Pocket Doorbell: Eine App virtualisiert eure Türklingel

Jürgen Vielmeier

So an Schmarrn! Da hat jemand eine App vorgestellt, mit der man bei seinen Freunden klingeln kann. Drückt man auf den Knopf der App, der wie eine Türklingel aussieht, erhält der Freund eine Nachricht: Push, SMS oder Anruf. Es klingelt dann natürlich nicht an der Haustür, sondern auf dem iPhone des Freundes.

Für Situationen, in denen man niemanden stören und nicht das ganze Haus aufwecken möchte. Für Situationen, in denen man sich schon den Wolf geklingelt hat, aber Party oder Musik im Hause zu laut sind. Für Situationen, in denen man jemanden abholen möchte und nicht extra aus dem Auto aussteigen will. Warum auch. Man würde dann anrufen, kurz klingeln lassen oder in Eile eine Nachricht runtertippen – oder eben die virtuelle Türklingel bedienen. Es gibt also durchaus einige Momente, in der man so etwas benutzen kann.

So begeistert wie Rafe Needleman von CNet bin ich dann allerdings nicht. Needleman stellt die Pocket Doorbell bereits auf eine Stufe mit virtuellen Haustürschlüsseln, Alarmsystemen, Thermostaten oder TV-Fernbedienungen. Die Macher von Space Inch erklären die Notwendigkeit der App mit der digitalen Zeitenwende:

Smarter als dein Feed

Lass dich mit unserem Tech-Briefing UPDATE bei KI und den Tech-News von morgen nicht abhängen – kostenlos täglich in der Inbox von über 13.000 Lesern.

Mehrere PDFs Mockup

Gratis zur Anmeldung:
Zugriff auf alle PDF-Guides

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.

Sehen wir’s ein: Wir leben in einer Post-Türklingel-Welt. Klingeln sind oft kaputt, werden ignoriert, ihrem Schicksal überlassen oder sind einfach zu nervig.

Wie die App arbeitet, klingt gar nicht dumm, auch wenn da bei potenziellen Nutzern statt der Türklingel der Alarm klingeln sollte: Pocket Doorbell durchsucht euer Adressbuch nach Kontakten, die eine Anschrift hinterlassen haben. (Adressbücher durchsuchen, da war doch mal was…) Die App erkennt dann angeblich automatisch, wenn man sich der Adresse eines Kontaktes nähert, und zeigt dessen Namen auf dem virtuellen Türschild an.

Wird ganz sicher nicht jeder brauchen und kostet außerdem noch 79 Cent. So ein ganz großer Schmarrn scheint es dann aber doch nicht zu sein.

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,43 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

(Jürgen Vielmeier)

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
Product Manager Digital – Content & Sales...
Krammer Verlag Düsseldorf AG in Düsseldorf
Growth Marketing Manager Social Media & C...
Salamander Industrie-Produkte GmbH in Türkheim
Content Creator & Social Media Manager (m...
Emeria Germany GmbH & Co. KG in Frankfurt am Main
Corporate Social Media Manager*in (w/m/d)
TÜV Rheinland Group in Köln
Grafik Designer digital/Webdesigner E-Commerc...
KOS GmbH & Co. KG in Schönefeld
Praktikum Social Media & Content Marketin...
EDEKA ZENTRALE Stiftung & Co. KG in Hamburg
Senior Social Media Marketing Manager B2B (al...
adesso SE in Köln, Düsseldorf
Chinese-speaking Influencer Marketing Manager...
WHALECO TECHNOLOGY LIMITED in bundesweit, Home-Office
Teile diesen Artikel
Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.