Der Neue in der Stadt: Intel wirbt für Ultrabooks

Jürgen Vielmeier


Ob die ersten Ultrabook-Modelle auf dem Markt nun der Riesenbringer sind und ob sie preislich gegen Apples MacBook Air anstinken können, halte ich momentan noch für fraglich. Außer Frage steht für mich allerdings, dass Ultrabooks eine sehr positive Entwicklung markieren. Weg von schwereren, klobigen Laptop-Ungetümen mit wenig Akkuleistung. Hin zu Leichtgewichten, die dabei auch noch ganz schick aussehen können.

Intel hat den Standard für neue Ultrabooks schon im vergangenen Sommer gesetzt. Erst jetzt geht der Chiphersteller auch in Sachen Werbung für die neue Laptop-Klasse in die Offensive: Kommt ein Typ in den Saloon und ändert plötzlich die Dinge. Aber kann er es mit den „Waffen“ der Alteingesessenen aufnehmen?

Witzige Kampagne mit dem Namen „Desperado“. Man fragt sich nur immer wieder: Warum erst jetzt? Warum haben die PC-Hersteller nur so lange gebraucht, um leichte Laptops mit ordentlicher Leistung auf den Markt zu bringen? Ob HP Envy, Dell XPS 13, Asus Zenbook oder Lenovo U300: jeder hat noch irgendwelche Macken und sei es der noch recht hohe Preis.

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Weil es hier allerdings preislich deutlich abwärts gehen soll, schon die nächste Ultrabook-Generation geplant ist, Windows 8 sicherlich noch eine wichtige Rolle spielen wird und AMD ein Konkurrenzprodukt namens Ultrathins auf den Markt werfen wird, lohnt es sich hier sicherlich noch abzuwarten: Die zweite Jahreshälfte dürfte in Sachen leichter Laptops noch sehr spannend werden. Mit oder ohne Cowboys.

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(Jürgen Vielmeier, Bild: Intel)

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Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.