Sanfte Klänge des Verderbens: „Doom“ mit einem Klavier gespielt

Jürgen Kroder

Jahr für Jahr versucht uns die Industrie neue und vermeintlich bessere Bedienungskonzepte zu verkaufen: Scanner-Mäuse, Tastaturen mit Displays oder Multitouch-Sensoren. Im Gaming-Bereich geht es noch abgefahrener zu: Bewegungssteuerung à la Kinect, Trackball-Gamepads und Kettensägen-Controller werden hier angeboten. Aber immer dann, wenn man denkt, man hätte schon alles gesehen und verrückter könne es kaum noch werden, findet sich doch noch etwas kurioseres.

Doom Piano

Musikalischer Ego-Shooter

Wie wäre es beispielsweise mit einer Spiele-Steuerung über das heimische Klavier? Dieses besitzt schließlich eine Unmenge von Tasten, ist also irgendwie auch ein Key-Board. Warum sollte man es dann nicht ebenfalls für sein liebstes Hobby neben der Musik nutzen – etwa dem Spielen von Ego-Shooter-Klassikern?

Dachten sich wohl ein paar findige Gamer und bastelten das „Doom Piano“ zusammen – ein altes, 30 britische Pfund teures Klavier, das mit vielen Kabeln zum Game-Controller umfunktioniert wurde. Wie man sehr gut im Clip sehen kann, sind die Klaviertasten dabei mit allerlei Steuerungsbefehlen belegt. Natürlich bleiben dabei auch die Klänge erhalten und ergeben einen etwas eintönigen Soundtrack:

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Dennoch: Eine witzige Idee, wie ich finde. Für neue Rekorde im Fraggen oder andere „Doom“-Höchstleistungen eignet sich das umgebaute Klavier zwar nicht. Aber interessant, auf welche Ideen man so bei Schuhmann und Chopin kommen kann. Mehr davon, bitte.

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Bild: Screenshot

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Jürgen bezeichnet sich als Blogger, Gamer, Tech-Nerd, Autor, Hobby-Fotograf, Medien-Junkie, Kreativer und Mensch. Er hat seine unzähligen Hobbies zum Beruf gemacht. Und seinen Beruf zum Hobby. Obwohl er in Mainz wohnt, isst er weiterhin gerne die Maultaschen aus seiner Heimat.