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Windows 8.1 ist da – Das Upgrade von Windows 7 im Selbstversuch

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geschrieben von Michael Müller

Endlich ist es so weit: Microsoft verteilt seit heute Mittag das Update auf Windows 8.1 kostenlos an alle Nutzer von Version 8. Christian hatte anhand der Preview-Version schon im Juli eine detaillierte Vorschau darauf gegeben, was die Nutzer erwartet. Sein Fazit: das „Eingeständnis eines groben Fehltritts“ macht vieles richtig, ist sozusagen „das Versöhnungs-Windows“. Ich habe mich nun auch getraut und meinen privaten Rechner von Windows 7 direkt auf die finale Version von Windows 8.1 aktualisiert – und bereue diesen Schritt in keinem Moment.

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Spontaner Umstieg

Es sind schon ein paar Tage vergangen, seit die DreamSpark-Version von Windows 8.1 auf meinem Schreibtisch liegt. Ich sitze an meiner Abschlussarbeit, es regnet, das Hirn ist Matsch. Eine Pause wäre angebracht. Fast automatisch fällt der Blick auf die Windows-DVD und ein innerer Impuls sagt mir: tu‘ es!

Schnell rufe ich Google auf, vergewissere mich, dass ein Upgrade von Windows 7 auf Windows 8.1 auch tatsächlich möglich ist – und lege unmittelbar nach der Bestätigung dessen den Datenträger ins Laufwerk meines Rechners. Ein paar Klicks und die Extrahierung beginnt. Warten, Zeit für einen Kaffee.

Nach wenigen Minuten startet der Rechner neu. Es zeigt sich die Installations-Routine. Ein wenig skeptisch bin ich schon. Habe ich auch wirklich alle wichtigen Daten gesichert? Mache ich einen Fehler? War ich zu voreilig? Dadurch, dass die wichtigsten Uni-Dokumente und privaten Daten sowohl im SkyDrive-Cloudspeicher, als auch auf einer anderen Partition liegen, beruhige ich mich. Passt. Kein Grund zur Sorge.

Nach 15 Minuten einsatzbereit

Der Zeitraum zwischen dem ersten Neustart und dem Anmeldebildschirm von Windows 8.1 beträgt rund 15 Minuten. Ordentlich, aber sicher auch zu großem Teil meiner System-SSD geschuldet. Die Auflösung passt nicht, offenbar verträgt sich der Standard-Treiber von Windows 8.1 nicht sonderlich mit meiner Radeon 5770. Kein Problem: neuesten Catalyst von der AMD-Website geladen, ein Neustart, fertig.

Ein Blick in den Geräte-Manager und siehe da, bis auf meine ASUS Xonar-Soundkarte sind alle Treiber korrekt installiert. Sogar die USB-3.0-Anschlüsse funktionieren tadellos, das war unter Windows 7 noch holpriger. Also den Xonar-Treiber für Windows 8 noch schnell aufgespielt, schon steht das System.

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Da ist es nun, das neueste Windows.

Nach der Eingabe meiner SkyDrive-Anmeldedaten begrüßt mich der Kachel-Bildschirm. Ich mache einen neugierigen Ausflug in den Windows Store, installiere noch Office 2013 und wenige kleine Tools, schon vermisse ich nichts mehr. Mittlerweile sieht mein Kachel-Layout aus, wie auf dem obigen Screenshot. Ich mag es.

Kurze Umgewöhnungsphase

Ein paar Worte zur Navigation innerhalb von Windows 8.1: Beim Klick in die linke untere Bildschirmecke wechselt man über den Start-Button zwischen der zuletzt geöffneten App und gekacheltem Startbildschirm. Das ist als Windows-7-Umsteiger zwar zunächst etwas ungewohnt, erfordert aber nur kurze Eingewöhnung.

In der Programm-Übersicht hat man die Möglichkeit, Verknüpfungen auf den Kachelbildschirm oder in die altbekannte Schnellstartleiste, rechts neben dem Windows-Button, zu legen. Fährt man mit der Maus in die linke obere Ecke, erscheint eine Art Tab-Übersicht aller geöffneten Apps. Diese können durch einen Rechtsklick geschlossen werden. Der Desktop reiht sich dabei nahtlos ein, wird quasi als eine eigene App verstanden.

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In der rechten untere Bildschirmecke wird der Desktop wiederhergestellt, wie schon bei Windows 7 – in der rechten oberen Ecke erfolgt der Zugriff auf die Suche, Teilen, Geräte wie Drucker und Projektoren, sowie PC-Einstellungen.

Holprigkeit von Windows 8 ausgemerzt

Für mich persönlich waren die größten Mankos von Windows 8 einmal die ellenlangen Wege, die mit der Maus zurückgelegt werden mussten, um auf Systemprogramme wie beispielsweise Systemsteuerung oder Computerverwaltung zuzugreifen. Oft fühlte ich mich so, als wollte Microsoft mir jegliche IT-Kompetenz absprechen, indem einfachste Optionen hinter diversen Fensterchen versteckt wurden. „Du musst nix ändern, Junge, das passt schon, klick‘ bloß nix Falsches an!“ Dabei vermittelte mit Windows 7 das wohlige Gefühl, man hätte aus der Ablehnung der Vista-Klickwut gelernt. Windows 8 beweist, dass dies nicht so ist.

Ebenso kostete mich der ein oder andere simple Neustart Nerven – rechts oben in die Ecke, runter fahren, Einstellungen, AN/AUS. Dieser Moment, in denen ich den Entwicklern in Redmond jegliche Kompetenz in Sachen Benutzerfreundlichkeit abspreche.

So war es mit Windows 8 immer ein Wechselbad der Gefühle: Hass trifft auf Hoffnung, ausgelöst beispielsweise durch den schnellen Bootvorgang oder die nette, aber irgendwie auch holprig umgesetzte Idee mit den Live-Kacheln. Alles in allem konnte mich Windows 8 nach längerer Nutzung nie überzeugen und zuhause blieb Windows 7 mein treuer, weil solider und vor allem logischer Begleiter. Und jetzt trotzdem der spontane Umstieg auf Windows 8.1 – unlogisch, impulsiv, aber richtig, wie sich zeigen soll.

Willkommen zurück, lieber Start-Button!

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Mit den zuvor genannten Mankos räumt Windows 8.1 nun glücklicherweise gänzlich auf. Der Start-Button ist wieder da. Zwar nicht so, wie man ihn von früheren Windows-Versionen kennt, aber dann doch irgendwie so halb. Klickt man mit der rechten Maustaste auf den Startknopf, zeigen sich viele Schnellzugriff-Möglichkeiten ins tiefe System. Zwar fehlt weiterhin die Programme-Gruppierung, das ist aber nicht weiter schlimm. Diese verbirgt sich quasi auf einer Ebene hinter dem Schnellstart-Bildschirm und ist somit einfach eine konzeptionelle Änderung, die von der langjährig auf Windows XP geeichten Verwaltungsfachangestellten sicher nicht sofort verinnerlicht wird, den halbwegs IT-affinen Otto-Normal-Nutzer aber vor keine großen Schwierigkeiten stellen sollte.

Auch ist es mit Windows 8.1 endlich wieder möglich, nach dem Hochfahren direkt auf den Desktop zu booten. Dafür einfach auf mit der rechten Maustaste auf die Startleiste, dann auf „Eigenschaften“ klicken. Dort angekommen den zweiten Reiter „Navigation“ anwählen und den Haken des ersten Unterpunktes bei „Startseite“ setzen. Schon unterscheidet sich das Windows-Erlebnis kaum mehr von Windows 7, mit dem Unterschied, sich eben über alle Neuerungen von Windows 8 freuen zu dürfen, ohne wirkliche Kompromisse mehr einzugehen.

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Das Upgrade von Windows 8 auf 8.1 ist kostenlos über den Windows Store möglich. Umsteiger von früheren Windows-Versionen müssen ab Morgen mindestens 120 Euro (UVP) für den Download oder die DVD investieren, die Pro-Version kostet ganz unverbindlich sogar 280 Euro. Günstiger ist die Systembuilder-Version zu haben, nämlich im freien Handel für knapp über 80 Euro. Nutzer von Windows XP und Vista müssen alle Daten sichern, eine Neuinstallation ist fällig. Beim Upgrade von Windows 7 verspricht Microsoft, dass Dateien und Einstellungen auf dem Rechner erhalten bleiben – mein Selbstversuch zeigt, dass dem in weiten Teilen tatsächlich so ist.

Fazit: Ich kann es nur empfehlen

Entsprechend positiv fällt mein Fazit aus: das Upgrade von Windows 7 auf Windows 8.1 ging reibungslos über die Bühne. Zwar mussten alle Programme neu installiert werden und einige Einstellungen im System, beispielsweise die Energieoptionen, erneut vorgenommen werden, jedoch dauerte dies in der Summe keine Stunde. Wer seine Daten vor dem Upgrade gut sichert, ob nun auf einer externen Festplatte oder in der Cloud, dem stehen wirklich viele positive Neuerungen ins Haus.

Ob die nahtlose SkyDrive-Implementierung, die endlich logische Navigation, die Schnelligkeit, die eigenständige SSD-Optimierung oder aber die vielen weiteren neuen (teils alten) Features: Windows 8.1 macht Spaß und ist so, wie Windows 8 von Anfang an hätte sein sollen. Als überzeugter, langjähriger und vor allem zufriedener Windows-7-Nutzer vermisse ich nichts. Im Gegenteil: Ich will Windows 8.1 nach wenigen Tagen schon nicht mehr missen.


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Über den Autor

Michael Müller

Michael tritt seit 2012 in über 140 Beiträgen den Beweis an, trotz seines Allerweltnamens real existent zu sein. Seit Abschluss seines Wirtschaftsstudiums arbeitet er als Kommunikationsberater für namhafte Technologie-Firmen, kann und möchte das Schreiben aber nicht sein lassen.

34 Kommentare

    • Klar, das geht auch. Ging mir ja aber eher um die langen Wege, die mit Maus (oder Finger) im Vergleich zu Windows 7 zurückgelegt werden müssen – und Windows 8.1 eben genau damit Schluss macht.

  • O_o Installation von einem optischen Datenträger….? Wie altmodisch Herr Müller 😉

    Das USB-Tool von Win7 funktioniert auch für Win8 und 8.1

  • Der „Update auf Windows 8.1“-Link führt zum 8.1 Preview download!
    Mir wird Version 8.1 auch noch nicht als Windows Update bei meiner 8.0 Version angezeigt.

    • „Mir wird Version 8.1 auch noch nicht als Windows Update bei meiner 8.0 Version angezeigt.“

      Das wird auch nie passieren – du musst es über den Windows Store herunterladen. 😉

  • 1. Für schnelles AN/AUS legt man sich einfach ein Icon in die Schnellstartleiste.

    2. Den Startbutton incl. Programmleiste gab’s auch optional („StartmenuX“).

    3. Direkt auf den Desktop ging ebenfalls mit StartmenuX.

    Ein Update von 8.0 auf 8.1 ist aus meiner Sicht daher unnötig.

  • windows 8 läuft auf meinem laptop deutlich schlechter als noch windows 7. ich werds demnächst auch mal mit 8.1 versuchen. wenn das nicht besser ist, gehts wieder zurück zum bewährten win 7.

    • Ist mir bei meinem Laptop damals seltsamerweise auch aufgefallen. Bootvorgang rasend schnell, nach dem Login aber quälend langsam. Würde mich interessieren, wie sich 8.1 da jetzt schlägt.

      Wie erwähnt ist mein Heim-PC nicht unbedingt Referenz für die breite Masse, da die Systemplatte eine SSD ist.

  • 280 Okken für ein Betriebssystem? Nicht wahr oder?

    Wie war das mit Apple und teuer?

    Mal ganz ehrlich findet ihr das wirklich schön? Ich meine schön im Sinne von SCHÖN. Boaaaah.

  • Naja, ich weiß nicht…
    Du schreibst viel von „Neuerungen“, aber was sind denn die Neuerungen, außer diese schrecklichen Kacheln? Ich hab noch nichts entdecken können, was Windows 8.1 kann, was Windows 7 aber nicht kann. Und Windows 8.1 ist ja wirklich schrecklich häßlich! OK, Geschmäcker sind verschieden…
    Also ich denke ich werde Windows 8.x komplett aus lassen und hoffe, daß Windows 9 wieder besser und nützlicher wird.
    Schade…

    • Für mich ist alleine schon die verbesserte SSD-Unterstützung ein großes PRO für Windows 8. Doch das ist lange nicht alles.

      Außerdem der meiner Erfahrung nach verbesserte Standardtreiber-Support, die witzigen und wirklich praktischen Metro-Apps (Stern, Tagesschau, SkyScanner, MeinProspekt), das schnelle Booten, der integrierte Viren- und Malwareschutz, die nahtlose SkyDrive-Implementierung samt Schnittstelle zu Office 2013, die Push-Integration des Win8-Kalenders mit Outlook.com (funktioniert am Rechner, online auf Outlook.com und auf meinem iPhone einwandfrei), die schnörkellose Optik (Geschmackssache, du sagst es), der subjektive Geschwindigkeitszuwachs beim alltäglichen Arbeiten / Starten von Anwendungen, die überarbeitete Netzwerkumgebung (neuerdings sehe ich den FRITZ! MediaServer im LAN sogar im Windows-Explorer)… um dir spontan ein paar Neuerungen von Windows 8.1 zu nennen, die ich richtig gut finde und nicht mehr missen möchte.

      Am Ende bleibt es jedem selbst überlassen, mit welchem OS er arbeitet. Für mich ist Windows 8.1 sehr gelungen. Vielleicht nicht perfekt, aber ein logischer und gelungener Fortschritt im Vergleich zu Windows 7.

  • Ich habe von Win 7 auf Win 8/8.1 upgedatet. Jetzt ist auf meiner Festplatte ein Verzeichnis Windows.old mit ca. 18 GB dazugekommen. Das möchte ich gern wieder loswerden. Löschen geht nicht. Wie geht’s denn dann?

    • Arbeitsplatz –> Rechtsklick auf die Systempartition (C:), Eigenschaften –> Bereinigen –> Systemdateien bereinigen –> Dort nen Haken setzen bei „Vorherige Windows-Installation(en)“ –> OK –> Fertig.

      Adminrechte sind dafür nötig.

      Viel Erfolg 🙂

  • Also meine SSD funktioniert auch unter Windows 7 hervorragend und ich hab auch keine Probleme mit Treibern.
    Ne, also eine wirkliche Neuerung kann ich nicht erkennen. Skydrive, Office oder Fritz nutze ich nicht und Apps gehören aufs Handy, nicht auf den PC 😉
    Schön daß Windows 8.x noch ein paar Fans finden konnte, aber ich bleib erst mal bei Windows 7 und warte auf ein Betriebssystem mit für mich interessanten Neuerungen 😉

    • Unter Win7 sind viele Einstellungen noch manuell durchzuführen, die Win8 von selbst vornimmt (bspw. Optimierung, Defragmentierung, Indizierung). Die Unterstützung von SSDs an sich läuft auch unter Win7 problemlos ab.

      Alles Geschmackssache. Win7 ist top, keine Frage. Aber mir war’s nach was Neuem. Ein Glück, dass Win 8.1 mir das bieten konnte 🙂

  • Hallo,

    also ich habe mir das Update am Wochenende installiert, vorher lief halt Win8. Mit Windows 8 war nicht top zufrieden, wie schon an vielen Stellen beschrieben macht man bei vielen Dingen gefühlt mehr Mauskilometer und Klicks als vorher. Das nervte schon etwas am Anfang, aber eigentlich bin ich Neuem immer aufgeschlossenund mit der Zeit gewöhnt man sich halt an alles.

    Update lief wunderbar und schnell durch, keinerlei Probleme.

    Allerdings habe ich seitdem arge Probleme mit der Performance. Vorher lief eigentlich alles butterweich und schnell, jetzt sind an vielen Stellen Geschwindigkeitseinbußen zu melden. Es geht über Photoshop (Ruckeln beim Verstellen des Zoom-Faktors) über Adobe After Effects (Gesamtperformance verringert) und auch Spiele, die vorher wunderbar liefen, ruckeln jetzt wie Hulle. Treiber sind alle auf dem neusten Stand.

    Da ich jetzt keinen Rat mehr weiß und ich den Performanceeinbruch definitiv auf Windows 8.1 schiebe (weil vorher lief alles mit ordentlicher Performance) werde ich wohl jetzt doch wieder auf Windows 7 schwenken und, wie Birger es oben geschrieben hat, auf eine der nächsten Windows-Versionen hoffen.

    Es sei denn, irgend jemand hat noch eine glorreiche Idee woher dieser immense Leistungsabfall kommen könnte. Hardwaretechnisch wurde nichts verändert. (Quadcore AMD 3,2GHz, 16GB RAM)

    • Da das alles Anwendungen sind, die auf die Grafikkarte zurückgreifen, wird dort der Knackpunkt liegen. Ich würde noch ein, zwei Wochen warten, bis ein Treiber-Update kommt. Welche Grafikkarte hast du denn verbaut? Auch aktuellsten Treiber für Win8 installiert?

  • Nvidia GeForce 6xx, Treiber für Win8.1 (327.23 vom 19.09.) ist da drauf.

    Hast aber recht, alles Applikatioenn die auf ide Grafikkarte zurückgreifen, manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht 🙂
    Ich warte noch ne Woche ab, immer noch besser als alles neu zu installieren. Mal sehen ob da noch nachgelegt wird. 🙂

  • @Michael MNüller: das (kurze) Warten hat sich gelohnt, gerade den neusten Treiber runtergeladen (331.58 von heute) und alles ist gut. Manchmal muss mal einfach mal etwa Geduld haben – oder nicht direkt updaten, sondern mal ein bisschen Zeit ins Land streichen lassen 🙂

  • @Birger Schon alleine die schnörkellose Oberfläche und das übersichtlichere Startmenü waren mir ein Update von 7 auf 8 wert. Von der verbesserten Performance ganz zu schweigen. Da muss man gar kein Fan sein, sondern einfach nur schnell arbeiten wollen. Die Inkonsistenzen in der Oberfläche nimmt man schnell in Kauf, wenn man – wie ich – mit verschiedenen Geräten (mal mit, mal ohne Touch) arbeitet. Ich bin froh, zwischendurch auf dem jeweiligen Gerät jeweils in die andere Welt wechseln zu können.

  • Also ich finde Windows 7 auch schnörkellos. Habe aber auch das ganze aufgeblasene 3D-Zeugs deaktiviert 😉
    Und mit der Performance bin ich auch zufrieden! Windows selbst lädt dank SSD blitzschnell und ob ein Programm in 4 oder in 2 Sekunden lädt, ist mir auch egal. Bin ja nicht auf der Flucht ^^ Bei meinem alten PC mit Windows Vista hat der Boot beinahe 10 Minuten gedauert – sowas ist nervig! Ich würd daher gern mal wissen wie groß der Performanceunterschied zwischen 7 und 8.1 tatsächlich ist.

  • Ich habe das Update von 7 auf 8 in keiner Minute bereut.

    Am Anfang gab es ein paar Schwierigkeiten, wo ich was finde. Sogar das Herunterfahren war ein Problem, aber mittlerweile bin ich echt glücklich damit arbeiten zu können.

  • @Michael Müller

    Zitat
    Für mich ist alleine schon die verbesserte SSD-Unterstützung ein großes PRO für Windows 8. Doch das ist lange nicht alles.

    Das lese ich nun zum 2 mal. Was soll ich darunter verstehen?
    Also Windows 7 stellt sowohl Defrag als auch Superpreferech ab bei einer SSD. Ok hatte Win 7 damals auf der SSD neu installiert.

    In wie weit ist Win 8 mit SSD besser?
    Was Sie beschreiben, macht Win 7 zumindest beim Installieren auch.

    Der Punkt gegen Win 8 ist bei mir. Wenn ich wirklich alles was mir nicht gefällt umgestellt habe. Was auch nicht 100% geht. Dann habe ich für viel Geld was neues. Mit Neuerungen, die ich nicht brauche.

    Wir reden hier ja immerhin von 80 Ocken aufwärts.

    Wobei optisch man Win 8 lange nicht so anpassen kann, wie Win 8. Ich finde Win 8 sieht optisch wie Win 3.11 Reloaded aus. Aero Glas finde ich deutlich schöner.

  • Also für mich ist alleine der Geschwindigkeitszuwachs beim Starten von Programmen Gold wert. Auf dem Startbildschirm einfach cmd und ENTER, zack ist die Konsole offen, oder Systems, Pfeil runter und ENTER, ist die Systemsteuerung geöffnet, alles viel schneller und einfacher als unter Windows 7 in der Suche, die mehrere Sekunden braucht bis sie die richtigen Dinge anzeigt.

  • Was mich dabei noch interessiert ist, ich habe ja einen Original Key für Windows 7 Pro 64bit.

    Kann ich diesen nutzen oder muss ich mir eine neue Lizenz kaufen ?

    Habe die Blueversion auf meinem Bürorechner und läuft wirklich gut.

    Zuhause möchte ich auch gerne 8.1 nutzen also wenn mir jemand einen Tip geben kann dann schreibt mal!

    • Ich denke, dass der Key für Win7 bei 8 oder 8.1 nicht funktionieren wird. Die Keys früherer Windows-Versionen waren auch nicht untereinander kompatibel. Wäre dem so, würde sich Microsoft das eigene Geschäft auf Dauer ziemlich verhageln 😉

  • Moin,

    mein Notebook läuft auf Win 7. Habe mir dann 2012 ein Upgrade auf Win 8 gekauft (einschl. Key). Bin bisher aber nicht dazu gekommen den Update auf 8.0 durchzuführen. Wird der Schlüssel für 8.0 auch mit 8.1 laufen?

  • Mit dem Windows 8-Key kannst du nur Win8 installieren.

    Für eine saubere Installation einer Win8.1-ISO mit Win8-Key ohne vorherige Win8-Installation gibt es allerdings auch Anleitungen im Netz, die sich mit wenigen Zwischenschritten realisieren lassen. Fand ich allerdings kaum einfacher, als den Zwischenschritt über Win8.

  • Hi Leute, ich hab ne Frage und zwar, kann man, wenn man von Win7 auf Win8.1 geupdatet hat und einem das dann doch nicht gefällt wieder auf Win7 zurückgehen??

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