propagieren, halte ich für leicht überzogen.
    Meinen Hinweis auf deine in meinen Augen oft guten Artikel hier darfst du übrigens getrost als Kompliment an deiner Arbeit verstehen – und es gibt doch auch Schlimmeres als ein Rockstar zu sein oder? 😉

    @Franz:
    Ein weiteres Beispiel eines gelungenen Google-Dienstes: Text & Tabellen. Damit habe ich in der Vergangenheit schon oft (in Echtzeit!) Dokumente jeglicher Art mit Kollegen auf anderen Kontinenten bearbeitet – innovativ und zumindest für mich wirklich nützlich. Nenn mir doch mal eine gute Alternative dazu, würde mich ernsthaft interessieren!

    @Lars:
    Vollste Zustimmung!

  • @Dominik:
    Ähm lass mich raten? du hast 250 Suchbegriffe eingegeben und geschaut, ob bing die selben Ergebnisse raus bekommt wie google? oder? woher willst du jetzt wissen das google dir die richtigen Ergebnisse rausgesucht hat?
    Lächerlich!
    Es gibt genug Fallstudien, die das empirisch untersucht haben, rate mal wer besser war 😉
    http://vista.blorge.com/2009/08/19/bing-vs-google-results-compared-in-blind-search-test/
    http://www.globonet.ch/files/BXMediaPlusDocument4226file.pdf

    @sowieso:
    Dann versuch mal deine Kontakte von oder zu der Simkarte zu kopieren. bspw. Wenn du ein altes handy hattest, deine Kontakte da abgespeichert wurden und du jetzt ein neues Handy und eine neue karte bekommst. Was musst du amchen, genau bei Google Suchen, App runterladen und dann geht es.
    google hat den drang innovativ zu sein, aber wichtige Sachen zu vergessen.
    -Gmail: Warum empfangsbestätigung wichtig ist? wenn du ein wichtiges dokument verschickt hast und dir sichersein willst, dass es auch ankommt, ohne dafür telefonieren zu müssen. Achja in den LABs war das drinne 😉

  • @Mauro:
    Ganz einfach. Schaue dir mal Office 365 an. Oder die Kostenlose Alternative Microsoft Web Apps. Nicht nur Bearbeitung in Echtzeit, sondern auch wenn man will normal im Office Live bearbeiten. und und und…
    Also wenn das nicht den „Hunger in der Welt“ beseitigt!!!
    Ihr seid lächerlich, es gibt doch wichtigere Sachen auf der welt über die man in der Welt diskutieren kann. Amateure!

  • @Franz:
    Danke für den Tipp, die Office Web Apps scheinen es tatsächlich mit Google Text & Tabellen aufnehmen zu können. Wesentlich besser finde ich sie dem ersten Eindruck nach allerdings auch nicht.
    Übrigens: Du bist gerade Teil der Diskussion, die du als „lächerlich“ bezeichnest… 😉

  • @Ulis Gäste: Zum Teil wurde beim Panda-Update Müll abgestraft, zum Teil aber auch nicht. Na ja, auch egal jetzt. Ich lasse es dann jetzt auch erst einmal dabei.

    „wie ist eigentlich diese “Bloggergate” Sache von Anfang des Jahres ausgegangen?“

    Keine Ahnung, war da mal was?

  • Mal angenommen man betritt ein Restaurant, wird freundlich begrüsst und setzt sich an einen Tisch. Nun geht es ans bestellen, der Kellner frag was man essen möchte. Der Gast öffnet seinen Rucksack und sagt „ich habe heute mein eigenes Futter mitgebracht da mir dein essen nicht schmeckt“. Niemand zwingt den Gast in dieses Restaurant zu gehen, wenn er lieber indisch mag oder italienisch kann er jederzeit in ein anderes Restaruant gehen. In meinem Beispiel ist das Restaurant google und das Alternativrestaurant Bing oder Yahoo. Schon klar oder???

  • @Grind: Vergleichen müsstest du das eher mit einem Nobelrestaurant, das seinem Oberkellner sagt: Du hast mir jahrelang tolle Dienste geleistet und ich hätte es ohne dich nicht geschafft. Und jetzt verschwinde, ich brauche dich nicht mehr. Wenn du willst, darfst du in der Küche künftig das Geschirr spülen.

    Ein Kunde kriegt das mit und hat jetzt die Wahl, ob er so tut als er hätte er nichts gemerkt und weiter im Nobelrestaurant isst, oder sich mit dem Kellner solidarisiert und nach nebenan in die Imbissbude geht.

  • @Franz

    Ich will jetzt hier nicht sagen das Android super toll ist (ok ich liebe es besonders weil es Opensource ist. XDA Developers ist ein riesen Hobby von mir.)
    jedoch finde ich dein Argument mit den SIM Kontakten allgemein ziemlicher Müll. Wir diskutieren hier schliesslich über ein Smartphone OS. Eine der Hauptfunktionen von Android ist es das die Kontakte in der Cloud gespeichert werden.

    Zudem da muss ich nicht grossartig suchen.

    Kontakte -> Menu -> Importieren -> Von SIM

  • Ich möchte die zahlreichen und wirklich qualifizierten Meinungen hier nicht toppen wollen, sondern nur meine Meinung zum Besten geben:

    Google hatte vom Beginn an das Talent, etwas neues im Suchmaschinen Markt zu machen, und seit ein paar Jahren auch in etwa 20 anderen Bereichen. Das die neuen Dinge eventuell Marktbeherrschend sind, ist eine andere Frage.

    Jedenfalls würde ich meine privaten oder geschäftlichen Daten viel lieber Google anvertrauen als Facebook. Der allgemeine Eindruck von mir ist einfach so, das die Leute bei Google definitiv intelligenter sind als bei Facebook. Die Leute denken und arbeiten einfach ganz anders.

    Das Ganze wird sich vielleicht bei Themen wie Datenschutz und Privatsphäre relativieren, also mal sehen, wann es die nächsten Skandale gibt 🙂

    Wenn ich wetten müsste, wäre Facebook mein Favorit für die nächste Pressemitteilung irgendeines Datenschutzbeauftragten.
    Auch wenn die staatlich bestellten Datenschützer davon offensichtlich (Siehe SH) Null Ahnung haben.

  • Na, beleidigt weil eure tolle Onlinekosten.de Seite abgestuft wurde? 🙁

    Und jetzt verlinken die auch noch auf ihre eigene Dienste. Unglaublich. Was für ein Verbrechen.

    Am besten bauen die ihre Seite so um, dass x Konkurrenz Produkte per Zufallsgenerator auf dem ersten Platz in der Trefferliste landen, ne?

    Kleiner Tipp, wenn ihr das nächste Mal aus persönlichen Gründen Bashing betreibt, macht es weniger offensichtlicher 😉

  • @ 45: Dann müssten wir nun auch alle unsere VW’s verkaufen weil die meiner Mutter auf mehrmalige Nachfrage Teile für 1.400 Euro austauschen wollten. Ein no name Händler hat dann irgend einen Filter für 35€ gereinigt und alles war gut… SKANDAL! (facepalm)

    ps: Eric Schmidt ist nicht nur böse: http://www.golem.de/1109/86616.html 🙂

  • @Spamschlucker @Felix: Ich mache es sogar noch offensichtlicher: Ich hab nie verschwiegen, dass Onlinekosten.de – wie jeder hier hoffentlich weiß, mein Brötchengeber – aus Google News herausgeflogen ist. Wir hatten da im Frühjahr einen eigenen Beitrag zu: https://www.basicthinking.de/blog/2011/04/29/bei-google-news-herausgeflogen-wenn-ein-suchriese-zu-maechtig-wird/

    Ich hab damals geschrieben, dass ich das Aussortieren willkürlich fand, finde das immer noch. Ob ihr mir das glaubt oder nicht, aber inzwischen ist mir das Wurscht. Ich bin Redakteur für Basic Thinking. Es ist Sache unserer Geschäftsführung, sich dahingehend mit Google auseinander zu setzen.

    Vom Panda-Update wurden weder Onlinekosten.de noch Basic Thinking abgestraft. Beide Seiten haben effektiv sogar gewonnen. Ich hätte also schreiben können: „Hee, dann ist ja alles gut. Mach weiter so, Google!“ Tue ich aber trotzdem nicht, weil ich mich nicht blenden lasse. Ich kann verstehen, dass ihr mir nicht abkauft, in der Hinsicht objektiv zu sein. Also ist alles, was ich euch rate, euch eure eigenen Gedanken dazu zu machen.

  • Ich finde es viel schlimmer, wie penetrant sich manche andere Suchmaschinen immer wieder ungefragt in den Vordergrund schieben. Ich denke da zum Beispiel daran, wenn sich auf einmal 5 verschiedene Toolbars in meinem Browser befinden, obwohl ich deren Installation niemals zugestimmt habe (zumindest nicht so, dass ich es auch wirklich als Zustimmung wahrgenommen habe). Genauso schlimm ist es, wenn sich aus irgend einem Grund automatisch immer wieder die Einstellung der Startseite ändert und ich als User keine Ahnung habe, wie ich es dauerhaft wieder nach meinen Wünschen einstellen kann.

    Mit Bing war das glaube eine Zeit lang nicht anders.

    Damit versauen sich meiner Meinung nach die Drittanbieter selbst jegliche Sympathie. Und genau das ist auch der Grund warum ich weiterhin bei Google bleiben werde. Bei Google habe ich zumindest das Gefühl, dass es sich um eine Sache handelt, die ich selbst auswähle. Außerdem kann es mir Funktionen bieten, wovon gerade die Anbieter träumen, die sich ungefragt in den Vordergrund schieben.

  • @Jens: Im Prinzip gebe ich dir Recht, aber man weiß eben auch nicht, ob nicht auch Google mal den einen oder anderen Vertriebskanal wählen würde, der dem Enduser im Endeffekt „auf die Nerven geht“ (bestes Beispiel die genannte AdWare), wenn Google in der Position von z.B. Yahoo wäre. Keine Ahnung.
    Und auf der anderen Seite weiß ich nicht, ob man es Google wirklich vorwerfen kann, das sie Ihre eigenen Produkte „pushen“ (Shopping-Suche auf Platz 1 oder 3 etc.). Ich würde das noch als eine normale Geschäftspraxis bezeichnen. Kritisch wird es erst, wenn andere Vergleichsportale o.ä. nicht mehr indexiert werden würden – aber ich traue Google auch nicht zu, dass sie soweit gehen….

  • Gerade, wo du Bing ansprichst, wie wäre es mit einem eigenen Suchdesigns, anstelle sich an google zu orientieren, denn ich finde jegliche Suchmaschine versucht auszusehen, wie google.

  • „markbeherrschende“… Ist das jetzt ein Tippfehler oder eine Anspielung…
    Google hat das Recht seine Ergebnisse zu „frisieren“, es gibt glaub ich kein Gesetz dagegen. Wen es stört der soll halt Bing nutzen.

    Dominik

  • Seien wir alle für einen Moment ehrlich und gehen kurz in uns.

    Es gibt keine Alternative zu Google. Punkt. Ich kann kaum Fälle aus dem Alltag nennen, wo ich eine andere Suchmaschine bevorzuge.

  • An Googles stelle würde ich bei einer Suchanfrage, bei der ein eigener Dienst zur Auswahl steht, diesen aus den Suchergebnissen komplett löschen und stattdessen auf der rechten Seite bei der Werbung „on Top“ mit Logo abbilden!

    Dann ist es direkte Werbung und sicherlich nicht verboten 😉

  • Wie sollte Google eigentlich sein Monopol aufgeben?
    Bitte nicht mehr auf Google Klicken Hinweiß ? oder auf seiner Startseite 10 Alternativen Suchmaschinen Links plazieren?

    Ist es wirklich ein Monopol indem Google zb. ein Patent auf Suchmaschinen besitzt? oder einfach nur seine „Beliebtheit“ , denn schließlich kann doch jeder Nutzer auch auf „bing“ ect. Klicken ohne eine andere Technik dafür benutzen zu müssen.
    Ganz klar eintscheidet sich hier rein der Nutzer mit jeder Suchanfrage neu für Google ohne einen „Monopol Zwang“.
    Google hat kein Monopol im herkömmlichen Sinne, ist eher ein „Opfer“ seines Erfolgs oder möchte die EU dem Internetbenutzer demnächst selber vorschreiben welche Suchmaschine oder Webseiten er zu benutzen hat?
    Dann müssten sie das auch bei anderen Diensten wie Ebay, Facebook oder Amazon Tuen und auch diese als Monopole einstufen!

  • IMHO ist Bing als Alternative zu Google zwar interessant, aber nicht ausreichend. Da, wo sie wirklich punkten könnten, verlieren sie.

    Versucht mal auf bing „Microsoft Update“ oder ähnliche Microsoft Produkte zu finden. Gerade da sollte es ja ein Anliegen sein, die Originale ganz nach oben zu stellen. Nur liefert selbst bei solchen Microsoft Anfragen google die wesentlich besseren Ergebnisse…

  • Ich bin überrascht, dass niemand erwähnt Yahoo! Obwohl sie in einer schlechten Position sind finanziell, sie riesige Verkehrs-und Social-Media-Präsenz haben (Mail und Flickr als ihr größtes Ich denke, Yahoo Site Explorer war beliebt, aber jetzt ist er weg … . alles, was den Datenverkehr auf Websites wie ibacklinkpro), aber wenn sie herauskommen kann aus den Fängen von Microsoft, sie könnten etwas Schaden anrichten, wenn sie herausfinden können, wie sie ihre großen Social-Media-Präsenz mit einer neuen / besseren Zugang zu unseren Suchmaschinen einbeziehen .. . in Wirklichkeit, denke ich, Google wird die beste für eine lange Zeit bleiben

  • Ich kann mich da meinem Vorredner nur anschließen: wirklich eine sehr interessante Diskussion! Auch wenn sie mittlerweile schon ein paar Jahre alt ist, ist sie immer noch sehr aktuell. Wie man nun im Jahre 2016 sieht, hat sich daran nichts geändert und der richtige Umgang mit Google (sprich gezieltes SEO) ist wohl wichtiger denn je.

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