Relaunch von „werkenntwen“: Mit neuer Schreibweise und einer Prise Facebook gegen den Nutzerschwund

Tobias Gillen

Es war vermutlich nie so schwer, ein soziales Netzwerk erfolgreich zu betreiben wie heute. Mit Facebook als Platzhirsch ist der Markt weitestgehend gedeckt, Twitter und Google+ runden das Paket ab. Gerade von einem kleinen, deutschen Pendant erwartet man daher nicht besonders viel. Das Netzwerk werkenntwen aber möchte es noch einmal wissen.

wkw

Neue Schreibweise

Nein, werkenntwen wird nicht mehr mit Bindestrichen geschrieben, es ist jetzt ein Wort. Moderner soll das sein, irgendwie cooler. Genau wie das neue Logo und die neue Website, die das Netzwerk und dessen Betreiber, RTLinteractive, nun relauncht haben. Dabei scheint der Fokus auf mobilen Endgeräten zu liegen.

Denn die Seite ist nun responsive. Bedeutet: Sie passt sich jeder Bildschirmgröße an und ist somit für Smartphone und Tablet optimiert. Getreu dem Motto „besser spät als nie“ kann man werkennwen nun quasi als Web-App nutzen – noch nicht ganz ruckelfrei, dafür aber ohne nervigen Zoom-in und Zoom-out.

Jetzt sichern: 100+ KI-Codes

Lass dich mit unserem Tech-Briefing UPDATE bei KI und den Tech-News von morgen nicht abhängen – kostenlos täglich in der Inbox von über 13.000 Lesern.

100+ virale KI-Codes PDF

Gratis zur Anmeldung:
PDF · 100+ virale KI-Codes

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.

Annäherung an Facebook

Außerdem nähert sich das Netzwerk an Facebook an: Künftig gibt es auch einen „Mögen“- und einen „Teilen“-Button. Zudem eine Onlinestatus-Funktion, downloadbare Nachrichtenverläufe und weitere nicht-so-wirklich-das-große-Ding-Ideen. Bewundernswert ist aber, wie RTLinteractive und das Team hinter werkenntwen für den Erhalt der Seite kämpfen.

Schließlich sinken die Besucherzahlen seit Jahren von Monat zu Monat weiter. Inzwischen verzeichnet das Unternehmen noch rund 24,7 Millionen Visits pro Monat bei 9,6 Millionen Nutzern. Damit ist werkenntwen zwar für ein deutsches Netzwerk noch gut dabei, im Vergleich der Besucherzahlen von allen sozialen Netzwerken in Deutschland liegt es aber nur noch auf Rang 11 – hinter den üblichen Verdächtigen und sogar Odnoklassniki, einem russischen Online-Netzwerk.

Grafik wkw

Mit dem Relaunch soll werkenntwen also noch mal Fahrt aufnehmen. Der Versuch ist aller Ehren wert, allerdings ändert das nichts an der Tatsache, dass Facebook den Markt deutlich beherrscht. Wer dem großen Trubel beim US-Riesen aber zumindest vorübergehend entschwinden möchte, der kann der neuen werkenntwen-Seite ja einfach mal einen Besuch abstatten.

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,38 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

Bild: Screenshot; Grafik: Statista

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
Referent Social Media Kommunikation (m/w/d)
Paritätischer Wohlfahrtsverband Niedersa... in Hannover
Software Quality Engineering Specialist (m/w/d)
European Medicines Agency in Amsterdam
Werkstudent Kommunikation / Online-Marketing ...
ADAC in Weßling
Senior SEA Manager – Digital Marketing ...
Instaffo GmbH in Berlin
Head of Marketing „Brand, Digital &...
LivEye GmbH in Berlin
(Junior) Manager E-Commerce & Content (m/...
Semikolon GmbH in Hamburg
(Junior) Manager E-Commerce & Content (m/...
Leuchtturm Gruppe in Geesthacht bei Hamburg
SEO Digital Marketing Consultant (Mensch)
Instaffo GmbH in Berlin
Teile diesen Artikel
Folgen
Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking und BASIC thinking International. Seit 2017 leitet er zudem die Medienmarke FINANZENTDECKER.de.