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Der Instagram-Song macht mir Angst

Die Foto-Community Instagram ersetzt bei vielen Hobby-Fotografen die fehlende Inspiration und fördert bei Musikern anscheinend eine Art Galgenhumor zu Tage. Anders kann ich mir nicht erklären, dass dem Instagram-Musical im Juli nun auch noch ein Instagram-Song nachgeschoben wird. Die Stars des Musikvideos sind diesmal zwei fluffige, junge Frauen, die halt Fotos von allem und jedem machen und es dabei mit dem Gesetz nicht so genau nehmen. Der Inhalt des Musikvideos ist erstaunlicherweise fast der gleiche wie der des Musicals.

Bei Gizmodo findet man es zum Schreien komisch, ich bekam ehrlich gesagt eine Gänsehaut. Diese wie irre starrenden Frauen wirken so erschreckend real, dass ich mich am liebsten unter dem Schreibtisch verkrochen hätte. Aber urteilt selbst. Ja, ich sagte selbst, dass es sich nicht lohnt, vor irgend etwas Angst zu haben. Aber manchmal, in den unpassendsten Momenten, holt sie einen doch ein:

Instagram, so viel sei zusammengefasst, ist zumindest eine große Erfolgsgeschichte. Für monströse 740 Millionen US-Dollar von Facebook gekauft, mit inzwischen mindestens 80 Millionen aktiven Nutzern (Mark Zuckerberg sprach sogar von 100 Millionen). Die Filter sind derart beliebt, dass nicht nur jeder Kamera-Hersteller damit experimentiert, sondern auch Google sich genötigt sah, das Startup Nik Software mit der Foto-App Snapseed zuzukaufen, die ebenfalls Kunstfilter bietet. Facebook selbst brachte eine neue App mit Kunstfiltern auf den Markt, weil man Instagram unangetastet lassen will. Lasst auch ihr euch inspirieren und erzeugt Gänsehaut – mit Kunstfiltern oder durchgedrehten Videos, mir egal.


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Über den Autor

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.

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