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Neustart! Wir starten den offenen Prozess „BASIC thinking 3.0“ – und brauchen dafür eure Hilfe

BASICthinking 3.0
geschrieben von Tobias Gillen

BASICthinking 3.0

Es gibt Neuigkeiten in eigener Sache. Wir wollen uns verändern. Wir wollen wieder hin zu mehr Meinung, mehr Statement, mehr „klarer Kante“. Dafür starten wir den offenen Prozess “BASIC thinking 3.0″ mit euch zusammen. Und stellen uns intern um.

Wir sind ein Blog. So viel ist sicher. Aber auch ein Blog kann manchmal etwas einstauben. Konzeptionell war das bei uns der Fall, wir haben nicht mehr das gemacht, wofür wir einst geliebt wurden, sondern uns in der Masse der Informationen und Möglichkeiten etwas verloren. Nun wollen wir mit einigen Änderungen wieder neu durchstarten – und hoffen dafür auf eure Hilfe.

„BASICthinking 3.0“ – was ist das?

Unter „BASIC thinking 3.0“ wollen wir künftig regelmäßig über unseren Modernisierungsprozess berichten. Wenn man so will, dann ist „BASIC thinking 1.0“ die Zeit vom großartigen Robert Basic, dem Gründer der Seite, „BASIC thinking 2.0“ die Zeit seit 2009, als die Seite für knapp 50.000 Euro an uns verkauft wurde und nun wollen wir in Version 3.0 wichtige Schritte gen Zukunft gehen.

Das bedeutet aber nicht, dass wir uns jetzt hinter unseren Bildschirmen und Schreibtischen verstecken und hektisch alles umstellen, was nicht niet- und SEO-fest ist. Wir wollen vielmehr einen offenen Prozess. Mit euch. Mit uns. Wir alle zusammen. Dafür werden wir regelmäßige Updates für Änderungen geben, euch noch regelmäßiger um eure Meinung und euren Input fragen und mit euch in den Dialog treten. Wir wollen euch die Gelegenheit geben, das neue BASIC thinking mitzugestalten.

Was soll konkret passieren?

Wir sind uns wohl unstrittig darüber, dass die Seite an sich ein paar Veränderungen braucht. Das fängt in der Seitenleiste an und hört im Footer auf. Die Menü-Struktur im Header haben wir bereits angepasst. Aber auch am generellen Design wird sich bei Zeiten was ändern, ebenso an der mobilen Ansicht.

Wichtiger als das aber ist uns der konzeptionelle Teil. Wir wollen keine Nachrichten mehr schreiben. Wir wollen zu unseren Ursprüngen zurück, Meinungsanstöße geben, exklusive Inhalte produzieren, Diskussionen mit euch anregen und eingehen. Aber auch mal neue Formate ausprobieren, E-Books, Podcasts, Chats oder feste Kolumnen für die einzelnen Autoren. Wir wollen wieder mehr „klare Kante“ statt meinungsloser Shortreads.

Da haben wir Bock drauf. Und wir erhoffen uns euer Vertrauen und eure Geduld sowie euren konstruktiven Input, um das alles umzusetzen. Grenzen sind uns im Netz fast keine gesetzt. Und davon wollen wir nun endlich profitieren und Gebrauch machen.

Personelle Änderungen

Dafür wird sich aber auch personell etwas ändern. Michael Frenzel, vorher freier Redakteur bei mehreren Tageszeitungen und Magazinen sowie zuletzt Leiter der Unternehmenskommunikation bei 1&1, hat im Sommer seine Arbeit als Herausgeber von BASIC thinking und unserem Partnerportal onlinekosten.de aufgenommen. Zudem werde ich, langzeitiger Autor hier, ab sofort die Redaktionsleitung von Jörg Schamberg übernehmen, der sie in den letzten Monaten interimsweise neben seiner Aufgabe als Leiter von onlinekosten.de innehatte.

Die konzeptionelle Umstellung ist das Ergebnis eines internen Prozesses, der viel Arbeit und Nerven gekostet hat. Und nun wollen wir unsere Ideen und vorallem auch eure Ideen und Wünsche umsetzen.

Wir hoffen dabei auf eure Unterstützung! Vielen Dank!

(Hier die offizielle Pressemitteilung von hauspresse.de)

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Über den Autor

Tobias Gillen

Tobias Gillen ist seit August 2014 Chefredakteur und seit Mai 2015 Geschäftsführer von BASIC thinking. Erreichen kann man ihn immer per E-Mail oder in den Netzwerken.

41 Kommentare

  • Wieder eigene Meinung statt umformulierter Pressemitteilungen? Nehm‘ ich. 🙂

    Im Ernst: Konzepte statt Produkte vorstellen, Best Practices dokumentieren, auch mal scheinbar Selbstverständliches hinterfragen, Qualität vor Word Count, Konkretes statt Vermutungen, Innovatives nur feindosiert, auch mal menschelndes … das fände ich prima, weil eher wieder BT 1.0 ;-))

    Bin gespannt, wie die Leser bei dieser Aktion reagieren …

    Gruß
    Ein Stammleser 🙂

  • Ich fand in jüngster Vergangenheit vor allem die Testberichte und Erfahrungen lesenswert, in welchen Geräte (Laptop/Staubsaugeroboter) über eine längere Zeit getestet wurden.

  • Naja Ihr habt euch doch in den letzten Jahren ab und an neu erfunden.
    Kenne euch seit der Übernahme v. RB.

    Da hatten wir die Umstrukturierung zum Team, dann wieder zur One Man Show, dann mal wieder zum Team. Es gab ne neue WebSeite und dann sind wir in Heute.

    Insbesondere auf Twitter gab es „lustige“ Hashtag-Overflows zu begutachten und aktuell die nervigen ReTweets v. euren eigenen Tweets.

    Ehrlich gesagt habe ich über BT sehr gute Blogger kennengelernt welchen ich zum Teil auch nach BT treu geblieben bin, da wie Ihr selbst gemerkt habt ab und zu mit in dem Nachrichtenbrei untergeht verliert natürlich auch der Blog ein wenig an Relevanz, auch wenn es weiterhin mein Lieblingspaket an Informationen bietet.

    Mich pers. interessiert es nicht wie die WebSeite ausschaut und wie diese aufgebaut ist. Ich finde mich immer über Twitter direkt auf dem Beitrag wieder und hätte ich nicht letztens nach der Kontaktseite gesucht hätte ich die Startseite seit Jahren nicht besucht.

    Wenn Ihr euch weiterhin im Bereich der Top-Themen aufhalten möchtet müsstet Ihr einen guten Weg zw. Schnelligkeit und Recherche finden.
    Ggf. einen Schnellschuß veröffentlichen, diesen auch entspr. kennzeichnen und dann aber auch den Bloggern, Redakteuren die entspr. Zeit geben den Artikel zu verfassen und zu recherchieren. Über die Zeit stachen immer wieder mal ein paar Blogger raus welche durch wirklich tiefgründige Recherche überzeugten, welche aber ehrlich gesagt auch nicht mehr dabei sind.

    Ich hoffe dass ich BT3.0 noch mit entdecken darf, denn Ihr versucht mich gerade mit euren ständigen Retweets eurer Tweets zu vergraulen.

    Es ist schön wenn Ihr Rivva, Echobot und 10 weitere Personen pro Artikel mit einem RT belohnen wollt dafür, dass diese euch in Ihrem Twitterfeed erwähtnt habt, aber scheinbar vergesst Ihr, dass jeder eurer Leser damit den Selben Artikel 10x zum Lesen bekommt. Das ist Redundant! Vielfach!

    lg

    • Hi Kai,

      wir müssen beim Retweeten ein Mittelmaß finden, da gebe ich dir recht. Wir versuchen aktuell, die Artikel über den Tag zu verteilen, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Dass das für einige Nutzer dann redundant ist, bleibt nicht aus. Gib uns etwas Zeit, einen Mittelweg zu finden, der für alle akzeptabel ist.

      Danke dir! Grüße!

  • Hatte früher hier täglich gelesen, jetzt vielleicht einmal im Monat oder seltener

    Meine Gründe
    – Abgang von Jürgen
    – statt ihm zig Autoren, nicht mit ihnen warm geworden, keine klare Linie mehr
    – Layout: Header werden nicht wie üblich farblich als gelesen gekennzeichnet.
    Ich komme später zurück auf die Seite, sehe dann nicht auf einen Blick, was neu ist und was nicht. Klingt vielleicht kleinlich, aber das hat es mir das Lesen hier vermiest…

    Alles Gute für Euch und BT, vielleicht komme ich dann öfters vorbei.

  • Seht es mir bitte nach, aber der Hilferruf hat nach den ganzen Umfragen in den letzten paar Wochen nur wenig Flughöhe über einer redaktionellen Bankrotterklärung. Zunächst mal ist es vielleicht nicht unbedingt zielführend die Nutzer zu befragen, denn dann kommt absehbar mutloser Einheitsbrei und ein dem Trend nachlaufendes Format heraus.
    Einen Trend zu finden ist schwer und ihn zu setzen unendlich viel schwerer. Nachdem der Bloggründer das Blog verkauft hatte, gab ich dem Format noch zwei Jahre bis die Kuh bis zur Sedo-Platzhalter-Seite runtergemolken wurde. Das war weit daneben und dafür zolle ich euch Respekt.

    Ich weiß nicht wie stark der Einbruch ist, der euch zu diesen Maßnahmen treibt, oder ob einfach nur kein für die kaufmännische Leitung ausreichendes Wachstum vorhanden ist.

    Was mir auffällt sind ein paar Web-1.4- und 2011-Unarten:
    Eure Seite klebt am linken Rand, wo selbst unbekannte Blogs schon mit responsive-Designs auffwarten. Die Google-Anzeigen und die (aktuell) Ford-Werbung stehen sich gefährlich nah, so dass Ihr den Besucher mit 1/3 Whitespace rechts von der Seite, 1/3 Werbung und 1/3 Menü oder Designelementen empfängt. Will sagen: Das Design kommt zumindest auf meinem mikrigen Notebook sehr unaufgeräumt rüber und bei den Themen hängt ihr zum Teil zwei Tage hinter der Welle. Da ich keine (normalen) sozialen Medien konsumiere, gehe ich davon aus, dass es zum Teil eher 3 Tage sind.

    Daher wäre meine Empfehlung, das Design so umzustellen, dass Ihr eure wirtschaftlichen Ziele zwar nicht dem Benutzerwillen opfert oder es wie Gutjahr mit einer „fairen“ Paywall probiert, aber zumindest auf dem ersten Bildschirm etwas mehr Nutzcontent habt. Dann solltet ihr Themen eindeutiger besetzen. Da hat euer Profil an Schärfe verloren mitunter muss man bei einem Browser mit User-CSS nochmal nachschauen ob ich in einem SEO-Blog, bei Netzwertig, bei Netzpolitik.org oder Basic Thinking gelandet bin. Wenn das Profil eindeutiger ist, tritt auch der Zwang zur Aktualität in den Hintergrund.

    Und: versucht mal ob ihr einen Anzeigekunden findet, der euch eine statische Einbindung im RSS-Feed bezahlt und euch einen Full-Feed ermöglicht.

    • Hi Falk,

      „denn dann kommt absehbar mutloser Einheitsbrei und ein dem Trend nachlaufendes Format heraus“ – Dem möchte ich widersprechen, denn wir werden schon unsere eigenen Impulse setzen. Aber es kann doch dennoch sinnvoll und hilfreich sein, den Leser – euch – zu fragen, was er anders machen würde und sich wünscht. Das werden wir dann diskutieren und unsere Schlüsse daraus ziehen. Es geht hierbei auch nicht um mangelnde kaufmännische Leitung oder Geld, sondern darum, dass die interne und externe Stimmung wieder besser geht und wir uns wieder positionieren. Deinen Input zur Seite habe ich so auch schon auf der Liste gehabt und werde das mit berücksichtigen, wenn wir zeitnah am Design arbeiten werden.

      Danke dir!!!

  • In den letzten Monaten habe ich hier auch kaum noch reingeschaut. Langweilige Allerweltsnews und Produktvorstellungen reizen nicht zum vorbeisurfen. Das es mir nicht allein so ging, merkte man an den 0 Kommentaren unter den meisten News. Ich bin gespannt… 😉

    • Also „unter den meisten News“ kann ich so nicht bestätigen. Aber ja, es ist ein Rückgang spürbar. Daran müssen wir nun arbeiten. Ich hoffe, du hast noch etwas Geduld mit uns und schaust wieder häufiger vorbei! 🙂

  • Viellicht etwas spät.
    Ich habe auch in letzter Zeit hier weniger reingeschaut. Die Gründe sind wie oben schon beschrieben ähnlich:
    Der Inhalt gleicht hier mehr umgeschriebenen Pressemeldungen oder „Galileo / Taff“ Gadget-Vorstellungen. Der beste Artikel war in letzter Zeit noch der Testbericht vom Saugroboter.
    Wo sind die Diskussionen hin, etwa vom Jahre 2012 „Abgespeist: Foodwatch stellt dreisteste Werbelügen 2012 zur Wahl“. Dort wurde im Kommentar noch fleißig diskutiert.
    Auch ohne Jürgen Vielmeier sollte es doch möglich sein zur alten stärke zurückzukehren.

    • Genau da wollen wir wieder hin. Wir wollen trotzdem den Gadget/Crowdfunding-Markt nicht außer achht lassen und werden dort weiter Dinge vorstellen und kritisch begleiten. Aber vielleicht müssen wir die Artikel dort etwas runterschrauben, vielen Dank für dein Feedback!

  • Was mich interessieren würde: Welche Themen würdet ihr lesen wollen _und_ dann auch noch anklicken? Denn was wir Menschen uns theoretisch wünschen und wie wir in der Praxis wirklich handeln, sind meist zwei Paar Stiefel!

    Beispielsweise beschweren wir uns über den Verfall des Niveaus im Fernsehen, aber trotzdem schalten Millionen bei RTL, RTL2 & Co rein und keiner schaut ARTE oder 3Sat.

    Deswegen bitte ich, intensiv in euch zu gehen und ehrlich zu antworten!

  • Seit Abgang von Jürgen gibt es hier im Blog keine interessanten Beiträge mehr.
    Auch die mobile bzw. responsive Umsetzung des Blogs fehlen.

  • Zurzeit besuche ich BT nur noch aus Gewohnheit einmal wöchentlich, weil ich quasi seit Anfang mitlese und alte Gewohnheiten…

    Ich wünschte es wäre anders, aber ich kann leider wenig Gutes finden.
    Was mich am meisten stört sind folgende Punkte:

    – Die Inhalte sind langweilig und größtenteils völlig anspruchslos (z.B. Fototutorials und „Analysen“)
    – Falls mal ein Review von irgendetwas kommt ist das zu kurz und viel zu oberflächlich
    – DIe Artikel sind inhaltlich teilweise nervig schlecht recherchiert und einfach fehlerhaft (siehe dazu meine Kommentare in der letzten Zeit)
    – Meinungsartikel sind schlecht durchdacht und argumentiert

    Das klingt hart, aber ich hoffe einfach, das ändert sich wieder, denn in Deutschland gibt es einfach zu wenige gute Technologie(meinungs)blogs. Und die, die es gibt sind einfach schwachmatisch. Ich werde weiter vorbeigucken.

    Was ich persönlich mir wünschen würde sind tiefere und ausargumentierte Analysen, gerne auch mit der persönlichen Meinung des Autors, aber das ist immer ein schmaler Grat, denn das muss dann schon sehr gut argumentiert sein. Außerdem darf so ein Artikel auch nicht ausschließlich die Meinung des Autors enthalten sondern das nur nach Abschluss einer Gegenüberstellung von Expertenmeinungen.

    Naja, viel Glück jedenfalls.

  • Achso und Autorennamen wie fX oder Mister X? Wie soll man denn dazu als Leser eine Verbindung aufbauen? Das klingt als ob hier irgendwelche 13jährigen DDOS-Skriptkiddies schreiben.. und ehrlich gesagt so lesen sich auch die ensprechenden Artikel.

    Z.B. https://www.basicthinking.de/blog/2014/09/04/cameltoechallenge-ist-das-der-ultimative-mega-trend-nach-der-ice-bucket-challenge/

    Interessant ist auch, dass mein Kommentar da scheinbar nicht freigeschaltet wurde. Kommentaranzahl: 4, aber es sind nur drei da und meiner fehlt.

  • Heute früh habt ihr euch noch über Cat Content aufgeregt und gleichzeitig genau damit den Artikel beworben. Und ein paar Stunden später schreibt ihr, dass ihr euch ändern und wieder qualitative Beiträge bringen wollt. So ganz sehe ich das leider noch nicht. Ich mag weder die umgeschriebenen Heise-News, noch die Beiträge über uninteressante Gadgets und Kickstarter-Kampagnen, in denen ihr nur sagen wollt, wie uninteressant diese wirklich sind (Useless Can, CamelToeChallenge, …).
    Ihr wollt zum Ursprung, und das finde ich super. Ihr wollt neuen Input von den Lesern, aber den braucht ihr gar nicht. Vergleicht bitte genau den Inhalt von damals mit dem von heute, und findet heraus, was schiefgelaufen ist.
    Und dass ein so technikaffiner Blog erst gegen Ende 2014 erkennt, dass eine mobile Ansicht nicht verkehrt wäre, spricht auch nicht für euch.

    Es kommt viel Arbeit auf euch zu, und ich hoffe, dass die Seite in meinem Feed bleiben darf 😉

  • Danke an alle für das bisherige Feedback! Egal, ob Lob oder Kritik – immer her damit! Denn nur, wenn man ehrlich und offen seine Meinung sagt, dann kann man etwas verändern!

    Trotzdem würde ich euch bitten, uns auch zu sagen, was euch (noch) an BT gefällt. Denn alles kann ja nicht schlecht sein. Immerhin seid ihr hier, lest unsere Artikel und gebt eifrig eure Kommentare ab 😉
    Also: Was findet ihr derzeit gut an uns? Was sollten wir verstärken bzw. weiter ausbauen?

    Ich bin auf euer Feedback gespannt!

    PS: Natürlich dürft/soll/müsst ihr uns weiterhin kritisieren!

  • Kurzer Einwurf von meiner Seite: Schade, dass viele Kommentatoren hier nur das Negative sehen. Blickt man zurück, wurden hier auf BT auch 2013 und 2014 zahlreiche sehr erfolgreiche Texte veröffentlicht, deren Reichweite und Social-Media-Shares enorm waren. Ich denke da an etliche Selbstversuche, Produkttests, Ratgeber (GTA V Money Guide, How To: iOS 7 Beta) sowie meinungsstarke Texte zu den Änderungen bei mitfahrgelegenheit.de, der wankenden Netzneutralität, oder den Gefahren von WhatsApp.

    Wir haben uns im Laufe von 2014 verloren. Dafür verantwortlich waren hauptsächlich Veränderungen in der Organisationsstruktur und im Team (für mich der Abgang meiner langjährigen Weggefährten Christian und Hayo sowie ganz konkret bei mir der Wegfall des Studentseins). Wir arbeiten jetzt mit großem individuellen Einsatz daran, das Herzblut von einst wieder einzufangen und zu bündeln. Ich denke, mit dem jetzigen Blogger-Team unter Leitung von Tobias sind wir da sehr gut aufgestellt.

  • Da habt ihr nach einem „offenen Prozess“ gerufen und nach einem Dutzend Kommentaren ist er schon zu offen und ihr beklagt euch, dass alle so negativ gestimmt seien: „Schade, dass viele Kommentatoren hier nur das Negative sehen“, „Denn alles kann ja nicht schlecht sein. Immerhin seid ihr hier“ – So ein Gejammer ist kein guter Einstieg in eine (dringend nötige) Neuorientierung. Im Übrigen: wenn man schon die Leser fragen muss, was und wie man bloggen soll …

    • Mir ging es nur darum, dass das Positive nicht aus dem Blick gerät. Denn Kritik muss nicht zwingend negativ sein, auch Positivbeispiele, Wünsche, Anregungen sind äußerst hilfreich für einen offenen Prozess.

  • @Daniel2: Er ist nicht zu offen. Nur bringt es nichts, wenn nur draufgehauen wird. Das haben wir intern schon genug, keine Sorge. Wie Michael und Jürgen schon sagten: Es ist nicht alles schlecht. Vieles, aber nicht alles. Und zu einer konstruktiven Auseinandersetzung gehören beide Seiten. Und wie von mir schon gesagt: Wir „müssen“ euch nicht befragen, wir WOLLEN euren Input. Nimm das an und gib ihn uns, damit wir was draus machen können oder lass es. Aber wenn du es lässt, dann spar dir bitte auch solch einen Kommentar. Wir versuchen hier unter neuer Leitung und Herausgeberschaft was zu ändern und erwarten dafür Geduld und Verständnis. Wäre es nicht einfacher, uns dabei zu unterstützen statt draufzuhauen? Mal zu würdigen, dass da eine Erkenntnis gereift ist und ein paar Jungs versuchen, das Blatt wieder zu wenden? Nicht falsch verstehen: Ich kann jeglichen Ärger und jede Missstimmung bzgl. der Entwicklung verstehen. Aber wir öffnen uns euch nicht umsonst. Wir haben verstanden!

  • Ich würde mehr Geschichten zu einem Produkt lesen, statt die hier oft „geforderten“ Produkttests. Ist einfach interessanter und bringt die Leser eher wieder vorbei zu schauen. Beispiel, nicht nur die Funktionen und Modelle der neuen Smartwatch erwähnen, sondern eine spannende Geschichte dazu. Steve Jobs hat das Internet in der Hosentasche verkauft, nicht das Smartphone XYZ mit diesen und jenen Eckdaten.

  • Aktuelle News, Produkttests, Meinungen und Geschichten die nicht jeder kennt. Ich bin eine Befürworterin von Artikeln, die diese Mischung haben. Von daher fände ich es gut, wenn auch kleinere Unternehmen, die GROßES zu berichten haben, von Euch gehört werden. Wie steht Ihr in Zukunft zu diesem Thema? Werdet Ihr prinzipiell offen dafür sein, oder Euch weiter auf Marken konzentrieren, die jeder kennt?

  • Ich würde mir auch mehr im Bereich „Life Hacks“ wünschen. Oder wie es Wikipedia beschreibt: „Life hacking refers to any trick, shortcut, skill, or novelty method that increases productivity and efficiency, in all walks of life“.
    Auch Selbsttests finde ich sehr spannend. Und damit meine ich nicht unbedingt eigene Erfahrungen mit dem neusten Iphone, sondern Geschichten wie „Ich habe X Tage dies und das gemacht“, wobei „dies und das“ für etwas nicht alltägliches steht. Als prominentes Beispiel nenne ich „Supersize me“ (30 Tage nur bei McDonalds essen).
    Es gibt auch eine tolle Reihe „How I work“, in der erfolgreiche Menschen ihre Arbeitsweise beschreiben. Vielleicht wollt ihr ja auch etwas von euch preisgeben 😉

    P.S.: bitte nicht mit Daniel2 verwechseln 😀

  • Gebt Tobias und den anderen Jungs ne Chance, Leute! Allein, dass die SEO-Leiste oben weg ist, ist ein Meilenstein, weil „politisch“ die richtige Richtung. Also ich persönlich bin gespannt!

  • Meine positiven Gedanken hatte ich ganz oben schon erwähnt.

    Hier noch paar negative:

    In den letzten Monaten ist mir bei euch vermehrt aufgefallen, dass ihr paar Eckdaten zu einem Produkt oder einer Meldung runterrasselt, dann aber keine Stellung dazu bezieht oder die Meldung einordnen könnt oder wollt.

    Erst eben wieder beim Artikel über die Mediennutzung. Letzter Satz dort: „Ich weiß nicht, ob ich das gut finden soll“. Dann bitte etwas mehr recherchieren und Pro- und Contra-Argumente darlegen, warum es eben doch gut oder schlecht ist.

    Oder bei einigen Kickstarter-Meldungen schreibt ihr sinngemäß, dass das Quatsch sei oder ihr es für überbewertet haltet. Warum dann darüber berichten?

    Kleine Faustregel: Bei jedem Fragezeichen in euren Artikeln sollte sich der Journalist fragen, ob er nicht nach paar Minuten für die Beantwortung dieser Frage opfern sollte.

  • @R.Kneschke: Du hast Recht – Meinungen und Einordnungen sollen bei uns immer wichtiger werden!
    Deswegen habe ich das Ende des angesprochenen Bitkom-Artikels geändert, denn das „Fazit“ war wirklich dünn. Ich hoffe, so sagt er dir mehr zu.

  • Ich denke auch, dass der persönliche Aspekt in den Artikeln wieeder viel stärker in den Mittelpunkt gestellt werden sollte. Dann spielt das Thema kaum noch eine Rolle.

    Ein gutes Beispiel ist dieser Artikel von Euch: https://www.basicthinking.de/blog/2014/09/03/mehr-toleranz-weniger-hass-beim-zocken-games-branche-wehrt-sich-gegen-schwarze-schafe/
    Ein interessantes Thema, wie ich finde. Aber der einzige persönliche Teil in dem Artikel ist der Satz „Dem kann man sich nur anschließen“. Und da kann definitiv mehr kommen.

    Ansonsten muss ich aber sagen, dass mir dieser Artikel und das Einbinden der Leser in diesen Prozess schon mal gut gefällt 🙂

  • Ich könnte mir so etwas wie ein digitales „The European“ vorstellen. Also Schwerpunktthemen (natürlich klug ausgewählt), die dann von mehreren Seiten aus argumentativ beleuchtet werden. Ziel: Der / Die Interessierte findet alle wichtigen Argumente zu einem aktuellen Thema an einer Stelle prägnant und fundiert recherchiert und muss sich nicht alles selbst zusammensuchen und dann auch noch die Relevanz und Glaubwürdigkeit prüfen. Wichtig wäre es auch, dabei nicht nur die deutsche Sicht, sondern auch die unserer ausländischen Nachbarn einzubringen, denn die sehen manche Dinge vielleicht etwas anders.
    Aber auf alle Fälle: Euch viel Freude am Umgestalten, Fortune und wenn ich helfen kann (kann gut recherchieren und schreiben) – dann immer gerne!

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