LinkedIns Tag des Daten-GAUs: 6,5 Millionen Passwörter veröffentlicht, Nutzerdaten ungefragt übertragen

Jürgen Vielmeier


Angeblich echter Screenshot von Daten, die LinkedIn von iOS-Kalender-Apps übertragen hat.

Daten-Gomorrha bei LinkedIn: Erst wurde bekannt, dass das Karriere-Netzwerk Nutzerdaten aus den Kalender-Apps von iOS-Nutzern ungefragt übertragen hat. Nun fand das norwegische Online-Magazin „Dagens IT“ auch noch heraus, dass wahrscheinlich 6,5 Millionen verschlüsselte Passwörter von LinkedIn in einem russischen Forum aufgetaucht sind.

Ein russischer Hacker gibt an, das Netzwerk gehackt und sich die Passwort-Liste so beschafft zu haben. Er hat sie veröffentlicht, ohne Login-Namen zu nennen. Einige LinkedIn-Nutzer sollen auch ihre unverschlüsselten Passwörter dort entdeckt haben; mehrere IT-Sicherheitsexperten halten den Hack für echt. Das Unternehmen reagierte in beiden Fällen schnell. Im Falle der Passwörter kündigte man via Twitter an, das Sicherheitsleck zu untersuchen. Update, 7.6.: LinkedIn hat reagiert und zugegeben, dass „einige“ Passwörter gestohlen worden seien. Diese Nutzer würden via Mail darüber informiert. /Update

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Bei dem Kalender-Vertrauensbruch reagierte man vorbildlich und veröffentlichte schnell einen Blogpost mit Informationen darüber, was die App tue, was nicht und was man verbessern werde. Ein fahler Nachgeschmack wird natürlich trotzdem bleiben: LinkedIn geht zu lax mit Nutzerdaten um. Ich muss allerdings zugeben, dass mir die Kalender-Nachricht erst im Zusammenhang mit dem Passwort-Hack eine Meldung wert war. Nachdem derartige Praktiken in der jüngeren Vergangenheit bei Apple, Path oder WhatsApp Usus geworden sind, hätte ich alleine darüber wohl nicht berichtet. Fast ein wenig erschreckend, wie schnell solche Vorfälle alltäglich werden.

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

(Jürgen Vielmeier, Screenshot: Skycure)

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,2 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

STELLENANZEIGEN
Anforderungs- und Projektmanager touristische...
trendtours Holding GmbH in Eschborn
Mediengestalter Digital & Print / AI Spec...
ÖKORENTA in Aurich
Digital Media & Content Manager (m/w/d)
ITK One GmbH in Hamm
Influencer Marketing Manager (w/m/d)
KOS GmbH & Co. KG in Schönefeld
Social Media Specialist (m/w/d)
E.ON Inhouse Consulting GmbH in Essen
SEA Manager (m/w/d) – Performance Marketing &...
HUK-COBURG Versicherungsgruppe in Coburg
Mitarbeiter Online Marketing [m/w/d]
Lissmac Maschinenbau GmbH in Bad Wurzach
Social Media Manager (w/m/d)
Gewobag Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin in Berlin
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.