Futulele: App verbindet iPhone und iPad zu digitaler Ukulele mit ganz miesem Sound

Jürgen Vielmeier

Es ist die Technik, die uns aufhorchen lässt: Amidio hat die Futulele vorgestellt, eine Halterung mit App für iPad und iPhone. Damit lassen sich beide Geräte so kombinieren, dass man mit dem iPhone die Akkorde greifen und mit dem iPad die Saiten anschlagen kann. Auf dem Markt kommen soll das Futulele-Set im April; Preise hat Amidio leider noch nicht verraten. Wer sich von den sirenenartigen Klängen der langhaarigen Schönheit im Promo-Video nicht täuschen lässt, der wird bei dem virtuellen Instrument aber eher metallische Töne vernehmen, die leicht übersteuert klingen. Ein iPad-Lautsprecher ist halt kein Soundwunder.

Ansonsten aber: ein witziges Gadget. Beide Geräte werden via Bluetooth synchronisiert. Es scheint so abgestimmt zu sein, dass es dabei zu keiner zeitlichen Verzögerung kommt. Futulele ist natürlich nicht die einzige Ukulele-App im AppStore, dürfte aber die erste sein, die die Funktionsweise des Instruments am natürlichsten nachahmt. Auch allein mit dem iPad soll sich die Futulele nutzen lassen. Der Hersteller Amidio ist für weitere, ausgefallene Musik-Apps bekannt, wie dem Synthesizer Songineer oder OMGuitar, einer App, die es schafft, alle Gitarrenfunktionen auf dem iPad unterzubringen.

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(Jürgen Vielmeier, Bild: Amidio)

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Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.