Wir benutzen Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit der Website zu verbessern. Durch deinen Besuch stimmst du dem Datenschutz zu.
Alles klar!
BASIC thinking Logo Dark Mode BASIC thinking Logo Dark Mode
  • TECH
    • Apple
    • Android
    • ChatGPT
    • Künstliche Intelligenz
    • Meta
    • Microsoft
    • Quantencomputer
    • Smart Home
    • Software
  • GREEN
    • Elektromobilität
    • Energiewende
    • Erneuerbare Energie
    • Forschung
    • Klima
    • Solarenergie
    • Wasserstoff
    • Windkraft
  • SOCIAL
    • Facebook
    • Instagram
    • TikTok
    • WhatsApp
    • X (Twitter)
  • MONEY
    • Aktien
    • Arbeit
    • Die Höhle der Löwen
    • Finanzen
    • Start-ups
    • Unternehmen
    • Marketing
    • Verbraucherschutz
Newsletter
Font ResizerAa
BASIC thinkingBASIC thinking
Suche
  • TECH
  • GREEN
  • SOCIAL
  • MONEY
  • ENTERTAIN
  • NEWSLETTER
Folge uns:
© 2003 - 2026 BASIC thinking GmbH
Archiv

Path und Wunderkit: Fehler als Marketing-Instrument?

Jürgen Vielmeier
Aktualisiert: 16. Februar 2012
von Jürgen Vielmeier
Teilen

Natürlich mag ich Verschwörungstheorien. Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass die Amerikaner jemals auf dem Mond waren! Und Aliens gibt es nicht? Warum sollte sich Ex-US-Präsident Dwight D. Eisenhower dann dreimal mit ihnen getroffen haben? Und weil ich weiß, dass ihr in der Hinsicht nichts besser seid als ich, habe ich eine neue Verschwörungstheorie für euch: Startups könnten Fehler selbst provozieren, um bekannt zu werden. Jüngste Beispiele: Path und Wunderkit.

Das Private Network Path war Insidern vor wenigen Wochen nicht unbekannt, aber so richtig los ging es mit der Berichterstattung darüber erst nach einem Skandal: Path speicherte die Kontakte aus iPhone-Telefonbüchern ohne Wissen der Nutzer. „Riesensauerei“, schrien die einen. „Wo ist das Problem?“, fragten die anderen. Path jedenfalls reagierte schnell und schickte ein Update hinterher. Der CEO enschuldigte sich und alle hatten sich wieder lieb?

Path so beliebt wie eh und je

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Nicht ganz. „Die Handelskommission sollte Path bestrafen“, schreibt ein wütender Kommentator als Bewertung der App im iTunes Store. Er ist damit nicht alleine. „Alles Vertrauen ist dahin“, schreibt „Le Samourai“ an gleicher Stelle. Die überwiegende Mehrheit allerdings gibt der App nach wie vor 5 von 5 Sternen. Im Durchschnitt rangiert Path bei 4,5 Sternen, sowohl die App insgesamt als auch alleine die aktuelle Version. Der Skandal? Hat zumindest in der Bewertungsmatrix nichts verändert. „Bei weitem die beste Social App“, schreibt Nutzer Scott Zinda und vergibt 5 Sterne. Bprosperi erwähnt, er sei ja erst seit ein paar Tagen dabei. Aber die App habe großes Potenzial: 4 von 5 Sternen.

Probleme wegen des Datenschutzes? Path hat keine. Warum auch, wenn bekannt wurde, dass selbst größere Apps wie Foursquare und Twitter das Adressbuch ungefragt auslesen. Der Schwarze Peter ist längst bei Apple. Der Konzern hatte es den Apps zu einfach gemacht, das Adressbuch auslesen zu lassen und musste nun Besserungen versprechen.

Ich glaube den Path-Verantwortlichen, dass es nicht ihre Absicht war, durch diesen Datenskandal erst berühmt zu werden. Große Angst entdeckt zu werden, dürften sie aber auch nicht gehabt haben. Zu geschickt gingen sie mit den Vorwürfen um, sehr schnell schossen sie eine Version hinterher, in der die Nutzer ihre Zustimmung geben müssen, die Kontaktdaten mit Path zu teilen. Umgehend kündigte man an, die bisher gespeicherten Daten würden gelöscht. Krisenkommunikation par excellence. Man dürfte zumindest nicht unglücklich über die Aufmerksamkeit gewesen sein.

Und, ach ja, wir haben da bald ein neues Killerfeature

Ein wenig anders verhält es sich mit den 6Wunderkindern. Erst ließen sie die Nutzer Monate auf ihre Groupware Wunderkit warten, dann genossen sie für einige Tage das Medienecho beim Beta-Start der App. Allerdings mischten sich auch kritische Stimmen darunter. Denn die wichtigste Funktion der App war für kostenlose Nutzer beschränkt: Die Möglichkeit, aktiv in Arbeitsgruppen mitzuarbeiten. Gestern kündigten die 6Wunderkinder an, die Funktion nun für alle freizugeben und sich anders zu finanzieren.

Man hat also auf die meist geäußerte Kritik reagiert und nimmt nun finanzielle Einbußen in Kauf. Der gute Ruf ist aber wieder hergestellt und die unterschwellige Botschaft schwingt mit: Wir tun alles für unsere Nutzer. Ebenfalls gestern wurde eine neue Funktion für Wunderkit erwähnt: „Files“ soll die Groupware ergänzen und könnte eine Art virtueller Datenspeicher wie Dropbox werden, für den zahlende Mitglieder mehr Speicherplatz erhalten. Genaueres ist darüber aber noch nicht bekannt. Die Wunderkinder ließen die Ankündigung en passant in einen Nebensatz einfließen – und dürften damit erst Spekulationen auslösen. Schlechtes Marketing sieht anders aus.

(Jürgen Vielmeier)

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Referent PR – Kommunikation / Social Me...
RESY Organisation für Wertstoffent... in Berlin, Berlin
Content Creator – Social Media / Video ...
United Gamers Group GmbH in Wittmund, Zetel
Online Marketing Manager (m/w/d)
Asset7 Investment Inh. Sascha Christian Barrabas in
Online Advertising Manager (m/w/d)
Asset7 Investment Inh. Sascha Christian Barrabas in
Werkstudent:in Social Media Content Creator (...
BZKI Bildungszentrum für künstliche Intell... in Kempen
(Junior) Social Media Manager / Content Creat...
MVZ Medizinisches Labor Nord MLN GmbH in Hamburg
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Teile diesen Artikel
Facebook Flipboard Whatsapp Whatsapp LinkedIn Threads Bluesky Email
vonJürgen Vielmeier
Folgen:
Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.
WhatsApp Kanal BASIC thinking Tech-Deals Sidebar
EMPFEHLUNG
Samsung Galaxy S25 Ultra
Android-Special bei o2: Samsung Galaxy S25 Ultra & Tab S10 für nur 7 Euro Anzahlung
Anzeige TECH
Testimonial LO

»UPDATE liefert genau das, was einen perfekten Newsletter ausmacht: Kompakte, aktuelle News, spannende Insights, relevante Trends aus Technologie & Wirtschaft. Prägnant, verständlich und immer einen Schritt voraus!«

– Lisa Osada, +110.000 Follower auf Instagram

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung

LESEEMPFEHLUNGEN

China: Kapazitäten aus Solaranlagen nehmen 2022 um 90 Gigawatt zu

Überwachungskameras vor Wolken
Archiv

Farbige Menschen werden durch Überwachungsmaßnahmen öfter benachteiligt

Google Suchmaschine
Archiv

Google verspricht transparente Entwicklung von neuen Trackings-Standards

Leuchtschild "Ad"
Archiv

Mozilla und Meta arbeiten an neuartigem Weg zum Ausspielen von Werbung

Jeff Bezos, Elon Musk, reichsten Menschen, Warren Buffet
Archiv

Bezos, Musk und Co.: Das sind die 10 reichsten Menschen der Welt

Archiv

UK: Emissionen von neu zugelassenen Fahrzeugen erreichen Rekordtief

Mehr anzeigen
Folge uns:
© 2003 - 2026 BASIC thinking GmbH
  • Über uns
  • Mediadaten
  • Impressum
  • Datenschutz

UPDATE kostenlos abonnieren
& Beats Solo 4 gewinnen!

Beats Solo 4
Welcome Back!

Sign in to your account

Username or Email Address
Password

Lost your password?