Reverse Kickstarter: Doo bezahlt Nutzer für ihre Dokumente

Jürgen Vielmeier

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Interessante Aktion, die das Startup Doo da gerade fährt. Wer Dokumente hochlädt, um die Genauigkeit der Erkennungssoftware namens „Natalie“ zu verbessern, erhält von den Bonnern Geld in Form von Amazon-Gutscheinen. Je mehr Dokumente, desto mehr Geld. Doo selbst nennt die Aktion „Benjamin“ oder „Reverse Kickstarter„: Anders als bei eigentlichen Crowdfunding-Projekten gehen die Tantiemen diesmal nicht an das Unternehmen, sondern an die Helfer.

Nebenbei schmeißt das noch nicht gestartete Projekt mit Invites um sich. Wer mindestens 10 Dokumente hochlädt, bekommt einen Beta-Zugang. Ab 50 Dokumenten gibt es pro Dokument 0,40 Euro, wenn auch nur ausbezahlt in Form eines Gutscheins. Allerdings soll der Zahl der Dokumente praktisch keine Grenze gesetzt sein. Man kann auch hundert oder noch weit mehr Dokumente hochladen. Bei 1.000 Dokumenten gäbe es dann schon einen Gutschein im Wert von 400 Euro. Ab 100, 500 oder 1.000 Dokumenten gibt es weitere Preise wie ein Fankit, einen Premium-Account oder eine Einladung zur Launch-Party. Wer 2.500 Dokumente hochlädt, dem wird sogar noch Anreise und Unterkunft für die Launch-Party bezahlt. Das Unternehmen bittet darum, die Dokumente vorher zu anonymisieren.

„Natalie“ soll cleverer werden

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Laut dem Kickstarter-Projekt ist bei insgesamt 100.000 Dokumenten Schluss. Doo-Gründer Frank Thelen hat mir aber via Twitter signalisiert, nicht knauserig zu sein, sollten es mehr werden. Wer sich fragt: Nein, an Geld mangelt es dem Startup nicht. Doo schloss im vergangenen Dezember eine Finanzierungsrunde in Höhe von 5,2 Millionen Euro mit DuMont Venture, Hermann Simon and Lars Hinrichs ab. Vergangene Woche wurde bekannt, dass auch Target Partners einen unbekannten Betrag investiert hat.

Das Doo-Team bastelt an einer Software, um Papier zu vermeiden und die eigenen Dokumente zu archivieren und strukturieren. Liest man seine Dokumente ein, soll die Software selbständig erkennen, ob es etwa ein persönlicher Brief, eine Rechnung oder ein Gesetzestext ist. Bei meinem Hausbesuch bei Doo vergangenen Monat zeigte Thelen mir auch Arbeitsplätze, an denen Aushilfskräfte massenweise Dokumente einlernen, um „Natalie“ cleverer zu machen. An ähnlichen Lösungen arbeiten auch die Mitbewerber Smarchive, Doctape, Doxo und Reposito. Doo soll irgendwann in diesem Sommer an den Start gehen.

(Jürgen Vielmeier)

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Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.