#AmazonCart: Per Hashtag in den Warenkorb

Tobias Gillen

AmazonCart

Amazon und Twitter wollen das Online-Shopping-Erlebnis sozialer und unkomplizierter gestalten. Per Hashtag können Nutzer bald Waren von Twitter aus in den Warenkorb von Amazon befördern – ganz ohne Amazon aufzurufen.

#AmazonCart

Bisher war es so, dass man ein interessantes Produkt direkt öffnen musste, um es dann zu bestellen. War man unterwegs, konnte man es in einem Read-it-Later-Dienst speichern oder den Tweet favorisieren. Nun muss man sich um all das nicht mehr kümmern.

Sobald man die beiden Accounts verknüpft hat (dafür ist die Rechteeinräumung nötig), kann man per Reply auf einen Tweet, in dem ein Amazon-Link (bislang nur bei amazon.com-Links, länderspezifische Adressen funktionieren noch nicht) zu finden ist, das Produkt automatisch im Warenkorb ablegen. Dadurch wird noch kein Kauf getätigt, man muss später noch einmal über den Warenkorb schauen und es explizit kaufen. In dem Antwort-Tweet muss das Hashtag #AmazonCart verwendet werden. Ist die Aktion erfolgreich, bekommt der Nutzer vom Account @MyAmazon eine Bestätigung respektive eine Benachrichtigung, wenn der Artikel nicht auf Lager ist.

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Dadurch teilt der Nutzer allerdings auch öffentlich mit, welche Produkte er kaufen wird – eine interessante Information etwa für Werbetreibende, wenn diese Informationen im großen Stil abgefangen werden können. Amazon hofft beim Social-Shopping wohl auf mehr Umsatz, schließlich teilen sich kennende Nutzer nun miteinander, was sie gerne kaufen. Dadurch könnte eine Art Kettenreaktion entstehen.

Einige Beispiele haben Amazon und Twitter im folgenden Werbeclip gesammelt:

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Bild: Screenshot Video

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Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking und BASIC thinking International. Seit 2017 leitet er zudem die Medienmarke FINANZENTDECKER.de.