Diaspora-Gründer ziehen sich zurück. War es das mit der "sauberen" Facebook-Alternative?

Jürgen Vielmeier

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Spekuliert hat man es schon seit einiger Zeit, nun ist es offiziell: Die Gründer der Facebook-Alternative Diaspora ziehen sich zurück und übergeben das Projekt an die freie Entwicklergemeinde. Das klingt nach einem ehrenwerten Schritt, aber seien wir ehrlich: Was wird da jetzt noch groß bei herauskommen? Erfolgreiche Open-Source-Projekte wie WordPress.org, Ubuntu und Firefox in allen Ehren, aber in jedem der Fälle steht ein potenter Geldgeber und vor allem ein Organisator hinter dem Projekt. Diaspora, das den Durchbruch ohnehin nie geschafft hat, wird hiermit einen Kopf kürzer gemacht. Das kann immer noch funktionieren, aber es spricht wenig dafür, dass es das tut.

Die verbliebenen Gründer Maxwell Salzberg und Daniel Grippi haben sich mittlerweile dem Aufbau eines neuen Webremixers namens Makr.io gewidmet, das vom Startup-Inkubator Y-Combinator gefördert wird. Wer die Geschichte des Projekts ein wenig verfolgt hat, das unter anderem den tragischen Tod eines Mitgründers einschließt, der sollte den Jungs den Neuanfang gönnen. Es mit dem milliardenschweren Facebook aufzunehmen und eine Alternative zu schaffen, bei der die Daten den Nutzern gehören, war aller Ehren wert, aber vielleicht eine Nummer zu groß für ein paar College-Studenten. Es ist verblüffend, nachdem sich Twitter immer mehr abschottet und Diaspora nun die Segel streicht, dass sich das bald startende App.net anscheinend immer mehr als Alternative anbietet.

(Jürgen Vielmeier)

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Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.