Diese Jungs basteln ein Cloud-Ligasystem für Tischkicker

Jürgen Vielmeier


Tischkicker – oder international: Foosball – ist ein Sport, der in Kneipen und erstaunlichen vielen Unternehmen gerne gespielt wird. Eigentlich nur eine Formsache, dass jemand dem beliebten Spiel einen digitalen Anstrich verpasst. Aus diesem Anlass lud Microsoft als Nutzer des Systems gestern Abend zu einer Demo nach München ein.

Das Spiel selbst ändert sich nicht, wohl aber das Drumherum: Ein paar Tüftler der Kommunikationsagentur SinnerSchrader aus Hamburg haben eine Web-App entwickelt, die aus einem Kickerspiel ein Ligasystem macht. Spieler können sich dort eintragen, eine Liga verwalten und ihre Spiele mit der nötigen Hardware vollautomatisch und in der Cloud mittracken lassen.


Wie das funktioniert: In beiden Toren des Tischkickers ist ein Infrarot-Sensor eingebaut, der jedes Tor mitzählt und in Echtzeit über die Cloud mit dem System DigitalFoosball synchronisiert. Mit der dazu passenden Web-App lassen sich Ergebnisse (fast) simultan auf einem Tablet, Smartphone oder Laptop einblenden oder – wie oben im Foto – am Spielfeldrand einblenden. Die Software legt die Ergebnisse in einer Datenbank für die Ligaverwaltung ab.

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Möglich macht es ein Wifi-Modul, der den Mikrocontroller mit dem Internet verbindet. Welche Hardware die Jungs für das Hobbyprojekt genau verwenden, haben sie auf der Website DigitalFoosball beschrieben. Leider gibt es dafür noch keine vorgefertigten Kits. Aber die Zahl der Einzelteile ist gering. Kostenpunkt: ca. 150 Euro.

Für wen sich das System überhaupt lohnt? Für Vereine und Unternehmen, in denen häufig gespielt wird. Das System könnte die analogen Zähler für Profis künftig ersetzen – oder zumindest ergänzen. Denn, wie die Jungs mir aus eigener Erfahrung versicherten (und ich kann es bestätigen): Das Gefühl, den Zähler eins weiter zu stellen, ist im Spiel psychologisch wichtig.

Hier die Idee hinter dem Projekt:

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(Jürgen Vielmeier)

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Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.