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Untergang der VZ-Netzwerke: Ist schon im kommenden März Schluss?

Anschauliche Grafik oben von Martin Vogel. Und ja, die Frage muss erlaubt sein: Wie lange geht das noch gut? Ja, die VZs haben sich neu erfunden und ja, zumindest technisch hat die Plattform den richtigen Weg eingeschlagen. Aber wer macht da noch mit? Offenbar keiner mehr: 84 Millionen Visits verzeichnen alle drei VZs (SchülerVZ, StudiVZ, MeinVZ/FreundeVZ) im November laut Zahlen von IVW noch zusammen. Das sind 14 Millionen Visits weniger als im Oktober. Im Juni waren es noch doppelt so viele. Im Mai 2010, bei dem Vogels Statistik beginnt, verzeichneten die VZs noch 460 Millionen Visits monatlich.

Folgt man der Abwärtsbewegung der Statistik, wären die VZs schon im kommenden Frühling beim Nullpunkt angelangt. Ironischerweise wäre das in etwa die Zeit von „sechs bis neun Monaten“, die sich die VZs nach dem Relaunch Ende September gegben haben, um die Plattform zusammen mit ihren Mitgliedern neu zu entwickeln. Auffällig ist, dass der Start des neuen Designs den Niedergang im Oktober (von 104 auf 98 Millionen Visits) in der Tat ein wenig gebremst hat, bevor es dann im November wieder deutlicher abwärts ging. Möglicherweise haben die Nutzer keine Lust mehr, das neue Design zu testen und über neue Entwicklungen mitzuentscheiden.

Riedl verließ das sinkende Schiff

Stattdessen gibt es weitere Negativschlagzeilen: Ende vergangener Woche leisteten sich die VZs ein unglückliches PR-Manöver, indem sie Schüler-Bewertungsplattform „Pausenhof“ vorstellten. Die Möglichkeit, seine Mitschüler darin als „Flop“ zu bewerten, war von vielen als Aufruf zum Mobbing verstanden worden. Die App bleibt, der Flop-Button ist allerdings wieder verschwunden.

Clemens Riedl wusste offenbar, was er tat, als er nur zwei Wochen nach dem Relaunch vom Chefposten der VZs zurücktrat und das Unternehmen verließ. Seiner Nachfolgerin Stefanie Waehlert hat er mit dem Redesign zwar die Möglichkeit des Neuanfangs überlassen, aber auch die Probleme des Mitgliederschwunds. „Wenn man jetzt nicht geht, wann dann?“, hatte Riedl rhetorisch gefragt. Damit hatte er Recht. Denn es sieht so aus, als könnte es in einem halben Jahr kein Unternehmen mehr geben, das er dann noch hätte verlassen können.

(Jürgen Vielmeier, Grafik: Martin Vogel)

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Über den Autor

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.

66 Kommentare

  • Die VZs haben verloren… mehr gibts nicht zu sagen.
    Selbst wenn die heute ein Design und Funktionen veröffentlichen, die FB um längen schlagen… sie würden verlieren.

  • Der Riedl ist schon geil, fährt das VZ-Schiff mit voller Power gegen den Eisberg und verabschiedet sich dann als erstes. Respekt Herr Gesangsverein!

  • Das Redesgin ist noch schlechter..
    Naja, als ich letztes mal drin war, ist mir aufgefallen, dass ich nur noch 14 Freunde drin hatte (Anfangs waren es eher 100). Es wäre kein Problem wenn VZ untergehen würde, dann würden 3 der 14, die noch nicht in Facebook sind, eben zu Facebook gehen (Google+ wäre mir auch recht).
    Ich schätze, dass es irgendwann so wenig ist, das VZ abgestoßen wird, oder so, ich sehe keinen Sinn mehr drin..

  • Ich finde es traurig, dass es so kommen musste. Im Haifischbecken von fb ist es ja nicht wirklich schöner-aber ein Trend, der wohl nicht aufzuhalten ist. Das Ruder jetzt noch herumzubekommen scheint mir fraglich bei diesen ernüchternden Zahlen!

  • Die neue Strategie war von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Die VZs haben einfach komplett fast alle Trends verschlafen und nun bekommen sie dafür die Quittung. Im jetzigen Umfeld müssten sie sich mit Facebook und google+ messen. Und diese beiden Mitbewerber haben alle Trümpfe in der Hand. Vor allem ist die Innovationskraft und Geschwindigkeit dieser beiden von nur wenigen Unternehmen zu halten. Vermutlich wäre es wirtschaftlich klüger nun die VZs abzuwickeln, statt bis zum Untergang zu investieren.

  • War alles eine Frage der Zeit. Ich habe die letzten Wochen zig mal den Status-Update „Endlich vom VZ abgemeldet…“ auf Facebook gelesen. Selbst die jüngsten überspringen VZ schon und starten mit FB. Trotzdem schade, das wird Facebook nicht besser und sicherer machen.

  • Ehrlich gesagt war das doch schon lange abzusehen, FB und G+ sind einfach zu groß, da kann keine kleine Lösung mithalten…schade find ich es auf jeden Fall auch. Ich denke, der Trend nach unten wird demnächst stoppen und dann hat man einen gewissen Sockel am Nutzern, vielleicht kann man damit im kleineren Rahmen ja was machen.

  • Seien wir mal Ehrlich. Ich war selbst sehr zufrieden mit dem VZ-netzwerk und hatte eigentlich keine Lust zu wechseln. Vorallem weil meine ganzen Freunde drin waren. Das Umdenken fand statt, als mehrer Monate das Netzwerk ständig stehen blieb, der Chat im Dauerzustand nicht funktionierte usw. Es entstand eine Abneigung gegen die VZ-netzwerke und man wechselte zu Facebook, um die Zeit zu überbrücken. Jedoch musste man feststellen, dass auch nach mehreren Monaten die VZ-netzwerke ihre Probleme nicht gelöst hatten, aber dass alle Freunde schon bei Facebook waren. — Problem gelöst —

  • Bin auch der Meinung, dass die VZs schon längst untergegangen sind. Das stimmt schon, bei Facebook gibt es keine großartigen Störungen oder sonst irgendwas. Und wer hat Lust, ständig zu wechseln und sich wieder irgendwo anzumelden, wenn alles bestens funktioniert. Ein weiterer Pluspunkt von Facebook ist einfach auch die Tatsache, dass es ein internationales Netzwerk ist.

  • Wie sieht es eigentlich mit den Klickraten bei Facebook aus? Als Facebook neu war habe ich am Tag ca 20 mal aktualisiert. Jetzt vielleicht zwei mal täglich. Lösche auch immer mehr Altbekanntschaften und blockiere alles, dass nur noch Fotos durchkommen. War das soziale Netzwerken vielleicht nur ein grosser 5 Jahres Trend? Würde mir wohl keine Facebook Aktien kaufen, wäre mir zu riskant.

  • Naja, vor einigen Monaten hatte ich schon den Eindruck, dass es schade drum sei. Mittlerweile bin ich fast froh, dass nichts mehr los ist, wird die Zeit doch auf einmal deutlich Sinn stiftender eingesetzt.

  • Bitte NIE vergessen: die Samwas haben von Beginn an nur ein Schloss aus heißer Luft aufgeblasen, dass langsam aber kontinuierlich in sich zusammen fiel.

    Viel spannender: werden andere Samwa-Copy-Cats ähnlich implodieren? Ist ihr Geschäftsmodell des schnellen klonens und zügingen Verkaufs damit auch hinfällig? (Da nun einige Investoren schlauer sein sollten)

  • Ich fänd es schade, wenn die VZNetzwerke untergehen. Ich werde mich aber auf keinen Fall einer der Datenkraken zum Fraß vorwerfen. Da fühle ich mich im TÜV zertifizierten VZ schon weit besser aufgehoben. Möglicher Weise ist für die VZs noch Platz in der Nische neben Diaspora und Konsorten.

  • Umso unverständlicher, dass an dieser Stelle vor nur wenigen Monaten nach einem netten Abend in der VZ-Zentrale der Autor dem Netzwerk einen echten 2. Anlauf zutraute.

    Selten über einen Artikel so vehement den Kopf geschüttelt wie damals. Offenbar zu recht.

  • @Marc: Danke fürs regelmäßige Lesen. 😉 Zunächst einmal war das kein „netter Abend“, sondern eine detaillierte Erklärung am Nachmittag, wie das neue VZ aussehen würde und wie man es komplett neu programmiert hat. Unter der damaligen Prämisse („Wenn wir nichts tun, gehen wir auf jeden Fall vor die Hunde“) war das die beste oder die vielleicht sogar einzige Chance, die man noch hatte. Am Ende meines damaligen Artikels habe ich aber bereits leise Zweifel geäußert, dass es eng werden könnte, wenn die Nutzer da nicht mitspielen. Und danach sieht es nun offenbar aus. Wobei ich nicht glaube, dass die VZs in ein paar Monaten tatsächlich bei 0 Nutzern sein würden. Ich vermute eher, dass sich die Investoren den Niedergang nicht mehr länger antun und das Unternehmen in Kürze abwickeln werden.

    Also: Ja, ich hab ihnen zugetraut, dass sie sich auf niedrigem Niveau noch würden halten können. Und ja, vielleicht habe ich mich dabei einfach mal geirrt. 😉

  • Die Statistik sieht nicht grade rosig aus.. aber es ist nicht, was man nicht schon wusste. Seit dem letzten Artikel zum Thema hatte ich auch die Chance ein paar Mal die „neue Version“ des VZs zu begutachten, aber ich habe immer sehr schnell wieder auf die alte umgestellt.. wobei „sehr schnell“ hier relativ zu sehen ist, da ich nicht sonderlich lange unterwegs war, aufgrund fehlender Aktivitäten anderer Nutzer (ist ja auch einfach niemand mehr online dort) 😉

  • Komplett neu programmiert? Und doch schaut die Startseite aus wie vor fünf Jahren. Sehr sinnig.
    Und schon da fand ich die beiden VZs öd, sodass ich sie nicht vermissen werde.

    Schade ist es um die Lokalisten, die auch in de letzten Zügen zu liegen scheinen und offenbar keine Idee haben, wie sie das Ruder rumreissen können.
    Schade, die fand ich einst ganz sympathisch.

  • Schade um ein deutsches Netzwerk. Da ist wohl die Erweiterung übers reine Kontaktnetzwerk hin zum integrierten Informationsnetzwerk wie bei FB und G+ leider nicht gelungen. Bedauerlich auch, dass die IT-Manpower auch in einem großen Land wie Deutschland für ein eigenes nationales deutschsprachiges Netzwerk offenbar nicht ausreicht. Dabei haben nationale Unternehmen ja sogar gewisse Vorteile hinsichtlich besserer Orts- und Landeskenntnisse.

  • Schade. Mit einem neuen Design hätte man vielleicht noch was machen können. Hatte bereits damals auf http://www.sumit-online.de/2010/redesign-der-vz-netzwerke-facebook-wird-sieger-bleiben/ über das neue Design gelesen. Warum sie dieses nie umgesetzt haben, weiß ich nicht. Das neue Design ist jedenfalls schrecklich. Vielleicht hätte es etwas gebracht. Neues Netzwerk aufziehen. Neues Design. Viele sind nämlich auch mit facebook unzufrieden aber auf Grund mangelnder Alternativen bleiben sie dort.
    Aber es ging alles zu langsam bei den VZlern irgendwie. Schade.

  • Früher waren es diverse 0815-Communities, die alle 2-3 Jahre erst stagnierten und dann abrauchten oder in derMarginalität verschwanden, nun sind es soziale Netzwerke wie die VZ-Netzwerke oder Facebook und das Siechen zieht sich nun ein paar Jahre länger hin. Je breiter die Basis eines Netzwerkes ist, desto mehr hat man sich auch nach unterschiedlichen und gar widersprüchlichen Wünschen der User zu richten, was irgendwann nicht mehr sinnvoll geht, da dann die Komplexität so sehr zunimmt, dass die Massen damit überfordert sind. Oder es passiert nichts, Stagnation tritt ein und die User springen wie bei 1,2 oder 3 etwas hin und her, bis der nächste Platzhirsch gefunden ist, der ein paar Jahre im Rampenlicht steht. Mal sehen, wer da als nächstes am Horizont erscheint, um Facebook abzulösen…

  • für ganz viele Menschen ganz pragmatische Gründe…… ich zum beispiel studiere in den Niederlanden, und facebook ist da einfach viel praktischer weil ich meine deutschen und niederländischen Freunde (und dazu kommen dann noch viele Leute die ganz woanders wohnen) in einem Netzwerk zusammen habe und nicht ständig switchen muss. Ausserdem funktioniert fb einfach besser. Das fb das gleiche schicksal blueht sehe ich in näherer zukunft nicht, dafür ist es zu praktisch. International, leicht verstehbar, man kann sich selbst aussuchen welche funktionen man nutzen will und welche nicht…….. ich werde in absehbarer zeit bestimmt nicht bei fb aussteigen. Ist die Sicht von nem echten Laien, aber das sind nunmal die meisten soziale-netzwerk-nutzer.

  • „Ja, Nokia sich neu erfunden und ja, zumindest technisch haben die Finnen den richtigen Weg eingeschlagen.“

    So ähnlich jubelt Basicthinking doch immer um die von MS heimlich unterwanderte ehemals wichtige Handymarke…
    Ich nutze mal die Gelegenheit (und ja, auch als Rache für Bochum) Nokia einen ähnlich steilen Absturz vorauszusagen.
    Genau wie VZ mit den Schülern und anderen Marginalmärkten haben die Finnen sich zwischenzeitlich in die Dritte welt gerettet, und genau wie VZ wird das kein Ausweg vor dem brutalen Fakt sein, dass Google (auch hier) und Apple um einige Jahre sowohl technisch als auch bei der Kundenbewertung voraus sind!

  • @Bochum
    Nokia wirkt ja heute schon wie Maschinenbau in der Informationsgesellschaft. Also wie eine Old Industry. Dazu braucht es nicht viel Prognose. Gestern noch ganz „heißer Shit“ im Handymarkt, heute schon altmodisch und überholt. Die Windows-Smartphones von Nokia sind sicher nicht uninteressant. Aber die Musik wird hier in der Tat längst von Samsung, Apple, Android, HTC u.ä. gespielt. Insofern ist solche Kritik auch als „Rache für Bochum“ relativ ungerecht. Nokia war technisch vermutlich schon damals auf dem absteigenden Ast und mußte sich auch deshalb nach billigeren Standorten umsehen.
    Vielleicht wirds ja nochmal was, wenn Windows 8 evtl. auch auf Smartphones kommt.

  • @Bochum: Ach, Bochum…

    @Harald: Ja, komplett neu programmiert. Sie haben den Fehler gemacht, alles optisch beim alten zu lassen und nur einen Button einzuführen, mit dem du das neue Design erst freischalten musst.

  • Finde es auch sehr schade, dass VZ den Bach runter geht! Habs sehr übersichtlich gefunden (Beispiel Privatsphäre)und die Gruppen gefielen mir auch sehr gut (kein Vergleich zu fb)! Das Problem war meiner Meinung nach das: Damals war jeder bei studivz, viele kannten fb gar nicht, bzw. bestand kein Interesse, da es ja damals nur auf Englisch war! (war schon viel früher auf fb registriert!) Und dann wurde fb plötzlich bekannter und es gab fb endlich auf dt., und auf einmal wechselten viele auf facebook und schlossen sofort ihren Account auf studivz! ich hatte dann plötzlich auch auf fb viel mehr freunde als auf studivz! ja klar, dann bin ich auch öfters auf fb, damit ich mehr infos von freunden mitbekomme! is halt dann eine kettenreaktion…
    Aber verstehen tu ichs immer noch nicht ganz, warum alle gleich ihren Account schließen mussen! Ich bin immer noch dabei, aber wenn man mal nur mehr 50 statt 300 freunde dort hat und keiner mehr postet, dann hats einfach keinen sinn mehr! anscheinend streben alle nach einer großen plattform und wollen eben nicht überall angemeldet sein! deswegen bin ich mir auch sicher, dass google+ da noch lange lange nicht mithalten kann! Die haben nur den Vorteil von internationaler „Berühmtheit“, Einbindung auf ihrer Suchmaschine, Gmail und Youtube hilft ws auch etwas, aber wenn fb das nicht voll verkackt irgendwie, dann wird sich da lang nichts verändern! Leute wie ich melden sich bei google+ halt an, aber genutzt wird das Netzwerk, wo auch die meisten sind!

    Ich glaube zumindest, es lag nicht an der Qualität, sondern an der sprachlichen Einschränkung und infolge dessen an der Anzahl der Mitglieder… (bei myspace lag es an der Qualität!! gg)

    @VZ-Chefitäten: Manche Dinge sind nicht zu stoppen, ein rechtzeitiger Verkauf wäre die beste Lösung gewesen!

  • Der Dariani scheißt sich doch ein vor Lachen. Zusammen mit den anderen beiden hat er wirklich zur richtigen Zeit seine Copy Cat an Holtzbrinck verkauft. Wenn man sich die VZ-Netzwerke heute anschaut, fragt man sich wirklich, wie die Holtzbrincker 80 Mio. dafür zahlen konnten… Aber damals wars der Hit im deutschen Netz, krass wie schnell sich alles ändert.

  • Tja….hätten die Verantwortlichen das Ding mal verkauft als FB angefragt hat…. 🙂 Aber nachher ist man immer schlauer…irgendwie hat Holtzbrinck kein Glück mit den Projekten, die sie aufkaufen oder selbst betreiben im Web2.0…

  • Das sog. „Redesign“ ist ein Millionen-GWT-Grab. Statt innovative virale Features zu entwickeln, bauen sie mit GWT die alte Seite nach, und das noch nicht mal feature-complete. Schade, aber da fehlte wohl insgesamt die Kompetenz wie man User bei Laune hält.

  • ich finde es sehr schade das die vz entzwerke untergehen . aber mittlerweile ist auch nichts mehr los bei vz , denn es haben sich schon alle abgemeldet weil angeblich fb ja viel besser sei . kann ich aber nicht beurteilen ich bin da nämlich nicht .

  • Wie wir auch in der Uni in Wirtschaftspychologie gelernt haben, extreme Innovationen neigen eher dazu vom User abgelehnt zu werden, wie auch in diesem Fall. Man hätte nach dem Minimalprinzip den User peu a peu an diese Veränderungen antasten sollen, wie es andere Webseiten wie axelspringer, oder arbeiten.de oder http://www.stepstone.de gemacht haben. Dennoch ist uns allen Bewusst, das Veränderungen durchgebracht werden müssen, schließlich will keiner die Trends verpassen, die evtl. vom totalen bis minimalen Erfolg des eigenen Unternhemen beitragen können.

  • Wie wir auch in der Uni in Wirtschaftspychologie gelernt haben, extreme Innovationen neigen eher dazu vom User abgelehnt zu werden, wie auch in diesem Fall. Man hätte nach dem Minimalprinzip den User peu a peu an diese Veränderungen gewöhnen sollen, wie es andere Webseiten wie es andere Webseiten wie http://www.stepstone.de gemacht haben. Dennoch ist uns allen Bewusst, das Veränderungen durchgebracht werden müssen, schließlich will keiner die Trends verpassen, die evtl. vom totalen bis minimalen Erfolg des eigenen Unternhemen beitragen können.

  • Leute ihr schiebt das immer auf FB oder G+, fakt ist doch aber das 90% der Leute gegangen sind nicht weil sie etwas anders wollten sondern weil vz einfach nicht mehr benutzbar war.

    Wenn ich mich heute dort einlogge seh ich immer noch alles voll mit schaltern und infos über das angeblich neue Design, aber was ist denn anders? eigentlich fast nichts außer das es statt mittig jetzt am linken Rand klebt was eigentlich ein Schritt zurück ist in der Entwicklung. wirklich neu ist aber nichts

    Der eigentliche Untergang fing schon mit der Einführung dieser Sinnlosesn Pinnwand an, diese sollte (mal wieder) eine Kopie von Fb werden, entpuppte sicher aber sehr schnell als Spamwand für Spiele.

    Danach kam das Design welches weder schöner noch sinnvoler wurde. Dafür wurden aber sämtliche Ladezeiten extrem hoch. Wenn ich jetzt VZ besuche seh ich erst mal 5 Sekunden ein Ladebalken um dann eine nahezu leere Seite zu sehen… versuch ich dann zu den Gruppen zu kommen erwartet mich erneut der Ladefrust bis überhaupt mal was angezeigt wird.

    Bei Vz kommt man sich aktuell in die 90er zurückversetzt vor wo es nur mit modem ins Internet ging.

    Als wäre das aber nicht genug sind jetzt massenhaft Fehler, Bugs und falsche Verlinkungen zu sehen.. Selbst wenn man die Hilfe öffnet sieht man ein fehlerhaftes popup mit Scrollbalken was auch aus den ersten Tagen des Internets stammen könnte.

    Dazu ncoh solche Bugs wie das Nachrichten angezeigt werden die lange gelöscht sind, Benachrichtungen ohne Inhalt usw.

    Als wär das alles nicht genug könnte man meinen das 50% der aktuellen User nur Fake sind..

    Fragt man aber im Forum an nach Lösungen für Probleme bekommt man von den VZ-Moderatoren nur noch patzige Antworten da sie mit den Problemen völlig überfordert sind.

    Also ehrlich.. hätte VZ alles beim alten glassen würden zwar auch viele Leute gehen da FB und G+ einfach wesentlich mehr bieten, aber eine gewisse Stamm-Userzahl wäre geblieben.. so wie es aber jetzt ist wird es wohl sehr bald dem Ende zu gehen!

    Schade aber verantwortlich dafür ist das VZ ganz allein..

  • Für mich hat VZ keine Zukunft… Sie hatten in Deutschland eine Vormachtstellung und haben sie klar an Facebook verloren und ich kann mir nicht vorstellen, dass sie das nochmal ändern können.

  • Ich habe StudiVZ relativ früh verlassen, da ich nur durch Facebook auch meine internationalen Kontakte adden konnte. Als Facebook direkt den deutschen Markt angriff war mir klar, dass StudiVz auf Dauer nur verlieren konnte. Wir leben nun mal in einer stark international vernetzen Welt (internationale Schüleraustausche, Erasmus, Auslandspraktika uvm.)

    Ich behaupte daher jedes Netzwerk, das nicht international ist, wird auf Dauer untergehen. Ausnahmen finden sich sicherlich auch, ja. Aber Jappy und Co. sind für 12-15(?) Jährige und da ist es mit den internationalen Freundschaften noch recht mau.

    Für mich und die meisten meiner Freunde ist StudiVz jedenfalls schon seit 3 Jahren tot.

  • Es war ja wirklich nur eine Frage der Zeit. Am Ende bleiben nur wenige übrig. Dies schaffen dann eben nur die Großen mit Kapital. Ist schade. aber wer will schon ständig auf verschiedenen Portalen rumhüpfen.

  • @29 Maschinenbau = „old industry“… Ja, aber toll innovativ! Nach Krisen ist der Maschinenbau stets schnell wieder auferstanden und neu erblüht!

  • Ich finde es nicht gut, wenn VZ verschwindet. ohne das VZ würde es Facebook nicht geben. Wenn einige Leute die im FB sind zugeben würden, dann würden Sie sehen das Sie erst bei VZ waren und dann zu FB gewechselt sind. Die Frage ist warum denn. ich finde es nicht anders im Vz. Ja okay es gibt bessere Spiele und man kann auch international seine Leute finden, aber im großen und ganzen ist es ein Social Network wo man seine Freunde wieder findet, die man lange nicht gesehen hat. Es gibt sonst keinen großen Unterschied. Ich hab auch ein Profil bei FB, bin aber weiterhin bei VZ angemeldet. Es gibt einige Leute die sich gegen FB wehren, weil einfach viele negative Schlagzeilen (Umgang mit den persönlichen Daten…) aufgetaucht sind. Das gibt es bei VZ nicht.

  • @Nicole: Wie bitte? Die VZs sind dreiste Kopien von Facebook und darum ist es richtig, dass sie endlich untergehen.

    Wenn ich nur an die dutzenden Klagen der Holtzbrinck-Verbrecher denke, die harmlose „Mitbewerber“ vor Gericht fertigmachen wollten, nur weil sie in ihrer Domain das Kürzel „VZ“ verwendet haben…

    Ich reibe mir gerade die Hände. Diese Arroganz muss bestraft werden 🙂

  • Bei VZ ist einfach der Zug abgefahren. Es gibt noch regionale Portale wie Jappy die sich weiterhin durchsetzen, aber ähnlich gut wie Facebook ist keins der Communitys.

    Viele Grüße
    Euer Betriebshaftpflicht Vergleich

  • zumal komm ich nicht über firefox rein über internet exp….nicht und über google chrom auch nicht….. bin schon am ausrasten ey

  • Viele behaupten, dass Facebook irgendwann auch wieder untergeht. Aber dem wird nicht so sein. Es wird aber viele FacebookUser zum abmelden bewegen, weil mittlerweile ist Facebook nur noch eine Werbeplattform.
    Und eine Datenbank für Userdaten.

    Irgendwann kommt der Tag, wo die VZs wieder wachsen, weil es doch schlaue Menschen gibt und bemerken, dass eine kleine nationale Seite sicherer und vertrauenswürdiger ist, als eine internationale.

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