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Twitter-Management (I): Follower und Unfollowings im Blick behalten

Just Unfollow
geschrieben von Tobias Gillen

In unser neuen Serie „Twitter-Management“ stellen wir interessante Tools rund um Twitter und Twitters API vor. In der ersten Ausgabe geht es um Follower und Unfollowings.

Just Unfollow

Wer bei Twitter nicht aufpasst, verliert schnell den Überblick im 140-Zeichen-Netzwerk. Bei zu vielen gefolgten Nutzern wird der Input der Timeline fast schon erdrückend, bei zu wenig bleibt der nötige Eingang von Informationen meist aus. Es muss also eine gute Mitte gefunden werden. Zu diesem Zweck gibt es ein paar Programme und Tools, die sich Twitter-Management auf die Fahnen geschrieben haben und helfen wollen, die Follower und Unfollowings im Blick zu behalten und gekonnt zu organisieren.

JustUnfollow bietet viele Möglichkeiten

Mit JustUnfollow erhält man nicht nur ein Web-Interface zur Organisiation des Twitter-Accounts. Zusätzlich gibt es auch eine App, damit man bequem von unterwegs aus agieren kann. Grundsätzlich ist der Dienst mit einigen Features vielfältig einsetzbar. So kann man sich alle Nutzer anschauen, die nicht zurückfolgen oder diejenigen, denen man selbst nicht zurückfolgt, das aber eventuell ändern möchte.

Zudem lassen sich alle inaktiven Followings anzeigen und diese nach der Zeit ordnen, seit der sie nicht mehr getwittert haben. Mit dem Friend Check können zwei Nutzer darauf überprüft werden, wer wem folgt und mit der „Copy Followers“-Funktion ist es möglich, den Menschen zu folgen, die selbst einem interessanten Nutzer folgen. Dies geschieht über einen Algorithmus, der automatisch die am besten passenden Follower aussucht und zum eigenen Account hinzufügt.

Accounts ordnen mit Black- und Whitelist

Über Black- und Whitelist kann man der App individuell für jeden Nutzer mitteilen, dass man ihm nicht folgen oder nicht entfolgen möchte. Somit ist der Kreis der Nutzer in den einzelnen Funktionen besser eingrenzbar und auch der Algorithmus lässt sich schulen.

JustUnfollow finanziert sich nicht mit nerviger in-App-Werbung, dafür aber mit einem Premium-Angebot, das die White- und Blacklist auf 10.000 Nutzer erweitert und eine Liste mit allen Unfollows erstellt. Die 4,49 Euro / Jahr und Account kann man sich aber sparen, wenn nach Alternativen gesucht wird.

Who Unfollowed Me – wenige, aber nützliche Funktionen

So eine Alternative ist etwa „Who Unfollowed Me„, das zwar auch auf ein Premium-Angebot setzt, aber die Funktionen anders gewichtet. So liegt hier klar die Unfollowing-Liste im Fokus, die für Nutzer nicht unwichtig sein kann.

Mit ihr sieht man, wer wann entfolgt ist und kann daraus eventuell Rückschlüsse auf das eigene Twitter-Verhalten reflektieren. Alle weiteren Funktionen sind bei Who Unfollowed Me auf 100 Nutzer beschränkt, für mehr muss man auch hier etwa 4 Euro pro Jahr und Account bezahlen.

Genug Möglichkeiten

An Tools und Programmen zum Twitter-Management mangelt es definitiv nicht. Durch die noch offene API-Schnittstelle kann prinzipiell jeder ein entsprechendes Programm schreiben und veröffentlichen.

Manche sind dabei mehr, manche weniger praktikabel. JustUnfollow und Who Unfollowed Me sind aber zwei gute Möglichkeiten, den Blick auf die Follower und Unfollowings zu behalten.

Bild: Screenshot


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Über den Autor

Tobias Gillen

Tobias Gillen ist seit August 2014 Chefredakteur und seit Mai 2015 Geschäftsführer von BASIC thinking. Erreichen kann man ihn immer per E-Mail oder in den Netzwerken.

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