Pornoseiten und PC-Verleih: Studie untersucht Gründe für Malware-Befall bei US-Managern

Tobias Gillen

Ich musste ein wenig schmunzeln, als ich gerade die Ergebnisse einer Studie des Sicherheitsunternehmens „ThreatTrack“ las. Das Unternehmen hat unter anderem untersucht, wie Malware ihren Weg auf die Rechner von US-Managern findet. Mit überraschendem (?) Ergebnis.

Bildschirmfoto 2013-11-12 um 16.18.35

56 Prozent durch Phishing-Mails

Eigentlich würde man von altgedienten Managern mehr Verantwortungsbewusstsein erwarten. Zum Beispiel den Daten der Kunden gegenüber. Allerdings ist es damit wohl nicht allzu weit her – zumindest in den USA. Das legen jedenfalls die auf Befragungen von 200 IT-Sicherheitsbeauftragten kleinerer bis größerer US-Unternehmen basierenden Studienergebnisse nahe.

Der Schwerpunkt lag dabei auf Themenfeldern Malware-Indikation, Ursachen für den Befall und die Malware-Analyse. Das mit Sicherheit spannendste Ergebnis der Umfrage sind dabei natürlich die Gründe. Wie also kam die Schadsoftware typischerweise auf die Rechner der Manager?

Jetzt sichern: 100+ KI-Codes

Lass dich mit unserem Tech-Briefing UPDATE bei KI und den Tech-News von morgen nicht abhängen – kostenlos täglich in der Inbox von über 13.000 Lesern.

100+ virale KI-Codes PDF

Gratis zur Anmeldung:
PDF · 100+ virale KI-Codes

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.

Mit 56 Prozent an vorderster Front stehen dabei Links in Phishing-E-Mails. Ok, kann zwar passieren, ist mit etwas Vorsicht aber eigentlich meist vermeidbar. Zweithäufigste Ursache sind infizierte Geräte, die an einen Firmenrechner angeschlossen wurden sowie an dritter Stelle der Verleih eines Arbeitscomputers an Familienmitglieder (was die dann mit dem Rechner gemacht haben, wurde leider nicht gefragt).

Pornoseiten auf Platz 4

Wirklich interessant wird es aber erst jetzt: Immerhin 40 Prozent der Sicherheitsbeauftragten mussten mindestens einmal Malware von einem Firmen-PC entfernen, die nachweislich von Pornoseiten stammte. Offenbar nutzt der ein oder andere hochrangige Manager sein Büro also auch regelmäßig, um hin und wieder etwas zu „entspannen“. Auf dem fünftem Rang liegt dann noch die Installation einer „bösartigen“ Anwendung, die ein Drittel aller Admins bereits beschäftigte.

Aber bevor ein falscher Eindruck entsteht: Plumpes Manager-Bashing ist hier wirklich fehl am Platze. Schließlich soll das Phänomen bei anderen Berufsgruppen ebenfalls recht verbreitet sein – und führt auch dort hin und wieder folgenreich dazu, dass jegliche Vorsicht außer Acht gelassen wird.

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,38 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

Bild: Screenshot

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
(Senior) Paid Social Marketing Manager (m/w/d)
Instaffo GmbH in München
Head of Social Media (m/w/d)
Instaffo GmbH in Mülheim-Kärlich
Paid Social Manager (m/w/d)
Instaffo GmbH in München
Digital Marketing Manager (m/w/d) – Website, ...
Mpire GmbH in Backnang bei Stuttgart
(Senior) Social Media Manager:in (m/w/d)
Potluck GmbH in Hamburg
Performance Marketing & Social Media Mana...
Landhaus Walter in Hamburg
Senior CRM (HubSpot) & Marketing Automati...
Quantum-Systems GmbH in Gilching, Bayern, Germany
Senior Berater Datenschutz / Jurist (m/w/d)
DSN GROUP in Stuttgart, Würzburg
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Folgen
Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking und BASIC thinking International. Seit 2017 leitet er zudem die Medienmarke FINANZENTDECKER.de.