Virtueller „Jurassic Park“: In Neuseeland sollen ausgestorbene Tiere zum Leben erweckt werden

Jürgen Kroder

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Auf Kickstarter gibt es mal wieder ein interessantes Crowdfunding-Projekt. Dieses soll zwar „nur“ in Neuseeland umgesetzt werden, trotzdem ist es meiner Meinung nach faszinierend. Und wegweisend für Projekte rund um den Globus.

virtual-moa

 

Wiederauferstehung des Moas

75% von Neuseelands Vogelarten sind ausgestorben. Darunter auch der Moa, eine Riesenvogel-Art, vergleichbar mit dem afrikanischen Strauß oder den australischen Emus. Und wer war für das plötzliche Verschwinden der Laufvögel verantwortlich? Höchstwahrscheinlich der Mensch. Besser gesagt, die Einwanderer, die im 13. Jahrhundert Neuseeland bevölkerten.

Nun ist es wieder am Menschen, die ausgestorbenen, urzeitlichen Vögel zum Leben zu erwecken. Nicht durch Genetik wie in Steven Spielbergs „Jurassic Park“, sondern durch andere moderne Techniken: Die Initiatorin Mel Langlotz will im Neuseeland den ersten virtuellen Vogelpark eröffnen. Die Idee ist, dass im „Otorohanga Kiwi House & National Bird Park“ auf den Smartphones und Tablets Moas herumlaufen sollen. Das will Langlotz durch die Entwicklung einer speziellen AR-App ermöglichen.

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Augmented Reality bietet sich perfekt dafür an, unsere Umgebung zu bereichern. Wenn man Pinguine den Weg zum Zoo zeigen lassen kann (wir berichteten kürzlich darüber), dann sind virtuelle Moas ebenso denkbar. Hierfür sollen die bis zu zwei Meter hohen Tiere so als 3D-Modelle nachgebildet werden. Damit den potentiellen Besuchern des virtuellen Tierparks etwas geboten wird, wird das Verhalten der Moas so natürlich wie möglich umgesetzt. Laut den Planungen laufen sie herum oder gehen auf Nahrungssuche. Sogar an die Implementierung ihrer natürlichen Feinde, den Haastadlern, wird gedacht.

Virtuelle Vögel könnten nur der Anfang sein!

Wie so oft fehlt es bei diesem Projekt nicht an technischem Know-How. Das ist laut Langlotz vorhanden. Und wie man auf dem offiziellen Blog sehen kann, geht es wohl ganz gut voran. Woran es mangelt, ist wie immer das leidige Thema Geld. 250.000 neuseeländische Dollar (umgerechnet zirka 160.000 Euro) werden benötigt. Aber auf Kickstarter liegt das Ziel bei nur 5.000 NZD. Also recht niedrig. Warum das so ist, erschließt sich mir nicht. Vielleicht ein Fehler? Oder wird die niedrige Schwelle psychologisch genutzt, um das  Ziel für begeisterte Pledger schaffbar zu halten?

Wie auch immer. Mir gefällt das Vorhaben. Denn sollte es erfolgreich sein, wäre das die Vorlage für weitere derartige Projekte. Vielleicht werden in ein paar Jahren weltweit virtuelle Parks aus dem Boden sprießen und uns die Dinos zurück bringen? Ich fände das genial.

Apropos: Bevor mich jetzt Paläontologen schlagen – ja, ich weiß, dass Moas nicht im Erdzeitalter Jura gelebt haben und somit meine Überschrift des „Jurassic Park“ nicht 100%ig korrekt ist! 😉

Bild: Otorohanga Virtual Bird Park

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Jürgen bezeichnet sich als Blogger, Gamer, Tech-Nerd, Autor, Hobby-Fotograf, Medien-Junkie, Kreativer und Mensch. Er hat seine unzähligen Hobbies zum Beruf gemacht. Und seinen Beruf zum Hobby. Obwohl er in Mainz wohnt, isst er weiterhin gerne die Maultaschen aus seiner Heimat.